Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

Diskutiere Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter... im Dressur Forum im Bereich Reiten; Hallo ihr :) Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich werde jetzt eine Reitbeteiligung an einem recht großen Pferd nehmen. Sie ist 1.86m groß, super ...

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  1. #1
    Ghana4ever

    Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...



    Hallo ihr :)
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

    Ich werde jetzt eine Reitbeteiligung an einem recht großen Pferd nehmen. Sie ist 1.86m groß, super süß und echt genial, zum Glück kein Selbstläufer, auch die Besitzerin ist super lieb...
    Doch gestern beim Probereiten hat sich mir ein Problem offenbart:
    Sontra kommt mit dem Kopf nicht runter, ist daher vor allem im Galopp sehr schwer zu regulieren. Ich komme so sehr gut mit ihr klar, sie bietet sich mir auch an, nur ich kann machen was ich möchte, den Kopf nimmt sie einfach nicht runter.
    Von der Stärke her müsste es eigentlich wunderbar passen. Ich bin selber 1.73m groß, daher klappt das ganz gut. Sie zieht mir ja auch nicht die Zügel aus der Hand oder so, sie bleibt einfach mit dem Kopf oben. Nach 45 minuten kam sie dann langsam mit der Birne etwas herunter, es ging dann auch deutlich besser. Doch ich konnte gar nicht richtig mit ihr arbeiten.
    Und ja, ich werde sie definitiv als Rbt. nehmen! Sie ist super im Umgang, man muss sich da wenigstens etwas erarbeiten.
    Ich möchte jetzt auch keine Wundermittel, dass es von einen Tag auf den anderen funktioniert, aber ich würde einfach nur mal gerne hören, was ihr in solchen Situationen macht :)
    Ausbinder rein geht nicht, da reagiert sie ganz allergisch drauf.
    Habt ihr Tricks o.ä. um euer Pferd an die Zügel zu stellen?

    Freue mich auf Antworten :)

    Lg, Jule



  2. #2
    Yvonne

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Naja, mit Ausbindern würdest du Grundproblem ja auch nicht lösen. Die Lösung des Problems musst du dir "von hinten nach vorne" erarbeiten. Du musst dein Pferd von hinten ans Gebiss herantreiben. Du darfst vorne nur so viel mit der Hand halten wie du hinten treibst. Das Pferd muss von hinten herantreten, und sich vorne locker am Gebiss "abstossen". Es muss so langsam die Ahnlehnung suchen. Von zu stark kann da nie die Rede sein, dass muss ohne grossen Kraftaufwand funktionieren. Wie weit ist das Pferd denn ausgebildet? Lässt sie sich locker v/a reiten?

  3. #3
    Ghana4ever

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    hi :)
    erst einmal danke für die antwort.
    sie lässt sich locker v/a reiten, die besitzerin und der reitlehrer können das auch. Doch an manchen Tagen kann selbst die Bereiterin nichts machen, habe ich mir erzählen lassen.
    Das pferd läuft A Dressur. Komischerweise geht es an manchen Tagen super, da läuft sie wie eine eins, ganz locker am Zügel, aber gestern echt anfangs nur mit der nase oben und hinterher ging es dann langsam herunter, ich hatte sie zwischenzeitlich sogar locker an den zügeln, das hielt sich dann aber nur für höchstens 3 Minuten

  4. #4
    Yvonne

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Hm, entweder hatte sie nen schlechten Tag, oder sie hat wirklich irgendwo Probleme. Frag doch die Besi mal ob sie die Stute mal hat durchchecken lassen (Rücken, Ausrüstung...); das wäre ja eine Möglichkeit wenn auch sie das Problem schonmal - aber regelmässig - hat.

  5. #5
    Ghana4ever

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Mit dem Rücken ist nichts und die ausrüstung stimmt eigentlich auch, wurde alles gecheckt habe ich mir sagen lassen.
    Kann es beeinträchtigend sein, wenn ein pferd im Fellwechsel am Widerrist eine Stelle hat, die so einen kleinen huckel hat? Ist nicht direkt aufgescheuert, aber da muss immer ein Schoner drauf...

  6. #6
    Fujai

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    hast du davon mal ein bild?

