Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

Diskutiere Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen? im innere/organische Erkrankungen Forum im Bereich Medizin; Hi, also ich hab gesucht und auch ein wenig was gefunden zu dem thema, is aber so alt dass keine neuen beiträger verfasst werden können ...

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  1. #1
    Idris Angel 000

    Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Hi,
    also ich hab gesucht und auch ein wenig was gefunden zu dem thema, is aber so alt dass keine neuen beiträger verfasst werden können und ganz zufrieden bin ich damit aber auch noch nicht.


    Also die sachlage is folgende: wir haben ein pferd im stall, wo starker verdacht auf herpes besteht. die besi wurde am mi von ihrem ta angerufen, dass man da herpesviren gefunden hat im blut und die titer-werte (tita-werte ich weiss ned genau wie man es schreibt, ein wert, welcher herpes anzeigt) erhöht sind.
    seitdem is der ta nicht erreichbar und keiner weiss genau was jetz eigentlich los is. ich für meinen teil weiss über die krankheit, dass sie hochansteckend ist und tödlich enden kann. impfen is ja für turnierpferdis pflicht, verhindert aber nicht den ausbruch bei einem geimpften pferd, sondern nur dass es wenn es erkrankt, eine leichtere form bekommt und dass es sich schwerer anstecken kann.

    jetz zu meinem eigentlichen problem, wie kann verhindert werden, dass sich unsere pferde anstecken? was muss alles gemacht werden mit der stalleinrichtung ect, weil das kranke pferd wurde ja ned sofort isoliert, is schon seit 4 wochen krank und erst seit gestern wird so richtig was unternommen, recht viel vorher wusste es ja ned mal die besi, dass er das vermutlich hat.

    wie lange is die inkubationszeit, wie lang is das pferd ansteckend?


    das sind so die sachen die mich eigentlich interessieren. aber rein aus "neugier" und wissen aufsaugen interessieren mich natürlich auch behandlungsmethoden und deren erfolge und so weiter.kann das pferd geheilt werden, wenn es das wirklich haben sollte? oder muss es dann eigeschläfert werden, weil es sonst dauerhaft isoliert werden müsst?


    danke schon mal für eure antworten.

    lg


  2. #2
    antonia

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Hallo Idris!
    Das ist ja wirklich eine blöde Situation bei euch im Stall! Zum genauen Ablauf kann ich dir nichts sagen, habe aber eine andere Frage. Ist bei euch Herpes als Turnierimpfung vorgeschrieben? Das habe ich bisher noch nie gehört...und hier ist es auch nicht so.

    Ich wünsche euch alles Gute und dass sich kein weiteres Pferd ansteckt!
    Toni

  3. #3
    Idris Angel 000

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    ne so direkt hundert pro vorschrift is ned, aber hier machen es eigentlich schon wirklich so gut wie alle. in resiquin is ja eh dabei und die, die ned resiquin machen, sondern doupo irgendwas (keine ahnung wies genau heisst). da wird dann auch beides gemacht. also sind die turnierpferde wirklich alle dagegen geimpft.
    aber wie gesagt, es verhindert nur, dass sie nicht die schwere form kriegen und dass sie sich schwerer anstecken als ohne impfung.


    is echt ein mist. vor allem, wenn des mit dem ta echt so is, dann is des schon ein wenig unverschämt von ihm, finde ich.

    lg

  4. #4
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Was genau findest Du denn "unverschämt"? Ich hab jetzt die drei Beiträge dreimal gelesen, und konnte nix finden.

    Erstmal, in D ist es nicht Pflicht, Pferde gegen Herpes zu impfen. Eine Impfung ist in einigen Fällen sinnvoll, in anderen kann es auch durchaus mehr Sinn machen, das Pferd gerade nicht gegen Herpes zu impfen. (Hustenpatienten würde ich beispielsweise nicht impfen, weil sie häufiger auf die Impfung reagieren, was man ja nicht zweimal im Jahr provozieren muß).

    Ein geimpftes Pferd kann krank werden, muß aber nicht. Und wenn das Pferd jetzt seit 4 Wochen krank ist, würde ich denken, daß die Pferde, die sich anstecken können / würden, das jetzt schon getan haben.

    Was man machen kann wäre beispielsweise ein Mittel verabreichen, was das Immunsystem hochfährt. Gegen Viruserkrankungen kann man nämlich so am besten vorgehen. Das wäre dann beispielsweise Zylexis. Nicht ganz billig, in so einem Fall aber für mich das "Mittel der Wahl".

