Nimm dir einige Minuten Zeit, setz dich gemütlich hin, am besten draußen
- irgendwohin, wo du dich sicher fühlst. Schließ die Augen und stell dir
nun vor, du bist ein Pferd.
Bist mit deinen Freunden und anderen zusammen. Ein Zweibeiner kommt,
fesselt dich und nimmt dich mit. Du wirst nicht gefragt, ob du mit
möchtest, aber du gehst mit. Vielleicht vertraust du ihm oder du weißt
bereits, dass du keine Wahl hast.
Der Zweibeiner bringt dich zu einem Platz, löst deine Fessel und sagt:
Lauf! Los, renn weg! Du guckst ihn an und wunderst dich: „Warum sollte
ich weg laufen?“ Der Zweibeiner zückt seine Waffe und wiederholt seine
Aufforderung. „Oh, er hat eine Waffe! Er jagt mich weg – ich renne weg!
Aber – ich kann ja gar nicht weg laufen. Da kommt ein Zaun und und da
gleich wieder ein Zaun. Ich habe keine Chance, der Zaun ist zu hoch zum
drüber springen.“ Hinter dir kommt der Zweibeiner und droht dir weiter
mit seiner Waffe. Du willst nur noch weg und es gibt keinen Ausweg!
Wielange du auch läufst, du kannst ihm nicht entkommen. Er ist immer
dicht hinter dir und bedroht dich. Du rennst und rennst – es gibt kein
Entkommen. Vielleicht spürst du in diesem Moment die Energie all jener
Erfahrungen, die du und deine Vorfahren bereits mit dem Gejagt werden
durch andere Tiere gemacht haben. Deine einzige Chance sind deine Beine,
die dich über die Fläche tragen, weit weg vom Verfolger. Kaum ein Feind
kann dich einholen, wenn du läufst. Das ist deine Stärke!
Aber nicht hier. Hier läufst du und läufst und kannst doch nicht
entweichen. Welch eine Qual! Das was dir Sicherheit gibt, das, was dir
Stärke verleiht und dein Überleben sichert, das funktioniert hier nicht.
Bekommst du jetzt Panik? Oder sackst du eher in dir zusammen in stiller
Verzweiflung?
Das einzige Wesen, was mit dir diese Situation teilt, ist zugleich das
Wesen, dass dich bedroht.
Mit der Zeit wirst du müde. Du verstehst, du kommst hier nicht weg. Du
schielst nach dem Zweibeiner, der droht jetzt ein bißchen weniger. In
dieser Situation lernst du sehr schnell, es ist überlebenswichtig. Wenn
du nach ihm schaust, lässt er nach. Okay. Dein müder Körper geht etwas
langsamer, die Anspannung im Genick und Hals aus der Angst lässt ein
klein wenig nach, du senkst den Kopf. Der Angreifer mit der Waffe schaut
weniger bedrohlich. Dein ganzer Körper ist angespannt und du versuchst
diese Spannung zu lockern, mahlst mit deinen Zähnen, die du fest
zusammen gebissen hast. Der Zweibeiner mit der Waffe entfernt sich
etwas, signalisiert dir, dass er dich nicht mehr jagen wird.
Du bist ihm ausgeliefert. Fliehen geht nicht. Wenn du weg läufst, jagt
er dich wieder. Du hast keine Chance. Er berührt dich. In dir droht die
Angst alles zu zerreißen. Du läufst vielleicht wieder aus dem Impuls
nach Selbsterhaltung heraus weg. Er jagt dich wieder. Es gibt kein
Entkommen. Dir schwinden langsam die Kräfte. Bleibst stehen. Er kommt
und berührt dich wieder. Diesmal erträgst du es vielleicht. Nein? Du
läufst wieder weg, er hinter dir her mit erhobener Waffe. Noch einige
Runden. Du gibst auf. Du hast keine Chance. Es gibt kein Entkommen. Dein
Herz pumpt. Du siehst nur den unüberwindlichen Zaun und den Angreifer
mit der Waffe. Deine Beine können dich nicht aus der Situation retten.
Du bleibst stehen. Nun lässt du dich berühren, es ist dir egal. Er dreht
sich weg und läuft weg. Seitlich in seinem Rücken, so dass du ihn noch
sehen kannst, läufst du hinter ihm. Die einzige sichere Position, das
hast du schnell erkannt. Und offensichtlich die Position, von der er
will, dass du sie einnimmst, denn wenn du dich entfernst, dreht er sich
um und jagt dich wieder in diese hoffnungslose Flucht. Was bleibt übrig?
Später hörst du diesen Zweibeiner einem anderen Zweibeiner erklären,
dass er das was er mit dir gemacht hat „Vertrauensbildung" nennt. Worte
haben keine Bedeutung für dich.
Wie fühlst du dich?
Join up - mal anders gesehen...
