Mir ist heute aufgefallen, dass ein guter Teil vom Frust mit meinem Pony auch an den Sätteln liegen kann.
Damals, als ich noch besser mit ihr zurecht kam, bin ich fast immer ohne Sattel geritten, und da ging sie 1A, auch komplizierte Dressurlektionen wie Außengalopp, und ließ in den Gangarten auch Verkürzungen und Verstärkungen wunderschön zu.
Und jetzt geht sie absolut mies, verspannt sich komplett im Rücken, reißt den Kopf hoch und wenn man versucht, sie V/A zu treiben, dann versucht sie es mit Buckeln oder durchgehen. Mit meinem Vielseitigkeitssattel.
Heute habe ich dann noch mal den Westernsattel ausprobiert, und sie ging imerhin vom Rücken her besser, entspannter, konnte auch den Hals besser strecken und machte keinen Versuch zu buckeln. Allerdings kann ich mit diesem Sattel absolut nicht reiten, sitze viel zu weit hinten und oben, und krieg die Beine nicht ran. Selbst meine Zügelführung wird blockiert, weil sich die Zügelschnalle ständig in dem Zierklimbim verhakt (hehe, vielleicht nehmen echte Westernreitel ja deshalb keine Englischzügel mit Schnalle, sondern glatte Lederzügel).
Und das Pferd geht zwar etwas losgelassener mit dem Sattel, aber optimal ist der für die auch nicht, einmal habe ich nämlich nach dem Reiten ein seltsames schweißbild gesehen, fast alles verschwitzt außer ein runder Fleck auf der Schulter, da war sie trocken und das Fell ziemlich verstrubbelt. Und mit dem Sattel bekommt sie Gurtdruck, weil der ziemlich lose sitzt, wenn man nicht sehr fest angurtet.
Oben genannten VS-Sattel, mit dem sie immer buckelt, muss man oft nach dem Warmreiten nochmal drauflegen und neu satteln, weil der stark nach vorne rutscht.
Was sollte ich machen?
Ich denke, den Westernsattel verkaufe ich besser, weil ich auf dem selber ja nicht richtig sitzen kann, da würde also anpassen ans Pferd nicht so viel bringen, und der Gurtdruck ist teilweise ziemlich extrem, da kriegt sie richtige Beulen seitlich am Bauch.
Würdet ihr eher den VS-Sattel (Kieffer Aachen) anpassen lassen, und geht das überhaupt?
Oder vielleicht einen Wintec-Sattel mit diesem auswechselbaren Kopfeisen besorgen?
Zweiteres überlege ich deshalb, weil Pferdchen meist im Winter weniger bewegt wird, zunimmt und Muskeln abbaut, und im Sommer halt umgekehrt. Da wäre es ja praktisch, den Sattel selber ändern zu können.
Oder (ganz böse Lösung) meiner Reitbeteiligung überlassen, welchen Sattel sie nimmt, und selber einfach ohne reiten?
Denn solange sie einfach nur im Gelände rumjuckelt, fallen die Sattelprobleme kaum auf, erst wenn ich mich darufsetze und versuche, aktiv auf mein Pferd einzuwirken.
Kann das überhaupt sein, dass so ein blöder Sattel das Pferd so extrem verändert, dass ich da mit Sattel nicht mal E-Niveau reiten kann und ohne Sattel mal auf A-L-Stand war? Oder ist das eher Einbildung von mir?
Es kann vielleicht aber schon sein, weil mit dem einen Sattel macht sie sich ja im Rücken fest und ich komme nicht zu ihr durch, und mit dem anderen kann ich praktisch nicht einwirken, sondern sitz nur drauf und lass mich irgendwie tragen.
Sattelproblem bei Pony
Diskutiere Sattelproblem bei Pony im Ausrüstung Forum im Bereich Reiten; Mir ist heute aufgefallen, dass ein guter Teil vom Frust mit meinem Pony auch an den Sätteln liegen kann. Damals, als ich noch besser mit ...
