yep, hazira!
und genauso ist es bei parelli, giseke, kutsch, mauss etc.
hinter verschlossenen türen wird da ordentlich hingelangt. man hat ja einen ruf zu verlieren wenn der gaul am ende der behandlungszeit doch nicht "funktioniert"...
wird jetzt OT
Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Diskutiere Monty Roberts vs meiner Stute *g* im Pferdeflüsterer Forum im Bereich Pferde; yep, hazira! und genauso ist es bei parelli, giseke, kutsch, mauss etc. hinter verschlossenen türen wird da ordentlich hingelangt. man hat ja einen ruf zu ...
- 09.03.2010, 21:18 #41Gromit
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
- 09.03.2010, 21:25 #42Charly K.
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
@ Hazira & Gromit:
So isses - leider.
Ich mag (und mochte noch nie, auch nicht im Nicht-Pferde-Bereich) Vertreter von EXTREMEN einfach nicht - und so mag ich auch die ANHÄNGER der "Gurus" (die sind zum Teil nämlich schlimmer / penetranter als die "Gurus" selbst!) überhaupt nicht, die meinen, missionieren zu müssen, daß DIE Methode (welche auch immer!) nur zu 100% das EINZIG WAHRE ist...

Ich habe mir viele Horsemanship-Menschen angelesen, angeguckt, angehört, auch welche, die vielleicht kein Schwein kennt - und ich habe für mich ganz wichtige und zum Teil auch berührende "Lehren" / Kenntnisse / Wissen / Fähigkeiten mitgenommen.
(Ja, auch von MR etwas, zum Beispiel.)
Und die wende ich an (versuche ich :1: ), so daß sie zu MIR, dem PFERD und den RAHMENBEDINGUNGEN passen.
Ich denke, das ist auch ein gangbarer Weg.
Daß man mit dem Lebewesen Pferd artgerecht, anständig, respektvoll umgehen soll - ich denke, da sind wir uns alle einig.
WIE das jeder einzelne auslegt (allein da gibt es ja schon himmelweite Unterschiede, was für den einen Konsequenz ist, ist für den anderen Gewalt...) und umsetzen kann - das ist dann nochmal ein anderes Paar Schuhe.
So, Wort zum Sonntag...ähm...Mittwoch. :1:
LG, Charly
- 09.03.2010, 21:38 #43paradei
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
okay wie MR live mit pferden umgeht kann ich nicht beurteilen, ich habe mich da einzig und allein auf das buch konzentriert und hab halt nur gesagt das es bei mir funktioniert hat. wenn man dann allerdings hier so liest was er angeblich macht, jagt das einem schon einen schrecken ein. das hätt ich ehrlich gesagt niemals gedacht.
konsequenz und gewalt liegen leider schrecklich nah beieinander. ich reite zur zeit einen hengst und weiß was konsequenz bedeutet, das könnt ihr mir glauben :D.
- 10.03.2010, 08:45 #44Leo
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Ahhhrg-und da stellt sich bei mir wieder alles auf, weil ich diese Hengst-Sprüche echt nicht mehr hören kann.
Man muss JEDES Pferd mit Konsequenz behandeln, ob Hengst, Stute oder Wallach. Konsequenz bedeutet vor allem, gleiche Reaktionen auf gleiches Verhalten. Nicht heute das eine bestrafen und morgen durchgehen lassen oder dafür loben.
Ich hör bei uns so oft Leute, die sagen "ja, mein Pferd ist eben sehr hengstig" Häh? Hengstig? Hört sich das so viel besser an als ungezogen?
Zum anderen Thema: nur weil ich ein Pferd zur Aufzucht evtl weggebe und erst mit drei zu mir hole heisst das doch nicht, dass ich dem Pferd sofort einen Sattel drauf knall und losreite. Ich kann dem Pferd doch seine Kindheit lassen, denn eine Aufzucht in einer Herde und Erziehung durch andere Pferde ist durch nichts zu ersetzen,was ich als Mensch dem Pferd bieten kann.
