'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst'

Diskutiere 'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst' im Pferderomantik Forum im Bereich Reiterstübchen; hi, ich schreibe in meiner freizeit gerne bücher und schreibe auch im moment an einem. es heißt 'Lescador- sarah und der schwarze hengst', und is ...

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  1. #1
    taube nuss

    'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst'

    hi,
    ich schreibe in meiner freizeit gerne bücher und schreibe auch im moment an einem. es heißt 'Lescador- sarah und der schwarze hengst', und is des erste mal das ich aus der sicht von einem pferd schreibe... ich habe jetz den anfang fertig und auch grade überarbeitet und da wollte ich mal wissen was ihr davon haltet...


    'Mama, ich will hier jetzt langsam mal raus! Es ist inzwischen ganz schön eng hier drinnen!' Voller Protest schlug ich meine Füße mit voller Wucht gegen die Wände der warmen dunklen Höhle. Seit 11 Monaten war ich nun schon hier drinnen. Am Anfang war es sehr geräumig und gemütlich doch inzwischen war es hier eng und ich wollte raus. Ich hörte meine Mama stöhnen und dann einen Rums. Dann wurde ich endlich in die Freiheit entlassen. Es war sehr viel platz außerhalb der Höhle. Aber es war auch ziemlich kalt. Ich merkte das irgendwas anders war mein Körper verlangte etwas... Ich dachte es wäre wohl am besten wenn ich wieder zurück in die enge Höhle gehen würde, doch Mama fing an mich trocken zu lecken und ich konnte Atmen. Endlich war auch dieses komische Gefühl weg, aber es war auch sehr komisch zu Atmen. Überall waren verschiedene Gerüche und wo bekommt man hier bitte etwas zu futtern? Ich versuchte aufzustehen, doch es gelang mir nicht so richtig. Nach ein paar versuchen klappte es endlich und ich steckte meinen kopf unter Mamas Bauch um etwas nahrhaftes zu suchen- und ich wurde fündig. Aus Mamas bauch kam leckere Milch und ich konnte mich satt trinken.

    3 Jahre vergingen und meine Mama und Ich lebten zu Zweit auf einer großen Weide. Wir könnten weg, wenn wir wollten denn der Zaun war nicht sehr hoch, aber hier auf der Weide waren wir vor Feinden sicher und wir waren hier eigentlich gut versorgt. Das sagte zumindest immer meine Mama. Denn da wo sie herkommt gab es kaum etwas zu fressen und zu trinken und keinen Unterstand gegen Hitze, Kälte und Unwetter. Doch hier auf unserer Weide gab es jede Menge frisches Gras, nur ganz selten nicht genug zu trinken und einen Unterstand mit gemütlichem Stroh. Einmal die Woche kam ein Mann auf die Weide und füllte den riesigen Wasserbottich neu auf. Ausserdem wechselte er das Stroh im Unterstand. Trotz dieser netten Gesten, kamen wir ihm nie zu nahe. Früher hatten wir das mal gemacht, doch da hatte er uns mit einer Peitsche gleich wieder verscheucht. Als ich eines morgens an einem heißen Sommertag aus dem Dösen erwachte, bemerkte ich, dass etwas mit meiner Mama nicht stimmte. Ich ging zu mir und ich hörte sie sagen: ‚Ich bin krank, mein Junge. Ich werde bald sterben. Wenn ich tot bin, dann laufe weg von hier, Suche dir eine neue Weide, eine Weide mit anderen Pferden. Wenn du das nicht tust, wirst du den Rest deines Lebens einsam und alleine auf dieser Weide verbringen und ich möchte dich nicht so einem Schicksal überlassen.’
    Als gerade die heißeste Zeit des Tages gerade vorüber war, kam der Mann um Wasser zu bringen. Meine Mama war inzwischen sehr schwach geworden. Als der Mann sie sah, ging er auf uns zu. Ich legte die Ohren an, denn ich wollte nicht, dass dieser Mann meiner Mama zu nah kommt! Dafür kannte ich ihn viel zu wenig. Doch der Mann missachtete meine Warnung und so stieg ich in seine Richtung. Er schlug mit der Peitsche nach mir, sodass sie einen lauten Knall von sich gab. Unsicher ging ich einige Schritte zurück, bevor ich ein weiteres mal auf den Mann zuging. Ich wollte die Peitsche ignorieren, denn schließlich machte sie ja nur krach, doch als ich nach dem Mann trat und ihn in der Seite traf, schlug er mit der Peitsche so nach mir, dass das lange Seil meinen Rücken traf. Der Schmerz war grauenhaft. Erschrocken lief ich auf Abstand. Immer wenn ich versuchte mich wieder zunähern, kam der Mann mit der Peitsche an. Ich musste mich geschlagen geben. Ich konnte meine Mama nicht weiter beschützen. Eine Zeit lang hockte der Mann neben meiner Mama und strich ihr über den Hals. Nervös zuckte ich mit den Ohren und lief hin und her. Irgendwann kam ein unbekanntes Fahrzeug mit Anhänger auf die Weide gefahren. Ein dicker Mann stieg aus und ging auf den ersten Mann zu. In der Hand hielt er ein Seil. Sie legten das Seil um den Kopf meiner Mama und zwangen sie aufzustehen. Ich legte die Ohren an und machte einige Schritte auf die beiden Männer zu, doch sofort schlug der Mann mit der Peitsche nach mir. Meine Mama wurde auf den Anhänger geführt und alle fuhren weg. Ich rief so laut ich konnte nach meiner Mama. Am Anfang bekam ich noch eine Antwort, doch sie wurde immer leiser, bis ich schließlich gar nichts mehr hörte.

