Hope, ein wahres Pferdeschiksal
Es begann an einem Montagvormittag auf einem Viehmarkt. Da entdeckten wir dich. Du sahst gar nicht gut aus, viel zu dünn und mit verklebten Augen und Fell. Wir hatten Mitleid mit dir und kauften dich. Dein Halbbruder neben dir machte ein riesen Theater als wir dich wegführten und so kauften wir auch ihn. Ihr war beide Shettyfohlen .Wir wollten euch nach hause führen, denn der Weg war nicht weit. Doch für dich war er zu weit. Wir waren erst ein kleines Stück gekommen da sackten dir die Beine weg. Du lagst völlig erschöpft auf dem Boden. Ein paar nette Menschen brachten uns eine Schüssel Wasser, aber du konntest nicht so trinken. Ich hab meine Finger ins Wasser getaucht und du hast das Wasser von meinen Fingern geleckt. Wir haben dich dann getragen, viel wogst du ja nicht. ich bin dann vor und habe eine Schubkarre und eine Decke geholt. Wir haben dich dann in die Decke gewickelt und in die Karre gelegt. So brachten wir dich und deinen Bruder zu uns nach hause. Von unterwegs riefen wir schon den Tierarzt, der dir helfen sollte. Als wir bei uns ankamen legten wir dich vorsichtig ins Stroh und gaben dir Wasser aus einer Babyflasche. Auch dein Bruder , der viel kräftiger was als du war total am ende seiner Kräfte. Der Tierarzt kam und spritzte dir etwas zur Stärkung, gegen deine Durchfall und lies ein Aufbaumittel da. Die Medikamente schienen zu wirken. es ging dir besser. Am Abend schaute ich noch mal nach dir. Du lagst flach da und warst am zittern. Ich rief wieder den Tierarzt. Und wickelte dich in eine Pferdedecke von meinem Shetty. Das schien zu helfen. Der Tierarzt kam wieder und meinte du und dein Bruder sollten besser in den Stall. Das fandet ihr gar nicht gut. Aber du warst zu schwach um dich großartig zu wehren und dein Bruder, dem wir den Namen Campino gegeben hatten folgte dir. Dir hatten wir den Namen Hope gegeben, weil wir hofften dass du es schaffst. In dieser Nacht schaute ich unzählige Male nach dir. Am nächsten tag ging es dir schlechter. Der Durchfall war noch viel schlimmer geworden und du hattest Fieber bekommen , hohes Fieber. Die Entscheidung stand an: Sollten wir dich erlösen oder es mit der Pferdeklinik versuchen. Wir entschieden uns für die Klinik. Jetzt ging die Suche nach einem Hänger los. Da der Hänger den wir sonst immer benutzten Kaputt war. Zum Schluss fanden wir einen Hänger, der aber keinen Tüv mehr hatte. Das war uns egal. Wir haben viel Stroh in den Hänger getan und dich in den Hänger getragen, deinen Bruder dazu gestellt und sind losgefahren. Wir wussten nicht ob du die 1 stündigen Fahrt überleben würdest, aber wir wollten nichts unversucht lassen um die ein Leben zu ermöglichen. Wir kamen in der Klinik an und die Tierärztin dort hatte tränen in den Augen als sie dich sah. Deine Brüder haben wir auf die Hundewaage in der Haustierabteilung gestellt- 45 Kg. Das war zu wenig. Du brachstes gerade mal 38 kg auf die Waage. Du bekamst sofort einen Dauertropf und es wurde ein großes Blutbild und eine Kotuntersuchung bemacht. Du und auch dein Bruder waren total verwurmt. Aber deine Blutwerte geben Grund zur Hoffnung. Wir leisen euch in der Klinik. Dort wart ihr in guten Händen und tatsächlich schon nach wenigen tagen ging es Bergauf. Ihr teroresiertest die ganze Klinik und trotzdem wart ihr der Liebling aller Pfleger. Doch dann kam das Fieber zurück. Die Ärzte kämpften um dich und gerade als wir dich aufgeben wollten sank das Fieber. Du warst eine echte Kämpfernatur. Es ging wieder bergauf. Du nahmst sogar zu. Doch dann bekamst du wieder Fieber und auch der Durchfall kam zurück. Die Ärzte haben 2 tage alles menschenmögliche und unmögliche versucht ,doch dein Darm hatte aufgehört zu arbeiten und wir mussten dich gehen lassen. Deinen Bruder holten wir ab und schworen uns dich nie zu vergessen.
