Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

Diskutiere Hilfe bei Vorwärts-Abwärts im Dressur Forum im Bereich Reiten; Meine Stute ist körperlich so gebaut, dass sie mehr die Tendenz hat, den Kopf hinzustellen. Früher hat sie nie richtig gelernt v/a zu gehen und ...

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  1. #1
    Tine_

    Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Meine Stute ist körperlich so gebaut, dass sie mehr die Tendenz hat, den Kopf hinzustellen. Früher hat sie nie richtig gelernt v/a zu gehen und so den Rücken frei zu machen. Mit Hilfe meiner RL hab ich das schon ganz gut hinbekommen, aber nachdem sie jetzt krank war und auch im Gelände ist es immer so, dass sie gerne versucht, sich frei zu machen. Ich versuche schon an meinen Händen zu arbeiten, dass diese nicht zu unruhig werden. Ich versuche die dann ganz still aber locker am Sattelpad zu halten und nur immer mal abwechselnd ein paar Mal rechts bzw. links leichte Paraden zu geben. Jetzt im Schritt hatte ich dann das Problem, dass sie kaut wie verrückt (hat sie früher nie gemacht) sucht auch den Weg in die tiefe, aber ich geh dann wohl vor und dann kommt sie wieder ein Stück hoch. Sie ist dann zwar immer noch am Zügel aber bei vielen Pferden sehe ich halt immer so eine gleichmäßige konstante Anlehnunge. Bei ihr ist zwar alles noch im grünen Bereich, aber halt immer mit der Tendenz zwar am Zügel (also gut für eine Prüfung), aber sie soll sich ja erstmal richtig v/a dehnen, damit der Rücken auch frei wird. Habt ihr Übungen, Tipps was ich wann wie wo mit Hand und Bein machen soll, wie ich Übungen im Gelände umsetzen kann, das wäre sehr toll - Bild ist leider zu groß :-(

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  2. #2
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Zitat Zitat von Tine_ Beitrag anzeigen
    Meine Stute ist körperlich so gebaut, dass sie mehr die Tendenz hat, den Kopf hinzustellen. Früher hat sie nie richtig gelernt v/a zu gehen und so den Rücken frei zu machen. Mit Hilfe meiner RL hab ich das schon ganz gut hinbekommen, Super! aber nachdem sie jetzt krank war und auch im Gelände ist es immer so, dass sie gerne versucht, sich frei zu machen. Ich versuche schon an meinen Händen zu arbeiten, dass diese nicht zu unruhig werden. Ich versuche die dann ganz still aber locker am Sattelpad zu halten Ist da nicht die Maul-Handgelenk-Ellenbogen Achse unterbrochen? und nur immer mal abwechselnd ein paar Mal rechts bzw. links leichte Paraden zu geben. Pass auf, dass du da nicht ins Riegeln kommst. Jetzt im Schritt hatte ich dann das Problem, dass sie kaut wie verrückt (hat sie früher nie gemacht) Dies ist oft eine Zeichen von Überforderung des Pferdes. sucht auch den Weg in die tiefe, aber ich geh dann wohl vor und dann kommt sie wieder ein Stück hoch. Sie ist dann zwar immer noch am Zügel aber bei vielen Pferden sehe ich halt immer so eine gleichmäßige konstante Anlehnunge. Bei ihr ist zwar alles noch im grünen Bereich, aber halt immer mit der Tendenz zwar am Zügel (also gut für eine Prüfung), aber sie soll sich ja erstmal richtig v/a dehnen, damit der Rücken auch frei wird. Du meinst: sich aufwölbt. Habt ihr Übungen, Tipps was ich wann wie wo mit Hand und Bein machen soll, Für das v/a gibt es kein Patentrezept. Das ist keine Lektion. das kannst DU nicht erreiten. Es kommt von allein, wenn das Pferd loslässt, aktiv hinten tritt und sich der Rücken aufwölbt. wie ich Übungen im Gelände umsetzen kann, das wäre sehr toll - Bild ist leider zu groß Das Bild ist leider nicht aussagekräftig, besser wäre ein (Reit-)Bild im v/a. :-(
    Beim v/a soll das Pferd Kopf und Hals fallenlassen und sich vertrauensvoll an das Gebiss und die Reiterhand herandehnen. Die Nase des Pferdes geht dabei in Richtung Boden und wird tiefer/ auf Höhe des Buggelenkes getragen.