Diskutiere Join up - mal anders gesehen... im Pferdeflüsterer Forum im Bereich Pferde; Nimm dir einige Minuten Zeit, setz dich gemütlich hin, am besten draußen - irgendwohin, wo du dich sicher fühlst. Schließ die Augen und stell dir ...
- 13.01.2008, 20:30 #1alisha
Join up - mal anders gesehen...
- 13.01.2008, 21:14 #2Gromit
AW: Join up - mal anders gesehen...
Vermenschlicht nicht das Tier! Vertiert den Menschen!
- 14.01.2008, 06:49 #3
- 15.01.2008, 12:19 #4Kelly
AW: Join up - mal anders gesehen...
Hallo Alisha,
guter Text!
Ich habe zum Join-Up dieses hier geschrieben:
„Join up“ nach Monty Roberts bzw. „Rope-Methode“
Diese Technik funktioniert nur in einem runden, beengten Raum, warum? Das Pferd ist von Natur aus ein Fluchttier, in einem runden Raum gibt es keinen Anfang und kein Ende und außerdem keine Ecke. In Freiheit würde das Pferd einfach geradeaus weglaufen. In einer Ecke würde es sich mit der Hinterhand zum Angreifer drehen und sich gegen diesen wehren, den Kopf schützend in der Ecke haltend. Da dieser sogenannte „Roundpen“ nun keine Ecke hat und meistens so hoch eingezäunt ist, dass das Pferd nicht darüber schauen oder gar springen kann, tritt irgendwann (früher oder später, je nach Charakter und psychischem Zustand des Pferdes) die psychische Resignation ein, das Pferd unterwirft sich, gibt seinen eigenen Willen auf, ergibt sich seinem Schicksal, kapituliert, sieht keinen Ausweg. Punkt – Ende - So ist das und nicht anders! Der genaue Vorgehensprozess im Pferdegehirn mit allen Erklärungen von Nervenreaktionen kann in guten Büchern über die Psyche des Fluchttieres Pferd nachgelesen werden.
Ist das nun gewaltfrei? Ist das natürlich? Ist das pferdefreundlich? Für mich niemals!
Warum ist Monty Roberts´ Join-up oder die in den USA verbreitete Rope-Methode des „Willen-brechens“ dennoch bei vielen Pferdeleuten so beliebt? Ich denke, weil diese Methode zur schnellen „Kapitulation“ des Pferdes also zum sofort sichtbaren „Erfolg“ führt. In unserer heutigen Welt mit Mottos wie „Zeit ist Geld“ wohl eine annehmbare Sache für viele Pferdeleute. Meiner Meinung nach ist diese Methode die gewalttätigste, um ein Pferd zu „brechen“. – oder ist psychische Gewalt keine Gewalt!? Wenn diese Unterwerfungsmethode dauerhaft angewendet wird, macht der Mensch das Pferd zu einem willenlosen, ergebenen Verlierer.
Hängerverladen nach Monty Roberts
Es wird eine lange, schmale Gasse gebildet, die durch hohe Einzäunungen begrenzt ist, am Ende dieser Gasse steht der Pferdeanhänger. Nun führt der Mensch das Pferd in diese Gasse. Das Pferd sieht keinen Ausweg, es kann nicht zur Seite weg, ja nicht einmal über die seitliche Begrenzung hinwegsehen. Der Blick durch ein Gitter ist für das Fluchttier Pferd genauso beengend wie der Blick gegen eine geschlossene Wand. Das Pferd wird nun auf den Hänger zugeführt und kurz davor mit Gerte und Strick scharf rückwärts gedrängt und das immer wieder – vor und zurück – vor und zurück – vor und zurück, irgendwann tritt im Gehirn des Fluchttieres Pferd die psychische Resignation ein, das Pferd sieht keinen Ausweg und ist verwirrt, es unterwirft sich und „ergibt sich seinem Schicksal“. Also folgt das Pferd nach etlichen vor und zurück dem Menschen in den Hänger oder was immer am Ende dieser künstlichen Gasse steht.
Gewaltfrei? Für mich nicht, denn psychische Gewalt ist auch Gewalt. So etwas ist wahrer Psychoterror für ein Pferd.
Meinen gesamten Text über Dominanz und Co. finden Interessierte hier:
http://www.meinpferdetraum.de/meinPf...m/seite301.php
Liebe Grüße! Kelly
- 15.01.2008, 13:53 #5Leo
AW: Join up - mal anders gesehen...
Na ja, gewaltfrei sicher nicht, aber vielleicht natürlicher als so manch anderer "Erziehungsversuch". Ich halte von Pferdeflüsterern und Horsemanship etc ja wirklich nicht so viel, weil sich dahinter meist irgendwelcher Humbug für überforderte Pferdehalter versteckt. Und Monty Roberts find ich vor allem aus dem Grund sehr bedenklich, weil er auch für viele Nichtreiter ein Synonym für die gewaltfreie Pferdeerziehung darstellt. Aber egal.