    lg Jessi :)


  2. #2
    Dakota

    AW: 'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst'

    erinnert mich irgendwie an black beauty

    Also den Anfang find ich ganz gut...
    Aber den Mittelteil solltest du noch mal überarbeiteten...
    es kommt nicht so ganz raus was die rolle des Mannes ist, einmal hat man ein böses bild, in der nächsten sekunde ein gutes.. da solltest du dich entscheiden wie du ihn dem leser rüberbringen willst...

    und im mittelteil springen die ereignisse sehr schnell... am anfang beschreibst du alles recht ausführlich da kommt man als leser gut mit... nur im mittelteil springen die ereignisse teilweise pro satz.. das macht es recht schwer zu lesen..
    gerade die ICH-TIER perspektive ist recht schwierig, da musst auspassen dass es nicht verwirrend wird

    Für den rest ein kleiner tipp : schau dass die geschichte nicht zu durchschaubar wird..also dass man im vorneherein schon weiß -> mädchen findet wilden misshandelten hengst, der sich nur von ihr reiten lässt. punkt. hast jetzt ein thema gewählt wozu es schon etliche bücher und storrys gibt... also dass das buch an spannung behält..

    nicht als kritik sehen , sind nur tipps ;-)

  3. #3
    taube nuss

    AW: 'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst'

    danke für die tipps :-)
    ich setze mich gleich ran es zu überarbeiten =)

  4. #4
    Kascha

    Daumen hoch AW: 'Lescador- Sarah und der schwarze Hengst'

    huhu

    also ich find das bisher garnicht so schlecht!
    halt uns doch auf dem laufendem mit deinem buch wenn du möchtest :)

    ich weiß nicht ob du das jetz nur so geschrieben hast oder ob du den text so lassen willst aber ich würde mehrmal einen abstand halten..also zwishcen den zeilen.
    eben immer wenn ein gedanke zu "ende" ist...
    das kommt dann auch für den leser besser rüber.

    auch würde ich an deiner stelle (auch wenn ich nicht weiß wie´s weitergeht) es nicht auf die blackbeauty-art gestalten würde...das gibts schon sooo oft...mach was neues "interessanteres" :)

    lg kascha

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