  7. #7
    Kimmi74

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    So einen Huckel hatte meine auch auf dem Wiederrist, und es lag am Sattel, der legte sich auf den Wiederrist, war zu eng. Ich reite nicht mehr mit dem Sattel und seit dem geht der Huckel auch weg.
    Das andere Problem, was mein Pferd hatte, waren die Zähne, sie hat zwar auch öfter den Kopf gegeben, aber manchmal hat sie so das Gebiss festgehalten, das man keine Chance hatte. Seit die Zahnärztin da war ist das jetzt alles kein Problem mehr.
    Vielleicht hat Deine RB auch Probleme mit zu engen Sattel oder den Zähnen??

  8. #8
    Katrin

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Danke Kimmi, das gleiche hatte ich schon gedacht und wollte was dazu schreiben.

    Ich würd auch einen Sattler holen lassen und einen Zahnarzt auf die Zähne schauen lassen. Ist zwar doof, aber vielleicht kannst du der Besi das ja mal nahelegen, besser 1 mal zuviel geguckt, als hinterher das große Jammern zu haben.

    Liebe Grüße

  9. #9
    Isi

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Hi!

    Also, ich kenne das Problem nur zu gut! Ich besitze einen Reitponywallach der eigentlich so gar nicht im Ponytyp steht, aber liebend gerne den sogenannten "Ponydickschädel" (das soll jetzt keine Beleidigung für Ponys sein!) raushängen lässt! Dann braucht es so seine Zeit, bis er seine Nase runternimmt! Diese Zeit gebe ich ihm dann aber auch, denn auch Pferde haben mal einen schlechten Tag, oder einfach nur keine Lust! Ich reite dann besonders viel Schlangenlinien, Zirkel und Volten, denn in der Biegung ist es immer am einfachsten ein Pferd rund zu bekommen!
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es oftmals an meinem äußeren Zügel liegt, der einfach nicht stetig genug dran ist! Mein Poy ist da vll der Extremfall, aber er reagiert sehr empfindlich auf den Zügel. Meine Reitlehrerin (die auch gleichzeitig meine Bereiterin ist) hat mir erklärt, dass ihm eine stetige Verbindung zum Zügel die Sicherheit gibt, die er braucht um sich fallen zu lassen. So reagiert er bei einem sprigenden Zügel gleich mit Hochreißen des Kopfes!
    Natürlich gebe ich am inneren Zügel nach, aber nur so viel, dass trotzdem noch eine Verbindung da ist.
    Erst wenn er richtig locker ist und sich vorwärts abwärts bewegt, gehe ich mit dem inneren Zügel vor. Dann aber langsam vor und auch wieder langsam zurück, denn zu schnell, lässt es den Zügel wieder springen!
    Du solltest dir und deinem neuen Pflegepferdchen genügend Eingewöhnungszeit geben, schließlich ist es für euch beide etwas Neues!
    Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag ein wenig helfen!Dennoch würde ich eine drückende Stelle, einen nicht passenden Sattel oder aber auch Zahnprobleme nicht ausschließen!
    Viel Erfolg!

  10. #10
    Dobllino

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Wie siehts denn mit den anderen Punkten der Ausbildungsskala aus? Bei der Bezeichnung "Birne runter" und an den Zügel "stellen" stehn mir schon fast die Haare zu Berge.
    Geht das pferd denn Taktmäßig? Inwieweit lässt es sich los und den rücken fallen?
    Das Problem das du hast, bezieht sich das auf die Nachgiebigkeit im Genick?!
    Die Richtlinien für Fahren und Reiten band eins, kapitel Skala der Ausbildung, helfen da schonmal weiter.

    Einfach irgendwie die Birne runter bringt für die Gymnastizierung und für den ausbildungsfortschritt garnichts.
    Kannst du vielleicht qualifizierten Unterricht nehmen?

  11. #11
    Ghana4ever

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Zitat Zitat von Dobllino Beitrag anzeigen
    Wie siehts denn mit den anderen Punkten der Ausbildungsskala aus? Bei der Bezeichnung "Birne runter" und an den Zügel "stellen" stehn mir schon fast die Haare zu Berge.
    Geht das pferd denn Taktmäßig? Inwieweit lässt es sich los und den rücken fallen?
    Das Problem das du hast, bezieht sich das auf die Nachgiebigkeit im Genick?!
    Die Richtlinien für Fahren und Reiten band eins, kapitel Skala der Ausbildung, helfen da schonmal weiter.