- 10.06.2011, 16:41 #1Lna
Sattelproblem bei Pony
- 10.06.2011, 17:00 #2Streunerin
AW: Sattelproblem bei Pony
Ähm ich hoffe dieser Thead ist ein schlechter Scherz.
Dir geht es NUR darum wie gut du zurecht kommst mit dem Pony und wie es dem Pony geht ist egal? Lässt deine RB dann einfach auf dem schlecht sitzenden sattel reiten, frei nach dem Motto: muss sie halt mir klar kommen.... :eek2:
Und wir sollen dir einen sattelö empfehlen?
ich empfehle dir einen Sattler! Und ne gehörige Portion Empathie...
Mal völlig abgesehen von der Finanziellen Seite das ein nicht passender Sattel auf Dauer hohe Tierarztkosten für dich mit sich ziehen kann und das dein Pony vielleicht verfrüht in Rente gehen muss wegen Rückenschäden.
Verdammt ein schlecht sitzender Sattel verursacht deinem Pony Schmerzen!!! :bad:
Pferde haben nunmal keinen Laut für Schmerz wie Hunde die Fiepen oder so.
Sie können sich nur durch Buckeln etc. bemerkbar machen.
- 10.06.2011, 17:30 #3Lna
AW: Sattelproblem bei Pony
Also ich hoffe diese Antwort ist ein schlechter Scherz!
Ich komme mit meinem Pony klar, auch wenn es buckelt, aber es macht einfach keinen Spaß, auf einem unglücklichen Pferd zu reiten, deshalb suche ich nach einer Lösung!!!
Leider ist mir das Problem sehr lange nicht aufgefallen, weil ich eben fast immer ohne Sattel geritten bin, wenn überhaupt, weil ich auch ein halbes Jahr im Ausland war und da nur meine Reitbeteiligung geritten ist.
Und die hat mich leider auf das Problem nicht angesprochen. Erst als ich sie drauf angesprochen habe, gab sie zu, dass ihr auch was aufgefallen ist.
Seehr hilfreich, diese Antwort, Streunerin, echt jetzt!
Ich habe doch gesagt, entweder ich hole einen Sattler und lasse den Kieffer Sattel anpassen, oder ich besorge mir einen verstellbaren Wintec-Sattel.
Da ich den Sattler jetzt bloß vor dem Wochenende nicht mehr erreichen kann, wollte ich mir schonmal Meinungen anhören.
Ergänzung:
Weiß jemand, WAS genau an dem Westernsattel nicht stimmt, wenn oben beschriebenes Schweißmuster auftritt?
Weil Pony zeigt damit ja erstmal keine sichtbaren Anzeichen von Unwohlsein wie Ohren anlegen oder Schweiß schlagen oder gar buckeln.
und noch mal @Streunerin: ich habe durchaus manche Symptome etwas überspitzt aufgeschrieben, und ich glaube, solange ich nicht versuche, sie eng zu biegen oder ähnliches, hat mein Pony KEINE Schmerzen. Wenn ich sie geradeaus im Gelände reite, läuft sie ok, und bei der RB auch, nur wenn ich versuche, mal etwas zu arbeiten, enge Zirkel reiten usw, dann macht sie im Rücken dicht und buckelt im schlimmsten Fall.
Nur, ich glaube eben nicht, dass sie einfach ein arbeitsverweigerndes faules Pony ist, weil sie ja ohne Sattel einwandfrei läuft.
- 10.06.2011, 18:11 #4Streunerin
AW: Sattelproblem bei Pony
Zum Thema Westernsättel: Im Gegensatz zu Englischsätteln sind diese fast gar nicht anzupassen. Es sind nur minimale Anpassungen möglich. Allgemein kann man sagen es gibt nur passt oder passt nicht.