    Dann würde ich als Pferdebesitzer zusehen, daß ich einen Abstrich bekomme. Jetzt, wo "das Kind in den Brunnen gefallen" ist, würde ich auch noch abklären, was genau für eine Infektion das Pferd tatsächlich hat, und das kann man anhand von Symptomen nicht erkennen. Hier könnte beispielsweise ein Nasenabstrich helfen, der dann im Labor untersucht werden würde.

    Eine Husteninfektion kann beispielsweise auch eine Herpesinfektion sein. Ebenso könnte es bei diesem Pferd eine andere Virusinfektion sein, was aber nicht "besser" sein muß. Nur ist Herpes mittlerweile den Pferdebesitzern bekannt, und diese haben wenn sie "Herpes " hören, gleich die Alarmglocken ganz laut in den Ohren. Aber nicht jede Herpesinfektion ist tödlich, und nicht jede Herpesinfektion ist eine, die beispielsweise das ZNS angreift (wovor ja auch eine große Angst herrscht).

  5. #5
    antonia

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Achso Idris, dann ist es ja wie bei uns. Nur werden bei uns, so wie ich das mitbekomme und auch selbst praktiziere, die wenigsten Pferde gegen Herpes geimpft...

    Also die Situation würde ich, wie GilianCo, auch als nicht extrem alarmierend einschätzen. Dennoch finde ich es für einen Tierarzt unmöglich nicht erreichbar zu sein. Wenn ich als TA zb in den Urlaub fahre, dann teile ich das doch meiner Kundschaft mit-zumal wenn eine Behandlung vorliegt.

    Toni

  6. #6
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Die Frage ist, ist er tatsächlich nicht erreichbar, weil er im Urlaub ist, dann wäre es allerdings eine Frechheit, oder ist er wegen andrer Kunden oder sonstigem nicht erreichbar.

    Unsere Praxis hat morgens immer eine Stunde lang telefonische Sprechstunde, da erreicht man eigentlich fast immer jemanden, das ist echt eine gute Einrichtung. Hat meine TÄ aus Holland übernommen, da war es für die Klinik obligatorisch.... (wobei, das wäre für die eine oder andere deutsche Pferdeklinik auch eine Option, was ich so höre....)

  7. #7
    Idris Angel 000

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    ich finde es unverschämt, dass der ta, welcher übrigends auch meiner is, nicht erreichbar ist, weil er keinen dienst hat.aber zugleich weist er seine anderen tas in der praxis nicht ein, von denen bekommt man nur die auskunft, dass sie mit dem fall nicht betraut sind- und das geht gar nicht!!
    aber die meinung, dass herpes einfach nur sowas wiwe alles andere ist, teile ich absolut nicht!! und zwar deshalb, weil man herpes laut auaskunft eines anderen tas nicht wieder los bekommt, und darauf habe ich mal sowas vor gar keinen bock.

    abgesehen davon ist herpes bei uns meldepflichtig und warum man sein pferd nicht impfen lässt bleibt mir ein rätsel. ich weiss auch dass dies kein ultimativer schutz ist, sondern nur schwere formen verhindert werden und die ansteckung für ein geimpftes pferd schwiriger ist, aber allein diese tatsache reicht mir, dass ich ein pferd impfen lasse.

    und das argument, dass das pferd auf resiquin reagiert, das zählt für mich nicht- dann nehme ich ein anderes präparat, dieses duvowasauchimmer.

    also das ist meine ansicht, aber meine eigentlich frae war, was man tun kann dass sich unsere pferde nicht anstecken daran.

    falls da noch wer iwelche ideen hat:-)



    lg

  8. #8
    Lorelai

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Also..
    Ich bin damit jetzt auch nicht soooo gut vertraut, aber ein bisschen was weiß ich auch noch dazu.. *g*

    Erstens mal zur Herpes Impfung: Soweit ich weiß, stimmt es NICHT, dass geimpfte Pferde sich weniger anstecken als nicht-geimpfte! Es ist lediglich so, dass ein geimpftes Pferd den Virus nicht so stark weitergibt, wie ein Pferd das nicht geimpft wurde. Sprich, dem geimpften Pferd hilft das gar nichts, sondern viel mehr den anderen Pferden, die sich dann an diesem geimpften Pferd nicht mehr so leicht anstecken können.
    Ausserdem soll es wohl auch falsch sein, dass die Erkrankung an sich bei geimpften Pferden in einer milderen Form verläuft. Anscheinend beeinflusst die Impfung den Verlauf der Krankheit überhaupt gar nicht - nur das "weitergeben" der Viren an andere Pferde.
    Somit bringt die Impfung dem geimpften Pferd GAR NICHTS - und da hast du auch den Grund, warum so viele ihre Pferde nicht impfen lassen. Es gibt ja mittlerweile sogar schon viele TÄ, die ausdrücklich von der Impfung ABRATEN, weil sie so "nutzlos" ist.

