Handarbeit Und Langzügelarbeit

Diskutiere Handarbeit Und Langzügelarbeit im Bodenarbeit Forum im Bereich Reiten; Zitat von Honigmaus Das letzte mal fand Schimmelchen Handarbeit doof mit Trense, werde es mal mit Kappzaum probieren. Allerdings wurde mir nun gesagt, dass ich ...

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  1. #21
    Piennie

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    Zitat Zitat von Honigmaus Beitrag anzeigen
    Das letzte mal fand Schimmelchen Handarbeit doof mit Trense, werde es mal mit Kappzaum probieren.

    Allerdings wurde mir nun gesagt, dass ich auf gar keinen Fall mit Sattel auf dem Rücken Handarbeit machen sollte. Weil das Pferd gestört würde und das ja nicht der Sinn der Handarbeit ist, diese mit Sattel durchzuführen. Wäre vollkommener Quatsch und wenn ich Reiten wolle solle ich später Satteln oder eben Absatteln.

    Ist da was dran?
    Ich mach auch gelegnetlich mit Sattel etwas an der Hand, vom Stall bis auf den Reitplatz sind rund 100m und da muss der Sattel bereits am Anfang mit - wenn ich Später reiten will.
    Mir ist da bis jetzt kein deutlicher Unterschied aufgefallen zu den Tag wo ich ohne Sattel unterwegs war.


  2. #22
    Honigmaus

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    Super, danke für die Antwort :)

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der Sattel großartig stören soll...

  3. #23
    Honigmaus

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    Habe heute nach dem Buch von Hilberger gearbeitet.

    Habe versucht Snoopy im Stehen zu stellen, was irgendwie nicht klappte. Klar, der ist Steif wie nen Brett, allerdings versuchte er die ganze Zeit seitwärts oder Rückwärts zu treten.
    Wie kann ich das verhindern?

  4. #24
    Schroedemann

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    Ich mache seit einem Jahr Langzügelarbeit mit meiner Stute. Mit Longiergurt und Trense. Und 8 m (zweimal vier meter) langen Langzügeln (bei einem 1,46 großen Pferd). Ich habe allerdings Unterricht in dieser "Kunst". Meine RL, die auch Hippotherapeutin ist, hat ihr eigenes Pferd bis zu Einerwechseln ausgebildet. Na ja...ich bin leider eher eine talentfreie Zone. Am Anfang habe ich mich immer in den langen Zügeln verheddert. Aber mittlerweile geht es ganz gut. Letztlich ist es wie beim Reiten, halbe Paraden, von hinten treiben (mit der Gerte), Genick locker machen etc... Das Pferd soll genauso durch das Genick gehen, gebogen sein wie beim Reiten. Ich finde es toll, denn man kann das Pferd gymnastizieren, ohne dass es ein Reitergewicht trägt. Meine RL sagt auch, dass sich meine Zügelhilfen auf dem Pferd zu 100% verbessert hätten, seitdem wir Langzügelarbeit (einmal die Woche) machen. Ich kann die Seitengänge (im Schritt), Vorhandwendung, HInterhandwendung - geht so, rückwärtsrichten. Und dann kann ich das Pferd an der Hand traben lassen, wobei ich selbst dabei aber unverändert Schritt gehe. Ich muss mir also nicht die Seele aus dem Leib rennen. Und ein paar Mal habe ich das Pferd bis zur Piaffe zurückgenommen. Meine Rl kann es passagieren lassen. Galopp haben wir noch nicht gemacht. Da bin ich noch zu schissig. Ich war auch schon im Gelände am Langzügel. Das finde ich allerdings etwas heikel, da meine Stute sehr schreckhaft ist und gerne mal beiseite springt. Unter dem Sattel ist das nicht so schlimm, aber am Langzügel bekomme ich immer einen heillosen Schreck. Ich habe dann den inneren Film: Monster - erschrecken - beiseite springen - ausschlagen - ich werde in die Leber getroffen - tot. Ich kannte mal einen jungen RL, der unerlaubterweise mit seinem Pferd die Capriole üben wollte. Der Chef hatte ihm strikt untersagt, das alleine zu machen. Er tat es doch, Pferd traf ihn bei der Capriole in den Bauch. Jetzt liegt er in Lissabon auf dem Friedhof. Von daher bin ich mit dem Rausgehen am Langzügel etwas schissig. Aber ansonsten kann ich diese Arbeit - wenn man kompetente Anleitung hat !!! - nur empfehlen.