Und nur weil sie NUR bei engen Zirkeln buckelt und deutliche Zeichen von Schmerzen zeigt heist es nicht das sie beim gradeausreiten keine Schmerzen hat. Sie zeigen das dann nur nicht unbedingt merkbar. darum soll man einen sattel ja auch unabhängig von Auffälligkeiten mindestens einmal im jahr vom Sattler checken lassen.
Und das sie Faul oder arbeitsverweigernt sein könnte hat ja nie jemand behauptet.
Und wenn du schreibst du willst einfach deine RB entscheiden lassen evtl. und dann selbst nur ohne Sattel reiten heist das für mich du willst nicht großartig was ändern an der Problematik sondern dieser nur selbst aus dem Weg gehen indem du keinen Sattel mehr nutzt. (So kommt es zumindest rüber) Daher meine Reaktion.
Zumal ich einen sattel an dem ich einmal so einen starken Gurtdruck festgestellt habe wie du ihn beschreibst nicht nochmal so aufs Pferd legen würde.
Und nur das Kopfeisen in passender Größe nehmen wie bei einem Wintec macht noch keine sattelanpassung aus. dazu gehört mehr als ein passendes Kopfeisen.
Natrülich kann das sein. Versuch du mal als Beispiel gesehen mit zu kleinen und möglichst noch schief abgelaufenen Schuhen Sport zu treiben. da biste auch nicht gut drauf und kannst keine Hochleistungen bringen. Auch wenn es nicht so schlimm ist das du wirklich schmerzen hast.Kann das überhaupt sein, dass so ein blöder Sattel das Pferd so extrem verändert, dass ich da mit Sattel nicht mal E-Niveau reiten kann und ohne Sattel mal auf A-L-Stand war? Oder ist das eher Einbildung von mir?
- 10.06.2011, 20:01 #5lise
AW: Sattelproblem bei Pony
Nun hört doch auf zu streiten, das macht doch keinen Sinn.
Ich bin hier auch keine "Hundertprozentige", die alles hinterfragt, aber ich denke
schon auch, daß sichs Pony mit beiden Sätteln nicht wohlfühlt.
Ich hätte zwei Lösungsvorschläge: Beide Sättel verkaufen und dann einen Christ Lammfellsattel kaufen , das ist so ein Zwischending zwischen "ohne Sattel reiten" und mit, man reitet da klassisch ohne Bügel, kann aber -siehe RB-welche einschnallen , oder Du kaufst Dir nen kleinen baumlosen Sattel, der passt immer , auch, wenns Pferdchen mal zu-oder abnimmt und ist auch nicht so teuer. Haben wir auch für unsere Kalti und wir sind sehr zufrieden.
Also, ist doch nicht so schwer und Ihr müsst Euch hier nicht bewerfen....
Liebe Grüße .
- 10.06.2011, 20:51 #6Lna
AW: Sattelproblem bei Pony
hmm, so baumlose Sättel oder Lammfellkissen sind aber nicht wirklich für richtige Gymnastizierungsarbeit oder zum Springen nutzbar, oder?
Die Reitbeteiligung würde ja schon gern noch etwas besser reiten lernen, vor allem auch an ihrem Sitz arbeiten. Kann man überhaupt seinen Sitz verbessern mit baumlosem Sattel?
Und ein bisschen über Cavalettireihen springen macht ja auch immer Spaß.
Oder mal etwas Dressurarbeit.
Und das sind so Sachen, die mach ich auch ganz gern mit Sattel.
Würde das damit gehen?
Kennt sich denn keiner mit Wintec-Sätteln aus, welche Passform die ungefähr haben und ob die mit passendem Kopfeisen auf relativ flache Ponys mit relativ geradem Rücken passen könnten?
Klar, rausfinden kann ich es erst, wenn ich mal einen anpassen lasse, aber ich würde ja schon gern vorab wissen, ob ich das in meine Überlegungen mit einbeziehen sollte.
