Anlehnungsprobleme
Diskutiere Anlehnungsprobleme im Dressur Forum im Bereich Reiten; Hallo ihr lieben,
ich reite meine 19-Jährige RB zwar erst seit 2 Wochen, aber wir haben immer wieder das gleiche Problem. Bei ihr ist es ...
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AW: kleines problem
Das Problem mit Ausbindern zu regulieren ist völlig *****isch. sry. Das Pferd wehrt sich deutlich, es deshalb in eine bestimmte position zu zwingen bringt gar nichts.
Fragen:
1. Hast du mit der Besi darüber gesprochen? Vielleicht weiß sie/er
woren es liegt oder ob das Pferd das schon immer macht.
2. Passt das Gebiss? Was hat es für ein Gebiss?
3. Sind die Zähne ok?
4. Wenn das Pferd ohne anstehende Zügel den Kopf korrekt hält und sich gut kontrollieren lässt warum müssen dann die Zügel kurz? Ober nimmst du die Zügel vielleicht unbewusst zu kurz?
EDIT: Möchte die Besi überhaupt das das geändert wird?
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AW: kleines problem
Guter Reitunterricht
...falls du ihn nicht schon nimmst. :)
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AW: Anlehnungsprobleme
vielleicht auch Rücken und sattel mal checken lassen, evtl. hat das pferd ja schmerzen?!
lg
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AW: Anlehnungsprobleme
Wer ist "wir"?
Bist DU das mit dem Pferd? Oder jeder, der auf dem Pferd reitet? Oder wie? :1:
Dann würde ich im Moment den Sinn von Hilfszügeln in diesem Fall eher anzweifeln. Was sollen die bewirken??!??
Die Ursache, warum das Pferd so reagiert, können sehr vielfältig sein. Das kann von zu grobem Annehmen des Zügels bis hin zu zu wenig Aktivität aus der HH ja fast alles sein....
Es könnte auch sein, dass das Pferd eben sehr fein geritten ist. Und du damit noch gar nicht so richtig umgehen kannst.
Was sagt denn RL vor Ort???
Vielleicht hast ja auch mal einen kleinen Film, damit man sich ein wenigstens etwas besseres Bild machen kann?
Oder erzählst wenigstens noch bißchen von euch.
Wenn du das Pferd eh erst seit 2 Wochen reitest (auf welchem Niveau etwa??), braucht Ihr vielleicht auch einfahc mal noch bißchen Zeit.
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AW: Anlehnungsprobleme
Also ich würde auch erstmal darauf tippen, dass irgendetwas mit dem Rücken, Zähnen etc nicht stimmt.
Das sollte als erstes abgeklärt sein, bevor du versuchts, da was zu machen. Und Hilfszügel werden da wohl kaum der richtige Weg sein.
Ansonsen stellen sich natürlich noch die Fragen, wie das Pferd ausgebildet ist, auf welchem Niveau du reitest, wie oft du schon auf dem Pferd gesessen bist und ob es das bei anderen auch macht.
Danach kann man vielleicht eher sagen, woran es liegen könnte.
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AW: Anlehnungsprobleme
Hi,
lässt sich das Pferd am Zügel führen? Wie ist es vom Boden aus, wenn du am Gebiss spielst?
Was verstehst du unter Zügel kurz nehmen?
Macht es das bei anderen Reitern auch?
Wie wurde das Pferd geritten bevor du kamst?
Ich würde das auf jeden Fall mit den Besitzern besprechen, bevor du irgendwas auf eigene Faust versuchst.
Nimmst du Reitunterricht mit dem Pferd? Was sagen die Besitzer dazu, ich meine du musstest doch bestimmt vorreiten und da muss es doch auch schon so gewesen sein.
LG
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AW: Anlehnungsprobleme
Hallo, erstmal danke für die vielen Antworte.
Ich weiß garnicht was ich jetzt beatworten soll.. so viel! 
Erstmal zu Streunerin. Ich möchte sie zu garnichts zwingen. Es hätte aber sein können das ich vielleicht mit Ausbindern zu den Erfolg komme, dass wir zusammen ohne Ausbinder reiten können und sie ihr kopf nicht hoch reißt.
Die Besitzerin weiß es und sie hat das gleiche Problem, doch sie sagt da muss man sich stark durch setzen, sie zickt nur.
Ich habe eine sehr sehr weiche Hand und das passt ja auch gut zu ihr, doch ich kann sie ja nicht mit durchhängenden Zügeln reiten!
Ihr Rücken und Sattel wurde schon gecheckt. Sie hat sowieso ein komischen Rücken und viele Sättel passen nicht, aber das gleich Problem haben wir auch ohne Sattel.
Sie ist ein Freizeitpferd, doch ich möchte ein klein bisschen mehr Dressur mit ihr machen.
Also ich bin sie heute nochmal geritten und die ersten 15 Minuten war es wie sonst auch, doch dann hat es eigentlich ziemlich gut geklappt. Ich denke sie mag es nur nicht so gerne Kurz und sie denkt man möchte sie bremsen, wenn man die zügel etwas annimmt. Mal gucken ob es morgen wieder so gut läuft wie heute. Werde euch berichten, falls ihr das wollt.