Die eingangs genannte Darstellung halte ich allerdings auch für sehr realitätsfremd.
- 15.01.2008, 19:08 #6alisha
AW: Join up - mal anders gesehen...
Danke Kelly, ich sehe das genauso wie du.
Warum nun andere denken, nur weil man einem Pferd Gefühle zugesteht, würde man es schon vermenschlichen, kann ich nicht nachvollziehen. Dass ein Pferd, das zur Flucht getrieben wird, Angst hat, wird ja wohl niemand bestreiten, warum sollte es sonst flüchten? Dass ein Pferd beim Join up im Roundpen flüchtet und nicht einfach nur im Kreis trabt, weil das Traben so Spaß macht, ist auch hinlänglich bekannt. Was sollte also bei meiner Interpretation realitätsfremd oder vermenschlichend sein?
Ich wollte den Blick auf die Gefühle/Perspektive des Pferdes lenken und kann dies nur mit Worten machen, etwas anderes ist hier in diesem Medium nicht möglich. Aber man muss ja nur mal daneben stehen, wenn ein Pferd "gejoint" wird und sich einfach mal versuchen einzufühlen. Nicht in den Menschen, nicht in dessen Absichten und den "Erfolg", sondern einfach mal in das Pferd. Sich vorstellen, wie sich das anfühlt, sich einlassen auf dessen Perspektive. Das ist keine Vermenschlichung, das ist die menschliche Fähigkeit zur Empathie. Das sollte man nicht verwechseln.
Aber dieses "vermenschlicht nicht ein Tier" ist ja auch ein gerne hervorgebrachtes Totschlagargument, wenn es um das Leid von Tieren geht.
viele Grüße
Alisha
- 16.01.2008, 10:49 #7slyva
AW: Join up - mal anders gesehen...
finde den ersten textz auch sehr realitätsfremd. wieder mal eine vermenschlichung des pferdes. und die verfasserin hat offensichtlich wenig ahnung von natürlichem pferdeverhalten.
bin auch kein join up fan. habe mich aber mal ne zeitlang ausgiebig mit dem thema beschäftigt.
bei manchen problemen mag es sinnvoll sein. aber nen roundpen brauchts nicht zwingend dazu. sind ideale voraussetzungen und für den menschen weniger anstrengend aber zwingend notwendig ist ein roundpen für ein join up nicht.
ich denke, das join up mag eine option sein für ganz wenige pferde die sich strikte weigern mit menschen zu kooperieren und dadurch zur gefahr werden.
ich hab schon mal einer pferdebesitzerin dazu geraten ihr pferd zu joinen weil es regelmässig gegen menschen geschlagen hat im offenstall. die marotte ist schleichend aufgetaucht, vermutlich aus pubertärem verhalten entstanden. manche mesnchen sind vor schreck davon gerannt andere haben das nächst beste nach dem pferd geschmissen oder mit gerte/strick/besen nach dem pferd geschlagen. gegen die besitzerin hat das pferd lange nicht geschlagen, nur gegen alles andere.
die besitzerin hat dann unter meiner anleitung ein join up durchgeführt. es hat genau den gewünschten effekt gebracht, das pferd hat seither niemehr gegen menschen ausgeschlagen und weicht nun bei jedem menschen (nicht nur bei der besitzerin) auf fingerzeig, verlässt den stall, ohne grosse diskussion und lockere hinterhand. auch ansonsten ist es umgänglicher geworden. wird nicht mehr so schnell hysterisch wenn man etwas von ihm verlangt und gehorcht besser. der wille ist keineswegs gebrochen, das hotta stiert nach wie vor hin und wieder seinen dickkopf durch. nur der allgemeine umgang hat sich verbessert.
- 16.01.2008, 17:32 #8alisha
AW: Join up - mal anders gesehen...
ich warte immer noch drauf, dass jemand erläutert, wass denn nun genau an meinem Text realtitätsfremd oder vermenschlichend sein soll...
Wenn du bei dem "natürlichen Pferdeverhalten" auf das Wegschicken der "Leitstute" von Jungpferden bei "ungebührendem" Verhalten anspielst, was ja gerne als Rechtfertigung für das Join up benutzt wird - dann finde ich diese Begründung absurd. Solch eine Situation hat so wenig mit der künstlich vom Menschen erzeugten Situation beim Join up zu tun wie ein Abendessen in der Kneipe mit Zwangsernährung.
Es geht bei diesem join up nur darum, dass pferd zum funktionieren zu bringen, so wie du es auch beschreibst. Und dazu wird jedes Mittel schön geredet bzw. kann man jede Kritik, die auf die Pferdeperspektive setzt, praktisch mit dem Argument "vermenschlicht" abtun - das ist der leichteste Weg - für den Menschen.
