Pferd in der Tiho an multiresistenten Keimen (MRSA) gestorben

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  1. #1
    SABRO


    Pferd in der Tiho an multiresistenten Keimen (MRSA) gestorben - Ausrufezeichen Pferd in der Tiho an multiresistenten Keimen (MRSA) gestorben
    Bei einer relativ unkomplizierten Harnsteinentfernung sind bei meinem Pferd multiresistente Keime in den Bauchraum gelangt und das Pferd konnte trotz mehrer Not-Operationen nicht mehr gerettet werden. Jetzt habe ich von meinem Pferdetierarzt erfahren, daß er schon öfter Pferde aus der Hochschule Hannover zurück bekommen hat, die ebenfalls dort mit diesen Keimen infiziert worden sind. Ich habe jetzt ein gerichtliches Verfahren gegen die Hochschule Hannover laufen und suche Pferdebesitzer, deren Pferd ebenfalls dort an Keimen erkrankt oder vielleicht sogar gestorben ist.
    Wer kennt jemanden? Oder ist vielleicht sogar selbst betroffen?
    Ich will einfach verhindern, daß weitere Pferde dasselbe Schicksal erleiden müssen.

  2. #2
    ManicPreacher

    Avatar von ManicPreacher
    Wie hat denn dein Pferdetierarzt diese Multiresitenten Keime behandelt?

  3. #3
    SABRO


    Mein Tierarzt hatte leider gar nicht die Möglichkeit das Pferd zu behandeln. Es ist in Hannover behandelt worden (hochdosiert Antibiotika), mehrfach Not-operiert worden und hat dann einen Durchbruch des Darms durch die Bauchdecke erlitten. Alles bei vollem Bewußtsein. Das Pferd hat die schlimmsten Qualen durchlitten die gehen... Ich war im Ausland und bin direkt vom Flughafen in die Hochschule. Da war schon alles zu spät und ich konnte nur noch darum bitten es ganz schnell zu erlösen.

  4. #4
    ManicPreacher

    Avatar von ManicPreacher
    Bei den anderen Pferden meine ich. Die an ihn gingen.

    Generell sind die Dinger ein Problem, auch wenn man selbst in einer Klinik ist.

  5. #5
    SABRO


    Wie die anderen Pferde behandelt worden sind weiß ich nicht. Das hat mich ehrlich gesagt auch nicht interessiert. Ich weiß nur, daß er einige retten konnte und andere nicht.
    Ich finde nicht, daß man es als gegeben hinnehmen sollte mit den Keimen.

  6. #6
    Elchhexe

    Avatar von Elchhexe
    Diese Keime existieren doch nur, weil grundsätzlich gegen alles und jedes Antibiotika eingesetzt werden, so dass diese Keime die Chance haben, resistent dagegen zu werden. Wenn dann noch minimalste Hygienemängel dazu kommen, dann ist meist alles zu spät.

    Tut mir wirklich leid für Dich und Dein Pferd.

  7. #7
    Raudhetta


    Diese Probleme hatten sie auch in UK in den normalen Krankenhäusern. Dann haben sie mehrere Aktionen für mehr Sauberkeit gemacht und die Fälle gingen zurück. Problem ist nur halt in einem Pferdestall das zu schaffen. Dann würdest du halt alles aus den Boxen verbannen an Einstreu und zusätzlich dauernt mit Chlorbleiche unterwegs sein.

  8. #8
    Barrie


    So weit ich weiß, gehen an allen Krankenhäusern die Infektionszahlen stark zurück, wenn nur auf konsequente "normale"Hygiene geachtet wird, zB die Hände genügend oft und vor allem genügend lange zu waschen, man muß gar nicht mit Chlorbleiche unterwegs sein.
    Was die undifferenzierte Antibiotikagaben angeht, habe ich klar den Eindruck, daß viele Ärzte und TÄe da langsam deutlich zurückhaltender geworden sind
    .Barrie

  9. #9
    Raudhetta


    Bei den Ärzten kommt es drauf an. Mein alter Kinderhausarzt war da immer sehr vorsichtig und hat lieber andere Mittel gegeben. Er musste bei mir und meinem Vater aber immer dran errinnert werden, dass bei uns eher die Keule gefragt ist, wenn wir den mal krank sind. Weil wir es halt meistens solange ignorieren, bis wir wirklich krank sind...
    Sprich am Ende ist es immer eine Frage der Fälle. In einer Tierklink sind natürlich mehr Fälle von gravierenden Verletzungen/ Krankheiten. Da kann man viele Antibiotikumgaben gar nicht ausschließen.
    Da hilft wirklich nur Hygiene. Und Chlorbleiche ist nurmal ein gutes und preisgünstiges Mittel um Flächen keimfrei/ reduziert zu machen.

  10. #10
    GilianCo

    Avatar von GilianCo
    Das tut mir ehrlich leid. Allerdings würde ich mich da direkt an Deinen TA wenden. Wenn er tatsächlich mehrere Patienten in Hannover hatte, müßte er die Besitzer ja kennen. Wenn nicht, ist das wieder so ein Fall von "hat mal gehört, das..."

    Wenn nachvollzogen werden kann, das da tatsächlich von der Klinikseite geschlampt wurde (was ich mir nicht so vorstellen kann, ich kenn die Abläufe dort ja auch) sehe ich da ne Chance, tatsächlich was zu erreichen.

    Ich weiß auch, das dort nicht ständig Antibiosen reingeballert werden. Die verschiedenen Bereiche sind da ja auch getrennt (die Boxen wie auch beispielsweise die Innere Medizin von der Orthopädie) Im Unterschied zur Humanmedizin sehe ich auch, das in den Kliniken regelmäßig Antibiogramme gemacht werden. Bei meinen Ärzten Habe ich das bis jetzt noch nicht einmal gehabt.

    Via Tapatalk

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