    Das Pferd soll nicht nur den Hals fallen lassen, sondern gleichzeitig auch fleißig mit der Hinterhand treten.
    Durch die Kombination aus einem tiefen Hals und einer vorwärts schiebenden Hinterhand wölbt das Pferd den Rücken auf und entwickelt so die richtige Muskulatur, um sich später korrekt versammeln zu können.

    Will sich dein Hotta rausgeben, nimmst du die Zügel wieder kürzer und stellst die Anlehnung wieder her. Dann beginnst du wieder, die Zügel länger zu lassen.


    Vergiss nicht, dass es für dein Pferd super anstrengend ist den Rücken aufzuwölben. Das gilt besonders für junge und solche mit einem schlecht bemuskelten Rücken.

    Reite das v/a am Anfangs nicht zu lange, sondern wechsele immer wieder Versammlung und Erholungspausen im Schritt ab.

  3. #3
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Kenne dein Problem.
    Hatte das Gleiche, was ich aber mit meinem Reitlehrer und viel Training in den Griff bekommen habe.

    Dies löst sich nicht, indem du die Zügel anhaltend auf Spannung hälst.
    Reit dein Pferd übers Bein. Stell und bieg sie hauptsächlich mit dem inneren Bein.
    Wenn du eine Volte reitest und dein Pferd sich nicht / oder genügend biegt, musst du mit dem inneren Bein mehr Druck ausüben und mit dem inneren Zügel abfangen (kannst dabei ruhig kurz mal mit der Hand an neben die Hüfte) wichtig dabei ist nur, dass du dies nur kurz machst und den äußeren Zügel nachgibst.
    Immer wiederholen, jedoch immer nur kurze Impulse und danach den Druck vom Zügel nehmen.

    Das A und O dabei ist, dass du die Biegung mit dem Bein einleitest und die innere Hand ein Stück höher nimmst. Hilfreich ist es auch, wenn du immer schon voraus schaust (Blickrichtung eine halbe Volte/viertel Zirkel voraus) damit dreht sich dein Körper und auch dein Schwerpunkt mit.

    Zudem kannst du schauen, ob du unterstützend mit Schlaufzügel arbeitest. Diese sind nicht starr und du kannst sie unterstützend nach Bedarf einsetzen. (Denk dran, dann musst du außen immer einen Ticken mehr nachgeben).

    Es wird eine gewisse Zeit dauern, aber wenn du dies konsequent beachtest wirst du ein Pferdchen bekommen, dass du fast nur durch Beinhilfen und Sitz lenken und biegen kannst.


    Ich habe jetzt ein super Pferdchen unter mir, dass ich minimal mit dem Zügel reiten muss. Es wird viel Arbeit sein, die sich auf jeden Fall lohnt. Denn ein schöner gesetzter Galopp mit einem gebogenen Pferd ist einfach spitze!

    Wenn du dazu fragen hast, kannst du dich gerne nochmal melden! =)

  4. #4
    A-n-n-a-

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Ich würd erstmal auf das Kauen achten.
    Überforderste du dein Pferd wie es Berliner_Reiter schon geschrieben hat oder hat es evtl. Probleme mit den Zähnen?

    Wenn das abgeklärt ist, würde ich deinem Pferd, das v/a erstmal vom Boden auszeigen. Ich finde da kann man den Pferden am besten zeigen und beibringen wie die richtige Stellung und Biegung sein soll. Dabei fand ich das Buch recht hilfreich "Gymnastizierende Arbeit an der Hand".

