Reiten im Straßenverkehr

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  1. #21
    Streunerin

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ayla jetzt bringst du mich aber total durcheinander... da bin ich auch mal gespannt auf weitere Meinungen..... die § werd ich mir mal heute Abend in Ruhe zu Gemüte führen und da bin ich ja dickfällig, die nehm ich dann demnächst mal mit zum Polizeirevier.... :1:


  2. #22
    Peachez*

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    ...auf die lösung wäre ich jetzt auch mal gespannt.

    habe ein bißchen gegoogelt und auch von anwälten die sich auf pferderecht spezialisiert haben, kommt die aussage, wie ayla sie beschrieben hat: § 28 II Abs. 1 StVO gilt auch für reiter, also ab auf die rechte straßenseite. einen (!) einzigen hab ich gefunden, der sagt, reiter müssen nicht rechts sondern links reiten.

    das kann doch nicht auslegungssache sein?

    vielleicht wird es einfach nur in der praxis anders gehandhabt, aber wenn man dann links reitet und es passiert etwas, ist man selber schuld?!?

  3. #23
    midnight69

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Hallo,
    ich kenne es auch nur so wie ayla es schreibt,das Du als Reiter als Verkehrsteilnehmer giltst und auf dem Gehweg nicht zu suchen hast sondern die rechte Fahrbahn benutzen musst!
    Hab auch vor kurzem noch einen Bericht gelesen"reiten im Straßenverkehr" (haumichblau,ich weiss nicht mehr wo) da stand es genauso drinnen!
    Werde aber mal von ner Kollegin den Mann fragen,wofür hat man Polizisten im Bekanntenkreis:1:

    LG Heike

  4. #24
    jojo1258

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    hi,

    hallo streunerin, ich denke mal, das sprach aus eurem Polizisten vielleicht sein wunschdenken ;-) nach dem motto: dann hab ich die schon von der straße weg

    fakt ist, daß wir reiter tatsächlich der StVo unterliegen: StVO - Einzelnorm. reiter sind "langsamen fahrzeugen" gleich zu stellen und daher sind logischerweise autobahnen und kraftfahrstraßen für reiter verboten. es gilt auch für reiter das "rechtsfahrgebot", mehr darüber ist in §2 geregelt: StVO - Einzelnorm
    reiten in der gruppe, sprich in einem verband ist hier geregelt: StVO - Einzelnorm.

    fußwege sind sogar tabu und meine tochter und ich haben sogar schon mal ne verwarnung bekommen, weil wir eine fußgängerunterführung/fußweg genutzt haben.

    wir reiten jebenfalls am rechten fahrbahnrand und zwar innerhalb der durchgezogenen linie, also im fahrbahnbereich. ein reiter darf nicht mitten auf der fahrbahn reiten, damit würde er als "langsames fahrzeug" den verkehr behindern. allerdings, wie hier schon so schön geschrieben, gibt es reichlich *****n auf der straße und wenn wir z.b. die brücke über die B10 überqueren, dann gibt es dort eine durchgezogene mittellinie und manche autofahrer juckt das nicht und die meinen, sie müssen dann erst recht mit lautem motorengeheul vorbei. da erlauben wir uns dann gelegentlich sogar uns zwei weiber als "verband" zu betrachten und nebeneinander flott im trab die kurze strecke zu machen, denn das ist für die tiere einfach sicherer.

    wenn wir auf die andere seite des ortes wollen, müssen wir entweder durch die eisenbahnunterführung (was meine hottes so cool lässt, daß sie auch bevorzugt dort mal ihre "loosung" hinterlassen - was ich dann immer zähneknirschend in ne plastiktüte sammel..) oder wir müssen auf die B10 abbiegen, dort ein stück reiten und dann erst auf die andere seite abbiegen.

    mit einer signalweste und einem roten halstuch in der hand machen wir das im trab, setzen mit dem roten halstuch den blinker und tun eben echt so als wären wir "langsame fahrzeuge" und wenn wir zeitlich so rausgehen, daß es schon dämmert, dann nur mit stirnlampe und "rücklicht" (gibt´s ganz nette neongelb mit leuchtmittel bei kräm*** oder lös***.

    ich steh auf abenteuer
    jojo

  5. #25
    Dakota

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    sagen wirs mal so, wir müssen über eine autobahnbrücke um ins gelände zu kommen... kurz : links von uns ist die bundestrasse,100 kmh unter uns die autobahn( freigegeben ) und reiten dürfen wir auf nem ca 2m breiten radweg über dessen geländer man sitzt wenn man drüber reitet... führen geht kaum, da zu eng ....