    Was ich an der Situation bei euch im Stall grad nicht so ganz verstehe: Ist das Virus bei dem betroffenen Pferd denn momentan akut - sprich ist es schon ausgebrochen?
    Die Ansteckungsgefahr besteht ja nur dann, wenn das Virus grad "aktiv" ist. Es haben ja soweit ich das mitbekommen habe relativ viele Pferde das Herpes-Virus sozusagen "in sich", aber es bricht ja nicht auch automatisch aus.
    Sprich nochmal: Nur wenn das Pferd bei euch momentan akut an Herpes erkrankt ist, ist es auch ansteckend. In dem Fall muss es sofort in Quarantäne, kein Kontakt zu anderen Pferden etc. Das Virus kann direkt von Pferd zu Pferd übertragen werden, aber auch über gleiches Putzzeug, Wassereimer, Mistgabeln, etc pp. Das Pferd muss also - um die Ansteckungsgefahr gering zu halten - komplett von den anderen abgeschottet werden, seine eigene Mistgabel zum Misten haben usw.

    Was ihr auf jeden Fall machen könnt - sowohl beim betroffenen Pferd als auch bei den anderen - ist Mittelchen geben, die das Immunsystem stärken. Hat Gilian Co ja schon gesagt.


    Wir hatten mal in unserem Stall ein Pferd, das Herpes hatte (war allerdings lange bevor ich in diesen Stall gezogen bin, sprich ich hab das nicht miterlebt, nur erzählt bekommen). Dieses Pferd musste den Stall verlassen, weil es den anderen Einstellern und auch dem SB zu riskant war. Sprich das Pferd musste umziehen, weil denen die Gefahr einer möglichen Ansteckung zu hoch war.
    Bei diesem Pferd ist das Virus allerdings nie sichtbar ausgebrochen, sprich es hatte nie Symptome und es hat auch in dem neuen Stall kein anderes Pferd angesteckt - zumindest hatte auch dort dann kein Pferd Symptome.


    Wie gesagt, so genau kenn ich mich mit der ganzen Sache auch nicht aus. Alles was ich hier geschrieben hab, hab ich selber auch nur "angelesen", als es bei uns in BaWü im Frühjahr diese vermehrten Herpesfälle gab. Ob das alles so stimmt oder nicht kann ich also nicht sagen.

  9. #9
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Zitat Zitat von Lorelai Beitrag anzeigen
    Also..
    Ich bin damit jetzt auch nicht soooo gut vertraut, aber ein bisschen was weiß ich auch noch dazu.. *g*

    Erstens mal zur Herpes Impfung: Soweit ich weiß, stimmt es NICHT, dass geimpfte Pferde sich weniger anstecken als nicht-geimpfte! Es ist lediglich so, dass ein geimpftes Pferd den Virus nicht so stark weitergibt, wie ein Pferd das nicht geimpft wurde. Sprich, dem geimpften Pferd hilft das gar nichts, sondern viel mehr den anderen Pferden, die sich dann an diesem geimpften Pferd nicht mehr so leicht anstecken können.
    Ausserdem soll es wohl auch falsch sein, dass die Erkrankung an sich bei geimpften Pferden in einer milderen Form verläuft. Anscheinend beeinflusst die Impfung den Verlauf der Krankheit überhaupt gar nicht - nur das "weitergeben" der Viren an andere Pferde.
    Somit bringt die Impfung dem geimpften Pferd GAR NICHTS - und da hast du auch den Grund, warum so viele ihre Pferde nicht impfen lassen. Es gibt ja mittlerweile sogar schon viele TÄ, die ausdrücklich von der Impfung ABRATEN, weil sie so "nutzlos" ist.
    Eine Impfung beeinflußt immer das Immunsystem eines Tieres. Man kann nun für oder gegen Impfungen sein, aber daß Impfungen nur helfen, daß die Pferde die Viren nicht weitergeben, ist so nicht korrekt.

    Es gibt verschiedene Herpesstämme, und da es so viele verschiedene gibt, wird nur gegen zwei Stämme geimpft, die mit sehr vielen anderen Stämmen eng verwandt sind. Daher kommt es , daß ein Pferd was geimpft ist, durchaus krank werden kann, wenn es einen Herpesstamm erwischt, der nicht so eng mit den geimpften verwandt ist. (geimpft werden als inaktivierte Impfstoffe EHV 1 und 4, als Lebendimpfstoff gibt es EHV 1, der zwar besser "wirkt", aber den Nachteil hat, daß es erstens nur ein Stamm ist, und zweitens dann ein geimpftes Pferd durchaus ein nicht geimpftes "anstecken" kann. Somit macht das ausschließlich bei Betrieben Sinn, wo wirklich alle Tiere geimpft sind).