    Einfach irgendwie die Birne runter bringt für die Gymnastizierung und für den ausbildungsfortschritt garnichts.
    Kannst du vielleicht qualifizierten Unterricht nehmen?

    hi,
    ich habe nur "birne runter" und an den Zügel "stellen" geschrieben, weil ich ehrlich gesagt weder Zeit noch lust hatte alles ganz ausfühlich zu schreiben.
    Das Pferd geht taktmäßig und ist eigentlich relativ losgelassen. Den Rücken fallen lässt sie zwischenzeitlich nicht, da spannt sie alles an, schlägt dann auch mit dem kopf.

    Das Problem mit den Zähnen und dem Sattel spreche ich mal an, und ich werde mal darauf achten, das mit dem springenden Zügel meine ich....

    Danke für die antworten!

    LG, Jule

  12. #12
    Katrin

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Definier mir mal den Begriff Losgelassenheit. Unter Spannung einhergehend mit Kopfschlagen versteh ich keine Losgelassenheit, denn dann sollte der Rücken schwingen, der Kopf in lockerer Haltung kurz vor der Senkrechten sein etc.

    Liebe Grüße

  13. #13
    Pamina

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Hallo,
    erstmal herzlichen glückwunsch zur neuen RB :)
    ich habe auch seit einigen jahren eine vergleichbar große stute und kann daher nur aus meiner eigenen erfahrung heraus berichten.
    große pferde haben laaange beine und einen laaangen rücken, auch wenn es blöd klingt. diese langen rücken müssen erstmal zum schwingen gebracht und gebogen werden. ebenso muss deine treibende hilfe auch erstmal soweit durchkommen, dass die hinterhand auch trotz des laangen rückens und der gewaltigen schritte durch die laaangen beine aktiviert wird und mitarbeitet.
    es ist logisch, dass pferde für eine aktive hinterhand und einen losgelassen schwingenden rücken ausreichend vorwärtstendenz benötigen, ich denke das muss man dir nicht mehr erklären. die allermeisten reiter, welche noch nicht so viel erfahrung mit wirklich großen pferden haben, machen den fehler, dass sie die pferde nicht ausreichend vorwärts lassen, weil sie dann das gefühl haben, die pferde sind zu "schnell". es ist klar, dass große pferde durch ihren enormen körperbau bei einem fleißigen arbeitstempo eben mehr vorwärtsbewegung entwickeln, als normal gebaute pferde. dementsprechend kommt einem reiter, welcher sonst nur 1,70er pferde reitet und der eben auf deren "vorwärtsbewegung" eingeschossen ist, ein für das große pferd sehr langsamer schlurfender galopp, schon ausreichend fleißig vor, so dass man sich wundert, wieso das pferd trotz (in seinen augen) ausreichend vorwärts, sich nicht fallen lässt und locker wird.
    daher kann ich dir aus meiner erfahrung heraus den tipp geben: sorge für ein fleißiges vorwärts, dann kommt das lockere abwärts mit der zeit automatisch.
    versuche, dich nicht an dem vorwärts, welches du von anderen pferden kennst, zu orientieren, sondern verlasse dich auf dein gefühl für die bewegung des pferdes und die aktivität seiner hinterhand und seines rückens. es ist egal, wenn du das gefühl hast, das pferd hat im galopp zuviel tempo drauf, das wichtigste ist, dass dieses tempo reell geritten wird, sprich dass das pferd weder schluft, noch flach daher rennt, sondern dass die HH fleißig untertritt.
    ich habe bei mehreren leuten, welche damals auf meiner RB-suche zum probereiten kamen, immer wieder zu hören bekommen, dass sie das gefühl haben, pamina würde viel zu schnell werden im galopp, weil die welt eben so schnell an ihnen vorbei flog, und sie dies nicht gewohnt waren. das war aber in keinem fall so, durch ihre langen beine hat sie einfach nur (wie wohl deine RB auch), wenn sie fleißig über den rücken vorwärts galoppiert, viel mehr boden gut gemacht, als kleinere pferde. die leute machten dann ständig den fehler, und versuchten, das pferd langsamer zu bekommen, indem sie sie dann durch ihren sitz im rücken blockierten, so dass pamina zwar langsamer wurde, aber eben auch die HH-aktivität verlor, auf die vorhand fiel und sich aus der anlehnung heraus hob (eben den kopf hochnahm) um die unangenehme blockade im rücken mit einem verspannen der muskulatur auszugleichen. das tempo sagte den leuten dann zu, weil es eben von anderen pferden vertrauter war, und auch sehr viel besser zu sitzen (man kann sich kaum vorstellen, was so ein reitelefant bei einem reellen galopp für nen wahnsinnsschwung im rücken entwickelt), aber das pferd galoppierte halt dann wirklich auf sparflamme mit wenig hinterhand, verspanntem rücken und kaum schwung, und dementsprechend natrülich auch ohne jede v/a-tendenz.
    daher also mein tipp: versuche auf der langen seite der bahn immer mal wieder etwas an tempo zuzulegen (gib dabei deutlich die hand vor, aber achte darauf, dass die anlehnung bestehen bleibt, sprich dass das pferd sich auch streckt), und das pferd durch deinen sitz am ende der langen seite wieder einzufangen (achte beim zulegen darauf, dass der schub aus der HH kommt). reite vermehrt biegungen, tempiwechsel, und akzeptiere das "vorwärts" welches deine RB benötigt, um sich fallen zu lassen und locker zu bewegen.
    LG sonja