    Leute ich kann euch sagen.... DASS ist interessant

  6. #26
    Nadine1988

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Also bei uns ist es auch so. Wir haben hier ziemlich viele Radwege/Gehwege und da dürfen wir eigentlich nicht drauf reiten. Wenn es einen Grünstreifen an der Seite gibt, weichen viele Reiter auf diesen aus (ich ebenfalls). Kann auch gut verstehen, dass sich die Leute bzw. Fußgänger/Fahrradfahrer beschweren, denn wenn ein Pferd mal äppeln muss und das liegt mitten auf dem Weg würd ich das auch nicht so pralle finden. Ich steig dann eben kurz ab und schieb das ein bisschen beiseite (bei uns gibts meist schmale Grasstreifen, da störts dann niemanden). Ich find das unverschämt, das einfach auf dem Gehweg liegen zu lassen, zumal man als Reiter gar nicht drauf reiten darf. Dann kann man es wenigstens eben wegmachen.

    Reiter gehören auf die Straße. So ist es halt. Aber wir gehen lieber verbotenerweise über den Fahrradweg als auf der Straße, denn meist haben wir bei uns Landstraßen, wo 70 oder 100 erlaubt ist und da muss ich nicht mit meinem Pferd am Rand laufen, wenn die an einem vorbeibrettern.

    Allerdings hat auch noch keiner was dazu gesagt, dass wir die Wege benutzen. Man sollte ja eigentlich auch Platz machen, wenn einem Radfahrer oder Fußgänger entgegenkommen (leider machen das nicht alle!). Und wegen den wenigen unverschämten und rücksichtslosen Reitern werden uns die ganzen Wege irgendwann gesperrt. Dann könnten wir hier bei uns nirgendwo mehr ausreiten gehen, weil alles über Gehwege läuft.

    LG

  7. #27
    Seppal

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ich habe da nicht so viel Erfahrung da ich noch nicht so lange Reite, bin zu über 90% am Reitplatz. Die paar Ausritte hatte ich noch nie ein Problem mit Autos, Radfahrern, Fußgänger. Auch als Rad, Fußgänger oder Autofahrer hatte ich keine Probleme bis jetzt.
    Hier mal ein Link aus einem anderen Forum wo ich auch aktiv bin, denke auch mal interessant was Leute die mit Pferden keinen Plan haben so schreiben
    Eine Begegnung mit Pferden und ihren Besitzern - Tour Magazin Forum

  8. #28
    quex

    Fragen eines Autofahrers

    Hallo,

    aus gegebenem Anlass hab ich ein paar Fragen an ale Reiter:

    1. Warum muss man mit einem Pferd auf der Straße gehen? Ich weiß schon, wenn man sonst nirgends hin kann, dann muss man halt auf der Straße reiten. Aber was hat der Reiter oder das Pferd davon, wenn rundum viel Platz ist, den man zum Reiten nutzen kann und auch darf, und trotzdem auf der Straße geritten wird. Ich selbst reite ganz ganz selten einmal und da meide ich jede Straße. Erstens, weil man in eine Wiese weicher fällt und zweitens, weil ich nie weiß, was das Pferd tut, wenn ein Auto zu schnell der zu laut vorbeifährt.

    2. Was ist so schön an dem Jäger-Design der Reiter-Klamotten? Mir fällt auf, dass jeder Reiter, der was auf sich hält, immer in braun- und grüntönen gekleidet ist. Das ist mir im prinizp ja auch völlig wurscht, aber, um den Bezug zur Frage 1 wieder herzustellen: Ist das nicht total dämlich, wenn man sich im Straßenverkehr als schwacher Teilnehmer mit einem eventuell sehr nervösen Pferd auch noch tarnt, um ja nicht von Autofahrern gesehen zu werden? Mir ist kürzlich genauso ein Exemplar von einer Reiterin begegnet: Angezogen wie ein Förster, ein braunes Pferd, das offensichtich nicht sonderich entspannt war und auf der Straße mitten in einer Gegend, wo nichts ist als Äcker, Wälder, und einer Freilandstraße, die auch noch ein bisschen kurvig ist. Sie war praktisch unsichtbar fü einen Autofahrer, der mit 80 km/h (100 wären ja erlaubt) die Sraße entlang fährt. Und weil ich sie so spät erst gesehen habe, muste ich halt scharf bremsen, was dem Pferd nicht so gut gefallen hat. Als Dank für meine Rücksicht, sah ich einen Mittelfinger! Wenn sich die gute ordentlich sichbar angezogen hätte, wär ihr Pferd wohl nicht so erschrocken.