    Daß die Krankheit milder verläuft stimmt meines wissens durchaus. Wenn das Pferd an einem Herpesvirus erkrankt, der mit einem der geimpften nur verwandt ist, aber nicht identisch mit ihm, dann wird das Immunsystem die Ähnlichkeit erkennen, braucht aber trotzdem seine Zeit, um gegen den für ihn nur auf den "zweiten Blick erkennbaren" Virus vorzugehen. Ergo, das Pferd wird trotzdem krank. Hat das Pferd den Virus "noch nie gesehen", wird es schwerer krank werden, denn das Immunsystem muß dann komplett auf diesen Virus eingeschossen werden (mal salopp ausgedrückt).

    Das Abraten der TÄ bezüglich dieser Impfung bei uns in der Gegend hat im wesentlichen zwei Gründe, erstens, daß gerade Pferde, die bereits Atemwegserkrankungen haben, auf die Impfung meist zu heftig reagieren (hab ich ja schon erwähnt), und zweitens, daß die Impfung am besten hilft (nämlich mit einem Schutz von bis zu 80% gegen die Erkrankung), wenn tatsächlich alle anderen Pferde auch geimpft sind. Ist das nicht der Fall, hat man bestenfalls einen Impfschutz von 60%. Und das reicht vielen nicht aus, das ist ja nur knapp besser als "fifty-fifty", daß das Pferd nicht krank wird.

    @Indris Angel, das Pferd welches eine Herpesinfektion durchlaufen hat, ist danach meist latenter Träger des Virus. Das heißt aber nicht, daß es nicht wieder gesund wird. Ich kenne genug Pferde, die auch nach einer solchen Erkrankung keine gesundheitlichen Einschränkungen haben, daß sie danach häufiger krank waren, oder in der Leistung beeinträchtigt. Somit ist das "nicht loswerden" so eine Sache. Wenn das Pferd gesund ist, kommt es auch mit einem latent vorhandem Virus durchaus zurecht. Und da sollen dann die Impfungen (haben mir jedenfalls die Immunologen gesagt) eher helfen, sich immer wieder aktiv mit dem Virus auseinanderzusetzen.

  10. #10
    Lorelai

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Danke Gil nochmal für die ausführliche Erklärung!
    Wie gesagt, ich hab mir mein "Halbwissen" auch nur im Internet angelesen, als das bei uns recht aktuell war mit dem Herpes, daher weiß ich nur, was in anderen Foren so geschrieben wird. ;)

    @ Idris: Es gibt ein spezielles Forum für Herpeserkrankungen bei Pferden. Also da gehts um Herpes, Borna-Virus und Borreliose. Nur irgendwie lässt mich mein PC nicht auf die Seite, daher kann ich dir den Link nicht posten.. *hmpf* Weiß auch nicht, was da los ist, früher kam ich da immer rein. Aber wenn du "Herpes Borna Borreliose" bei Google eingibst, dann müsstest du auf die Seite kommen. Da sind ganz viele Informationen und du kannst mit Besitzern von betroffenen Pferden schreiben, bzw die Erfahrungsberichte der anderen lesen, vllt hilft dir das auch noch weiter.

    EDIT: Hier ist auch noch ein Forum mit vielen Erfahrungsberichten zum Thema Herpes:
    http://chronische-infektionen.de/ind...ard&boardID=20

  11. #11
    Gromit

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Hi,
    hier findest du sehr viel zum Thema:
    seltsames Krankheitsbild
    du kannst zum Beispiel vorsorglich das füttern was Lullemie empfiehlt. Ansonsten kannst du kaum was machen.
    LG

  12. #12
    Idris Angel 000

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    danke für eure antworten.
    heute kam dann ein wenig licht in die sache, weil ein ta da war (nicht meiner, ein anderer), der aufklärung betrieben hat.


    ja das pferd ist zur zeit akut erkrankt, es hat teilweise sogar ausfallerscheinungen in der hinterhand- das heisst dass das rückenmark mitbetroffen ist mittlerweile.


    das pferd ist jetz seit sa in quarantäne, was die nächsten wochen auch aufrechterhalten werden muss. der ta heute hat uns auch gesagt, dass 80% der pferde den virus haben, er haber nicht aktiv, sondern passiv ist. das bedeutet, er ist nicht ausgebrochen und das pferd kann keine andern tiere anstecken.

