Headshaking

Diskutiere Headshaking im innere/organische Erkrankungen Forum im Bereich Medizin; Hallo Ihr, ich wollte mal fragen, ob es Headshaking auch in einer abgeschwächten Form gibt? Weil mein Pony schlägt immer während des antraben und des ...

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  1. #1
    Lysett

    Headshaking

    Hallo Ihr,
    ich wollte mal fragen, ob es Headshaking auch in einer abgeschwächten Form gibt?
    Weil mein Pony schlägt immer während des antraben und des angaloppierens mit dem Kopf.
    Allerdings nur im Gelände, auf dem Platz nicht. Hier mal ein Video:
    http://www.myvideo.de/watch/3690444/Zirkuslektionen

    So sieht das aus, da macht sie es allerdings ohne Reiter auf dem Paddock.
    Sie macht es aber auch nur während der ersten 1-2 Trab- bzw Galoppschritten.

    Iwelche Schmerzen sind ausgeschlossen, wurde untersucht.
    In letzter Zeit macht sie es auch kaum noch fällt mir gerade so auf, wenn ich mal so an die letzten Ausritte zurück denke =)

    LG Julia


  2. #2
    Dakota

    AW: Headshaking

    jo, die bewegung ist typisch für headshaking.... es muss nicht unbedingt durch schmerzen ausgelöst sein... sondern kann durch aus eine überempfindlichkeit sein. d.h dass der trigeniusnerv im gesicht viel empfindlicher auf mücken und licht reagiert als gewöhnlich.
    ich würde mir an deiner stelle mal einen fliegenmaske und einen nasenschutz kaufen. damit wirst du es in den griff kriegen.
    ich hab meinem den gesichtsnerv abspritzen lassen, aber ich denke dass ist bei deinernoch nicht nötig

  3. #3
    Lysett

    AW: Headshaking

    Huhu, danke für deine schnlle Antwort, aber ist es dann nicht seltsam, dass sie es zum Beispiel nicht im Schritt macht wenn Fliegen kommen und auch nicht auf dem Platz?

    LG

  4. #4
    Dakota

    AW: Headshaking

    na ja es gibt bei diesem phänomen nicht wirklich eine struktur. wo man sagen kann es ist dann und dann so und so...
    man kann prinzipiell nur sagen wenn sie das ganze jahr shaken auch in der halle und auf dem platz sind es meist andere faktoren. zb. sattel passt nicht, oder reiterhand zu stark...
    tritt es aber saisonal auf ist es meist entweder eine allergie oder schuld dieses nerves. wo sie dann sehr licht, wind oder mücken und pollen empfindlich werden.
    bei den meisten pferden kann man allerdings keine genaue struktur erkennen denn manchmal sind unmerklich kleine mücken da die stören usw usw. oder wenn z.b was interessantes zu kucken da ist, kann plötzlich alles verschwinden oder wenn gearbeitet wird kann es auch sein dass sies vergessen.
    nach der ursache zu suchen ist eigentlich ein fass ohne boden zumahl die forschung in dieser richtung ziemlich im dunkeln tappt. denn nur bei etwa 3 % wird wirklich eine ursache gefunden...
    meistens hilft aber ein netz über augen und nüstern sehr gut.

  5. #5
    hafifreundin

    AW: Headshaking

    Mein Haflinger hat dieses problem auch, allerdings nur wenn er das winterfell verliert. haben auch tierarzt kommen lassen und der meinte das meinpony empfindlich im gesicht ist und das fell ihn dann reizt. bei meinen ist es sogar noch doller. aber jetzt ist er endlich vollkommen durch mit den fellwechsel und es hat deutlich nachgelassen. anfang april war es aber am schlimmsten, da hat er hat mit seinen kopf geschlagen, wenn er im schritt über die wiese gegangen ist. und es hat eigentlich nur geholfen sein fell so schnell wie möglich runter zubekommen. vielleicht ist es bei deinen pony auch wegen des fells. hast du sie schon länger? hatte sie es letztes jahr auch um diese zeit gemacht?

    viele grüße denise

  6. #6
    Lysett

    AW: Headshaking

    Hey, wir haben sie jetzt genau ein Jahr und sie hat es mit totalem Sommerfell, wie mit Winterfell und auch während des Fellwechsels gemacht.
    Manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal paar Tage gar nicht.