  5. #5
    Berliner_Reiter

    Zitat Zitat von grettir Beitrag anzeigen
    Kenne dein Problem.
    Hatte das Gleiche, was ich aber mit meinem Reitlehrer und viel Training in den Griff bekommen habe.

    Dies löst sich nicht, indem du die Zügel anhaltend auf Spannung hälst.
    Reit dein Pferd übers Bein. Stell und bieg sie hauptsächlich mit dem inneren Bein.
    Wenn du eine Volte reitest und dein Pferd sich nicht / oder genügend biegt, musst du mit dem inneren Bein mehr Druck ausüben
    Besser mehr auf den Schenkel sensibilisieren, bzw. sollte die Muskeln, die für die Biegung benötigt werden erstmal durch Dehnungsübungen gedehnt und gekräftigt werden. Einfach nur mehr Druck - das ist glaube ich der falsche Ansatz.

    und mit dem inneren Zügel abfangen (kannst dabei ruhig kurz mal mit der Hand an neben die Hüfte)
    Und was soll die Hand an der Hüfte? Eine rückwirkende Hand und ein klemmender Schenkel blockieren das Pferd eher in seiner Bewegung, als es zu unterstützen, sich zu biegen.

    wichtig dabei ist nur, dass du dies nur kurz machst und den äußeren Zügel nachgibst.
    ?

    Immer wiederholen, jedoch immer nur kurze Impulse und danach den Druck vom Zügel nehmen.

    Das A und O dabei ist, dass du die Biegung mit dem Bein einleitest und die innere Hand ein Stück höher nimmst. Hilfreich ist es auch, wenn du immer schon voraus schaust (Blickrichtung eine halbe Volte/viertel Zirkel voraus) damit dreht sich dein Körper und auch dein Schwerpunkt mit.

    Zudem kannst du schauen, ob du unterstützend mit Schlaufzügel arbeitest. Diese sind nicht starr und du kannst sie unterstützend nach Bedarf einsetzen. (Denk dran, dann musst du außen immer einen Ticken mehr nachgeben).
    Meine Meinung: Schlaufzügel gehören in Profihände! Die, die sie "brauchen", weil sie das Pferd nicht an den Zügel geritten bekommen, sind reiterlich nciht so weit, um mit ihnen zu reiten - diejenigen, die reiterlich soweit sind sie zu benutzen, brauchen sie nicht!

    In ungeübten Händen wird das Pferd lediglich zusammengezogen, was einen gegenteiligen Effekt zur Gymnastizierung hat.


    Es wird eine gewisse Zeit dauern, aber wenn du dies konsequent beachtest wirst du ein Pferdchen bekommen, dass du fast nur durch Beinhilfen und Sitz lenken und biegen kannst.
    Durch rückwärtswirkende Hand, zuviel Druck am Bein und Schlaufzügel?
    Deine Ausbildungsmethode würde ich nochmal überdenken.. O.o



    Ich habe jetzt ein super Pferdchen unter mir, dass ich minimal mit dem Zügel reiten muss. Es wird viel Arbeit sein, die sich auf jeden Fall lohnt. Denn ein schöner gesetzter Galopp mit einem gebogenen Pferd ist einfach spitze!
    Auch ohne HZ?



    Wenn du dazu fragen hast, kannst du dich gerne nochmal melden! =)
    Alles oben gesagt..

    Zitat Zitat von A-n-n-a- Beitrag anzeigen
    Ich würd erstmal auf das Kauen achten.
    Überforderste du dein Pferd wie es Berliner_Reiter schon geschrieben hat oder hat es evtl. Probleme mit den Zähnen?