Und weiß auch keiner, wie aufwendig es wäre, meinen vorhandenen VS-Sattel anpassen zu lassen?
Gibt es auch Sattler, wo ich einen guten Sattel anpassen lassen kann und der direkt alle überflüssigen Sättel (haben sich schon so einige angesammelt, noch ein zweiter VS-Sattel und insgesamt zwei Westernsättel, evt auch noch der von unserem Rentnerpony, der leider für das große Pony zu klein ist) in Zahlung nehmen würde? Kann mir da jemand einen verraten, der so etwas machen würde (südliches NRW)?
Ich hatte da einen Beitrag aus einem anderen Forum im Kopf, wo ein Pony gebuckelt hatte, und weil die an dem Sattel nichts gefunden hatten, haben sie es im Verlauf des Threads irgendwann darauf geschoben, dass das Pony vielleicht einfach seine Reiterin austesten wollte.Und das sie Faul oder arbeitsverweigernt sein könnte hat ja nie jemand behauptet.
Und da habe ich meins schon mal im Voraus verteidigt.
lg
und danke lise, dass du unseren Streit schlichten wolltest :)
- 10.06.2011, 21:54 #7McBeal
AW: Sattelproblem bei Pony
Es gibt inzwischen auch baumlose Sättel, die den normalen englischen Sätteln recht nahe kommen, habe aber persönlich keine Erfahrung damit. Für mich persönlich wäre ein baumloser Sattel nix.
Mit dem Wintec Sattel, guck doch mal, ob einer im Bekanntekreis einen hat. Nur mal zum drauflegen, nicht zum reiten. Aber dann siehst, ob das in Frage kommen könnte.
Was deine anderen Sattelprobleme angeht, so würde ich das so machen, das ich sämtliche Sattler der Gegend abtelefoniere, und dort mein Problem schildere. Ebenso, nachfragen, ob sie alte Sättel in Zahlung nehmen.
Ob dein vorhandener VS Sattel angepasst werden kann, hängt von Marke, Bauart und Alter ab. Nicht jeder Sattel kann angepasst werden, manche nur minimal, andere mehr. Und was das kostet oder wie aufwändig das wäre, kann dir hier auch keiner wirklich sagen, da wir ja nicht wissen, was überhaupt gemacht werden müßte. Ob nur neu gepolster werden müßte, oder der ganze Baum geändert werden müßte, oder oder oder..
Du wirst also um einen Sattler nicht drum herum kommen.
Generell würde ich aber auch sagen, wenn du jetzt festgestellt hast, das der aktuelle Sattel dem Pony nicht mehr passt, pack den gar nicht mehr drauf. Ein unpassender Sattel kann so viele Folgeschäden verursachen, mit Kleinigkeiten angefangen wie Verspannungen und leichte Wiedersetzlichkeiten beim Reiten bis hin zu ganz großen Problemen, die dann richtig Geld kosten, sie zu behandeln. Daher, zum Wohle des Pferdes, laßt den Sattel komplett weg, bis was passendes da ist.
- 11.06.2011, 07:08 #8lise
AW: Sattelproblem bei Pony
Also ich kenn eher Sattelmobile, die Sättel auch in Zahlung nehmen, guck doch mal im Branchenverzeichnis. Die könnten Dir dann auch gleich nen neuen Sattel anpassen, das wird aber normalerweise nicht billig, dafür ist das in der Regel jemand, der sich gut auskennt, optimalerweise selbst ein Sattler.