    Aber wie gesagt es ist nur während den ersten paar Trab bzw Galoppsprüngen.

    Im Galopp eigentlich schon seit ein paar Monaten gar nicht mehr, nur noch manchmal beim antraben.

    LG Julia

  7. #7
    Dakota

    AW: Headshaking

    puh.. also da habt ihr beiden noch glück... aber ich kann euch nur den rat geben, nehmts net auf die leichte schulter. tut gleich was dagegen solange es noch so ein bisschen ist. was einmal im kopf ist geht ganz schwer wieder raus
    bei meinem ging es jahrelang auch nur um ein bisschen.Nur damals wusste man noch viel weniger über dieses thema. also wurde es jahrelang auf mücken und sonst was geschoben...
    bis es dieses jahr so schlimm wurde dass er uns beinahe in teufelsküche gebracht hätte. er hat ne halbe stunde lang die nase auf dem boden gescheuert und mit BEIDEN ! vorderfüssen nach dem kopf getreten dass wir beinahe auf dem asphalt gelandet wären. dann half nur noch nerv totspritzen.
    es hat aber fast 2 monate gedauert bis er gerafft hatte dass da nix mehr ist-

  8. #8
    GilianCo

    AW: Headshaking

    Also, der N. Trigeminus hängt da immer mit drin, und das Problem bei einem Headshaker ist, daß man selbst wenn man eine Allergie als Auslöser findet, das schütteln nie ganz abstellen kann. (es sei denn, man geht an den Nerv direkt).

    Bei meinem ist auch eine allergie der Grund für das schütteln. Und daß sie das nur im Trab und Galopp machen, ist von daher verständlich, daß da die Schleimhäute vermehrt durchblutet werden, und dadurch diese natürlich auch besser "arbeiten".

    Stimmt, häufig kann man die Ursache gar nicht finden. Aber häufig kann man die Trigger Faktoren einschränken, und diese Netze helfen in sehr vielen Fällen. (und Headshaker reagieren auch dann im Sommer gern auf Fliegen, wenn das Allergen gar nicht mehr "vorhanden" ist. )

    @Dakota, habt ihr denn da auch eine Neurektomie gemacht, oder spritzt ihr das regelmäßig ab?

  9. #9
    ICB

    AW: Headshaking

    @Julia
    vorweg, ich hoffe, das HS ist bei Deiner Stute weiterhin auf dem "Rückzug"!!

    Es gibt Fälle, in denen das HS für eine Weile oder auch Jahre weniger stark ausgeprägt ist, Fakt ist jedoch, es ist eine progessive neuralgische Erkrankung des T Nerven. Es sind aber auch Fälle bekannt, bei denen es genauso plötzlich wieder verschwand, wie es kam; die Annahme besteht, daß bei diesen, meist idiophatischen HS Pferden, ein oder mehrere Stressoren plötzlich wegfielen.

    Folgendes auch an @GilianCo: Die Forschung berichtet, das aufgrund des "warm werden" des Pferdes oder bei schnelleren Bewegungen wie Trab etc. Adern im Bereich des Nerven stärker durchblutet werden, anschwellen und an irgendeiner Stelle auf den Nerven drücken, somit Fehlimpulse an das Gehirn geleitet werden, die sich als Resultat durch nicken zeigen. Daher sieht man bei manchen Pferden das HS nur in schnellerer Gangart als Schritt. Ebenso sieht man es bei diesen Pferden auch, wenn sie sich aufregen. Hat nichts mit den Schleimhäuten zu tun, obiges wurde nachgewiesen.

    Während der Fellwechsel ist das Immunsystem besonders beansprucht und somit schwächer und anfälliger, dazu Hormonänderungen aufgrund des Klimas. Das kann ein sehr krankes Pferd mit HS Symptomen dastellen.

    @Dakota

    Es ist nicht gesagt, daß man das HS bei jedem Pferd, das gereizt auf Fliegen reagiert, mit einer Maske "in den Griff" kriegen kann. Nicht mal die Fransen über den Nüstern, die den 2. Ast des Nerven beherbergen, zeigen bei jedem Pferd das gleiche Resultat. Die durch die ständige Berührung der Fransen ausgelöste Überstimulierung des Nervens führt zu einem Taubheitssignal im Gehirn, ergo kein HS Symptom, ABER manch anderes Pferd wird ganz kirre dadurch und die Symptome verstärken sich.