Vertrauen aufbauen und das Tier kennen lernen kann ich auch dreijährig noch gut.Da hab ich dann ja noch locker ein Jahr Zeit um die Grundlagen zu erarbeiten bzw zu festigen. Halfterführigkeit, Hufe geben etc bis es überhaupt ans reiten geht.
- 10.03.2010, 10:20 #45Chilly
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Ich bin in meinem bisherigen Leben sehr gut ohne JoinUp oder ähnlich geartetes Dominanztraining und auch ohne RoundPen ausgekommen. Und -das ist der Wahnsinn- Es geht tatsächlich auch ohne!
Und es bleibt allen Beteiligten ein riesen Stress erspart.:1: Je länger ich mich damit beschäftige, desto unsinniger finde ich diese Form der Erziehung und es festigt sich irgendwie der Eindruck, dass es nicht wirklich viel mit dem natürlichen Herdenverhalten der Pferde zu tun hat. Weil ich denke, Pferde regeln Konflikte immer schnell, kurz, direkt. Eine Leitstute würde einen Rangniedrigeren niemals in einen kleinen Raum locken und ihn ständig von sich wegschicken/scheuchen, bis er diese großen Unterlegenheitsgesten zeigt.
LG
- 10.03.2010, 10:52 #46*Sandra*
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Eine Freundin und ich waren letztes Jahr bei einer Vorstellung/Vorführung von MR in Ingolstadt und meine Freundin wurde sogar gefragt ob sie nicht mit ihrem Pferd kommen wolle, da scheinbar zu wenig Problempferde zur Verfügung standen - sie hat aber Gott sei Dank abgelehnt, den Stress wollte sie ihrer Stute nicht antun.
Hatten aber im Vorfeld auch schon gehört dass MR sich die Pferde für seine Shows sehr genau aussucht um eventuellen Blamagen vorzubeugen.
Soweit dazu. Das mit der Stute hätte er auch nicht innerhalb 45 min geschafft.
Ich muss gestehn, er ist ein sehr charismatischer Mann und auch mit 74 Jahren (ist er glaub ich mittlerweile) kann er einen schon in seinen Bann ziehen und im Nachhinein denke ich dass es für die Pferde zur damaligen Zeit in Amerika wirklich eine Bereicherung war - die wurden da noch ganz anders eingeritten, die wurden wirklich gebrochen. Pferdeschonende Ausbildung darauf bezogen kann man schon unterschreiben *find*
Dies kann man jedoch nur schwer auf unsere heutige "Weichei-Warmblutzucht" (ich darf das sagen, hab selber eins, ein WWB - grins) übertragen.
Aber die Beispiele die er dann doch brachte ließen mich etwas an der Glaubwürdigkeit dieser Vorstellungen zweifeln, ebenso fand ich die Umsetzung etwas fragwürdig. So stellte sich zum Beispiel ein Mann aus seinem Team hinter das "böse-nicht-verladbare-Pferd", hatte ein Art Bauzaunstück in der Hand und schob das Tier damit rein. Nun ja, kann man machen muss man nicht.
Deshalb denke ich dass so eine Vorstellung wie auch die Bücher mit Vorsicht zu genießen sind - nichtsdestotrotz finde ich dass er selbst (nicht unbedingt seine Anhänger - allen voran AK) ein wunderbarer Horseman ist der leider ein wenig dem Profit erlegen ist.
Umsichtig angewandt denke ich dass manche Ansätze durchaus zu übernehmen sind, jedoch nicht ALLES auf JEDES Pferd.
Würde ihn nicht generell verteufeln wollen denn ich glaube wirklich dass einiges von seiner "Lehre" von jedem von uns so praktiziert wird im täglichen Umgang ohne zu wissen dass er das auch aufgeschrieben hat. (blöder Satz ich hoffe ihr wisst was ich meine)
- 10.03.2010, 21:58 #47paradei
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Du weißt aber schon das man Hengste ein wenig anders behandeln muss als z.b Wallache?
Ist ja nicht irgendwie so das die nen bisschen druchgeknallter sind oder so neee die sind genauso brav wie nen wallach auch wenn ne rossige stute direkt vor ihnen steht- seh ich genauso!!
Einem Wallach darf man mal eine kleinigkeit druchgehen lassen, davon wird er schon nicht übermütig, doch einem Hengst musst du immer die Grenzen zeigen!