    Gibts da keine Vorschriften oder Empfehlungen was die Sichbarkeit von Reitern im Straßenverkehr betrifft?

    letzte Frage: wieso reagieren Reiter, oder auch alle anderen, die gerade mit Pferden zu tun haben, immer so extrem unfreundlich, wenn man als Autofahrer in ihre Nähe kommt. Heute hab ich wieder eine eindeutige Geste gesehen, als ich mit 30 km/h auf einer Freilandstraße um eine Kurve kam, hinter der gerade 3 Männer und ein Stohbesen damit beschäftit waren, ein Pferd in einen Anhänger zu bringen, der dem Pferd offensichtlich nicht gefallen hat.
    Diese Leute kommte ich nicht sehen und ich bin extrem langsam gefahren. Trotzdem gabs einig e gesten, böse blicke und ein paar Wortspenden, die ich zwar nicht gehört habe, wo ich mir aber denken kann, was sie bedeuten sollten.

    lg,
    quex

  9. #29
    Samy One

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Zu 1. Laut Straßenverkehrsordnung MÜSSEN Pferd, wenn kein Reitweg vorhanden ist, auf der Straße gehen. Die Benutzung der Gehwege ist verboten!! So also beschwer dich nicht bei uns Reitern, dass wir uns ans Gesetz halten

    Zu 2. Paragraph 17, Absatz 1
    § 17 Beleuchtung
    (1) Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, sind die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen zu benutzen. 2 Die Beleuchtungseinrichtungen dürfen nicht verdeckt oder verschmutzt sein.

    Welche Farbe ein Reiter trägt, kann man wohl kaum vorschreiben. Sonst dürfte es ja demnächst auch nur noch Weiße, Silberne, Gelbe, Rote Autos geben, weil alles andere zu schlecht zu sehen ist?! Wenn man am TAg einen Reiter nicht erkennen kann, dann sollte man dringends zum Optiker gehen ;)

    Wenn alle Reiter, bei denen du vorbei fährst, dich anpöpeln, dann scheinst du da irgendetwas falsch zu machen. Von mir wurde mit Sicherheit noch kein Autofahrer ohne Grund angemacht.
    Verhaltens empfehlungen für Autofahrer die einem Reiter begegenen:
    Keine Lauten Geräusche machen, insbesondere nicht Hupen. Wenn sich ein Pferd erschreckt kanns schonmal ausschlagen und das hält ein Kühlergrill in der Regel nicht aus.
    Nicht zu dicht auffahren
    In Angemessenem Seitenabstand (min. 2 Meter) vorbeifahren
    Nicht ewig im Schritttempo hinterm Pferd her fahren, obwohl man schon längst vorbei sein könnte (das macht viele Pferde nervös) und erst recht nicht mitm Gas spielen
    Hab ich was vergessen?


    Warum reitet man überhaupt auf Straßen?: wie schon erklärt Müssen wir das, dann kommt noch dazu, dass nicht jeder Stall/Koppel direkt an nem Reitweg angeschlossen ist. Um also zum Reitweg zu kommen muss man schon mal erst Straße gehen.....

    Natürlich sollte man nur mit Pferden sich im öffentlichen Straßenverkehr bewegen, die dafür auch taugen und "verkehrssicher" sind.

  10. #30
    Seppal

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Zitat Zitat von quex Beitrag anzeigen
    Straße mitten in einer Gegend, wo nichts ist als Äcker, Wälder, und einer Freilandstraße, die auch noch ein bisschen kurvig ist. Sie war praktisch unsichtbar fü einen Autofahrer, der mit 80 km/h (100 wären ja erlaubt) die Sraße entlang fährt. Und weil ich sie so spät erst gesehen habe, muste ich halt scharf bremsen, was dem Pferd nicht so gut gefallen hat. Als Dank für meine Rücksicht, sah ich einen Mittelfinger! Wenn sich die gute ordentlich sichbar angezogen hätte, wär ihr Pferd wohl nicht so erschrocken.
    Genau das selbe berichten Autofahrer über Rennradfahrer, habe dort die Erfahrung, dass Autofahrer sehr oft einen Absichtlich schneiden, oder Abrubt einen Vollbremsung machen und den MAcker rauslassen obwohl die Straße komplett frei ist, da darf man sich nicht über einen Stinkefinger wundern. Viele Autofahrer vergessen, ebi einer unübersichtlichen Kurve,.... das Tempo so anzupassen, dass man innerhalb des sichtbereich jederzeit rechtzeitig stehenbleiben kann, das ist Gestezlich verankert