    Zitat :man kann prinzipiell nur sagen wenn sie das ganze jahr shaken auch in der halle und auf dem platz sind es meist andere faktoren. zb. sattel passt nicht, oder reiterhand zu stark...
    Stimmt nicht, die sog. idiopathischen HS Pferde shaken das ganze Jahr, Ursache meist unbekannt; Auslöser so viele, daß eine Schädigung des Nerven herbeigeführt wurde., unabhängig von Licht und Temperatur. ZB kann ein Serotoninmangel der Auslöser sein ( Serotonin auch 5-Hydroxytryptamin - Neurotransmitter - fungiert als Botenstoff für Nervenreize). Ein Mangel führt zB. zur Entstehung von Depressionen.
    Beim sog. seasonalen "spielt" ein Hormon (Melatonin) eine Rolle, das mit der steigenden Temperatur abgebaut werden.
    Beim 3. Typ, dem photischen hängt es mit der Stärke der Sonnenbestrahlung zusammen. Vergleichbar mit der der beim Menschen bekannten "Sonnenallergie", was nichts mit Allergie zu tu hat, sondern auch eine Überreizung des T. Nerven ist, das Niesen und Blinzeln bis hin zu Migräne Anfällen.

    Wenn Pferde bei Untersuchungen oder bei Interessantem in ihrer Umgebung mal nicht shaken, oder auch wenn sie in der Arbeit stärker versammelt werden, hat das nichts damit zu tun, das sie es vergessen, sondern die neue Stimulierung (in den genannten Beispielen äußere Einflüsse /Ablenkung) des Gehirns übertrifft die Stimulierung des Nerven. Vergleichbar: Kind hat Hunger u. quengelt. Freund kommt unerwartet zum spielen. Kind hat immer noch Hunger, aber die Freude und Erwartung des Spiels übertrifft das 1. Gefühl, den Hunger.

    Die Forschung tappt schon lange nicht mehr im Dunkeln, es sind über 70 Ursachen bekannt; aber Du hast schon recht, nach Ursachen zu suchen, ist quälend und langwierig (u teuer). Aber ein PB sollte schon die "normale HS Untersuchung" durchführen lassen, denn nur im Ausschlußverfahren kann man evtl. Schäden am Skelett oder Muskelapperat lokalisieren oder durch Spiegelungen und Blut U, die evtl. zum HS führten. Des weiteren rate ich dringend zu Tests der viralen und bakt. Erkrankungen, Herpes, Borna und Lyme Borreliose lösen es auch aus.
    Das sollte man dem Pferd schuldig sein, denn diese Krankheit ist oder kann so schrecklich werden, daß zB Menschen Suizid begehen. Pferde hingegen können das natürlich nicht, aber es gibt genügend, die sich den Kopf mit im Versuch den Reiz und auch Schmerz anschlagen oder die Nüstern so lange reiben, bis das Blut fließt. In 7 Jahren HS Pferde Therapie schon gesehen, und nicht nur bei einem Pferd.

    Zitat: was einmal im kopf ist geht ganz schwer wieder raus
    Was meinst Du denn damit? Verhaltensstörung?

    Nerv totspritzen, wie geht denn das? Man kann nur eine Neurektomie des Nervus infraorbitalis vornehmen, die wir normal sterblichen uns kaum leisten können, desweiteren führt es zu unvorhersehbaren Reaktionen. Selbst beim Menschen wir es nur als allerletzter Ausweg durchgeführt.
    Ihr nehmt warscheinlich eine Sedierung vor, die mittels Injektion oder Tabletten erreicht wird. Nebenwirkungen sind in den meisten Fällen zu beobachten. ZB wird Cyproheptadine angeandt - manipulation der Botenstoffe im Gehirn (anticholinerge, antiserotonin und antihistamin)

    Allergien sind Resultate eines schwachen Immunsystems, das wissen wir ja alle durch die Erorschung des Menschen und seine allerg. Probleme. Beim Pferd ebenso. Man ist sich bis heute im unklaren, ob nun zuerst eine Allergie da war, deren Spitze der Erkrankung das Immunsystem so sehr geschwächt hat, daß die Nerven leiden oder ob das HS den Körper so sehr schwächt, daß er nun empfänglicher für andere Erkrankungen des Immunsystems ist.