    was das pferd selber betrifft (also den kranken), so wird er nicht ansteckend sein, sobald die akute phase wieder überwunden ist, dann wird das tier auch geimpft und es sollte dazu nicht mehr kommen.
    des weiteren empfehlen der amtarzt!! und alle bezirksärzte ausdrücklich eine impfung, laut des tas, der heute da war ist international für sportpferde herpes vorschrift. nur dass das mal so erwähnt ist.


    meine absicht zum thema ist nun erfüllt und ich will mich nochmal bei allen bedanken, die helfen wollten.:-) also danke


    falls die mods schließen wollen, kann dies von mir aus geschehen,was ich wissen wollt hab ich.


    lg

  13. #13
    antonia

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Hey!
    Erstmal super, dass ihr jetzt Aufklärung habt und das Pferd nun auch in Quarantäne ist. Der neue Tierarzt scheint ja in Sachen Aufklärung sehr gut zu sein. Das ist doch schonmal ein guter Ansatz.

    Ich fände es schade, wenn hier geschlossen werden würde...warum auch? Ich finde das Thema und diesen Tread hier (auch wenn er über das dein Problem hinaus geht) sehr interessant und informativ! Dabei möchte ich mal erwähnen, dass mir besonders die Beiträge von GilianCo immer super gut gefallen und sie einem wirklich weiterhelfen! Danke dafür.

  14. #14
    Lullemie

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Hallo,

    jetzt muß ich doch noch meinen Senf dazu geben...

    Ja, 80-90% unserer Pferde haben diesen Virus latent (schlafend) in sich.

    Eine Impfung kann diese schlafenden Viren wecken, wenn das Pferd nicht ganz fit ist, dann haben wir das Problem einer "künstlich" herbeigeführten Verbreitung (was leider nicht selten vorkommt).

    Das geimpfte Pferd selbst "muß" deswegen nicht erkranken, kann aber andere 1-2 Wochen lang anstecken mit diesen, wenn wieder, freigesetzten Viren .

    Vor jeder Impfung sollte im optimalen Falle der AK-Titer bestimmt werden, damit sicher gestellt ist, dass auch alles mit rechten Dingen zu geht.
    Aber wer macht das schon (aufwendig und teuer). Die TA`s hören meist nur die Lunge ab und fragen ob das Pferd gerade hustet. Russisches Roullet...

    Von mildem Verlauf kann absolut nicht die Rede sein....im Frühjahr starben in Ba-Wü einige Pferde aus dem gleichen Stall an der Herpesvariante ZN und alle waren durchgeimpft.
    Was ist am sterben müssen so mild ??? Und noch was, warum konnte sich dieser Virus in diesem Stall doch weitgehend ausbreiten, wenn geimpfte Pferde ihn lt. Hersteller vermindert ausscheiden.... ?

    Das verwirrt mich und lässt mich an diesen Impfempfehlungen stark zweifeln.

    Ich glaube an optimale Haltung,

    viel frische Luft
    genug Heu und Gras
    ausreichend Bewegung
    ausgewogene Kraftfuttermengen

    das ist immunsystemstärkend

    und sicher besser vorbeugend, als eine Impfung, die schlafende "Tiger" wecken kann.

    Behandlungs Tip`s ( wenn noch gewollt)

    Rhus Toxicodendron (Homöopathie, Gabe bestimmt durch eine THP)
    L-Lysin (Dosierung nach Anweisung von I-west)
    Aufbauspritzen
    Hafer reduzieren (wegen Arginin, das lieben die Herpesviren und werden wieder stärker)

    Vorbeugend, wenn man sein Pferd davor durch einen akuten Fall im Stall z.B schützen möchte....L-Lysin geben.

    Gruß
    Lullemie

  15. #15
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Zitat Zitat von Lullemie Beitrag anzeigen
    Hallo,

    jetzt muß ich doch noch meinen Senf dazu geben...

    Ja, 80-90% unserer Pferde haben diesen Virus latent (schlafend) in sich.

    Eine Impfung kann diese schlafenden Viren wecken, wenn das Pferd nicht ganz fit ist, dann haben wir das Problem einer "künstlich" herbeigeführten Verbreitung (was leider nicht selten vorkommt).
    Wenn das Pferd nicht fit ist, dann sollte man es nicht impfen. Sterbende Pferde sind sicher nicht "milder Verlauf", allerdings war es bei uns in S/H auch so, daß auf die Impfung gewettert wurde, und dabei waren die Pferde, die erkrankt waren mit einer Mischinfektion erkrankt, da waren noch Borna Viren mit bei.
    Wenn man sagt, man hat einen Impfschutz von 60 - 80 % dann ist die Erkrankung ja auch nicht ausgeschlossen, und ebenso nicht, daß das Pferd vielleicht einen Virus erwischt, der mit den Impfstämmen zu weit entfernt verwandt ist. Denn es bleiben bei dieser Impfung immer 20 - 40 % übrig, wo man halt eigentlich sagt, daß sie die Erkrankung in einem milderen Verlauf bekommen, aber gerade in der Medizin sollte man niemals nie und niemals immer sagen. Man wird immer Beispiele finden, die die Lehrmeinung widerlegen. Das ist nicht nur bei Impfungen / Infektionskrankheiten so, das ist bei Lahmheiten so, das ist bei ganz vielen Problemen so.

