Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

Diskutiere Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen?? im Pferde Allgemein Forum im Bereich Pferde; Hallo Foris, vielleicht habe einige von euch es gelesen. Ich suche jemanden für meine 5 jährige Warmblutstute der die Kleine Maus ca 3 mal wöchentlich ...

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  1. #1
    getmohr

    Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Hallo Foris,

    vielleicht habe einige von euch es gelesen. Ich suche jemanden für meine 5 jährige Warmblutstute der die Kleine Maus ca 3 mal wöchentlich reitet und die Turniervorstellung übernimmt. Jetzt stellt sich die Frage, wie ich das mit der Kostenbeteiligung mache, welcher Betrag ist angemessen? Findet ihr einen festen beitrag besser oder eher Beteiligung an allen anfallenden Kosten?

    Also die RB darf mit der Stute umgehen wie mit einem eigenen Pferd, keine Stallarbeiten erforderlich,. Die Stute darf Dressur/Springen/Gelände je nach Wunsch geritten werden wobei natürlich Reitstunden genommen werden sollen die die RB selbst bezahlt, immerhin soll die Turniervorstelung erfolgreich sein. Die Stute ist A-Dressur fertig und soll in E oder A vorgestellt werden, sowei E Springen, wobei wir da noch keinen kompletten Parcours gesprungen sind. Reitstunde kostet 10 EUR für halbe Einzelstunde. Startgebühr bei den Turnieren würde ich selbst übernehmen.

    Was meint ihr kann ich als Kostenbeteiligung nehmen?
    Pferd steht in Vollpensions-Reitstall mit mit Reithalle.


  2. #2
    Louisa1992

    Reden AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Ich würde dafür so 60 - 85 Euro nehmen.

    Kann auch sein, dass ich da total daneben liege, aber das wäre halt meine Vorstellung.

    Es kommt ja aber auch darauf an wie teuer die Reitbeteiligungen in deiner Region sind, hier im Saarland sind sie zum Beispiel meist recht teuer und was du an Boxenmiete bezahlst.

  3. #3
    Urmel

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    also ich denke das hält jeder anderst!

    Aber wenn du jenachdem die anfallenden Kosten verlangst, ist das doch auch ein kompliziertes System!
    Was stellst du dir den vor was für Kosten anfallen? Tierarzt, Hufschmied..?

    Aber du kannst doch wiederrum auch nicht von einer RB verlangen das sie Reitstunden nehmen MUSS! und die auch noch selbst bezahlt!!
    Meinst du da macht die immer mit?

  4. #4
    LadyX

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Ich würde 100 Euro nehmen, das ist echt angemessen. Oder 75 Euro und halbe Kosten an Hufschmied. Reitstunden muss sie selbstverständlich selbst bezahlen und ich finde es echt fair von Dir, dass DU die sTartgebühr bezahlst.

  5. #5
    susi7192

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Joa es wäre noch entscheident wie hoch die stallmiete ist....
    ich zahl zb 415€ und nehm für 2 mal die Woche 100€ für 3 mal pro woche würde ich 150€ nehmen und Reitunterricht muss meine RB au selber zahlen!

    Des is aber echt von region zu region anders!:1:
    Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Suche!

  6. #6
    Lorelai

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Wäre intressant zu wissen, was du an Boxenmiete zahlst... Ich würde da so ungefähr die Hälfte von der Boxenmiete verlangen, etwas weniger, da sie ja Reitstunden dann noch selber zahlt.
    Finde das übrigens mehr als in Ordnung, dass sie die Stunden da dann selber zahlt, schließlich nützt der Unterricht dann ja auch der Reitbeteiligung und ist nicht nur für das Pferd...

  7. #7
    Urmel

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    vom bezahlen her würde ich ca. auch die hälfte der Boxenmiete verlangen!
    Das ist dann bestimmt in Ordnung!

  8. #8
    getmohr

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    hey, danke schonmal für die Vorschläge.

    Boxenmiete ostet 250 EUR inkl Futter etc, zahle etwas weniger da ich das futter selbst dazu kaufe und noch ein zweites Pferd eingestellt habe...

    Hatte auch so an 100 EUR gedacht und finde das eigentlich ganz fair. ist ja wie ein eigenes halbes Pferd was ich da zur verfügung stelle mit solider Ausbildung. Reitstunden müssen deshalb genommen werden, weil sie ja die Stute auf turnier vorstellt und ich möchte natürlich dass wir möglichst gute Chancen auf einen erfolgreichen Turnierstart haben. Denke mal, dass eine reitstunde pro Woche reichen würde, also ca 40 EUR monatlich.