    Zitat es hat aber fast 2 monate gedauert bis er gerafft hatte dass da nix mehr ist-
    Dein TA hätte oder sollte Dich im Nachhinein besser informieren, was da im Gehirn passiert, wenn Sedative oder eine Therapie mit Cyproheptadine oder Carbamazepine angewandt werden - nämlich, daß die Eingewöhnungszeit von ca. 2 bis 3 Wochen aber auch bis zu 3 Monaten dauern kann, bis eine positive Wirkung erzielt wird, keine Symptome mehr zu sehen sind.

    Als Abschluß möchte ich noch sagen, daß alles was an chem. Medikamenten und Hilfsmittel wie Netze etc angewandt wird, die Erkrankung nicht heilt, sondern unterdrückt. Erfolge mit anderen Therapien sind nachgewiesen.

    Wer mehr wissen will, mag hier lesen: www.headshaker.eu Habe viel Info in den letzten 5 Jahren zusammengetragen, zB die bekannten Ursachen, Diagnosestellung, Behandlungsoptionen.

    Gruß, ICB

  10. #10
    Dakota

    AW: Headshaking

    Das Ding ist ganz einfach dass das hier sich Otto normal verbraucher befinden
    die gerne ihrem pferd mit dem problem head shaking weiterhelfen würden.


    Das sogenannte wunderzeugs nennt sich Lokalanesthäsie in den trigeniusnerv. und kostet unbezahlbare 30 euro.
    das wende ich an da ich mich leider von der ursachenforschung hin zur symtombekämpfung gewendet habe.
    was mir auch westentlich logischer erscheint, da ich weder sonnenlicht, pollen, mücken , noch eine dagewesene herpesinfektion abstellen kann..... und mein pferd will ich auch ungern seinen lebensherbst in einer klinik zur ursachenforschung ,die mir warscheinlich relativ wenig weiterhilft, verbringen lassen. zumahl ich auch die dazu erforderlichen mengen an geld leider nicht zur verfügung hätte.
    von daher bin ich der meinung, solang das pferd keine symtome sind alle glücklich egal auf welche weise. was in der humanmedizin nicht machbar ist wird leider auch nicht in der pferdemedizin machbar sein....

    klar, wäre es sinnvoller nach ursachen zu forschen..... aber dinge wie netz oder fransen oder lokalänesthäsie können weiterhelfen dem pferd und seinem menschen wieder ein erträgliches leben zu liefern ohne dabei privatinsolvenz anzumelden.
    ich freue mich für jeden der eine ursache gefunden hat aber es ist leider der sehr seltene fall und somit wesentlich realistischer die symtome erstmals zu bekämpfen.

  11. #11
    Dakota

    AW: Headshaking

    Zitat Zitat von ICB Beitrag anzeigen
    @Julia

    Folgendes auch an @GilianCo: Die Forschung berichtet, das aufgrund des "warm werden" des Pferdes oder bei schnelleren Bewegungen wie Trab etc. Adern im Bereich des Nerven stärker durchblutet werden, anschwellen und an irgendeiner Stelle auf den Nerven drücken, somit Fehlimpulse an das Gehirn geleitet werden, die sich als Resultat durch nicken zeigen. Daher sieht man bei manchen Pferden das HS nur in schnellerer Gangart als Schritt. Ebenso sieht man es bei diesen Pferden auch, wenn sie sich aufregen. Hat nichts mit den Schleimhäuten zu tun, obiges wurde nachgewiesen.

    hm... da ist bei mir aber genau das gegenteil der fall.... und jetzt?


    Zitat Zitat von ICB Beitrag anzeigen
    Die Forschung tappt schon lange nicht mehr im Dunkeln, es sind über 70 Ursachen bekannt;

    und bei welcher der 70 ursachen soll ich starten? bei der kiefergelenksathrose?