    Wenn das abgeklärt ist, würde ich deinem Pferd, das v/a erstmal vom Boden auszeigen. Ich finde da kann man den Pferden am besten zeigen und beibringen wie die richtige Stellung und Biegung sein soll. Dabei fand ich das Buch recht hilfreich "Gymnastizierende Arbeit an der Hand".
    Sehr gut ist auch der Longenkurs von Babette Teschen.

  6. #6
    Halloauchhier

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Möchte mich Berliner Reiter anschliessen und sehe Grettirs Vorschlag auch eher kritisch bis bedenklich.
    Btw.: Schlaufzügel gehören in die Tonne, ins Feuer oder in die Altkleidersammlung...

    Statt von oben zu " knebeln ", würde ich die Stute longieren.
    Stangenarbeit, möglichst " Stangen treten " bis zum abwinken ( meine damit gymnastizieren, was automatisch passiert ).
    Viel Geländereiten, möglichst viel bergauf und bergab und unwegsames Gelände, wo die Stute die Beine heben muß.
    Vorne gucken lassen, lang machen lassen.

    Stupides reiten in der Bahn stumpft die Pferde eher ab als das sie durchlässiger werden.

  7. #7
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Ich stelle mal die waghalsige These auf:

    Aufgrund von Schlaufzügeln bekommt man kein reelles v/a hin.

    Das ist ja auch gar nicht der "Verwendungszweck". Gibt man die Dinger so weit nach, dass das Hoppa sich schön dehnen könnte, sind sie gleichzeitig zu lang, als dass sie "wirken" könnten, falls es sich raushebt.

  8. #8
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Ich sehe schon, dass ihr generell nichts von Schlaufzügeln haltet.

    Also meine Stute ist ein eher kopfloses PFerd, mit leichtem Drang zur Panik.
    Bei ihr sind die Schlauifis eine super Unterstützung. Bei ihr ist das reine Kopfsache. Habe die Schlaufzügel drin, bei weitem jedoch nicht straff aufgenommen. Allein dass diese drin sind, erleichtert es dem Reiter ungemein, sie anständig zu reiten.

    Ein PFerd muss übers Bein und Gewicht/Sitzveränderungen gebogen werden.
    Wenn du den inneren Zügel ein Stück höher nimmst und kurz Richtung Hüfte annimmst erreichst du eine schöne gebogene aufwärtshaltung des Pferdehalses.

    Aber muss ja zugeben, dass ich anfangs der neuen Methode etwas kritisch war, aber es funktioniert sehr gut, ohne großartig Druck aufs Pferdemaul geben zu müssen.

    Und ja, auch ohne Hilfszügel ist ein schön gebogenes und versammeltes reiten möglich!

  9. #9
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Zitat Zitat von grettir Beitrag anzeigen
    Ich sehe schon, dass ihr generell nichts von Schlaufzügeln haltet.

    Also meine Stute ist ein eher kopfloses PFerd, mit leichtem Drang zur Panik.

    Bei ihr sind die Schlauifis eine super Unterstützung. Bei ihr ist das reine Kopfsache. Habe die Schlaufzügel drin, bei weitem jedoch nicht straff aufgenommen. Allein dass diese drin sind, erleichtert es dem Reiter ungemein, sie anständig zu reiten.
    Eben!
    Das ist doch kein REELLES Reiten!
    Das Pferd hat gelernt, in eine bestimmte Haltung zu gehen, wenn es die Schlaufis dran hat, anstatt mit aktivem Hinterbein von hinten nach vorne ans Gebiss heranzutreten und dabei leichter im Genick zu werden und nachzugeben.



    Ein PFerd muss übers Bein und Gewicht/Sitzveränderungen gebogen werden.


    Wenn du den inneren Zügel ein Stück höher nimmst und kurz Richtung Hüfte annimmst erreichst du eine schöne gebogene aufwärtshaltung des Pferdehalses.
    Die von dir beschriebene "Aufwärtshaltung" meint nichts anderes als die Aufrichtung, die durchs Versammeln erritten wird. Und die erreitet man trotzdem nicht mit rückwirkender Hand - die Versammlung wird von hinten erritten. Das Pferd wird nach und nach versammleter/"kürzer", beugt die Hanken vermehrt und entlastet die Vorhand, wodurch es auch mehr aufgerichtet wird.