    Impfen ist vielfach eine Glaubensfrage, scheint mir. Ich gehe mit der Impfung, wie ich schon erwähnt habe, immer das Risiko ein, daß ich das Immunsystem angreife, und eine Immunsuppression bewirke, und natürlich ist das fatal, wenn das Pferd bereits einen Infekt durchmacht. Und zugegeben, eine sorgfältige Untersuchung sollte für den TA Pflicht sein, selbst wenn er den Titer im Blut nicht bestimmt. (ich gebe zu, das wäre mir auch zu aufwendig, trotzdem ich mein Pferd impfe).

    Wenn man einmal schlechte Erfahrungen gemacht hat, dann sieht man die ganze Diskussion verständlicherweise aus einem anderen Blickwinkel, und schüttelt dann vielleicht über den TA , der trotzdem für die Impfung plädiert, den Kopf.

    Aber diese Entscheidung muß jeder selber treffen. Ich beispielsweise habe einen Headshaker, und impfe ihn trotzdem EHV1/4, und habe damit noch nie ein Problem gehabt, auch wenn man sagt, daß Herpes Impfungen im Verdacht stehen, diese Erkrankung negativ zu beeinflussen. Im Gegenteil, meinem Pferd geht es bezüglich des Headshakings besser als es ihm früher ging. Das hängt sicher nicht mit der Impfung zusammen, es zeigt aber auch, daß die Impfung tatsächlich nicht generell ein Problem sein muß.

    Das mit dem "ansteckend werden" kann ich zugegebenerweise nicht so recht nachvollziehen, denn das klingt für mich jetzt noch nicht komplett schlüssig. Wenn ich da falsch liegen sollte, dann tut es mir leid, ich meine allerdings, daß das Immunsystem ja bei der Impfung hochfährt. Und wenn man inaktivierte Virenstämme spritzt, wie genau soll es die latent vorhandenen Viren "aufwecken"? Es erinnert in der Regel die Antikörper, gegen die inaktivierten Stämme vorzugehen, daher hat man ja durch eine Impfung auch eine Immunsuppression. Wenn Du das genauer erklären könntest, @Lullemie, würde mich nämlich tatsächlich interessieren.

  16. #16
    Lullemie

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Da hast du recht, das ist Ansichtsache und jeder sollte für sich entscheiden dürfen.

    Also ansteckend wirken:

    Wie du schon selbst geschrieben hast, sollte nur ein absolut gesundes Pferd geimpft werden.
    Das ist nicht immer der Fall.

    Hier ein Zitat aus der Borreliose-Herpes-Borna-HP:


    :
    Der Vorgang der Infektion ausgehend von einem frisch herpesgeimpften
    Pferd spielt sich folgendermaßen ab:
    1. der impfstoff selber enthält keinen lebenden bestandteil (wurde
    untersucht)
    2.- er schwächt das pferd und etwas chronisches= schlafendes kommt hoch.
    Das chronische ist immer der Definition nach "lebend". das heißt, das
    geimpfte Pferd selber bekommt Probleme und/oder aber kann sein eigenes
    chronisches verbreiten, also ansteckend wirken.

    Das bedeutet, dass das geimpfte Pferd jetzt einen Virus
    weitergibt, der ansonsten in ihm geschlafen hatte, dass kann der
    Herpesvirus sein, aber auch der Influenzavirus oder sonstwas. Wichtig
    ist, dass das geimpfe Pferd schon vorher diesen Virus latent hatte, den
    er jetzt, ausgelöst durch die Impfung, weitergibt.

    Das bedeutet aber auch, dass nicht jedes frisch herpesgeimpfte Pferd für
    einen nachbarlichen latenten Herpesträger gefährlich wird, sondern nur,
    wenn der andere bereits vorher den Virus auch latent in sich hat. Hat er
    ihn nicht schon vorher, macht auch eine Impfung nichts, denn dann kann
    auch nichts aktiviert werden durch die Impfung.
    So bin ich informiert und habe es auch so selbst erleben müssen.