    Denke auch dass ein fester Betrag einfacher ist weil ansonsten die monetlichen kosten ja auch wechseln wegen TA und Schmied etc.

    Was haltet ihr von 100 EUR? Zu viel/zu wenig??
    Ja, Stargebühr möchte ich selbst zahlen, da ich die Stute ja auch vorgestellt haben möchte, das kommt ja auch mir zu gute. Wäre was anderes wenn ich eine Freizeitreiterin suchen würde und die würde gerne mal ein turnier reiten, dann würd das auf deren Kappe gehen, aber ich suche ja extra jemanden der die kleine maus auch turniermäßig vorstellt.

    Kann mir einer von euch sagen was da an Startgebühr etc so auf mich zukommt? Ist schon einige Jahre her dass ich selbst im Turniersport geritten bin, da haben meine Eltern das für mich erledigt....

  9. #9
    Urmel

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    achso, dann ist das was anders:-)

    also ich denke 100€ gehen voll und ganz, und dann noch die 40€ Reitunterricht auch!
    Dann kommt sie im Monat auf 140€, und für das, dass es fast wie ihr eigenes Pferd ist, finde ich das einen sehr tollen Preis:-)

  10. #10
    getmohr

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    @Urmel: danke. Ja, denke schon dasses wie ein eigenes halbes Pferd ist, sie kann eigenverantwortlich mit der Stute machen was sie möchte und evtl werde ich ihr eine spätere Kaufoption anbieten, mal sehen.

  11. #11
    Urmel

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    ja das find ich klasse:-)

    Sie kann ja auch drein mal die Woche zum Pferd, für das ist das ein guter Preis!

  12. #12
    Lorelai

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Ich finde 100 Euro auch absolut angemessen, bzw halt dann 140 Euro mit Unterricht!
    Das ist wirklich ein Preis, wo man nicht meckern kann... ;)

    Und wegen der Turnierteilnahme: Ich denke, du musst so mit ca. 15 Euro rum pro Start rechnen - so viel hats zumindest bei uns immer gekostet, ist aber auch schon eine Weile her...

  13. #13
    antonia

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    ich finde auch, dass 100 euro angebracht sind.
    lg

  14. #14
    Ida

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    100 ist angemessen!

  15. #15
    Tamara

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    naja, dann muß sich nur noch jemand finden, der 140€ für das Pferd zahlt und gleichzeitig mindestens LK 6 hat , um das Pferd dann vorzustellen.Abgesehen davon, das ich auf ein 5- jähriges Pferd generell keinen Anfänger setzen würde schränkt das die Auswahl schon ziemlich ein. Du musst jemanden finden, der gut reiten kann und gleichzeitig bereit ist einen Kostenbeitrag zu zahlen,der in deinem Fall die Hälfte der Stallmiete ausmacht.
    wie soll die Reitbetiligung denn zum Turnier kommen, würdest du die hinfahren oder muß die das selbst machen?

  16. #16
    Aila

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Finde 100€ auch angemessen bei dem was du bietest. Sie hat dann ja quasi ein
    eigenes Pferd. Aber ich denke es wird nicht einfach da jemanden zu finden! Ich
    wünsche dir viel Glück bei der Suche.

    An Startgebühren kommt bei E 6€ pro Startplatz und bei A 8,50€ pro Startplatz
    auf dich zu, so war das mal letztes Jahr noch.

  17. #17
    Babymaus

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Hey,
    wenn du jemand findest der für dein Pferd geeignet ist und das bezahlt?

    Also ich hab jetzt vor kurzem eine RB angenommen, zahle 90€ und habe 2 feste Tage, an denen ich für das Geld auch Unterricht bekomme, außerdem is das Pferdchen supi und ich kann ins Gelände und auch an Turnieren teilnehmen! Kann auch jeden Tag kommen und dann die restlichen 5 Tage Schritt reiten, betüddeln und so..., ahso der Stall hat auch ne Reithalle und is Vollpension...

    Also ich würde keine 100€ bezahlen und dann noch jede Woche Unterricht, sodass ich dann auf 140 komme!

    Aber das muss jeder selbst entscheiden,

    wünsche dir auf jeden Fall viel Glück bei der Suche, und vielleicht findest du ja jemand guten, der das auch zahlt?