    Mit dem Pferd meide ich Straßen wo es geht, aber manchaml geht es nicht anders, da muß kurz am Straßenrand (Gehweg verboten, Feld neben der Straße, da wird der Bauer keine Freude haben)

    mehr Toleranz gegenüber anderen würde nicht schaden

    PS: Hier mal was zum reinlesen http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?t=57944

  11. #31
    Lysett

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Was schon gesagt wurde, kann ich so unterschreiben...

    Zur Frage zu unseren Reitsachen...Also ich habe nie etwas grünes oder braunes an...Aber wenn schon, jeder so wie es gefällt.

    Dennoch sollten wir Reiter so viel Verstand haben, dass wir eine Leuchtweste anziehen, wenn es abzusehen ist, dass wir in die Dämmerung kommen, dann ist es aber egal ob mein T-Shirt grün, blau oder gelb ist.
    Wenn du jetzt nicht von Dämmerung redest, habe ich bis jetzt alle Reiter, auch mit brauen Pferd und "Jägerdress" aus ausreichend Entfernung gut erkennen können.

    Woher weißt du, dass auf den ganzen Wiesen neben den Straßen das Reiten erlaubt ist? Ich möchte keine Rechnung für ein zertrampeltes Feld/Wiese bekommen =) Denn auch Wiesen sind nicht grundsätzlich "bereitbar", Viele Wiesen sind Heuwiesen, nd da ist das plattreiten für die Bauern genau so ärgerlich wie Felder mir Ernte.

    Und so den "Stinkefingern"...also die hat auch noch kein Autofahrer von mir bekommen. Geschimpft wird öfters mal, weil ich rase nicht auf einer 50er Straße mit 80 von hinten auf eine Reitergruppe zu, genauso wie ich mich nicht mit höchstens 30 cm Abstand zwischen Reitern und parkenen Autos durchschlängele.

    Nevig ist auch das langsame hinterhergergurke, auch wenn man vorbeigewunken wird.

    Ich verstehe also gerade nicht so wirklich dein Problem =) hehe

    LG Julia

  12. #32
    Carafenji

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Also ich selber habe als autofahrer auch noch nie einen "stinkefinger" gesehen ( vielleicht von einem anderen autofahrer) *g* , aber die vom reiter noch nicht, denn ich fahre auch immer so an einem reiter oder einer gruppe reiter vorbei, so wie ich es als reiter auch wünsche.
    klar ist nicht jeder reiter,aber dennoch sollten es auch die "nicht" reiter verstehen vorsichtig zu fahren. es könnte eben auch die "kühlerhaube" o.ä. darunter leiden. hm

    ich als reiter habe allerdings auch schon den finger zeigen müssen oder eben ein deutliches kopfschütteln mit meckern,denn es gibt wirklich solche rücksichtslosen fahrer die einfach so an einem vorbei preschen !
    ich muss auch erst an der hauptstrasse entlang bevor ich ins gelände komme.

    vielleicht ist der reiterin einfach aus angst und dann wut der finger entfleucht ? wer weiss was sie schon erlebt hat mit "rasern" ohne rücksicht, da reagiert man dann auch noch schneller wie beim ersten mal. und dann is es egal wie du in dem moment gefahren bist. dann reagiert man schneller.

    so das war meine meinung
    vlg

  13. #33
    sunny61

    AW: Fragen eines Autofahrers

    zur 1.Frage von quex:

    Oftmals ist man gezwungen, als Verkehrsteilnehmer gewisse Strecken auf Straßen zu reiten. In Sachsen beispielsweise darf man nur auf ausgeschilderten Reitwegen reiten. Sinde keine solchen vorhanden, bleiben lt. Gesetz nur öffentliche Straßen und Wege übrig - wenn da dann kein Reitverbotsschild steht.
    Bescheuert ? Ja!
    Leider nutzten bisher alle Proteste, Eingaben, Änderungsvorschläge etc nix. Wird man auf Waldwegen, schönen weichen Wiesen und Feldern ( man reitet eh nicht über Saat) erwischt, gibt es Ärger.

    zur 2. Frage:
    Kenne ausser einer Gruppe stilechter Westernreiter keinen, der im "Jäger-Disgn" ausreitet. Je heller und auffälliger, um so besser. Die Mädels wollen gesehen werden :1: Man sollte einzelne Erscheinungen nicht verallgemeinern.