    Durch dieses Wissen ist man natürlich sensibilisiert und achtet mehr auf gewisse Geschehnisse. Meine Stute steckte sich bei einer Koppelkollegin an, die 2 Tage vorher mit Resequin geimpft wurde. Die junge Stute selbst war ein paar Tage träge und leicht fiebrig. Dann fing meine Stute zu husten an...ich wusste nicht, dass die Kleine geimpft wurde.
    Als ich meine THP rief, um den Husten sofort wieder in den Griff zu bekommen, fragte sie mich, ob irgend ein Pferd in meiner Nähe geimpft wurde...
    Nachdem ich alle befragt hatte, kam es dann auf. Meiner THP war klar was geschehen war und klärte mich darüber auf.
    Ich las das Thema dann noch zur Bestätigung in diesem Herpes-Forum nach.

    4 Wochen später das gleiche Spiel, der Boxennachbar wurde geimpft....

    Du siehst, dein Pferd fängt u.U.zu husten an und keiner kommt darauf, dass evtl. die Impfung vom Boxennachbar der Grund war.

    Weil das nur ganz wenige wissen und die meisten nicht wissen wollen

    Ich hoffe ich konnte es nun etwas näher und etwas verständlicher erklären.

    Lullemie

  17. #17
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Die Seite kenne ich zugegebenerweise, allerdings muß ich dann denke ich bei meinen Immunologen einfach noch mal nachhaken, denn diese Erklärung hat mir schon beim ersten Lesen der HP nicht gereicht. Dort wird finde ich auch sehr polarisiert, denn da wird ja von jeglicher Impfung abgeraten. Das ist ja was ich meinte damit, daß man eine Immunsuppression bekommt, und dieses Risiko eingehen muß. Geht man es ein, hat man schlimmstenfalls ein Pferd, was doch eine Infektion in sich trug, und krank wird, bestenfalls ein geschütztes Pferd.

    Wenn fast jedes Pferd den Virus latent in sich trägt, dann setzt sich für mich jedes Immunsystem mit dem Virus auseinander. Wie dann ein Pferd, was ein durch die Impfung geschwächtes Immunsystem hat, ein Pferd, was an sich gesund ist, mit einem Virus anstecken kann, welches dieses auch in sich trägt, und sich somit auch immunologisch auseinandersetzt, leuchtet mir nicht so recht ein.

    Resequin ist auch mittlerweile bei den TÄ nicht mehr so sonderlich beliebt, weil viele Pferde damit Probleme bekommen. Mein Pferd bekommt schon seit Jahren die Resequinimpfung nicht mehr, auch wenn er damit nie ein Problem hatte.

    Ich würde auch nie sagen, daß jemand sein Pferd umbedingt impfen sollte, ich denke aber auch, daß ich die Abläufe, was da genau im Immunsystem passiert, sehr genau verstehen muß, um solche Thesen aufzustellen. Man kann auch im Internet lesen, daß jegliche Impfungen nichts bringen. Studien werden dafür ja nicht gebraucht, es reicht eine seriös wirkende HP (hab selbiges auch gerade gefunden, und halte diese Aussage für doch etwas weitgreifend...) Wie gesagt, Erfahrungen sind die eine Sache, einer HP, die nicht mal mehr öffentlich einsehbar ist (warum das eigentlich nicht mehr? Sind die Thesen nicht stichhaltig genug?Soll nicht polemisch klingen, aber ich habe eben ehrlich gestaunt) stehe ich immer noch skeptisch gegenüber.

    Wie gesagt, ich kann kaum widerlegen, daß solche Dinge passieren / passiert sind. Du hast Deine Erfahrungen ja auch gemacht. Wobei mich interessieren würde: Wurde bei Deinem Pferd danach getestet, ob Herpes vorliegt? Interessant bleibt für mich, daß man im Net erst mal nur Seiten von THPs und Geschädigten findet, jedoch keinerlei Studien, wie diese Probleme zustande gekommen sein sollen seitens der medizinischen Forschung. Warum sollte die medizinische Forschung sich in solchen Bereichen bedeckt halten? SO viel wird an den Impfungen dann auch nicht verdient, daß man unter den Teppich kehren müßte, wenn es Pferden schadet.

    Was ich allerdings sehe ist, daß ich viele TÄ beobachte, die das Pferd einmal ansehen, und wenn es "fröhlich guckt", dann wird geimpft. Auf der anderen Seite Tierbesitzer, die empört sind, wenn der TA vor der Impfung Fieber mißt ("Frechheit, der glaubt mir nicht, daß das Pferd gesund ist, meint der ich kenn mein Pferd nicht?").