Warum eigentlich nicht gleich den Teletakter - so wie bei Hunden. Leiser und mit noch weniger wahrnehmbarer menschlicher Einwirkung und noch effektiver gehts kaum mehr und diese Punkte scheinen ja wohl ausschlaggebend zu sein.
Alisha
- 16.01.2008, 18:08 #9Texas
AW: Join up - mal anders gesehen...
also,ich muss auch mal meinen senf dazu geben.
aber erstmal eine frage wer von euch hat wirklich und ich meine wirklich erfahrung mit vielen schwierigen pferden und vor allem wer von euch hat überhaupt mal gejoint?
im join up gibst du dem pferd zuverstehen das es so nicht weiter geht.du machst ihm klar das sein verhalten nicht ok ist.du sagst dem pferd praktisch wenn ich will bin ich der stärkere von uns beiden!und das alles in der sprache der pferde.wie slyva schon gesagt hat es ist sinnvoll für pferde die meinen sie wären der teufel höchstpersönlich.danach werden sie wenigstens etwas umgänglicher.viele pferde brauch man nicht unbedingt joinen aber es gibt viele pferde die bringst du nur mit nen join up wieder auf den teppich.
ich habe viel mit wahnsinnigen pferden zu tun und bis jetzt hat keinem ein join up geschadet im gegenteil sie führen heute ein viel e-spannteres leben mit ihren besitzern.
und zu dem hängertraining die schmale gasse ist nicht pflicht:1: ,man sollte darauf achten das jeder schritt der das pferd macht ihn auch zurück macht.(halte ich p.auch nicht für so prickelnt)das zurück soll dem pferd zeigen das es jeder zeit wieder zurück setzen soll.....
kurz und knapp,nein man bringt ein pferd nicht um wenn man es joint und gebrochen ist es auch nicht....
- 16.01.2008, 18:08 #10Lorelai
AW: Join up - mal anders gesehen...
Was an dem Text realitätsfremd und vermenschlicht ist?
Du schreibst aus der Sicht eines Pferdes, so wie der Mensch es sehen würde, wenn er das Pferd wäre - du schreibst sogar drüber "stell dir vor du wärst ein Pferd"... Ist nett, bringt 11-jährige-Wendyleserinen wahrscheinlich zum Heulen, aber dummerweise können wir als Menschen halt leider nicht denken wie ein Pferd. Wir können es versuchen, aber allein, WIE du den Text schreibst ist schon wieder viel zu sehr "Menschendenken".
Ich muss dazu sagen - auch ich bin kein Fan vom Join-Up. ABER: Es ist nun mal so, dass wir als Mensch dem Pferd körperlich in sämtlichen Punkten einfach unterlegen sind. Wollen wir nun das Pferd "dominieren" (blödes Wort, aber ihr wisst sicher, was gemeint ist), MÜSSEN wir Menschen uns Situationen schaffen, sodass wir dem Pferd überlegen sein können. Und diese Situation kann man beispielsweise in einem Roundpen schaffen.
Andere Leute schaffen sich das durch scharfe Gebisse, lange Longierpeitschen, whatever.. Ist ganz egal. Einem Pferd wirklich komplett gewaltfrei (egal ob nun psychischer oder physischer Natur) Erziehung angedeihen zu lassen (und zwar Erziehung im Sinne von "ich habe mein Pferd IMMER und ÜBERALL unter Kontrolle, es geht nicht gegen den Menschen und es sieht mich, den Menschen, als Chef der Zweierkombi "Mensch-Perd" an), ist meiner Meinung nach so gut wie unmöglich - zumindest bei einem Pferd, das einigermaßen pferdiges Verhalten zeigt. Denn JEDES Pferd wird die Führung übernehmen, sobald es merkt, dass der Mensch nicht der absolute "Chef im Ring" ist - und das muss man dem Pferd halt erstmal irgendwie klar machen.
Ob nun durch Arbeit im Roundpen oder andere Methoden ist egal - ein bisschen "Gewalt" ist da immer dabei.
Nur ist die Sache mit dem Roundpen (jetzt nicht speziell der Join Up, sondern auch die "normale Arbeit" dort, bei der das Pferd ja auch rumgeschickt wird) für das Pferd meiner Meinung nach noch eher verständlich als alles andere, weil es dem natürlichen Verhalten eines Pferdes noch am nächsten kommt.
Ein Pferd MUSS wissen, dass der Mensch Chef ist, um sich erstens in seiner Gegenwart sicher zu fühlen und zweitens dem Menschen ohne Bedenken "folgen" zu können - sprich Vertrauen aufzubauen.
Kein Pferd wird einem Menschen vertrauen und sich ihm unterordnen, wenn es sich nicht sicher sein kann, dass der Mensch der Stärkere ist - denn wäre er das nicht, würde das Pferd seinem natürlichen Verhalten entsprechend selbst die Führung übernehmen.
- 16.01.2008, 18:56 #11Gromit
AW: Join up - mal anders gesehen...