    Angesichts der flotten und wenig respektvollen Fahrweise einiger Autofahrer ist so macher Reiter samt Hotte nervös, wenn es auf der Straße lang geht.

    Kürzlich streifte mich ein Autofahrer beim Überholen mit seinem Spiegel am Steigbügel. Was ist da mit Sicherheitsseitenabstand, liebe/r quex ? Leider kein Einzelfall. Statt der erlaubten 70 kmh wird da richtig Schmatze gegeben. Auch wenn der Gegenverkehr von weitem zu erkennen ist....
    Schon in der Fahrschule wurde uns beigebracht, um einen Radfahrer einen Bogen wie um einen Möbelwagen zu machen. Ein Reiter ist auch Verkehrsteilnehmer. Sicherheitsabstand und Bremsweg (angepasste Geschwindigkeit) sag ich da nur.

    Zur letzten Frage betr. der eindeutigen Gesten.... GRINS....Vllt. solltest du da mal in dich gehen, wenn dir alle , die mit Pferden zu tun haben, einen Stinkefinger zeigen.

    LG Sunny
    Vielfahrer und Gelände-Straßen-Reiter

  14. #34
    ayla-fan

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Zitat Zitat von Seppal Beitrag anzeigen
    Genau das selbe berichten Autofahrer über Rennradfahrer, habe dort die Erfahrung, dass Autofahrer sehr oft einen Absichtlich schneiden, oder Abrubt einen Vollbremsung machen und den MAcker rauslassen obwohl die Straße komplett frei ist, da darf man sich nicht über einen Stinkefinger wundern. Viele Autofahrer vergessen, ebi einer unübersichtlichen Kurve,.... das Tempo so anzupassen, dass man innerhalb des sichtbereich jederzeit rechtzeitig stehenbleiben kann, das ist Gestezlich verankert
    *OT an*: Lieber Seppal, hierzu mal ein kleiner Kommenar von mir:
    Also ich reagiere äußerst allergisch auf Rennradfahrer. Da kommt dann schon mal vor, dass ich die anhupe oder die Fenster runterlasse und die anfahre wie eine Furie. Gebe ich offen zu. Aber nur eine bestimmte Gruppe von Rennradlern. Nämlich diejenigen, die immer meinen, sie müssen auf der Straße fahren, wenn direkt danben ein Radweg langfährt. Noch dazu, wenn sowohl die Straße als auch der Radweg km-lang parallel laufen. Aber nein, sie sind sich zu fein dazu. Und das dann meist auf Landstraßen, die durch viel Wald führen und sie nicht unbedingt gleich zu entdecken sind. Oft auch noch zu zweit oder dritt nebeneinander. Oder noch besser: Sie haben hinten ihre Kinder in einem Anhänger drin. Das ist bei uns leider Alltag! Kannste dir vorstellen, wie ich das als Mutter und als Autofahrerin finde?
    Und Rennradler müssen auch den Radweg benutzen! Und da kann man noch so oft wiederholen, dass wir als Autofahrer angepasst fahren müssen. Natürlich müssen wir das. Und ich mache das auch.
    Aber wenn da kein Radfahrer sein darf, dann hat der da auch gefälligst nix zu suchen!
    Mit Rennradlern aber, die manierlich auf dem Radweg fahren oder ganz normal auf der Straße, wenn es keinen Radweg gibt, habe ich kein Problem. *OT wieder aus*

    Zu quex Fragen:

    1. wurde bereits ausführlich beantwortet

    2. Also ich reite gerade so, wie der Kleiderschrank die Klamotten ausspuckt. Also meist in Blau, Gelb oder Rot. Tarnfarbe besitze ich leider nicht. Was aber klar ist: Dämmert es oder kommen wir in die Dunkelheit, haben wir immer Leuchtwesten sowie Lichter und so Zeugs dabei, damit wir auch gesehen werden.