    Zitat Zitat von ICB Beitrag anzeigen
    Stimmt nicht, die sog. idiopathischen HS Pferde shaken das ganze Jahr, Ursache meist unbekannt; Auslöser so viele, daß eine Schädigung des Nerven herbeigeführt wurde., unabhängig von Licht und Temperatur. ZB kann ein Serotoninmangel der Auslöser sein ( Serotonin auch 5-Hydroxytryptamin - Neurotransmitter - fungiert als Botenstoff für Nervenreize). Ein Mangel führt zB. zur Entstehung von Depressionen.
    Beim sog. seasonalen "spielt" ein Hormon (Melatonin) eine Rolle, das mit der steigenden Temperatur abgebaut werden.
    leider ist bei mir ja nachweißlich genau das gegenteil der fall... und jetzt?

    Zitat Zitat von ICB Beitrag anzeigen
    ZB wird Cyproheptadine angeandt - manipulation der Botenstoffe im Gehirn (anticholinerge, antiserotonin und antihistamin)
    Dein TA hätte oder sollte Dich im Nachhinein besser informieren, was da im Gehirn passiert, wenn Sedative oder eine Therapie mit Cyproheptadine oder Carbamazepine angewandt werden - nämlich, daß die Eingewöhnungszeit von ca. 2 bis 3 Wochen aber auch bis zu 3 Monaten dauern kann, bis eine positive Wirkung erzielt wird, keine Symptome mehr zu sehen sind.
    Falsch , auch das wurde nicht angewendet.
    Ich würde vorschlagen erst mal selbst besser informieren, oder selbst einen headshaker erfolgreich helfen bevor man andere kritisiert und irgendwas reinstellt was nicht wirklich einen nutzen bringt.

  12. #12
    ICB

    AW: Headshaking

    Liebe Dakota,
    nicht auf den Schlips getreten fühlen!!

    Und auch bitte richtig lesen und interpretieren:: die Worte "wenn" und "bei manchen" etc habe ich angewandt, da ich Eure Pferde nicht persönlich kenne.
    Du hat aber so vieles an falscher Info reingebacht, da mußte ich gerade stellen.
    Ich darf mir, glaube ich doch, Kritik erlauben Behandel seit ca. 5 Jahren HS Pferde in verschiedenen Ländern, und das erfolgreich, besuche mal meine Website, die ich schon nannte. Bin mit sehr vielen TÄ in Kontakt und arbeite mit mehreren zusammen, ebenso mit Akupunkteuren, etc. Halte Vorlesungen, fungiere als Berater etc.

    Wenn bei Deinem Pferd etwas anderes als das, was ich beschrieb bei manchen/vielen Pferden als Symptom auftritt, ist das normal; wie Du schon sagtest, man keine klare Linie ziehen, wie bei einer Kehlkopfentzündung zum Beispiel.
    Aber wenn Du schreibst, bei Deinem Pferd wurde der Nerv totgespritzt, dann ist das einfach unrichtig und verleitet bei Neulingen zur Neuralgie zu der Annahme, daß ein solcher Nerv wohl ziemlich unwichtig sein muß und schwups, wenn man ihn nicht rausziehen kann, dann tötet man ihn eben ab, wie in einem Zahn. Im Gegenteil, Dakota, der Nerv ist sehr wichtig.

    Zitat: "leider ist bei mir ja nachweißlich genau das gegenteil der fall... und jetzt?"
    Na, na, ich habe nur HS Typen und nicht Dein Pferd beschrieben, bleib man ruhig!! Wenn Du weißt, daß es bei Deinem nicht ist, was ist es dann?

    Schreibe doch besser, was Dein TA denn nun wirklich gemacht hat, anstelle mir, ohne daß DU vorher Informationen über meine Person eingeholt hast :1:
    mitzuteilen, ich solle mich erst schlau machen, bevor ich anderen was empfehle.

    Sodele, vertragen wir uns wieder?

    Gruß, ICB

  13. #13
    GilianCo

    AW: Headshaking

    @ICB, hast Du (ich konnte auf Deiner Seite nichts finden) dazu auch Forschungsberichte? Bin daran immer interessiert. Mein Wissen stammte von Vorträgen die zugegebenerweise schon zwei Jahre alt waren.

    Allerdings konnte ich auf Deiner Seite auch einige Links nicht öffnen, weil Fehlermeldungen kamen (Seite keine Zugangsberechtigung, Seite existiert nicht mehr etc.)