    Aber muss ja zugeben, dass ich anfangs der neuen Methode etwas kritisch war, aber es funktioniert sehr gut, ohne großartig Druck aufs Pferdemaul geben zu müssen.
    Jup, schön einfach.
    Aber es bringt dir und vor allem dem Pferdie NULL.
    Keine Gymnastizierung, keine Versammlung, keine Hinterhandaktivität, keine reelle Anlehnung..


    Und ja, auch ohne Hilfszügel ist ein schön gebogenes und versammeltes reiten möglich.
    Auch bei dir mit deiner "Methode"?
    Meiner Meinung nach gehört zum korrekten gymnastizierenden Reiten auch IMMER anatomisches Hintergrundwissen des Reiters.
    Dann würden solche Aussagen wie: "Schnall Schlaufis ein, dann macht das Pferd den Kopf schön runter." wahrscheinlich deutlich weniger kommen.


    Aber ich glaube die TE fragte nach korrektem V/A, oder? Da sind wir wohl leicht ins OT abgerutscht.

  10. #10
    Halloauchhier

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Ich möchte nochmal mit Nachdruck auf intensive Stangenarbeit hinweisen.
    Ohne dabei das Pferd mit HZ zu begrenzen.
    Die HH wird aktiviert, die Nase kommt runter und der Rücken wird locker.

    Ich denke, die Schlaufen sind bei deiner Stute zu einer Krücke geworden.
    Schade.

  11. #11
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Schön, dass hier mal wieder einfach nur sämtliche Vorurteile aufgegriffen werden!

    Ich hab es extra versucht zu erleutern.

    Meine Stute ist/war ein wahres Problem Pferd, wir reiten sie ohne jeglichen Druck und Zwang.
    Aktivität und Schwung aus der Hinterhand ist voll da.

    Sie läuft locker und schwungvoll ohne jegliche Verspannungen und Zwänge.

    Und bei "meiner Methode" ist absolut kein Druck dahinter. Im Gegenteil, es gibt wenige Pferd die so gelöst und trotzdem in Anlehnung laufen.

    Aber nein, lieber erstmal alles kritisieren, ohne den Reiter, das Pferd und den Reitstil zu kennen.

    Aber muss ja zugeben, dass ich anfangs der neuen Methode etwas kritisch war, aber es funktioniert sehr gut, ohne großartig Druck aufs Pferdemaul geben zu müssen.
    Jup, schön einfach.
    Aber es bringt dir und vor allem dem Pferdie NULL.
    Keine Gymnastizierung, keine Versammlung, keine Hinterhandaktivität, keine reelle Anlehnung..


    Dazu kann ich nur sagen, dass es absolut nicht leicht ist, das richtige Maß zu finden. Zudem brachte es dem Pferd wie auch mir sehr viel. Habe dies ja nicht alleine im Kämmerchen probiert, sondern zisch Einzelstunden genommen. Wer sagt denn dass es keine Gymnastizierung, keine Versammlung usw. gibt??
    Du kennst weder das Pferd noch mich. Also lass es bitte alles ins negative zu ziehen und zu kritisieren, wenn du es nicht beurteilen kannst!

    Vielen Dank!

  12. #12
    Leo

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    MOD:

    Ich denke auch, man könnte sich jetzt mal wieder dem konkreten Problem der TE widmen. Zum Thema Schlaufis pro und kontra haben wir glaube ich schon Threads ansonsten kann man bei Bedarf gern einen eröffnen.

  13. #13
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Meine Stute ist/war ein wahres Problem Pferd, wir reiten sie ohne jeglichen Druck und Zwang.
    Aktivität und Schwung aus der Hinterhand ist voll da.
    Kann ich nicht so recht glauben, aber das muss ja jeder letztendlich selbst entscheiden, wie er sein Pferd reitet.