    3. Also ich habe erst ein Mal einem Autofahrer den Stinkefinger gezeigt: Wir mussten über eine Brücke und konnten logischerweise nicht ausweichen. Es war eine 70er-Zone auf der Landstraße und der D*pp fuhr mit Vollkaracho an uns vorbei. Dazu kaum Abstand. Da war ich echt angepi*st. Wenn unsere Pferde nicht so cool gewesen wären, hätte das echt katastrophal ausgehen können.
    Und einmal hat ein Motorradfahrer gemeint, er müsse auf der Straße Rennen fahren. Mit Vollgas überholen und das Ding so richtig röhren lassen. Voll cool halt!

    Ansonsten hatte ich es immer mit freundlichen Autofahrern zu tun. Ich sehe es nämlich eigentlich so: Pferde sind unberechenbar. Also tun wir als Reiter möglichst alles, um Schwierigkeiten zu vermeiden. Aber manchmal kommt man leider nicht aus.
    Und: Um ein Pferd straßensicher zu bekommen, muss es auf die Straße! Daheim im Stall wird es das mit Sicherheit nicht. Und da ist man über jeden Autofahrer dankbar, der langsamer und mit Abstand an einem vorbeifährt oder auch einfach mal stehenbleibt und wartet, bis sich ein Pferd wieder beruhigt hat und nicht hupend und mit Vollgas vorbeidüst.

  15. #35
    Winchester

    AW: Fragen eines Autofahrers

    Zitat Zitat von ayla-fan Beitrag anzeigen
    *OT an*: Lieber Seppal, hierzu mal ein kleiner Kommenar von mir:
    Also ich reagiere äußerst allergisch auf Rennradfahrer. Da kommt dann schon mal vor, dass ich die anhupe oder die Fenster runterlasse und die anfahre wie eine Furie. Gebe ich offen zu. Aber nur eine bestimmte Gruppe von Rennradlern. Nämlich diejenigen, die immer meinen, sie müssen auf der Straße fahren, wenn direkt danben ein Radweg langfährt. Noch dazu, wenn sowohl die Straße als auch der Radweg km-lang parallel laufen. Aber nein, sie sind sich zu fein dazu. Und das dann meist auf Landstraßen, die durch viel Wald führen und sie nicht unbedingt gleich zu entdecken sind. Oft auch noch zu zweit oder dritt nebeneinander. Oder noch besser: Sie haben hinten ihre Kinder in einem Anhänger drin. Das ist bei uns leider Alltag! Kannste dir vorstellen, wie ich das als Mutter und als Autofahrerin finde?
    Und Rennradler müssen auch den Radweg benutzen! Und da kann man noch so oft wiederholen, dass wir als Autofahrer angepasst fahren müssen. Natürlich müssen wir das. Und ich mache das auch.
    Aber wenn da kein Radfahrer sein darf, dann hat der da auch gefälligst nix zu suchen!
    Mit Rennradlern aber, die manierlich auf dem Radweg fahren oder ganz normal auf der Straße, wenn es keinen Radweg gibt, habe ich kein Problem. *OT wieder aus*
    Ich kann zwar gut nachempfinden, was du fühlst (mir gehts genauso!), doch da muss ich leider was zu sagen:

    Die Rennradfahrer sind sich nicht zu fein dazu, sondern sie machen das des Sportes Willen. Die zahlen aber auch dafür, dass sie in Gruppen die Straße nutzen/blockieren. Mir geht das auch gewaltig quer, aber die dürfen das leider -.- ... diese Gruppe gehören Vereinen an, die regelmäßige Beiträge zahlen und so das Recht haben, Straßen mit Gruppen zu befahren. Das hat also nichts mit Dreistigkeit zu tun, sondern damit, dass unsere Straßenämter für sowas kassieren und es ihnen dann erlauben.

    Mich nervts aber auch tierisch.

  16. #36
    ayla-fan

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Mag sein. Aber dann sind sie meist in größeren Gruppen unterwegs und sind relativ gut sichtbar. Ärgert mich auch tierisch, aber dann kann ich das noch nachvollziehen. Außerdem müssen sie dabei ja - soweit ich weiß - bestimmte Voraussetzungen erfülllen. Wie z. B. bestimmte Bescheinigung oder Ausweis oder so dabei haben, dann eine bestimmte Mindestanzahl um als Verband zu gelten.

    Fahren sie nur zu zweit oder so - also zu wenig um als Verband zu gelten - gilt für sie ganz normal die StVO. Und wenn da eben die Benutzung des Radwegs Pflicht ist (blaues Schild), dann ist das Pflicht.