    Ich bin ehrlicherweise sehr gespannt, was ich selber über die Wirkung von Impfungen allgemein noch lernen werde :1:

  18. #18
    Lullemie

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    einer HP, die nicht mal mehr öffentlich einsehbar ist (warum das eigentlich nicht mehr?
    Leider wurde die HP jetzt geschlossen, da es auf dieser Seite nicht nur um Pferde ging, sondern auch um menschliche Leiden...und das ist in Deutschland nicht immer "so einfach" ...milde, ausgedrückt.

    SO viel wird an den Impfungen dann auch nicht verdient, daß man unter den Teppich kehren müßte, wenn es Pferden schadet.
    naja, wie man es nimmt, eine Spritze kostet dem TA ca, (daumenmalpi) 0,50 Cent. Die TA`s verlangen für die Anfahrt, für den Vorgang der Impfung selbst und die Spritze bei uns um die 50€.... mehr brauch ich nicht dazu zu sagen...

    In diesem alten Stall z.B. war die SB-eigene Stute trächtig und hatte trotz dieser Impfungen, die bei schwangeren Stuten empfohlen werden, 2 x verfohlt. Ein mal im 9 ten Monat und einmal im 10ten.

    Die Stute meiner Freundin, die lange Zeit im gleichen Stall stand und nie gegen Virusabort geimpft wurde, hat heute ein top gesundes Fohlen bei Fuß.

    Sie lies die Impfungen auf Empfehlung unseres TA`s weg. Er berichtete uns von einer Studie in Amerika, bei der er mitgewirkt hatte.

    ....seit dieser Studie impft er seine eigenen Zuchtstuten nicht mehr gegen diese Aborte. Er erzählt uns von "Zusammenhängen" zwischen der Impfung und dem verfohlen.
    Von 5 Stuten waren das immerhin 3, nur auf Grund dieser Impfung....originaler Wortlaut meines TA`s.

    Da kannst du dir natürlich vorstellen, warum ich die Finger davon lasse.

    Mein TA und meine THP finden diese Impfung überflüssig und sogar bedenklich.

    Ich könnte jetzt noch weiter so erzählen, aber das führt zu nichts.
    Jeder soll sich selbst damit befassen und danach handeln.

    Es ist so wie bei vielen Dingen...keiner weis was gewisses...aber davon ne Menge....:1:


    Gru?
    Lullemie

  19. #19
    GilianCo

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Klar, deswegen sage ich ja, ich kann schlecht sagen, es ist so oder so. Und selbst wenn man Erfahrungen macht, müssen sie nicht übertragbar sein, immer und jederzeit, das macht solche Themen ja so schwierig.

    Stimmt, der Einkauf ist günstiger für den TA. Wobei ich die Impfungen zum Einkaufspreis bekomme, und trotzdem deutlich mehr zahle als ,50 € *fg*

    Es ist dann bei Impfungen zugegebenerweise auch noch so, daß der TA da quasi sich an das hält (in der Regel), was die anderen Kollegen auch nehmen. Das hat nicht den Grund, daß sie damit viel Geld verdienen wollen, sondern vielmehr den Grund, daß sie sich so etwas flexibler verhalten können, und ggf. auch mal Dinge, die in dem Moment wichtig sind, aber schwer zu berechnen, trotzdem gemacht werden. Gottchen, ich merke, daß das echt schwierig zu schreiben ist.

    Ich wollte jetzt dazu noch ein konkretes Beispiel aufschreiben, mußte aber feststellen, daß es rein vom Umfang her (weil auch noch OT) den Thread sprengen würde.

    Ich denke, in beidem steckt ein Stückchen Wahrheit. Denn ich kenne mehrere Zuchtställe (mein Pferd steht selber in einem), und diese Pferde werden alle geimpft, und es hat da in vier Ställen mit (jetzt muß ich lügen) 80 Pferden insgesamt nie ein Problem gegeben, mit Virusaborten. Trotzdem kann man nicht ausschließen, daß man ähnliches hat wie wir es oben schon diskutierten, nämlich eine Stute die nicht latenter Träger des Virus ist, sondern eine latente Infektion (die nicht festgestellt wurde beim Impfen) durchmacht, man also auf eine immunsuppressive Situation trifft, und damit dann natürlich Zunder ins Feuer wirft, und das Pferd selber krankspritzt.

  20. #20
    Lullemie

    AW: Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

    Das war jetzt gar nicht so einfach durchzublicken , aber ich hab schon verstanden was du sagen wolltest.

    Fazit:
    Jedem das seine und mir das meine

    Leidtragende sind immer nur die Pferde und das ist schade.
    Nur weil wir Menschen diese wichtigen Angelegenheiten wie Impfungen nicht wirklich überblicken.

    Zuviel Meinungen und Studien zu einem Thema und kein grüner Zweig.

    Gruß
    Lullemie

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Herpes, wie behandeln und wie andere Pferde schützen?

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