Lg Liza
:1:
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AW: Anlehnungsprobleme

Zitat von
Liza
Ich habe eine sehr sehr weiche Hand und das passt ja auch gut zu ihr, doch ich kann sie ja nicht mit durchhängenden Zügeln reiten!
:1:
Warum nicht????
Vielleicht solltest du doch etwas unterricht nochmal nehmen? Egal ob Western oder English, kann man ein Pferd am durchhängenden Zügel reiten. Vor allem wenn das Pferd wie du sagt5 dann gut läuft und von sich aus eine korrekte Haltung annimmt.
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AW: Anlehnungsprobleme
@ Streunerin:
Egal ob Western oder English, kann man ein Pferd am durchhängenden Zügel reiten. Vor allem wenn das Pferd wie du sagt5 dann gut läuft und von sich aus eine korrekte Haltung annimmt.
Sorry, aber da muß ich Dir völlig wiedersprechen. Um hier nicht alles wieder zu geben, warum, wieso, weshalb ein Link
Pferd in Anlehnung reiten - Ausbildungstipp
Quelle: FN, Deutsche Reiterliche Vereinigung
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AW: Anlehnungsprobleme

Zitat von
Liza
Hmm... tut mir leid, aber ich sehe das auch nicht so.
Habe ich auch noch nie gesehen, außer beim Westernreiten.
Ja weil es beim Englischreiten nicht üblich ist. Aber wenn du Westernreiten machst oder nur Freizeitreiten ist das sehr wohl möglich :1:
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AW: Anlehnungsprobleme
Dann drück ich Dir mal die Daumen, daß es besser wird.
@ Streunerin: Da ich die FN zitiert habe, meinte ich auch nur das Englisch Reiten, worauf, wie ich es hier verstanden hatte auch abzielte.
Ja weil es beim Englischreiten nicht üblich ist. Aber wenn du Westernreiten machst oder nur Freizeitreiten ist das sehr wohl möglich
Möglich ist sicherlich alles, fragt sich nur, ob es auch gesundheitlich sinnvoll oder erstrebenswert ist.:1:
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AW: Anlehnungsprobleme
Also zu allerst muss ich mal sagen, dass ein durchhängender Zügel nicht gleich weich ist. Wenn der Zügel erstmal ordentlich anfängt zu schwingen, wär da vielleicht ein anstehender Zügel besser.
Dann zum Thema Wester und Englisch. Also so einfach kann man das meiner Meinung nach nicht trennen. Auch ein Westernreiter hat mal die Zügel anstehen und auch ein Englischreiter lässt mal einen längeren Zügel.
Es stimmt meiner Meinung nach nicht, dass man ein Pferd nur in Anlehung, bzw nur mit durchhängendem Zügel reiten soll. Das Pferd soll von alleine den Weg nach unten und auch eine gewissen Selbsthaltung finden. Ich als Englischreiter halte ja mein Pferd nicht mit dem Zügel fest und kann mein Pferd auch mit längem Zügel vorwärts/äbwärts über den Rücken reiten. Das wird der Gesundheit kaum schaden. Im Gegenteil, dadurch wird mein Pferd locker und ich kann es nachher besser versammeln. Und dafür wiederrum lass ich den Zügel anstehen, um dem Pferd einen Rahmen zu geben, aber nicht, um es herunterzuziehen.
Also wenn du jetzt dein Pferd locker vorwärts abwärts auf dem Platz reiten willst, kannst du im Prinzip durchaus die Zügel durchhängen lassen, bzw halt leicht anstehen lassen, dass sie nicht anfangen zu schwingen. So würde ich auch anfangen zu arbeiten. Wenn du dann langsam die Zügel aufnimmst, wird es vielleicht besser und das Pferd arbeitet nicht mehr gegen den Zügel an.
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AW: Anlehnungsprobleme
Hi,
Ferdiagnose mag ich eigentlich nicht.
habe nicht viel Zeit deshalb in aller kürze. Anlehnungsprobleme kommen in der Regel vom Rücken bzw. von der Hinterhand. Damit das Pferd korrekt v/a geht. (und ich denke mal bei einem Freizeitpferd will man nicht mehr). Muss es mit der HH genügend untertretten und den Rücken aufwölben, dann geht die Nase nach v/a.
Mein Tipp: longieren, longieren und nochmal longieren ABER niemals ohne Ausbinder. Ich habe gute Erfahrungen mit Chambon gemacht. Kommt aber immer aufs Pferd an.
Mein Pferd hatte sehr starke Anlehungsprobleme aus diversen Gründen. Heute nach ca. 4 Jahren harter arbeit mit gutem Reitunterricht geht er ziemlich gut v/a. Am Anfang hat er auch sofort mit dem Kopf geschlagen als ich die Zügel angenommen habe.
Was auch ganz wichtig ist, nicht überstürzen. Zuerst muss es im Schritt klappen, dann im Trab und erst dann kommt der Galopp dazu.
Auch wichtig min. 15min. Schritt reiten bis du das erste mal antrabst. Sollte dann die Anlehung wieder verschütt gehen. Sofort wieder durchparieren.
Du wirst sehen, dein Pferd kappiert das ganz schnell. Loben nicht vergessen!
Und dann werden aus 5 guten Trabritten eine ganze Runde usw.
Ach ja hingegebender oder langer Zügel im Schritt OK. Aber anstonsten macht ein loser oder springender Zügel alles noch schlimmer!
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