    (EDIT: Habe ich im I-Net gerade noch dazu gefunden: http://www.rp-online.de/niederrheinn...id_697425.html)

    Aber dennoch finde ich dann die am schlimmsten, die allein auf der Straße rumgurken (trotz blauem Schild am Radweg) und dann die Kinder im Anhänger dabei haben. Das geht für mich absolut gar nie nicht.

    Wobei ich auch als Reiterin anfangs ein Problem mit Rennradfahrern hatte. Die kamen immer von hinten so schnell angeschossen. Mehr als ein Sirren hat man nicht gehört und wutsch, schon waren sie vorbei und das Pferd und ich total erschrocken. Gut, wir waren in der Wiese unterwegs (war abgemäht), da wir ja nicht den Radweg benutzen dürfen und auf der Landstraße wollten wir nicht reiten. Das war dann nicht tragisch. Ein Hüpfer zur Seite und gut war´s.

    Wobei am schlimmsten waren für meine damalige RB immer Rollschuh- oder Skateboardfahrer. Oder kleine Mädels mit Kinderwagen. Ganz gruslig. Das finde ich, ist auch etwas, was ich bei meinem eigenen Pferd für den Straßenverkehr fleißig üben werde: Alle möglichen und unmöglichen Gefährte zeigen.

  17. #37
    Zwerg

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Hach ja, der liebe Straßenverkehr bzw. dessen Teilnehmer....

    Zuallererst muß ich dazusagen, daß alle unsere Pferde regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs sind. Unser Jungspund Merlin wird noch "eingelernt", macht das aber auch bereits echt nicht schlecht. Alle sind sehr zuverlässig, denn sonst wäre uns bereits so manche brenzlige Situation zum Verhängnis geworden.
    Da wir auch Kutsche fahren, ist das meiner Meinung nach sowieso nochmal was anderes. Dort wird selbst in WBO-Wettbewerben bereits von der Straßensicherheit der Pferde ausgegangen.

    Wir meiden Straßen nicht. Wenn sie auf der Strecke liegen, werden sie überquert oder auch entlanggeritten. Alles Übungssache und man muß natürlich als Reiter/Fahrer ruhig bleiben, um die Pferde nicht zusätzlich zu verunsichern.
    Immerhin müsste man wohl ziemlich weit in die Pampa reiten/fahren, um wirklich KEIN Auto, KEIN landwirtschaftliches Fahrzeug oder ähnliches zufällig zu treffen. Und selbst dort kann dann noch ein Turbo-MTB'ler aus dem Unterholz herausrasen. Beruhigend ist es dann doch, wenn man weiß, daß das Pferd das kennt und dann nicht kopflos wird.
    Wer solche Begegnungen meidet wie die Pest, tut sich und dem Pferd meiner Meinung nach keinen Gefallen.

    Grüßle Cathrin

  18. #38
    Gromit

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    zu den Rennradfahrern: Ich oute mich mal, ich fahre auch manchmal mit dem Rennrad auf der Strasse obwohl da ein Radweg ist. Irgendjemand hat erwähnt meistens auf waldigen Strecken... WENN da nämlich nasses Laub auf dem Radweg liegt ist das lebensgefährlich, da rutscht der dünne Rennradreifen total schnell weg, selbst bei leichtem Lenken oder Bremsen. Das ist wie mit dem Motorrad auf nem Markierungsstreifen. Bremsen geht da nicht und wenn dann eine Gruppe Kiddies auf dem Weg ist, Spaziergänger etc. kann es ziemich übel ausgehen.
    Ich kanns allerdings auch nicht leiden, wenn 2 Rennradfahrer nebeneinander fahren müssen..
    LG

  19. #39
    Carafenji

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    @ gromit : ahaa du hast dich nun also geoutet

    aber gut aus der sicht hab ich es auch noch nicht gesehen.... ich mag es auch nicht wenn die rennleute nebeneinander fahren und du als autofahrer warten musst oder bei 100kmh auf 10kmh abbremsen. dennoch wenn man jetzt hört wie es ist wenn man sleber fährt, kann man sich mehr rein versetzten, zumal der vergleich mit dem motorrad, denn ich fahre auch motorrad und weiss wie gefährlich es sein kann.

    was die kleidung beim reiten angeht, ich ziehe auch das an was der schrank hergibt, und da kann es auch schon einmal vorkommen das es fast alles dunkel ist...schäm* trotzdem gibt es auch helle kleidung die ich habe....oder tarnfarben


    vlg

    mein stecki : http://www.reitsportforum.de/steckbr...er-pferde.html

  20. #40
    Wanderreiter

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Mein Mann ist Rennradfahrer, ich fahre gelegentlich mit.
    Er berichtet regelmäßig von extrem gefährlichen Situationen, die immer von Autofahrern erzeugt werden, die glauben als Hilfssheriffs des Straßenverkehrs sich alles erlauben zu dürfen.
    Ob dadurch das Leben eines Menschen gefährdet wird- egal!!!