Hallo Alisha,
bitte erkläre doch bitte was du erwartet hast, als du diesen reisserischen Text hier eingestellt hast ?
Ich denke mal du wolltest eine Diskussion damit auslösen, aber jetzt passt es dir nicht, dass nicht alle aufschreien, dass Join Up ja so eine Tierquälerei ist!
Woher stammt dieser Text überhaupt? Hast du ihn selbst geschrieben oder einfach nur hier rein kopiert?
Welche Erfahrungen hast du denn mit Join Up gemacht?
Arbeitest du mit schwierigen Pferden und hast eine sanftere Methode?
Stell dich doch im "Ich bin neu hier" Bereich erstmal vor!
Ausserdem hättest du die Forensuche benutzen können, unter Monty Roberts findest du einen Thread, indem dieses Thema u.a. schon sehr ausführlich behandelt wurde. Du wirst sehen, dass die User dieses Forums durchaus kritisch gegenüber Monty Roberts sind, aber eben auch fähig "Stammtischgerede" von fundiert recherchierten Fakten auseinander zu halten.
Herzlichen Willkommen im Forum, ich hoffe wir hören etwas mehr von dir persönlich!
LG
- 16.01.2008, 22:10 #12Katrin
AW: Join up - mal anders gesehen...
Danke, besser hätte ich es nicht schreiben können, hab schon überlegt, wie ich es formulieren soll. Das hast du mir ja abgenommen. Ich schließe mich damit mal an.
Ich kann auch nur noch dazu sagen, dass nicht unbedingt jedes Pferd gejoint werden muss oder sollte, gerade wenn ich an Pferdeanfänger im Sinne von "Ich hab mein erstes Pferd und bin vorher Schulpferde geritten" denke. Oft ist es so, dass diese Pferdemenschen eben nach bestimmten Wegen für sich und das Pferd suchen, was ja durchaus positiv ist, allerdings werden solche Leute dann auch ausprobieren ohne jemals einen Kurs besucht zu haben oder ähnliches. Aber erfahrene Leute, die schwierige Pferde bekommen, da halte ich es durchaus für sinvoll, das Pferd mal wegzuschicken, mehr ist das joinen ja nicht.
Und wenn du schon über Monty schreist, dann guck dir mal Parelli an, bin mal gespannt, was du darüber schreibst. (Pferd wird nur geschlagen etc.) Wobei ich persönlich skeptisch dem Parelli gegenüberstehe, aber ich habe mich nicht soo intensiv damit beschäftigt, dass ich jetzt einen Text darüber verfassen würde...
Naja...
Liebe Grüße
- 17.01.2008, 01:33 #13Hatschi
AW: Join up - mal anders gesehen...
Interessant finde ich, hier wird was über join up reingesetzt und schon wieder(wie in fast jedem Forum ),melden sich selbst ernannte Pferdeflüsterer zu Wort weil sie einmal geschafft haben ein Pferd auf diese Weise zu Trainerin.
Wer von euch kann mehr vorweisen als nur ein Buch gelesen zu haben?
Ich habe der Threadstellerin gedankt und zwar aus dem Grund weil ich es ähnlich sehe wie es da beschrieben wird.
Auch ich muss sagen das ich kein Freund mehr bin, von der Pferdeflüsterei !Aber auch ich habe die Bücher gelesen.
Nun wird hier in dem Thread geschrieben das es Pferdefreundlicher ist ,als manch andere Methode,das mag sein,aber wie sehr können wir denn mit unserem Körper tatsächlich die Pferdesprache imitieren???
Haben wir zb Ohren die wir anlegen können?Oder können wir tatsächlich unseren Kopf so weit senken wie es eine Leitstute tuen würde um ein aus der Reihe geschlagenes Pferd zur Vernunft zu bringen?
NEIN!
Wir sind Anatomisch garnicht in der Lage dazu.
MR beschreibt in seinem Buch das der Natürliche Fluchtreflex aus der Herde,wenn die Leitstute das Pferd raus haben möchte,400-600 Meter beträgt,wie kann ein Pferd das in einem Round Pen erreichen?
Woher wißt ihr das,das Pferd nicht doch extremen Stress ausgesetzt ist, weil es nicht wegkommt und nicht diese Distanz aufbauen kann?
Was machen wir statt dessen?
Wie imitieren ein Raubtier
Und warum?
Weil Monty Roberts das beschreibt
Ist seelischer Druck keine Tierquälerei?
Das Pferd wird vermenschlicht,ganz ehrlich?
Ich denke nein weil die Join Up Methode, hat nichts mit der Pferd-Pferdbeziehung zu tuen, sondern mit der Pferd Raubtierbeziehung.Ich für meinen Teil habe nie ein Pferd gesehen das sich einer Raubkatze angeschlossen hat und dieses überlebt hat!
LG
Hatschi
PS:Ich bin weder Elf noch lese ich Wendys!!!!!!!