Also mit den Lammfellteilen, denke ich, ists schwierig mit Springen, ich hab mir den mal für mein Pony überlegt, weil die so nen kurzen, schmalen Rücken hat, daß ich lange nichts Passendes gefunden habe und er sah so kuschelig fürs Gelände aus... Die baumlosen sind-angeblich- schon auch für Dressuraufgaben und kleinere Hopser geeignet, unsere Kalti ist ein reines Geländepferd, deshalb kann ich das so nicht beurteilen.Aber gerade bei so runden Pferden mit kaum Widerrist passen die gut. Eigentlich sitzt man wie in nem englischen auch, ein bißchen weicher und "schwammiger", aber auf jeden Fall stabiler, als ganz ohne Sattel. Wintec hatte ich zwar mal einen und fand ihn sehr bequem, auf meinem Araber, der auch ganz schmal war mit kaum Widerrist und breiter Schulter, aber da war das passende Kopfeisen schon drin , ich mochte auch die textile Oberfläche sehr gerne, ist wohl Geschmacksache, manche möchten nur Leder... aber so richtig Erfahrung damit hab ich nicht, hatte ihn mir nur geliehen. Ich hab jetzt aktuell für mein Pony einen Malibaud Randonnee, zum Springen kann man den aber nicht nehmen
...ist so ein richtiges Wanderreit-Sofateil.Grüße und viel Erfolg bei der Suche.
Und nicht mehr streiten, gell
- 11.06.2011, 08:17 #9Wanderreiter
AW: Sattelproblem bei Pony
Das Schweißbild, das du beschreibst kommt daher, daß der Westersattel dort in der Schulter zu eng ist und puntuelle Druckstellen verursacht. Dadurch wird das Gewebe so stark zusammengedrückt, daß kein Schweiß mehr austreten kann bzw. die Schwitzfunktion unterbunden wird.
Hier läßt sich nichts mit dickeren Pads oder Sattelumbauten verändern, der Sattel paßt nicht!
Westersättel sollten auch nicht extrem fest gegurtet werden. Wenn der Sattel trotz normaler Gurtung rutscht, paßt er nicht!
Ob man deinen vorhandenen Sattel umpolster kann, kann hier natürlich niemand beurteilen, weil man weder Pferd noch Sattel kennt. Von Ferne ist dies schlicht nicht möglich.
Am besten ist es, du suchst dir ein Fachgeschäft, das evtl. auch Gebrauchtsättel anbietet und dich entsprechend berät, oder du suchst dir einen Sattler, der mit verschiedenen Sätteln vorbeikommt.
- 11.06.2011, 14:26 #10RioNegro
AW: Sattelproblem bei Pony
Also erstmal vorab - ich glaub schon, dass du auch fürs Gelände unter deiner RB eine neue Lösung brauchst.
Auch denk ich, dass du unbedingt noch eine fachkundige Person hinzuziehen solltest. Sattler oder ähnliches.
Dieser kann sich deinen VS-Sattel mal anschauen. Um abschätzen zu können, ob man an der Passform was machen kann. Oder eben auch nicht.
Auch der Wintec paßt bei weitem nicht jedem Pferd. Das mußt du halt einfach mal ausprobieren. Auch hier wird dir ein guter Sattler weiterhelfen können.
Ich persönlich habe mir vor kurzem einen Tekna-Dressursattel für meinen Kalti gekauft.Tekna | USG - Tekna Sattel - Sättel - Tekna Sattel für Pferd, Reitsport und Pferdesport - United Sportproducts Germany GmbH
Ein Tekna-Sattel könnte für dich und dein Pony auch interessant sein!
Wobei auch dieser Sattel sicher nicht jedem Pferd passt. Aber das Preis-Leistungsverhältnis finde ich persönlich sehr interessant!
Zum Christ-Fellsattel. Ich selbst habe keinen. Und bin auch noch nie auf einem geritten. (hätte mir aber wohl längst einen gekauft, wäre mein Pferd schon eingeritten.... zum Einreiten möcht ich aber doch lieber einen Sattel haben, der mir bißchen mehr Halt geben kann
)
Weiß aber, dass der Sattel sogar sehr oft auch für die Dressurarbeit genutzt wird.
Allerdings eher selten von typischen Turnierreitern. Sondern eher von Reitern, die sich an der klassischen/barocken Dressur orientieren.