  14. #14
    Lysett

    AW: Headshaking

    Huhu Ihr,
    dieber Beitrag ist zwar schon sehr alt, aber ich dachte ich frische ihn noch mal auf, da wir JETZT die Ursache für das vermeintliche Headshaking gefunden haben =)

    Und ich dachte es wäre vllt auch für andere interessant, die schon an große invasive Maßnahmen denken, ohne alle Ursachen abgecheckt zu haben.

    Erstmal muss ich sagen, dass es immer weiter rückläufig war in den letzten Jahren, sie macht es nun noch ganz ab und zu beim antraben, sagen wir mal, vllt 1 Mal im Monat...Kann auch mal 2 mal sein und einen Monat gar nicht, also alles in allem ist es sehr selten geworden.

    Und war hatten wir am letzten Dienstag, einen meines Erachten sehr guten Pferdedentisten am Stall und als dann meine Stute an der Reihe war meinte er :" Wenn Sie merken, dass das Pony anfängt mit dem Kopf zu schlagen, gucken Sie mal hier!" Sie hat auf der einen Seite nur einen relativ klein ausgebildeten Hengstzahn, der ab und an mal mit Zahnfleisch verdeckt ist, manchmal eine kleine Spitze freiliegt, wenn das der fall ist schneidet diese in die Zunge, wenn sie eine rense drauf hat. Ich habe dann gesagt, dass sie es früher gemacht hat, ganz stark, wir sie aber fast von Anfang an gebisslos reiten und es jetzt kaum noch vorhanden ist. Es kam also höchstwahrscheinlich davon, dass sie immer mit Gebiss geritten wurde und dabei Schmerzen hatte und sich dadurch das Kopfschlagen angewöhnt hat. Entweder geht es noch ganz weg oder diese paar Mal bleiben einfach angewöhnt...

    Ich bin froh jetzt eine Antwort zu haben und freue mich, dass wir uns für die gebisslose Variante entschieden haben und sie somit bei uns wirklich keine Schmerzen hatte, aber es aus früherer Zeit angewöhnt war...ich bekomme jetzt so langsam den Verdacht, dass sie sich dadurch auch das buckeln angewöhnt hat, was sie früher täglich an den Tag legte...

    LG Julia

  15. #15
    Muggi

    AW: Headshaking

    Ja und wieder was gelernt eine Stute mit einem, kleinen, bösen Hengstzahn.

  16. #16
    Lusefinchen

    AW: Headshaking

    schön das ihr eure ursache gefunden habt!

    Nun hab ich mit meiner 14jährigen welsh c stute ein ähnliches problem..
    Wir hatten die pferde immer bei ums zu hause stehen jetzt stand princess ca vier wochen in der reithalle meines vereins als ich weg war war sie wieder zu hause für drei wochen. Seit sie wieder in der halle ist schlägt sie andaurnd mit dem kopf wenn ich mit ihr arbeite und dann am langem zügel anhalte schlàgt sie noch ein zweimal mit dem kopf. Die meisten aus dem stall meinen das sie langeweile hat weil sie nicht den ganzen tag auf die wiese kann und ihre grenzen wieder austesten will da sie jetzt richtig arbeiten muss.
    Ich habe aber angst das das headshaking ist.. Aber irgendwie müsste die das doch auch auf der wiese machen und schon im frühjahr anfangen und nicht erst im august. Mir ist auśerdem aufgefallen das mein sitz sich verändert hat.. Zum negativen da ich immer zu weit nach vorne falle. Wenn ich am inneren zügel halbe paraden gebe wird es viiel besser und wenn ich richtig mit ihr arbeite auch. Wie könnte das noch weiter weggehen oder ist es wirklich langeweile? Würde gegen die langeweile ein spielball oä helfen? Danke schonmal :)

  17. #17
    Charly K.

    AW: Headshaking

    Zitat Zitat von Lusefinchen Beitrag anzeigen
    schön das ihr eure ursache gefunden habt!