    Für alle Autofahrer unter euch, die es noch nicht wissen:
    ES GIBT KEINE RADWEGEBENUTZUNGSPFLICHT!!!!!!!!!!!!!!!!

    05.08.2004
    Gerichtsurteil: Radwegebenutzungspflicht nur die Ausnahme


    issenswertes zur Radwegebenutzungspflicht und Rechtsfahrgebot
    Wissenswertes zur Radwegebenutzungspflicht und Rechtsfahrgebot - radsport-forum.de - Amateur- und Profiradsport - kostenlos, unabhängig, aktuell

    und der Anmerkung von Bernd dazu
    - radsport-forum.de - Amateur- und Profiradsport - kostenlos, unabhängig, aktuell

    gibt es ein weiteres interessantes Gerichtsurteil des
    Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein vom 23.09.2003 Az.: 3 A 275/02
    dazu
    Urteil des Schleswig-Holsteinischen Verwaltungsgerichts vom 23.09.2003 - 3 A 275/02


    Auch dieses Urteil bestätigt wieder, daß die generelle
    Radwegebenutzungspflicht seit der StVO-Novelle aus dem Jahre 1998
    nicht mehr gibt. Seit 1998 lautet die Regel nun: Radfahrer haben
    grundsätzlich die freie Wahl zu entscheiden, ob sie die Strasse oder
    den angebotenen Radweg nutzen wollen. Es sei denn, daß im konkreten
    Fall die örtlichen Verhältnisse eine gegenüber dem Normalmaß
    erheblich gesteigerte Gefahr für Radfahrer bzw. für andere
    Verkehrsteilnehmer begründen, welche die Verpflichtung zur Benutzung
    des Radwegs notwendig machte und das Aufstellen der blauen Schilder
    (Zeichen 237, 240 oder 241 STVO).

    Dies bedeutet, dass die Anordnung der Radwegebenutzungspflicht nur
    AUSNAHME der Nichtpflicht-Regel darstellt und daher nicht grundlos
    vorgenommen werden kann, auch wenn viele Kommunen ihre Radwege
    grundlos zur Benutzerpflicht und damit aber rechtswidrig
    ausschildern bzw. die alten Schilder einfach stehen lassen.

    Insbesondere stellt der oft angeführte unfallverhütende
    Entmischungsgrundsatz keinen zwingenden Aspekt dar. Denn dieser
    Grundsatz liesse sich vielmehr praktisch auf alle bestehenden Radwege
    anwenden. Wäre ein solches allgemeines Argument zur Begründung der
    Benutzungspflicht ausreichend, würde das oben beschriebene Regel-
    Ausnahmeverhältnis des § 2 Abs. 4 StVO ins Gegenteil verkehrt.
    Gleiches gilt entkräftend, wenn oftmals die aus der großen
    Instabilität des Fahrrades herrührenden Gefährdungen anführt werden


    Joerg Bucher



    Rennradfahrer sind mit Geschwindigkeiten von 25 -40 Km/h unterwegs, das wird auf Radwegen schnell gefährlich: andere Radfahrer erkennen die Geschwindigkeiten nicht, können nicht entsprechend reagieren; Ausfahrten und Straßeneinmündungen sind Gefahrenstellen, weil Autofahrer nicht nach rechts und links sehen; die Wege sind in schlechtem Zustand, es liegt Laub und anderes Zeug darauf.
    Deswegen wird aus Sicherheitsgründen auf der Straße gefahren!

    Oder benutzt hier irgendjemand ausschließlich die Straße, weil es die STVO so vorsieht? Nein, denn jeder ist auf seine Sicherheit bedacht und nimmt lieber den Radweg, anstatt eine stark frequentierte Landstraße.
    Und so benutzen Rennradfahrer die Straße, weil es das kleinere Übel ist, auch auf die Gefahr hin, von einem durchgeknallten Autofahrer beschimpft, angehupt oder geschnitten zu werden.

    So, das mußte mal raus!

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Reiten im Straßenverkehr

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