Reiten im Straßenverkehr

Diskutiere Reiten im Straßenverkehr im Allgemein Forum im Bereich Reiten; Tja meine Liebe, aber dann muss das im Einzelfall entschieden werden. Das sind nämlich keine allgemeinverbindlichen Urteile! Ansonsten gilt das weiter mit dem blauen Schild! ...

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  1. #41
    ayla-fan

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Tja meine Liebe, aber dann muss das im Einzelfall entschieden werden. Das sind nämlich keine allgemeinverbindlichen Urteile!

    Ansonsten gilt das weiter mit dem blauen Schild! Und das bedeutet ganz einfach Benutzungspflicht des Radweges!

    Und es gibt durchaus Straßen, die sind gefährlich und an denen wurden extra Radwege gebaut. Und mit dem blauen Schild versehen. Selbst wenn dann der Radler gegen die Stadt (oder wer in dem Fall halt zuständig ist) klagen würde, hätte er nur sehr geringe Aussichten auf Erfolg.
    Und ich schwör dir: An der Strecke, von der ich spreche, ist das Radfahren auf der Straße sehr gefährlich! Das Schild steht nicht umsonst dort!

    Und ja, ich hupe rücksichtslose Radler an und schimpfe auch ganz ordentlich. Aber niemals würde ich einen schneiden, oder sonstwie gefährden. Das geht nämlich auch überhaupt nicht. So ein Verhalten finde auch ich unter der Gürtellinie.


  2. #42
    Carafenji

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    ich kann auch recht gut schimpfen und pöbeln...und ha be auch schon den ein oder anderen ausgehupt. aaaaaaaaaaber ... NIE hab ich einen radfahrer auf der straße gefährdet !!! ich nehme trotz allem abstand.

    ist leider alles nicht so einfach mit den guten rechten !

  3. #43
    jojo1258

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    so weit ich mich erinnern kann, hieß das thema hier mal REITEN im straßenverkehr ????

    nur noch so ne letzte radler-story zurückführend zum eigentlichen thema - in unserer nachbargemeinde erst kürzlich passiert:

    zwei wanderreiter zockeln am friedlichen sonntag morgen durch wald und flur - kommen zwei, wie von der tarantel gestochene mtb´ler von hinten den hang herunter gedüst, hau´n quitschend die bremse rein, klingeln laut auf dauerton und das wars: pferde steigen, werfen reiter ab, rennen in panik über die landstraße - weiter quer beet - hin und her, dann auch noch ein stück durch den wald, wieder raus auf die straße .... sattel drauf, zügel schleifen ....

    gott sei dank hat sich keiner der reiter und keines der pferde das genick gebrochen und gott sei dank war morgens so wenig verkehr, daß auch weiter kein unfall passiert ist.

    ich will´s mal so für alle zusammenfassen: JEDER verkehrsteilnehmer, ob vierbeiniger, zweibeiniger, zweirädriger oder vierrädriger sollte sich wohl einfach mal § 1 StVo zu gemüte führen: StVO §1: Grundregeln
    ******************************

    ansonsten: empfehlenswert wäre da für reiter z.b die GHP erst geführt und dann geritten und für die gott sei dank wenigen negativ-ausnahmen bei autofahrern und radlern ein paar extranachhilfestunden in "rücksicht und vorsicht" :whistle:

    jojo

  4. #44
    Wanderreiter

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    @ayla-fan
    Die StVO-Novelle aus 1998 gilt für das gesamte Bundesgebiet!
    Die Gemeinden hätten eigentlich daraufhin die Beschilderung der Radwege überprüfen müssen, haben sie aber nicht! Dies ist ein Versäumnis, daher muß nun jeder Radfahrer im Einzelfall Widerspruch einlegen, sollte er ein Knöllchen wegen der "Radwegebenutzungspflicht" erhalten oder gar von einem erbosten Autofahrer angezeigt werden!
    Daher sind die erwähnten Urteile Einzelfallentscheidungen!

    Ob Reiten im Straßenverkehr oder (Renn)radfahren, es geht grundsätzlich um das Verhalten von Autofahrern gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern!
    Wie kann man als Reiter Rücksicht von Autofahrern verlangen, aber als Autofahrer selbst Radfahrer anpöbeln und hupen (was übrigens als Beleidigung und Nötigung ausgelegt werden könnte).
    Die meisten Autofahrer denken nämlich auch, daß Reiter auf der Straße nichts zu suchen haben, weil doch ein Radweg vorhanden ist- und sich dementsprechend rücksichtslos verhalten.

    Dann muß man sich fragen, wieso Autofahrer sich auf der Straße wie Hilfssheriffs aufführen. Weil sie so besorgt um die Sicherheit der Reiter/ Radfahrer sind?
    Weil sie sich von langsameren/schwächeren Verkehrsteilnehmern behindert fühlen und nicht akzeptieren können, daß man vielleicht auch mal vom Gas gehen muß?
    Weil das Auto ihnen ein Gefühl von Macht gibt? Das Recht, die Straße für sich zu beanspruchen?