Dort hab ich den "Sattel" inzwischen schon recht häufig auch in der höheren Dressur gesehen
Erfordert aber sicherlich einen besonders ausbalancierten und ruhigen Sitz des Reiters!
- 11.06.2011, 16:27 #11Lna
AW: Sattelproblem bei Pony
so, ich habe jetzt mal bei einem Sattler angerufen, der allerdings typischerweise bis nächste Woche im Urlaub ist, ich soll mich dann noch mal melden.
Aber seine Gehilfin meinte, es sei schon bei ihm möglich, Sättel anzupassen, und auf der Kieffer-Website steht auch, dass es mit meinem Sattel gehen sollte.
Wintec-Sättel habe ich jetzt vorläufig ausgeschlossen, weil meine schwester meinte, da sitzt man komisch drauf und die würden quietschen. Und ich habe ja einen guten Ledersattel, wäre ja besser, wenn der passt.
Ich warte dann erstmal bis nächste Woche ab.
- 12.06.2011, 14:14 #12Vaenney
AW: Sattelproblem bei Pony
Deine Probleme hören sich ziemlich stark danach an, als würden die Sättel nicht passt. Drückt es irgendwo oder sitzt nicht richtig, versucht sicht das Pferd irgendwann bemerkbar zu machen.... und das auch mit buckeln oder Sattelzwang etc. all das, was dein Pony aufweist - es hat also auf jeden Fall Schmerzen! Dies kann bis hin zur Unrittigekeit und Krankeheiten führen und wird das Leben deines Ponys nur ins Aus treiben.
Ein Sattel - genauso wie die Hufe - ist mitunter das Wichtigste für das Pferd. Dies muss tip-top sein und 200% passen um dem Pferd keine Schmerzen zu verursachen (auch wenn du nicht oft mit Sattel reitest. Dadurch das du nur einmal mit einem unpassenden Sattel reitest, verursachst du für lange Zeit Probleme)
Ich würde dir zu einem Sattler raten - den du ja nun auch angerufen hast. Lass dich beraten, frage ihn, welcher Sattel für dein Pferd passend wäre, ob es überhaupt einer deiner Sättel ist - und wenn ja, dann frage ob er die anpassen lassen kann. Wenn nicht, frage ihn, ob einige Sättel da hat, die er dir empfehlen könnte und die er dir für dein Pony anpassen lassen kann.
Ich habe für meine Stute einen Sattel extra maßanfertigen lassen, damit er auch wirklich bis ins kleinste passt. Denn ich möchte noch etwas länger was von meiner Stute haben und ihr ein schönes, schmerzfreies Leben ermöglichen.
Investiere lieber jetzt ein bisschen mehr in einen richtig guten, wirklich 100% passenden Sattel und erspare die so die Imensen Tierarztkosten oder ein Unreitbares Pferd, was Schmerzen ertragen muss.
Ich wünsche dir viel Glück und hoffe das du wirklich einen Sattel findest, der angepasst wird oder vielleicht sogar extra für den Rücken deines Pferdes angefertigt wird, damit ihr weiterhin viel Spaß zusammen haben könnt - auch ohne Sattel im Gelände. (Denn wenn das Pferd auch gute Muskeln unterm Sattel aufbauen kann, Schmerzfrei und Krankheitsfrei ist, kann es noch viiiiiiiel besser auch ohne Sattel laufen).
LG
Vaenney
- 12.06.2011, 15:51 #13Lysett
AW: Sattelproblem bei Pony
Hey, gut, dass du jetzt einen Sattler drauf schauen lassen willst.
Aber bitte verklemm dich nicht an der Idee, das dein sattel anpassbar sein MUSS!!
Ich habe für mein Pony (total gerader Rücken ohne Wiederrist) auch einen Wintec, super bequem und quitscht nichts, wie bis jetzt noch kein Wintec, auf dem ich je gesessen habe (;
- 12.06.2011, 17:35 #14Streifenpony
AW: Sattelproblem bei Pony
Hallo.