Aber ich bin ganz deiner Meinung. Wenn ein Hengst hengstig ist, ist er gleich ungezogen- vielleicht nennt man sowas auch einfach mal Hormone- wäre auch nicht schlecht oder?
- 10.03.2010, 22:44 #48Charly K.
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
@ paradei:
Leo ist selbst seit Jahren Hengsthalter und -reiter! :1:
- 11.03.2010, 07:40 #49Leo
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Ja, komm mich mal besuchen. Mein Hengst ist so gut erzogen, dass ein anderer Reiter nicht merkt, dass er neben nem Hengst reitet.Auch nicht mit ner rossigen Stute. Die übrigens mindestens das gleiche Hormonproblem wie ein Hengst hat. Hat ein Wallach nicht mehr, trotzdem gehört auch ein Wallach mit Konsequenz erzogen. Lässt du ihm ne Kleinigkeit durchgehen, dann probiert auch ein Wallach beim nächsten Mal mehr...
- 11.03.2010, 08:11 #50Bucanero
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
...und genau solche Einstellungen sind der Grund, warum unsere Hengste im Umgang alle händelbarer sind als die Wallache. Vielleicht werden die Situationen mit Wallachen/Stuten nicht so brenzlig, wie mit einem Hengst, wenn das Pferd mal nicht das macht, was sein Reiter/Führer etc will. Würden jedoch viele mal den ernst der Lage begreifen, dann gäb es auch ganz viele Probleme mit den Nicht-Hengsten nicht!Einem Wallach darf man mal eine kleinigkeit druchgehen lassen, davon wird er schon nicht übermütig,
Gruß,
Bucanero (die einen Hengst und zwei Wallache besitzt)
- 18.03.2010, 00:03 #51Nachtaktive
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
ich mag hengste im allgemeinem eh lieber.
nicht weil "cooler" ist mit hengsten zu arbeiten, sondern weil die hengste DICH viel besser erziehen.
ich stell mir nämlich nicht die frage "was lass ich meinem pferd durchgehen?" sondern "was lässt mir mein pferd durchgehen?" ^^
ein wallach findet es vielleicht mal ganz nett von mir, wenn er mich beim führen beispielsweise zu nem stück wiese zieht und ich ihn dann auch fressen lasse ("oh, vielleicht hat er ja hunger":confused2: blödes beispiel ich weiß, zerreißt mich bitte nich gleich in der luft ^^). so was führt auch nicht automatisch dazu, dass er meine autorität in allen dingen hinterfragt, auch wenn er die sache mit dem kleinen zwischensnack demnächst wohl nochmal ausprobieren wird.
das selbe pferd als hengst dagegen wird sich bedanken und jetzt plötzlich auch in anderen situationen mal antesten wie es denn eigentlich so um meine befehlsgewalt bestellt ist ^^
deßwegen halten auch viele reiter hengste für "bösartig" oder "komplizierter" als andere pferde, was totaler schwachsinn ist.
ist aber nur natürlich, denn wer gesteht sich schon selber gerne ein, dass er mit pferden einfach nicht umgehen kann ;)
- 21.03.2010, 17:18 #52ayla-fan
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Nun, aber nicht alle Wallache sind so. Meine RB zum Beispiel. Dem wenn du nur das kleinste Fitzelchen durchgehenlässt, probiert er es sofort in allen anderen Bereichen auch. Deswegen stimme ich da auch voll Leo zu.
- 21.03.2010, 18:09 #53Friesenstern
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
ich habe bis jetzt nur still mitgelesen...
Nun muss ich mich doch mal melden...
In der heutigen Zeit haben die wenigsten wirklich Zeit,
sich richtig um einen Hengst zu kümmern.
Diesen richtig Auszulasten ist das Problem...
23 Stunden Boxenhaft, 1 Stunde raus,
Kaum Kontakt zu Artgenossen...wenn überhaupt,
Einige die Hengste halten, obwohl sie kaum Ahnug von Pferden haben,
Nicht die Hengste sind das Problem sondern inkonsequente Besitzer...