    Es sollte doch möglich sein, miteinander im Straßenverkehr auszukommen, ohne gleich zu Hupen oder Loszupöbeln (was ich übrigens unter aller Kanone finde).

  5. #45
    Piennie

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ich glaube nicht das es zwischen Reitern und Radfahrern große Unterschiede im Verhalten im Straßenverkehr gibt. Wenn ich Nachmittags in den Stall fahre habe ich oft eine Gruppe Radrennfahrer (?) mit Begleitfahrzeug vor mir. Klar regen die mich auf ich komm von Arbeit und hab absolut keinen Nerv jetzt fünf Minuten hinter denen her zu dackeln auf der engen kurvigen Landstraße. Können die nicht wo anders trainieren? Aber wahrscheinlich regen die sich ne Stunde später wenn sie mit dem Auto vom Training kommen genauso über die Gruppe Reiter vor ihnen auf der selben Straße auf. Können die nicht wo anders reiten? Nein können sie nicht, das Feld neben der Straße ist tabu und Herr Xy möchte nicht das sein privater Feldweg von Reitern/ Radfahrern benutzt wird. Und auch bei Jojos Beispiel gibt es von Radfahrern sicher genug Beispiel wo die Reiter im Vollspeed kammen.

    Es geht den Menschen wie den Leuten, gerade Reiter sollten für Radfahrer Verständnis haben. Denn wie einige schon schrieben haben die meisten Radfahrer haben auch so ihre Gründe warum sie auf der Straße sind.

    Wenn man von Reitern (oder auch Radfahrern) ständig nen Stinkefinger gezeigt bekommt, sollte man vielleicht wirklich mal darüber nachdenken warum. Bei Reitern am besten zwar mit Vorsicht aber ohne große Bremsmanöver oder ewigen hinterher und nebenher Gezockel vorbei fahren. Da fühlt sich auch keiner (auch die am Straßenrand nicht) Belästigt.

  6. #46
    ayla-fan

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Komm Wanderreiter, das führt doch zu nichts! Sich gegenseitig zu zerfleischen hat doch keinen Sinn!

    Ich bin kein Rowdy. Und wenn Fahrradfahrer auf der Straße fahren, weil kein Radweg da ist, habe ich kein Problem damit. Ich habe nur das Problem mit Rennradfahrern, die meinen, sie müssten auf äußerst gefährlichen Straßen fahren und nicht den Radweg nehmen, der direkt daneben steckerlgrad durch die Pampa führt. Stattdessen fahren sie auf der - wirklich bekannt - gefährlichen Straße! Und da finde ich, habe ich durchaus das Recht, mich aufzuregen. Denn die Radfahrer gefährden nicht nur mich als Autofahrer, sondern vor allem sich selbst! Und genau da ist das Problem. Sie wollen die Freiheit, auf der Straße zu fahren, aber warum muss das so eine gefährliche Landstraße sein?
    Da muss ich doch auch als Radrennfahrer so viel Hirn haben, auf dem Radweg zu fahren.
    Hier fasse ich das Hupen nicht als Nötigung des Radfahrers auf, sondern als das Aufmerksammachen auf eine gefährliche Situation. Und dafür darf man Hupen!
    Ich fühle mich von ihnen nicht behindert. Aber manchmal durchaus gefährdet, denn nur zu oft kommt es zu gefährlichen Ausweich- und/oder Abbremsmanövern. Ganz besonders dann, wenn es auch noch dämmert und die Herrschaften ohne Licht unterwegs sind. Ist mir leider schon passiert und ich fand das alles andere als lustig! Oder nochmals das Beispiel: Was mache ich auf dieser gefährlichen Straße als Rennradfahrer und habe im dem kleinen Anhänger hintendrin meine Kinder? Wie leichtsinnig und verantwortungslos kann man denn sein? Ist mir die vermeintliche "Freiheit", auf der Straße zu fahren so wichtig, dass ich das Leben der eigenen Kinder gefährde? Und da soll man sich nicht aufregen? Findest du das in Ordnung? Ich nicht.
    Selbst wenn man das auf der Straße dürfte, würde ich das nie tun. Anhänger werden ganz schnell mal übersehen. Was würde ich mir für Vorwürfe machen, würde da mal was passieren. Sport ja, Lebensgefährdung nein.

    Und nochmals: Ich rede hier nicht von vernünftigen Radrennfahrern, die sich auch an die StVO halten und bei solchen Straßen die Radwege benutzen oder auf normalen Ortsstraßen oder geraden Landstraßen auf der Straße fahren. Hier geht es um ihre eigene Sicherheit und um meine! Das hier ist kein Hetzen gegen die Radrennfahrer im Allgemeinen. Es geht mir um einge im Besonderen! So.

    Und ich nehme auf alle Verkehrsteilnehmer Rücksicht. Ganz besonders auf Kinder und Reiter, denn sowohl Kinder als auch Pferde sind nunmal unberechenbar. Sogar um die o. g. Rennradler schlage ich einen großen Bogen um sie nicht unnütz zu gefährden.