- 17.01.2008, 08:34 #14Kelly
AW: Join up - mal anders gesehen...
Hallo Hatschi,
DANKE für Deine wahren Worte!
LG. Kelly
- 17.01.2008, 09:43 #15Leo
AW: Join up - mal anders gesehen...
Ob das Pferd uns eher als Raubtier oder auch als Fluchttier oder was auch immer sieht, hängt letztendlich von der Art und Weise ab, wie wir ihm gegenüber treten. Da das Pferd aber auch ein Gewohnheitstier ist sollten wir im unserem Auftreten konstant bleiben und nicht mal heute so und morgen anders auftreten.
Das Pferd ist wie hier schon gesagt, ein Fluchttier. In so fern, mache ich mir natürliche Verhaltensabläufe zunutze.
Aber egal, wenn ich beständig und bestimmt dem Pferd gegenüber auftrete, dann brauche ich weder Join ups noch andere esoterische Methoden.
Ob das Pferd menschliches Verhalten als das eines Leitpferdes oder das eines Raubtieres interpretiert kann ich nicht sagen, nur dass Pferde so aufmerksam sind, dass sie auf jede kleinste unserer Bewegungen reagieren können, auf ein Muskelanspannen in unserem Hintern hin durchparieren können oder sofort spüren wenn wir traurig, unruhig aufgeregt oder fröhlich sind, selbst ohne direkten Körperkontakt. Auch das hat damit zu tun, dass ein Fluchttier diese Instinkte zum überleben braucht.
Ich denke, das Pferd sieht uns als Menschen
und wenn wir ein selbstsicheres und bestimmtes Auftreten haben wird es uns folgen und vertrauen. Wenn wir unsicher sind, dann wird es versuchen, selber Entscheidungen zu treffen, in dem Rahmen, in dem das möglich ist.
Leider ist mit der Domestizierung des Pferdes eine "natürliche" Haltung unmöglich geworden. Und wer stellt sein Pferd schon nur in einer Herde auf die Weide ohne es zu reiten ? Ohne es medizinisch zu versorgen, wenn es krank wird? Ohne Hufschmied, aber mit den Möglichkeiten sich die Hufe auf verschiedenen Untergründen selber ordentlich abzulaufen ?
Sei es nun Join up oder andere Pferdeflüstereien, klassische Ausbildung oder alternative Methoden.Jeder muss seinen Weg selber finden.
Einen Text, wie den Eingangs geschriebenen kann man zu jeder Art der Ausbildung verfassen, denn ich glaube, dass wir die Pferde mit unserer Mischung aus Flucht- und Raubtier und unserer Unberechenbarkeit immer wieder zur Verwunderung bringen
Wir sollten froh sein, dass unsere Pferde so gutmütig sind, dass sie uns fast alle "Spinnereien" verzeihen.
- 17.01.2008, 22:25 #16alisha
AW: Join up - mal anders gesehen...
ich habe meinen Text hier eingestellt, weil ich zu den üblichen Diskussionen zum Join up eine Perspektive in Erinnerung rufen wollte, die meistens viel zu kurz kommt.
Bei all den Gedanken und Diskussionen geht es oft nur darum, welche Methode möglichst effektiv zu einem funktionierenden Pferd führt und wie viel "Sanftheit" dabei möglich, wie viel körperliche oder psychische Gewalt akzeptabel ist und welche Theorien die Methode erklären oder ihr widersprechen.
Ich wollte mit dem Text anregen, diese Fragen beiseite zu lassen und sich auf die Perspektive des Pferdes einzulassen. Was fühlt das Pferd dabei? Was empfindet es in diesem Moment?
Diese Perspektive kann alles verändern.
Und ich glaube, dass das auch genau der Grund ist, warum sich viele so vehement dagegen wehren - man könnte ja zu einem ähnlichen Ergebnis kommen und dann?
- 17.01.2008, 23:40 #17Gromit
AW: Join up - mal anders gesehen...
Hallo Alisha,
Wenn du dir den Monty Roberts Beitrag hier im Forum durchliest, wirst du merken, dass sich viele hier schon mit genau diesen Fragen beschäftigt haben.
Ich denke von uns praktizieren hier nur sehr wenige Join Up und das dann sicherlich auch nicht mit einem Pferd, dass noch nie Menschenkontakt hatte. In wie weit diejenigen dann ihr Pferd unter psychischen Druck setzen werden diejenigen dann selbst entscheiden. Ein Pferd zu longieren, so wie es die breite Masse praktiziert, ist oftmals nicht viel anders. Wir schicken das Pferd mit einer verlängerten Hand weg, holen es gleichzeitig mit der Longe wieder zu uns.
Ich denke niemand will sich hier "vehement" gegen irgend etwas wehren. Warum auch? Kaum jemand ist hier persönlich mit Join Up großartig in Berührung gekommen. Wir können uns einen sachlich distanzierten Überblick beschaffen. Und da kommt man eben zu dem Ergebnis: Es ist nicht so schön schwarz-weiß, wie du es gerne hättest!