Auf der einen Seite soll sich der Hengst in Pose werfen, aufspielen, rum tänzeln...aber bitte nicht unter dem Reiter...
und anderer Seits zahm wie ein Lamm sein...
Egal ob Hengst, Wallach oder Stute, bei inkonsequenz flippen die einen schneller aus als andere...
und wenn die Pferde nicht mehr richtig Spuren, kann man dann ein Join up machen und alles ist wieder in bester Ordnung...




- 21.03.2010, 18:58 #54RioNegro
- 21.03.2010, 20:11 #55Friesenstern
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Hallo Rio Negro
Dass weiss ich auch nicht, es wird immer wieder der Hengst hoch stilisiert...auch bei einigen hier ist der *Ton* punkto Hengst eigenartig...
Ich habe das von Nachtaktive gelesen und musste mich am *Kopfkratzen*
und ich habe unten geschrieben;
dass es egal ist welches Geschlecht die Pferde haben...
bei Hengsten kommt zum Frust noch der Trieb dazu...
- 22.03.2010, 11:08 #56Chilly
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Danke Euch beiden, ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, was der MR-Thread mit dem Thema Hengst-oder-Wallache zu tun hat. Wer das ausdikutieren mag, kann doch dafür nen eigenen Thread eröffnen.
- 05.06.2010, 16:25 #57Sterntaler12345
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
Also ich finde auch, das Pferd muss sich führen lassen und der normale Umgang wie Hufe geben und putzen sollte geübt werden. Aber da die Stute keine Zeit hat Sozialverhalten zu erlernen kommst du auch mit MR nicht weiter da die Stute es selber noch gar net richtig kann.
Lass sie Kind sein. Geh zu Wiese putze sie betüddel sie in den ersten Jahren. Aber mehr net.
Vertrauen hat auch noch kein Pferd mit 1. Denn hätte sie das, wäre auch Respekt vorhanden. Und der äußert sich nunmal so, das dir das Pferd anstandslos folgt. Sie hat null Respekt wenn sie dauernd den Kopf runtereißt oder steht. Und für später :soviel druck wie nötig..so wenig wie möglich. Sprich: Halt den Strick straf bis sie das kleinste Stück nachgibt dann sofort locker lassen-einladen-warten- Straff-locker lassen. Und das geht nicht innerhlab von 2 Tagen das sie kapiert was du von ihr willst. Das kann Wochen dauern. Bei Tieren MUSS man Geduld haben.:rolleyes2:
- 30.08.2011, 11:43 #58Gore
AW: Monty Roberts vs meiner Stute *g*
*THEMA AUSGRAB*
UPDATE
Dieser Post gilt den Skeptikern von damals:
Ich habe versprochen Euch von meinem Pferd zu berichten, da man mir nicht glaubte und mich runter machte (auch via privater Nachricht), weil ich mit meinem jungen Pferd damals etwas machte.
Mein Gefühl hatte damals dazu gepasst, also hab ich mich mit meiner damals 1jährigen Stute beschäftigt.
Mittlerweile war sie im Juni 3 Jahre alt und ich reite sie erfolgreich gebisslos ein.
Das bezieht sich nur auf drauf setzen und im Schritt umher zu spazieren, alles ohne Gebiss und Sattel zur Zeit (nur mit Western-Pad)
Mein Pferd hat Riesen Spaß an der Sache, hat noch nie ein Ohr dabei zurückgelegt oder Unwohl-Sein gezeigt und hat vollstes Vertrauen.
Genauso habe ich es in sie, ich vertraue ihr bind und sie mir, und das hätten wir nie so super weit gebracht und geschafft, wenn ich damals NICHT auf mein Bauchgefühl gehört hätte.
Egal was andere sagen, hört auf das Bauchgefühl und informiert Euch, dann geht nix schief.
Ich habe nun ein Pferd welches zur Zeit sehr viel Spaß an den Übungen hat, und bald schon in "Winter-Pause" geht, damit wir nächstes Jahr dann etwas ernster mit der Ausbildung weitermachen können.
Musste das einfach noch erwähnen, hab das all die Zeit immer im Kopf gehabt:rolleyes2:
Monty Roberts vs meiner Stute *g*
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