    Ich möchte nochmal mit Nachdruck auf intensive Stangenarbeit hinweisen.
    Ohne dabei das Pferd mit HZ zu begrenzen.
    Die HH wird aktiviert, die Nase kommt runter und der Rücken wird locker.
    Ein Tip, den ich zu 100% unterschreiben kann - ohne wenn und aber.

  14. #14
    Piennie

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Zitat Zitat von Halloauchhier Beitrag anzeigen
    Ich möchte nochmal mit Nachdruck auf intensive Stangenarbeit hinweisen.
    Ohne dabei das Pferd mit HZ zu begrenzen.
    Die HH wird aktiviert, die Nase kommt runter und der Rücken wird locker.
    Ganz meine Meinung, bin ein absoluter Fan von Stangenarbeit und würde dies der Threadstellerin auch unbedingt empfehlen. Gerad beim Stangentreten geht der Kopf automatisch runter und die Hinterhand muss aktiv werden. Zumal dies vielen Pferden wirklich Spaß macht und sie mit Feuereifer dabei sind.

    Zitat Zitat von grettir Beitrag anzeigen
    Kenne dein Problem.
    Hatte das Gleiche, was ich aber mit meinem Reitlehrer und viel Training in den Griff bekommen habe.

    Dies löst sich nicht, indem du die Zügel anhaltend auf Spannung hälst.
    Reit dein Pferd übers Bein. Stell und bieg sie hauptsächlich mit dem inneren Bein.
    Wenn du eine Volte reitest und dein Pferd sich nicht / oder genügend biegt, musst du mit dem inneren Bein mehr Druck ausüben und mit dem inneren Zügel abfangen (kannst dabei ruhig kurz mal mit der Hand an neben die Hüfte) wichtig dabei ist nur, dass du dies nur kurz machst und den äußeren Zügel nachgibst.
    Immer wiederholen, jedoch immer nur kurze Impulse und danach den Druck vom Zügel nehmen.

    Das A und O dabei ist, dass du die Biegung mit dem Bein einleitest und die innere Hand ein Stück höher nimmst. Hilfreich ist es auch, wenn du immer schon voraus schaust (Blickrichtung eine halbe Volte/viertel Zirkel voraus) damit dreht sich dein Körper und auch dein Schwerpunkt mit.

    Zudem kannst du schauen, ob du unterstützend mit Schlaufzügel arbeitest. Diese sind nicht starr und du kannst sie unterstützend nach Bedarf einsetzen. (Denk dran, dann musst du außen immer einen Ticken mehr nachgeben).

    Es wird eine gewisse Zeit dauern, aber wenn du dies konsequent beachtest wirst du ein Pferdchen bekommen, dass du fast nur durch Beinhilfen und Sitz lenken und biegen kannst.


    Ich habe jetzt ein super Pferdchen unter mir, dass ich minimal mit dem Zügel reiten muss. Es wird viel Arbeit sein, die sich auf jeden Fall lohnt. Denn ein schöner gesetzter Galopp mit einem gebogenen Pferd ist einfach spitze!

    Wenn du dazu fragen hast, kannst du dich gerne nochmal melden! =)
    Aber auch dieser Beitrag enthält viele gute Ansätze, es kann durchaus hilfreich sein auch mal gegen zuhalten oder mit der Handhaltung zu spielen. Viel Biegung und Bein ist ja nun wirklich ein absolutes Muß - ihr könnt mir nicht erzählen das ihr sonst ein Pferd an den Zügel geschweigedem wirklich Vorwärts-Abwärts bekommt.