    LG

  18. #18
    Schnuffel

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Also ich würde sagen, dass es sehr auf die Gegend ankommt, in der du wohnst. Ich würde mich da an anderen orientieren. Frag die doch mal, wie viel sie nehmen!

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich es nicht bezahlen würde oder auch nur könnte. Aber bei uns sind RBs generell auch billiger...

  19. #19
    Louisa1992

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    Zitat Zitat von getmohr Beitrag anzeigen
    Kann mir einer von euch sagen was da an Startgebühr etc so auf mich zukommt? Ist schon einige Jahre her dass ich selbst im Turniersport geritten bin, da haben meine Eltern das für mich erledigt....
    Kommt natürlich darauf an welche Prüfung deine RB dann startet, in welcher Region du lebst und auf den Veranstalter.

    Also hier zahlt man so 6-7 Euro für eine Kat. C Prüfung (darin enthalten ist auch 1€ LK-Abgabe), ich denke mal dass das überall so ungefähr gleich ist.

  20. #20
    Charly K.

    AW: Reitbeteiligung: welche Kostenbeteiligung ist angemessen??

    O Ha!

    Getmohr, ich denke, daß Du sehr viel bietest!
    - 3mal die Woche reiten,
    - Möglichkeit zum Unterricht,
    - ein gesundes, solide grundausgebildetes (und in meinen Augen superhübsches :1:) Pferd,
    - "fast wie ein halbes eigenes Pferd", wie Du sagst - wobei ich DAS noch nicht so ganz verstehe, denn diese "Klausel" beinhaltet für mich irgendwie, daß man (zuverlässig!) kommen kann, wann man möchte - Du legst ja aber ganz normal 3mal die Woche fest?!
    - Übernahme der Startgebühren.

    Aber Du verlangst auch eine ganze Menge:
    - Teilnahme am Unterricht,
    - erfolgreiches Vorstellen auf Turnieren!
    - allein dadurch schon: hohe bereits vorhandene Qualifikation,
    - kontinuierliches, zum Teil sicher hartes, Arbeiten mit dem jungen Pferd, damit es mit den Erfolgen und der Steigerung auch klappt.

    Ich persönlich finde dafür 100Euro PLUS Reitstundengebühr (die ja durchaus auch mal mehr als 40Euro betragen kann - zur Turniervorbereitung etc.) zu hoch, vor allem unter dem Gesichtspunkt, daß Du für (fast) Vollpension nur 250Euro Stallmiete zahlst! Es gibt Gegenden, wo eine RB zwischen 100 und 200Euro für 3mal wöchentlich reiten kostet - da sind allerdings die Stallmieten auch bedeutend höher (locker 350 bis weit über 500Euro).

    Ich denke, Du solltest maximal 80Euro (plus Reitstunden) verlangen - eben unter dem Gesichtspunkt, daß die RB zur Hälfte auch "Bereiterin" und "Turnierefolgeholerin" ist! Und dafür auch schon EINIGES mitbringen MUSS!

    Nur meine persönliche Meinung, geht in Tamaras Richtung. Eben ein anderer Denkansatz.

    Gruß, Charly


    P.S.: Es gibt eine Formel zum Berechnen der RB-Kosten, ich füge sie unten mal an. Danach kämst Du auf 24.75... Euro pro Woche, also tatsächlich rund 100Euro pro Monat. ABER diese Formel sollte abzüglich der Leistungen der RB genommen werden - Stallausmisten (was bei Dir ja nicht anfällt), aber eben auch sehr gutes Reiten und Turniervorstellungen - die Du ja nicht im weitesten Sinne nach Gusto der RB freistellst, sondern mehr oder minder (und auch noch mit Erfolg!) erwartest.
    Formel:
    Unterstellkosten/Boxenmiete für einen Monat = Betrag X. Diesen nimmt man mal 3 und teilt das ganze dann durch 13. So hat man den Betrag, den man wöchentlich für sein Pferd zahlt. Diesen Betrag wiederum durch 7 teilen, das entspricht dann den Kosten für einen Tag. Diese Summe dann mit der Anzahl der Tage multiplizieren, die die RB im Monat das Pferd zur Verfügung hat. Das ist dann der Preis, der im Monat verlangt wrden kann. Diese Formel hat den Vorteil, das´s regionalbedingte Unteerschiede dser Pferdehaltungskosten gleich drin sind

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