    PS.: hilfreich ist grade bei solchen reitschiffen natürlich auch viel longenarbeit in die tiefe mit lang verschnallten dreieckern.
    lasse aber zuvor alles abklären in bezug auf die zähne und die passform des sattels. ein knubbel am widerrist klingt nach einer deutlich zu engen kammer, und so kann kein pferd der welt locker laufen.

  14. #14
    Ghana4ever

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Hi Pamina =)

    Ersteinmal: Dankeschön für die Glückwünsche und vor allem für diesen mega-Beitrag oÔ

    Jetzt weiß ich glaube ich auch, woran alles lag oÔ xD
    Sontra hatte zwar für so ein großes Pferd ein normal schnelles Tempo, ich war es eigentlich auch schon gewohnt, dachte ich mir xD Ghana war ja auc knapp 1.80 groß, auch nicht sehr klein. Sie hatte auch sehr viel Power und hatte ein sehr hohes Tempo drauf, wenn sie für sich ihr normales Arbeitstempo lief.
    Doch meine letzte Reitbeteiligung war "nur" 1.70 groß, war schon 21 und ging daher zwar sehr locker und alles super, konnte auch eine L-Dressur mit Bravour durchlaufen, doch er war halt seeeehr viel langsamer.
    Das habe ich jetzt bei Sontra nicht beachtet. klar kam mir jetzt alles schneller vor und deshalb habe ich versucht, Sontra etwas zurück zu nehmen. Mir war irgendwie schon klar, dass die Probleme an mir liegen würden ODER daran, dass das Pferd einfahc zu stark ist. Aber jetzt ist mir alles klar :D
    Nochmal vielen vielen dank, du hast mir echt die augen geöffnet :D

    GLG, Jule

  15. #15
    aviano95

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    hi,

    mein dicker ist auch 184 groß und ich habe da hin und wieder auch zu "kämpfen"...

    muss ihn sehr mit dem kreuz reiten und schenkeln, da er lang ist....

    wenn er keine lust mehr hat und seine 5 minuten hat, reite ich viel trab schritt übergange, nur kurze und er ist dann wieder an den hilfen, ohne gewalt und ärgern.

    das grundtempo ist wirklich anders bei den großen, dachte am anfang auch immer, dass er rennt, dabei war es sein aufwärm grundtempo...

    aber man bekommt schnell ein gefühl für das tempo...

    stimme mit dem beitrag von pamina überein.

    viel spass witerhin mit dem großen pferd

    lg avi und danny

  16. #16
    Pamina

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Zitat Zitat von Ghana4ever Beitrag anzeigen
    Hi Pamina =)

    Ersteinmal: Dankeschön für die Glückwünsche und vor allem für diesen mega-Beitrag oÔ