    Ich würde gerne ein Foto von meinem Pferd am Langzügel hier reinsetzen, aber es geht leider nicht. Meine RL wünscht keine Bilder von sich in einem Forum und mich selbst kann man nicht veröffentlichen. Jedenfalls nicht am Langzügel.
    Allerdings wurde mir nun gesagt, dass ich auf gar keinen Fall mit Sattel auf dem Rücken Handarbeit machen sollte.
    Meine RL hat davon nichts erwähnt. Die ersten Wochen haben wir mit Sattel auf dem Rücken gearbeitet. Die langen Zügel wurden durch die hängenden Steigbügel hindurchgeführt. Bügel allerdings am Sattelgurt festgebunden. Das war kein Problem. Den Longiergurt habe ich mir nur gekauft, weil es hübscher aussieht. Hätte ich aber nicht machen müssen.

  5. #25
    Honigmaus

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    Bisher bin ich ein wenig mit der Handarbeit vorran gekommen, mache diese aber nur sehr unregelmäßig.
    Das Traben hat beim letzten mal schon gut geklappt, genauso wie Übergänge zum Halten aus dem Schritt.

    Mich beschäftigt aber grade was anderes: Was ist die Richtige Position bei der Langzügelarbeit?
    Auf Höhe der Hinterhand oder seitlich auf Höhe der Schulter mit ca. 1m zwischen sich und dem Pferd? Habe bisher beides gesehen und bin nur recht verwirrt...

  6. #26
    GilianCo

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    In einigen Büchern habe ich gesehen, neben der Schulter, habe nun im Oktober letzten Jahres meinen ersten Kurs gemacht (in zwei Wochen folgt der zweite, freu) und da wurde mir gesagt, NICHT so weit nach vorne, eigentlich ist man an der Hinterhand am besten aufgehoben. In einigen Situationen sollte man dann das Pferd noch von außen führen, weil da tw. Wendungen besser einzuleiten sind, je nachdem, was man mit dem Pferd machen will.

  7. #27
    Schroedemann

    AW: Handarbeit Und Langzügelarbeit

    also, ich gehe hinter der Kruppe hinter dem Pferd her. Ziemlich nahe hinter der Kruppe mit höchstens einem halben Meter Abstand. Wenn ich den Arm langmache, kann ich mein Pferd am Po kraulen.
    Die Wiener gehen seitlich versetzt, so etwa in Höhe des Sattelgurtes. Das soll aber schwerer sein, hab ich gehört. (Oder das Pferd muss weiter gefördert sein? Das weiß ich nicht).
    Wenn man hinter dem Pferd geht, befinden sich beide Zügel an den Seiten des Pferdes. Wenn man es wie in Wien macht, dann läuft der äußere Zügel über den Rücken des Pferdes.
    Wie gesagt, ich weiß nicht, wann man was macht. Ich kann mich vage erinnern, dass meine RL mal sagte, die Wiener Variante sei schwerer.
    Wenn ich hinter dem Pferd bin und die Zügel laufen auf beiden Seiten seitlich am Pferd vorbei, kann ich z.B. den jeweiligen Zügel auch sozusagen um die Hinterhand legen. (z.B. beim Travers, wo die Hinterhand ja seitlich versetzt gehen soll. Da nehme ich dann den äußeren Zügel sozusagen treibend zur HIlfe. WEnn der über den Rücken liefe, wüßte ich nicht, wie ich das machen sollte.)

    Wenn man vorne geht, an der Schulter, ist es, glaube ich, keine klassische Langzügelarbeit mehr. Denn wenn man soweit vorne geht, kann man ja auch normale Zügel nehmen.

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