Nochmal: Welche "negativen" Erfahrungen hast du denn persönlich gemacht?
Ich würde gerne besser verstehen, warum deine Meinung so negativ ist. Vielleicht hast du ja recht, nur wenn du so wenig darüber erzählst, wirst du hier keinen überzeugen können.
LG
- 18.01.2008, 00:08 #18Katrin
AW: Join up - mal anders gesehen...
@ Hatschi: Ich wüsste gerne, wer sich hier als selbsternannter Pferdeflüsterer darstellt?
Wollt nur mal ein kleines Beispiel geben:
Ich habe mal eine Zeitlang ein Shetty betreut. Der ist unerzogen gewesen, liess sich zwar führen, aber versuchte immer wieder zu zwicken. Ich hab versucht mit gängigen Bodenarbeitsübungen das Vertrauen aufzubauen und ihm diverse Sachen abzugewöhnen. Lief soweit auch recht gut. Bis der Tag kam (hatte ihn erst 2 Wochen), wo er sich in der Box mit dem Hintern zu mir drehte und versuchte auszuschlagen bzw. es androhte. Daraufhin hab ich ihn in die Halle "geschmissen" und ihn laufen gelassen. Dabei hab ich darauf geachtet, dass ICH die Gangart vorgebe und ICH die Richtung wechsel (man ist das anstrengend, wenn man kein Roundpen hat), aber es hat gefruchtet. Seitdem war er mir gegenüber nicht mehr so frech und die weitere Bodenarbeit führte schneller zum Erfolg.
Worauf ich hinaus will, ist, dass dieses Laufenlassen nicht viel anders ist, als das Joinen. Ich meine, man muss ja nicht stundenlang das Pferd rennen lassen, sondern effektiv dem Pferd sagen, wo es langgeht. Und glaubt mir, der stand nicht unter Stress.
Liebe Grüße
- 18.01.2008, 08:53 #19Kelly
AW: Join up - mal anders gesehen...
Hallo,
ich erzähle einfach mal von meinen Erfahrungen: Die Bücher von M. Roberts vermitteln anfangs zwar den Anschein, er meint es gut mit den Pferden, doch bei genauerer Betrachtung und einem Lesen auch „zwischen den Zeilen“ wird (mir) deutlich, dass er das Pferd als Untergebenen und –wie soll ich sagen- „Dümmeren“ ansieht. Es geht in seiner Darstellung nicht um die Achtung der Kreatur -auch wenn das geheuchelt wird-, sondern vielmehr um das problemlose, einfache Handhaben eines Lebewesens. Ich habe M. Roberts erlebt, es war grausig zu sehen, wie er die Pferde brach – er schnallte ihnen gegen ihren Willen einen Sattel auf, jagte sie im Kreis – nachdem das Pferd aufgab und jede Gegenwehr einstellte, wurde auf den Sattel eine Plastikpuppe (!!!?!!!) geschnallt und wieder wurde das Pferd gejagt bis es aufgab – das nennt M. Roberts dann Einreiten in 30 Minuten. Total verängstigte Pferde wurden getrieben bis sie nass vor Schweiß waren und mit verdrehten Augen komplett verstört umherliefen, das wurde dann „schnelle Problempferdkorrektur“ genannt. Andere Pferde ließen sich bereits nach wenigen Runden des Treibens auf das „Raubtier“ in der Mitte des Zirkels ein, jedoch immer mit gesenktem Kopf in Unterlegenheitshaltung.
Am Ende kommen die Pferde in die Mitte zu M. Roberts – Warum?
Eine „natürliche Reaktion“ der verstörten Pferdepsyche aufgrund des beengten Raumes ohne Ecke – Resignation (Buchtipps zu Pferdepsyche und Wildpferdeverhalten siehe meinem Bericht Dominanz & Co.).
Mit etwas gesundem Menschenverstand sollte man darauf kommen, dass bei solchen scheinbar „magischen“ Reaktionen eines Lebewesens ein Psychotrick dahinter steckt. Wenn ich sehe, wie die gebrochenen Seelen mit hängendem Kopf und hängenden Ohren willenlos M. Roberts nachdackeln, hat das für mich nichts zu tun mit pferdegerechtem Umgang. Das Kauen mit gesenktem Kopf nach dem Join-Up ist übrigens ein Unterlegenheitskauen – im normalen Herdenverhalten hauptsächlich bei Fohlen zu beobachten, es bedeutet „bitte tu mir nichts, siehst Du ich bin ganz klein und hilflos“ im Gegensatz zu einem leckenden Kauen, das Pferde manchmal zeigen, wenn sie sich besonders konzentrieren.