    Und offtropic zur Schlauferdiskussion - Auch ich habe schon Pferde erlebt denen ein Schlaufer durchaus erstmal gezeigt hat das man beim reiten nicht ständig in den Himmel schauen muss und so zumindest die ersten Schritte in eine Neue bessere Art des Reitens gezeigt hat, für eine gewisse Zeit eingesetzt denk ich schon das sie SInn machen können - aber auch ich bin kein Fan davon und würde auch nur in extremen Fällen dazu raten, ich denke auch im Falle der Eingangstthreadstellerin sind die Teile unnötig.

  15. #15
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Danke Piennie.

    Habe mich schon als Tierquälerin verurteilt gefühlt!
    Weil auf meine Tipps bezüglich Biegung und Bein wurde aufgrund der Schlaufzügel leider auch nur negativ eingegangen!
    Denn woher soll die Aufrichtung und Versammlung sonst kommen.

    Kaum ein Pferd geht ohne Beinhilfen und einer gewissen Biegung/Stellung in eine gute versammelte vorwärts/abwärts Haltung.
    Denn woher soll die Aufrichtung und Versammlung sonst kommen.

    Und nochmal zu den Schlaufzügeln.
    Die Stute war kaum zu reiten, da sie den Kopf nur nach oben riss und kopflos/panisch los raste.
    Natürlich reite ich nicht immer mit diesen. Aber leider gibt es immer wieder Phasen, in denen ich darauf zurück greifen muss. Aber damit erspar ich dem Pferd unangenehmes geziehe und stumpfes Gezerre im Maul!

  16. #16
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Aber auch dieser Beitrag enthält viele gute Ansätze, es kann durchaus hilfreich sein auch mal gegen zuhalten oder mit der Handhaltung zu spielen. Viel Biegung und Bein ist ja nun wirklich ein absolutes Muß - ihr könnt mir nicht erzählen das ihr sonst ein Pferd an den Zügel geschweigedem wirklich Vorwärts-Abwärts bekommt.
    Weil auf meine Tipps bezüglich Biegung und Bein wurde aufgrund der Schlaufzügel leider auch nur negativ eingegangen!
    Denn woher soll die Aufrichtung und Versammlung sonst kommen. Kaum ein Pferd geht ohne Beinhilfen und einer gewissen Biegung/Stellung in eine gute versammelte vorwärts/abwärts Haltung.
    Im Gegenteil!
    Dass Biegung und Stellung unerlässlich sind, bezweifel ich nicht im Geringsten. Allerdings ist das "WIE" ausschlaggebend.

    Und offtropic zur Schlauferdiskussion - Auch ich habe schon Pferde erlebt denen ein Schlaufer durchaus erstmal gezeigt hat das man beim reiten nicht ständig in den Himmel schauen muss und so zumindest die ersten Schritte in eine Neue bessere Art des Reitens gezeigt hat, für eine gewisse Zeit eingesetzt denk ich schon das sie SInn machen können - aber auch ich bin kein Fan davon und würde auch nur in extremen Fällen dazu raten, ich denke auch im Falle der Eingangstthreadstellerin sind die Teile unnötig.
    Wenn man reiterlich nicht so weit ist, ein Pferd an den Zügel zu reiten, wäre es eventuell sinnvoller Dreieckszügel einzuschnallen. So ist die Gefahr, dass der Reiter das Pferd nur zusammenzieht und "nett hinstellt" deutlich abgeschwächt..
    Und ein Dehnen nach Vorwärts-abwärts ist mit Dreieckern auch möglich.

  17. #17
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Zitat Zitat von Berliner_Reiter Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil!
    Dass Biegung und Stellung unerlässlich sind, bezweifel ich nicht im Geringsten. Allerdings ist das "WIE" ausschlaggebend.



