Bei meinem Pferd war vor 2 Wochen eine Physiotherapeutin. Sie hat festgestellt, dass mein Pferd einen Beckenschiefstand usw. hat und hat das auch soweit korrigiert. (Sie kommt Ende Februar nochmal zur Nachbehandlung)
Außerdem hat sie festgestellt, dass mein Pferd überbaut ist und die Vorderfüße mehr belastet als die Hinterhand. Dadurch sind die Vorderfüße deutlich hinter der Linie die man am Buggelenk nach unten zieht (normalerweise ist es so, dass wenn man am Buggelenk nach unten guckt, muss auf der selben höhe die Hufe sein) Die sind bei meinem Pferd deutlich weiter hinten. :/
Sie hat dann die Hufe hochgenommen, und die Sehne entlastet durch anwinkeln des Hufes und hat an der Sehne gedrückt und da hat mein Pferd deutlich reagiert. Darauf hat sie geschlossen das mein Pferd eine Sehnenentzündung hat. Sie meinte ich solle sie 2 Tage einfach stehen lassen (auf Koppel darf sie aber) und immer schön einschmieren (mache ich mit Compagel). Nach 8 Tagen hat sich nix geändert (ist bei ner Sehnengeschichte klar).
Sie lahmt nicht!
Gestern war der TA da. Hat das Pferd beim Schritt und Trab führen angeguckt und abgetastet.
Er hat gesagt das der Fesselträger auf beiden Seiten überempfindlich ist. Ich soll jetzt 3-4 Wochen auf hartem Boden Schritt und Trab reiten.
Tiefen Boden soll ich vermeiden! (toll, unsere Außenplätze sind etwas tiefer -.-) und wenn es wieder wärmer wird Eisen die hinten länger sind drauf machen lassen (Eisen bekommt sie eh im Sommer drauf)
Ultraschall meinte er das es rausgeschmissenes Geld wäre, da man im belasteten Zustand beim Abtasten nichts gemerkt hat und sie auch keine Reaktion gezeigt hat. Er meinte, das wenn man eine Untersuchung machen würde wäre es am angebrachtesten eine cyntigrafie (???) zu machen (da wird Radioaktives Zeug gespritzt) aber das ist natürlich seeehr teuer...
Habt ihr da noch irgenwie erfahrungen mit einer Empfindlichkeit des Fesselträgers?
Was ich machen kann? Bzw. ist es sinnvoll irgendwelche Gamaschen beim reiten/longieren um die Beine zu tun?
Überenpfindlichkeit des Fesselträgers
Diskutiere Überenpfindlichkeit des Fesselträgers im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum im Bereich Medizin; Bei meinem Pferd war vor 2 Wochen eine Physiotherapeutin. Sie hat festgestellt, dass mein Pferd einen Beckenschiefstand usw. hat und hat das auch soweit korrigiert. ...
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- 08.02.2012, 13:57 #1pony285
Überenpfindlichkeit des Fesselträgers
- 08.02.2012, 14:48 #2Gromit
AW: Überenpfindlichkeit des Fesselträgers
Hi,
mein Pferd hatte vor zwei Jahren einen Fesselträgerschaden, allerdings hinten. Um noch weitere Entzündungen im Rücken/ Becken/ Kniebereich auszuschliessen habe ich damals eine Szintigrafie machen lassen. Zum Glück war da nichts. Aber es ist oft so, das Probleme von weiter oben durch Schäden weiter unten sichtbar werden. Wenn das Pferd nicht lahmt kann es wirklich sein, dass im US nichts sichtbar ist. ich würde aber auf jeden fall den US vor der Szinti noch machen. Der kostet ca. 60-120 Euro und falls da schon was gefunden wird, kannst du dir die szinti erstmal sparen. Was du machen kannst- Pferd etwas steiler stellen lassen vom Hufschmied, Fesselkopfgamaschen benutzen (hilft zwar nicht wirklich, aber evtl. wenn sie sich blöd vertreten fängts doch was ab) und immer schön nach der Arbeit kühlen (im Sommer). Longieren und reiten auf tiefem Boden würde ich nicht, tiefer Boden ist wirklich Gift für solche Pferde. Ich hab sogar u.a. deswegen den Stall gewechselt. Was noch gut ist- 24h Bewegung im Laufstall.
LG
- 09.02.2012, 13:00 #3pony285
AW: Überenpfindlichkeit des Fesselträgers
also die Physio meinte das die ganze vorhand verspannt ist/war, dadurch das sie einen beckenschiefstand und so hat. die Physio meinte auch das ich sie steiler stellen lassen soll mit Eisen, aber der TA meinte das würde nichts bringen, er hat gesagt ich soll eisen rauf machen lassen die hinten etwas länger sind...
der TA meinte halt aber das das US nichts bringen würde...
ich weiß doch auch nicht
- 09.02.2012, 13:15 #4Chiara22
AW: Überenpfindlichkeit des Fesselträgers
Sehnenprobleme müssen nicht zur Lahmheit führen oder werden dadurch angezeigt. Meiner hat bei einer Sehnenfissur nicht mal gelahmt. Wirklich beurteilen, was mit der Sehne ist und wann das PFerd wieder belastet werden sollte oder ob man noch mit Medies unterstützen muß, kann man nur mit einem Ultraschall. Warum er eine teure Szinty empfohlen hat...keine Ahnung, möchte ihm da nichts böses unterstellen. Von daher würd ich mich nach einem anderen Doc mit mobilem Ultraschallgerät umschauen und das von innen anschauen lassen. Denn verschleppt man grad bei Sehnen, die schwierig und langwierig heilen etwas, kann es schnell zur Unreitbarkeit kommen.