Ich habe noch kein Pferd gesehen, das nach einem Join-Up zufrieden aussah - und ich weiß wie ein zufriedenes, glückliches Pferd mit wachen Sinnen aussieht.
Auch die überhebliche und respektlose Art wie sich M. Roberts den Pferden nähert und sie anfasst und mit ihnen „hantiert“ halte ich für unter aller Würde. Er gesteht dem Pferd keinen eigenen Bereich und keinen selbstständigen Willen zu. Ich persönlich möchte Pferde, die ihre Würde und ihren Charme behalten (=> ist es nicht auch genau das, was uns Menschen so sehr an Pferden fasziniert!) und sich freiwillig –auf Grund meines Ich-Seins- mir anschließen ohne Unterwerfung. Meine Pferde sind Gewinner und ich mit ihnen! Alles was ich tue, soll das Pferd in seiner Art und seinem Selbstbewusstsein stärken – so wachsen wir miteinander: Mensch und Pferd gemeinsam! Dazu ist eben Arbeit an sich selbst und Fähigkeit zur Selbstkritik nötig, was heutzutage leider vielen Menschen fehlt… vor allem, wenn’s schnell gehen soll. Es kommt noch dazu, dass die meisten Pferde nach der M. Roberts-Schnellkur vor allem außerhalb des Roundpens oder der Gasse verstörter und schwieriger sind als vorher. Eine Sache machte außerdem großen Rummel (Betrifft Andrea Kutsch) unter „Das Rätsel um Emarielle“ – durch Bluttests wurden im Nachhinein Beruhigungsmittel festgestellt und wie sich herausstellte kein Einzelfall – nur so nebenbei. Wie gesagt berichte ich lieber über eigene Erfahrungen und Erkenntnisse – lesen kann man viel, da kommt es halt auf die Interpretation des Ganzen an. Es gibt viele moderne Pferdeflüsterer – die meisten mit „Schnellkuren“… hier kann ich nur zur Vorsicht und zu kritischem Hinterfragen raten!! Meist geht es doch nur um spektakuläre Auftritte und Geldmacherei. Sowieso denke ich, dass ein Mensch mit Pferdeverstand und Interesse an einer wirklichen Beziehung mit dem Pferd solche (Unterwerfungs-)Techniken nicht nötig hat, sondern daran interessiert ist, mit dem Pferd zu kommunizieren und mit Zeit und Geduld auf das Tier einzugehen. Ein wirklicher Pferdemensch ist bereit zu lernen und nicht durch „Tricks“ ein Lebewesen gefügig zu machen. Natürlich ist das „nur“ meine Meinung!
LG. Kelly

- 18.01.2008, 14:10 #20Leo
AW: Join up - mal anders gesehen...
@Kelly Ich glaube, dass passte eigentlich besser in das M.Roberst bzw A.Kutsch Thema, wobei wir damit ja schon durch sind. Wer weiß, wie schnell die beiden mit Unterlassungsklagen bei der Hand sind, der fragt sich ganz schnell, ob man solche Beiträge überhaupt noch in einem Forum stehen lassen kann. Aber seis drum.
Ich halte nix von oben genannten, auch nicht von andren Pferdegurus, genauso wenig von Leuten, die esoterisch oder wie auch immer an das Thema ran gehen.Schlagworte wie Horsemanship, Pferdeflüsterer weder zu oft verwendet.
Nimms mir nicht übel, weil es nicht persönlich gemeint ist, aber auch Deine HP reiht sich da mit ein.
Alle, die meinen, Sie haben den Weg zum Umgang mit dem Pferd gefunden und Ihr Weg ist nun DER richtige, haben es noch nicht begriffen oder wollen anderen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen.
Jeder muss seinen Weg alleine finden. Klar, braucht man manchmal Unterstützung, aber eigentlich ist derjenige an dem man arbeiten muss immer der Mensch. Verhält der Mensch sich korrekt, dann "funktioniert" auch sein Pferd. Oder harmoniert, ganz wie man mag.
Wer mit Pferden lebt, anstatt sie nur zu reiten, der ist meist auf dem besten Weg dazu, aber wie er den findet und wie weit er ihn beschreitet, da gibt es so viele Möglichkeiten, wie es Menschen und Pferde gibt.
Join up - mal anders gesehen...
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Join-up!?!: Hallöchen^^ Ich hab da mal so eine Frage... Und zwar wenn man mit der Join-Up Methode arbeitet, dann "jagt" man das Pferd ja erst umher und so...
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Join-up nach Monty Roberts bei meinem Pferd?: Da mein pferd ja total nervös ist und sich daher nicht reiten läßt, bin ich am überlegen ob ich mit ihm Join-up mache. Ich habe mir jetzt das Buch...
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Wer hat ihn gesehen??: Hallo wusste nicht wo ich es reinsetzen sollte .ich fange mal an. Auf dem hof wo ich meine pferde stehen hatte, wurde ein pferd am hellichten tag...