    Wenn man reiterlich nicht so weit ist, ein Pferd an den Zügel zu reiten, wäre es eventuell sinnvoller Dreieckszügel einzuschnallen. So ist die Gefahr, dass der Reiter das Pferd nur zusammenzieht und "nett hinstellt" deutlich abgeschwächt..
    Und ein Dehnen nach Vorwärts-abwärts ist mit Dreieckern auch möglich.
    Aber wenn man reiterlich so weit ist, sind schlaufzügel die besser Alternative zu Dreieckszügeln!
    Denn man kann sie individuell annehmen oder eben locker lassen.
    Bei den Dreieckszügeln sind Pausen zwischen durch nicht so wirkungsvoll fürs Pferd, da es sich nicht mal schön lang machen kann.

    Aber jedem das seine!
    Zudem hat jeder seine eigene Erfahrungen mit dieversen Hilfszügeln und verschiedenen Pferden gemacht.

    Also auch mal Sachen so hinnehmen oder einfach mal nachhaken, bevor man hier Leute die Tipps geben und von ihren Erfahrungen berichten in eine Schublade zu stecken und voreilig zu urteilen!

  18. #18
    Berliner_Reiter

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Zitat Zitat von grettir Beitrag anzeigen
    Aber wenn man reiterlich so weit ist, sind schlaufzügel die besser Alternative zu Dreieckszügeln!
    Denn man kann sie individuell annehmen oder eben locker lassen.

    Bei den Dreieckszügeln sind Pausen zwischen durch nicht so wirkungsvoll fürs Pferd, da es sich nicht mal schön lang machen kann.
    O.o Hast du Dreiecker schon mal gesehen, bzw. mit ihnen gearbeitet?
    Scheint mir, aufgrund solch unqualifizierter Aussagen nicht so!


    Aber jedem das seine!
    Na, na.. Wir bleiben mal politisch korrekt

    Zudem hat jeder seine eigene Erfahrungen mit dieversen Hilfszügeln und verschiedenen Pferden gemacht.
    Jedes Pferd ist anders und reagiert besser oder schlechter auf verschiedene HZ. Aber der TE gleich einen Hilfszügel zu empfehlen, der in Profihände gehört, grenzt meiner Meinung nach schon fast an Fahrlässigkeit, da du weder ihren noch den Ausbildungsstand des Hottas kennst.

    Also auch mal Sachen so hinnehmen oder einfach mal nachhaken, bevor man hier Leute die Tipps geben und von ihren Erfahrungen berichten in eine Schublade zu stecken und voreilig zu urteilen.
    Du hast den Sinn eines Forums nicht so recht verstanden, hm? Da prallen schon mal Meinungen aufeinander und man bekommt auch mal nicht nur Tutzi-Tutzi zu hören.
    Verurteilt wird hier (von mir) schon mal keiner.
    *textzukurz*

  19. #19
    grettir

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Natürlich habe ich auch schon mit Dreieckszügeln gearbeitet.
    Und diese nahm meine Stute nicht so gut an wie die Schlaufzügel, da feinere Hilfen und schnelleres reagieren ( vor allem das nachgeben) mit den Schlaufis um einiges besser ist.

    Abe ok, du hast eine Abneigung gegen Schlaufzügel, mag ja sein.
    Meine Meinung ist ja auch nur, dass man ihr vielleicht sämtliche Möglichkeiten und Tipps aufführen sollte. Welche für sie die beste ist muss sie selbst, optimaler Weise mit Unterstützung eines RL rausfinden.

    Und der Sinn eines Forums, vor allem diesen hier ist mir schon sehr klar.
    Aber leider hatten wir in der Vergangenheit gerade in diesem Forum immer wieder User, die einfach nur drauf raus waren Streit zu suchen.
    Genau darauf habe ich keine Lust.

    Ist vollkommen in Ordnung, dass jeder eine andere Meinung hat. Aber den Ton sollte man schon ein wenig wahren!


  20. #20
    Halloauchhier

    AW: Hilfe bei Vorwärts-Abwärts

    Der EP ist vom letzten Jahr und die TE hat sich dazu nicht mehr geäußert...hm...lohnt sich eh nicht noch großartig ins Detail zu gehen denke ich

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