Ich habe auch einen Baumlosensattel, allerding zusätzlich zu einem mit Baum und ich kann damit alles ganz normal reiten. Er ist von Barefood, etwas gewöhnungsbedüftig am Anfang aber ich liebe ihn.
wir haben auch eine im Stall die hat einen Startrekk.
Grade wenn du oft auch ohne Reitest und nur ab und zu mit und im Sommer mehr als im Winter, finde ich es eine gute Alternative.
- 30.06.2011, 15:13 #15Stromberg
AW: Sattelproblem bei Pony
Hallo!
Hier muss ich doch einmal sehr dein Pony loben! Es zeigt dir deutlich welche Variante es besser findet! Ich denke dass es weitaus besser ist für das Pferd, wenn du ohne Sattel reitest, als mit einem drückenden Teil. Wir wandern doch auch nicht gerne mit einem schweren Rucksack ....
Ich würde also keinen Sattler kommen lassen und einen Sattel anpassen lassen. Auch bei Sattlern gibt es schwarze Schafe und es heißt noch lange nicht, dass dein Pony mit einem angeblich passenden Sattel besser läuft. Es gibt Pferde die wollen einfach nicht mit einem Sattel laufen, warum also dann einen drauflegen?
Stattdessen würde ich entweder ohne reiten oder vielleicht mit einem Reitkissen oder, ich weiß, heikles Thema, aber finde es trotzdem hier ganz passend, mit zwei dicken Westernpads übereinander. Dein Pony sagt dir deutlich, dass es Sättel nicht mag, deswegen berücksichtige dies, meiner Meinung nach, und suche eine Alternative, mit der ihr beide klar kommt. Auf Dauer ohne Sattel reiten ist zwar besser, als mit nicht passendem Sattel, aber auf Dauer vielleicht auch nicht so gut. Also Reitkissen mit Steigbügeln, Westernpads oder vielleicht auch mal einen baumlosen Sattel ausprobieren!? Ach so, und Springen kannst du damit auch. Und deine Rb würde davon auch profitieren, weil gerade mit den beiden ersten Vorschlägen lernst du wirklich unabhängig zu sitzen. da holt dich nichts mehr vom Pferd! :-)
LG und Viel Glück
Ada
- 30.06.2011, 15:16 #16Josy
AW: Sattelproblem bei Pony
Das gute Pony sagt nur, dass es UNPASSENDE Sättel nicht mag :1: Und diese Reitkissen mit Bügeln, die wird es noch weniger mögen, da gibt's nämlich einen ganz ekelhaften punktuellen Druck.
- 30.06.2011, 15:23 #17Streunerin
AW: Sattelproblem bei Pony
Logisch wenn ich in einem paar Schuhe nicht laufen kann weil es drückt kann ich automatisch gar keine Schuhe leiden und laufe nur noch Barfuß
- 30.06.2011, 21:43 #18Stromberg
AW: Sattelproblem bei Pony
@Streunerin: Ich würde es anders ausdrücken: Ich würde andere Schuhe anziehen! ;-)
- 01.07.2011, 09:23 #19Farooq
AW: Sattelproblem bei Pony
ähm, hallo stromberg,
daas ist ja genau das, was die anderen hier meinen! du schreibst aber oben selber, dass sie das pony halt ohne sattel reiten sollte, oder mit "behelfskram" (2 sattelpads übereinander?).
ist das etz nicht bisl ein widerspruch in sich selber, wenn du hier nun meinst, dann würdest andere schuhe anziehn?
das ist ja gerade der punkt: sie sollte sich einen passenden sattel fürs pony besorgen und gut ist!
ja oder wie nun?!
die uli
- 10.10.2011, 08:43 #20Passade
AW: Sattelproblem bei Pony
Ich würde mir sachkundige Hilfe einholen, die einen wirklich gut berät.
Sattelproblem bei Pony
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