    Jetzt weiß ich glaube ich auch, woran alles lag oÔ xD
    Sontra hatte zwar für so ein großes Pferd ein normal schnelles Tempo, ich war es eigentlich auch schon gewohnt, dachte ich mir xD Ghana war ja auc knapp 1.80 groß, auch nicht sehr klein. Sie hatte auch sehr viel Power und hatte ein sehr hohes Tempo drauf, wenn sie für sich ihr normales Arbeitstempo lief.
    Doch meine letzte Reitbeteiligung war "nur" 1.70 groß, war schon 21 und ging daher zwar sehr locker und alles super, konnte auch eine L-Dressur mit Bravour durchlaufen, doch er war halt seeeehr viel langsamer.
    Das habe ich jetzt bei Sontra nicht beachtet. klar kam mir jetzt alles schneller vor und deshalb habe ich versucht, Sontra etwas zurück zu nehmen. Mir war irgendwie schon klar, dass die Probleme an mir liegen würden ODER daran, dass das Pferd einfahc zu stark ist. Aber jetzt ist mir alles klar :D
    Nochmal vielen vielen dank, du hast mir echt die augen geöffnet :D

    GLG, Jule
    Schön, das freut mich sehr
    berichte doch irgendwann mal, wie es klappt und ob das pferd nun besser läuft unter dir.
    LG
    sonja

  17. #17
    Ghana4ever

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Huhu :)
    Kleiner Standbericht von gestern:

    Im Schritt -> Wenn man Beine hinter den Gurt gelegt hat und etwas mit den Sporen gekitzelt hat, ging sie auf einmal durchs Genick.

    Im Trab -> Geht nicht. Kann machen was ich will, nur zwischenzeitlich in den Ecken kommt sie runter.

    Im Galopp -> Durch eure Tips geht sie wenigstens da konstant durchs Genick :D


    Aber das wichtigste ist für mich noch der Trab, ich mache momentan mehr Trabarbeit als Galopp und Schritt, ist ja klar, und deshalb brauche ich nochmal eure Tipps =(

  18. #18
    Pamina

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Zitat Zitat von Ghana4ever Beitrag anzeigen
    Huhu :)
    Kleiner Standbericht von gestern:

    Im Schritt -> Wenn man Beine hinter den Gurt gelegt hat und etwas mit den Sporen gekitzelt hat, ging sie auf einmal durchs Genick.

    Im Trab -> Geht nicht. Kann machen was ich will, nur zwischenzeitlich in den Ecken kommt sie runter.

    Im Galopp -> Durch eure Tips geht sie wenigstens da konstant durchs Genick :D


    Aber das wichtigste ist für mich noch der Trab, ich mache momentan mehr Trabarbeit als Galopp und Schritt, ist ja klar, und deshalb brauche ich nochmal eure Tipps =(
    im trab gilt eigentlich das selbe wie im galopp :)
    warum reitest du sie mit sporen?
    wichtig ist einfach, dass du viele biegungen reitest, möglichst keine ganze lange seite nur gradeaus traben. evtl. helfen dir noch cavalettis. versuche, eine konstante verbindung mit den äußeren zügel zu halten. vielleicht kannst du sie auch auf dem zirkel an der offenen seite im trab mal ein wenig seitwärts schieben, sie also übertreten lassen. auch das lockert wunderbar die oberlinie. und denke dran, immer wieder mal versuchsweise nachgeben mit dem äußeren zügel und dabei sauber nachtreiben, um zu schauen, ob sie deiner hand folgt und sich etwas fallen lässt (das klappt am besten auf einer gebogenen linie, wie zum beispiel in den ecken oder eben auf dem zirkel etc.)
    LG
    sonja.

  19. #19
    franzivetmed

    Lächeln AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    hallo
    mein pferd ist zwar nicht so groß aber gerade der trab ist bei ihm auch nicht so dolle und er wird nur sehr langsam locker. deswegen lass ich ihn nach der aufwärmphase v/a traben allerdings nur auf dem zirkel und "lockerflockig" galoppieren, dadurch lässt er sich nachher richtig supi biegen und entspannt im rücken!
    vielleicht klappts bei dir ja auch!
    lg und noch viel spaß mit deiner neuen RB franzi
    ps: ansonsten stimme ich sonja vollkommen zu

  20. #20
    Leo

    AW: Pferd zu stark? Kommt mit dem Kopf nicht runter...

    Was ist denn mit Tempounterschieden im Trab? Zulegen und wieder reduzieren, in Kombination mit den Stangen, wie hier schon vorgeschlagen.

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