    Und zwecks dem ursprünglichen Thema: Ich bin der Meinung, dass Reiter nicht auf Radwege gehören, sondern auf die Straße und wenn erlaubt und möglich - am besten auf den Grünstreifen daneben. Reiter haben nunmal weder auf Fußwegen noch auf Radwegen was zu suchen.
    Wobei ich mir auch die Freiheit herausnehme, wenn die Straße grade dicht befahren wird, mal kurzfristig auf den Rad- oder Fußweg auszuweichen, sofern ich dadurch weder Fußgänger noch Radfahrer behindere. Genauso wie ich absteige und den Haufen meines Pferdes sofort auf die Seite schiebe, sollte es auf dem Rad- und/oder Fußweg etwas hinterlassen. Denn das ist nicht nur unschön, es könnte auch die Radfahrer oder Fußgänger ausrutschen lassen. Gerade, wenn es regnerisch oder glatt ist.

    Ich versuche immer, sowohl als Auto- oder Radfahrer, als Reiter oder Fußgänger so zu verhalten, dass ich niemand anderen wissentlich gefährde. Ich halte mich an die StVO und sonstige Höflichkeitsvorschriften. Und ich lasse auch mal für andere Fünfe gerade sein. Aber ich erwarte auch von anderen (ausgenommen die Pferde und kleine Kinder - evtl auch noch sehr alte Menschen), dass sie sich an die Vorschriften halten und nur im Notfall davon abweichen.

  7. #47
    Wanderreiter

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    @ayla-fan
    Wir beide sind uns doch weitestgehend einig!
    Natürlich finde ich es ebenso gefährlich und unverantwortlich, einen Kinderanhänger hinter ein Rennrad zu hängen und dann auf einer gefährlichen Landstraße zu fahren!
    Das Problem ist letztendlich die unterschiedliche Einschätzung der Gefährlichkeit einer Situation bei Radfahrern/Reitern und Autofahrern.
    Leider bringt es aber gar nichts, mit lautem Hupen darauf aufmerksam zu machen. Die Leute lassen sich davon nicht abschrecken!

    So, nun laß uns wieder Freunde sein :1:.

  8. #48
    ayla-fan

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ach, Wanderreiterin: Natürlich Freunde! Das sah ich nie anders, denn ich schätze deine Meinung sehr. Egal, ob hier oder in anderen Bereichen.

    Und ich finde es gut, wenn man mal Sachen miteinander diskutieren kann. Es hat einfach jeder eine andere Sichtweise. Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, wie böse so was ausgehen kann und reagiere da einfach ein bissl heftiger als andere.

  9. #49
    Asperitas

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ich habe das große Glück (oder ist das gar kein Glück ? ), ein wunderbares Ausreitgelände direkt ab Hof zu haben.
    Ich muss nur eine Landstraße überqueren, um "weiter" zu kommen.

    Daher reite ich tatsächlich sehr selten im richtigen Straßenverkehr.
    Mein Wallach ist manchmal jedoch ne ganz schöne Schissbuxe. Aber meistens kommen wir locker durch die Gegend - ohne großartigen Stress.

  10. #50
    .Jacky

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Ich habe keine Probleme mit dem Reiten im Straßenverkehr.
    Meine Pferde kennen das aber auch absolut. Dann wird so gut wie möglich am Rand geritten.
    War auch schon mit meiner Stute -noch zu RB-Zeiten- ohne Sattel in einem kleinen Industriegebiet aufm Weg zum DrivIn-Schalter unterwegs. Da haben auch LKWs sie nicht gestört. Am alten Stall sind wir öfter zu anderen Ausreitwegen auf Strasse und auch im Kreisverkehr unterwegs gewesen und dort wurde sie auch ne Weile regelmässig gefahren (Marathonwagen; einspännig und zweispännig) und sie hat nie mit der Wimper gezuckt.
    Mein Wallach ist zwar eher 'spritziger', aber auch ihn schocken weder Autos, noch LKW oder landwirtschaftliche Maschinen.

    Ich gebe aber auch zu: An stark befahrenen Strassen/Strassen wo höhere Geschwindigkeiten erlaubt sind -wenn es keinen anderen Weg gibt- geh ich auch stückchenweise auf den Gehweg/Radweg. (Sollte das Pferd dort äppeln, wird abgestiegen und das Ganze auf die Strasse 'gekickt')
    Habe zwar selber noch keine schlechten Erfahrungen gemacht, aber im Bekanntenkreis.

  11. #51
    Halloauchhier

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Der Mansion ist da auch super cool!!
    Haben uns vor kurzem verritten und sind in der Stadt gelandet.
    Junge Junge, war gut was los, ein bissi geguckt hatter, aber war ansonsten eher amüsant!

  12. #52
    Osaka

    AW: Reiten im Straßenverkehr

    Mein Pony ist 4 jahre alt und wir sind erst 2 Mal ausgeritten. Osaka kennt Lastwagen usw.. Aber ich bin auch sicherheitshalber abgestiegen an der gut befahrenen Straße.
    In der Siedlung hat mich aber mal ein Rentner mit dem Auto fast umgenietet, so raste er an uns vorbei. Das war beim 1. Ausritt. Osaka blieb aber zum Glück völlig cool.
    An der Hauptstraße muss ich aber auch nicht unbedingt lang.

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