    Nun hab ich mit meiner 14jährigen welsh c stute ein ähnliches problem..
    Wir hatten die pferde immer bei ums zu hause stehen jetzt stand princess ca vier wochen in der reithalle meines vereins als ich weg war war sie wieder zu hause für drei wochen. Seit sie wieder in der halle ist schlägt sie andaurnd mit dem kopf wenn ich mit ihr arbeite und dann am langem zügel anhalte schlàgt sie noch ein zweimal mit dem kopf. Die meisten aus dem stall meinen das sie langeweile hat weil sie nicht den ganzen tag auf die wiese kann und ihre grenzen wieder austesten will da sie jetzt richtig arbeiten muss.
    Ich habe aber angst das das headshaking ist.. Aber irgendwie müsste die das doch auch auf der wiese machen und schon im frühjahr anfangen und nicht erst im august. Mir ist auśerdem aufgefallen das mein sitz sich verändert hat.. Zum negativen da ich immer zu weit nach vorne falle. Wenn ich am inneren zügel halbe paraden gebe wird es viiel besser und wenn ich richtig mit ihr arbeite auch. Wie könnte das noch weiter weggehen oder ist es wirklich langeweile? Würde gegen die langeweile ein spielball oä helfen? Danke schonmal :)


    Hallo Lusefinchen,

    nach Deiner Schilderung würde ich - statt auf Headshaking im "klassischen Sinne" (Alllergie, Nerv entzündet etc.) - auch eher auf folgende Ursachen tippen:
    * zu harte / unruhige Hand (kann auch durch veränderten Sitz entstehen),
    * Zähne kontrollieren lassen!
    * Gebiß auf Kanten und Position etc. überprüfen,
    * Rücken / Nackenwirbel ostheopatisch nachsehen lassen (verrenkt? Durch Deinen Sitz verspannt?),
    * Pferd bitte, bitte nicht im Boxenknast halten! Da hilft auch kein Spielball! Wenn sie jetzt schon - nach wenigen Wochen - so etwas macht, hast Du bald wahrscheinlich eine Stute die webt, koppt etc.!
    Warum muß sie denn da stehen, und nicht bei Dir, wo sie raus kann?
    Und kommt sie in dem Verein pro Tag in der Herde raus?


    LG, Charly

  18. #18
    Lusefinchen

    AW: Headshaking

    Da wo sie jetzt steht kommt sie natürlich auf die wiese allerdings nur für 3-4 stunden und nicht den ganzen tag. Sie steht in der halle weil es bei uns im ort keine halle gibt und ich im kältesten und nassesten dorf von nrw wohne . dadurch kann ich oft nicht reiten. Würde princess noch springen wenn sie die wirbel verdchoben etc hätte? Das macht sie noch ganz normal und sie schlägt da eigentlich nie mit dem kopf!
    Lg

  19. #19
    RioNegro

    AW: Headshaking

    Frage: kommt Sekret aus der Nase?? Schnaubt sie ab? Evtl sogar Husten?? (auch, wenn`s nur ab und zu mal ist)

    Und wie meinst du "sie steht in der Halle"?
    Meinst du, sie steht in einer Box bei einem Stall mit Halle?
    Oder meinst du tatsächlich, sie steht IN der Halle?

  20. #20
    Charly K.

    AW: Headshaking

    Zitat Zitat von Lusefinchen Beitrag anzeigen
    Da wo sie jetzt steht kommt sie natürlich auf die wiese allerdings nur für 3-4 stunden und nicht den ganzen tag. Sie steht in der halle weil es bei uns im ort keine halle gibt und ich im kältesten und nassesten dorf von nrw wohne . dadurch kann ich oft nicht reiten. Würde princess noch springen wenn sie die wirbel verdchoben etc hätte? Das macht sie noch ganz normal und sie schlägt da eigentlich nie mit dem kopf!
    Lg


    Ja, würde sie.
    Sowas ist KEIN Diagnose-Ersatz!

    3-4 Stunden - rechne das doch bitte mal um! Das sind für ein Lauf- & Herdentier 20-21 Stunden eingesperrt in der Box!
    Ich könnt damit keine Nacht ruhig schlafen, mehr trockenes Reiten hin oder her...

    Zudem kann es auch sein, daß durch diese massive Boxenhaltung ihre Atemwege / Augen / Gesichtsnerven gereizt sind durch das entstehende Ammoniak.
    Werden die wenigstens 2-3 mal am Tag gemistet?
    Und auch komplett gemistet?
    Oder Matratze?


    LG, Charly

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