Und das der Mann der dafür verantwortlich war , dass es dir so schlecht ging nicht ungeschoren davon kommt. Wir haben ihn wegen Tierquälerei angezeigt .
Du bist nicht umsonst gestorben.
Vielleicht rettet dein Tod andere Ponys.
In den Herzen der Menschen die dich gekannt haben und dich möchten wirst du ewig weiter leben.
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Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Diskutiere Hope, eine wahre Pferdegeschichte im Pferderomantik Forum im Bereich Reiterstübchen; Hope, ein wahres Pferdeschiksal Es begann an einem Montagvormittag auf einem Viehmarkt. Da entdeckten wir dich. Du sahst gar nicht gut aus, viel zu dünn ...
- 22.10.2011, 23:54 #1Shini-Girl
Hope, eine wahre Pferdegeschichte
- 06.11.2011, 21:50 #2Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
schade , dass anscheinend keiner was dazu zu sagen hat Leute ich beise nicht schreibt mir ruhig eure meinung
- 06.11.2011, 22:13 #3Gromit
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
hi,
gibts nicht auf pferdemärkten eine tierärztliche aufsicht? hättet ihr nicht den veranstalter des marktes sofort informieren können? meistens ist zu solchen gelegenheiten doch auch lokale presse vor ort.

ist denn aus eurer anzeige was geworden?
lg
- 07.11.2011, 10:00 #4Streunerin
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Was soll man dazu sagen. Schöne aber auch traurige Geschichte.
Aber dadurch DAS ihr die Beiden gekauft habt habt ihr den Händler noch unterstützt wenn mans mal realistisch sieht.
Denke die bessere Alternative wäre gewesen SOFORT den Veranstalter zu informieren oder das Veterinäramt das dem Mann die Tiere entzogen werden und das ganze Strafrechtlich verfolgt wird.
Dabei hätte ich dann wenn ich die Beiden hätte haben wollen angegeben das ich die beiden Ponys aufnehmen würde.
Die Frage ist halt ob man in so einer Situation so klar und logisch denkt wenn man mit sowas noch nicht oft konfrontiert wurde im Leben oder ob man einfach nur denkt: Die armen Tiere die muss ich retten also kauf ich sie.
Von daher sehe ich die Geschichte von zwei Seiten...
- 07.11.2011, 14:03 #5Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
hallo @Gromit : es war ein Ta anwesend ,aber nur auf dem Papier der veranstallter des markte war die gemeinde und die sah keinen Handlungsbedarf die presse hat einen bericht verfasst, das der Markt ein voller Erfolg war die andere seite wollte nicht gesehen werden der kerl darf nicht wiederkommen,muss alle entschadenen Ta kosten tragen mehr ist leider nicht möglich da der Mann aus dem Ausland kommt @Streunerin: auf der einen seite schon auf der anderen muss er die Ta kosten übernehmen und die leigen bei einer woche intensiv klinik behandlung immerhin bei 2400€ der veranstallter seh keinen handlungsbedarf und hat jetzt ebenfalls eine klage am hals vet amt wäre nicht mehr rechtzeit bis zum ende des marktes da gewesen deshalb haben wir mit absprache mit dehnen so gehandelt und für Campino hat es sich gelohnt glg
- 09.04.2012, 22:04 #6Pongoknuffel
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Ich hatte grad Tränen in den Augen.....
GRueße,
Pongoknuffel
- 09.04.2012, 22:32 #7Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
ich auch immer wenn ich an die kleine denken muss
die Anzeige läuft noch aber jetzt kommt der Hammer
der typ hat bei der Polizei einen falschen Namen angegeben!!!
ist das zu glauben
- 09.04.2012, 22:39 #8Pongoknuffel
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Jetzt hat er erst recht damit auf sich aufmerksam gemacht. Ich glaub auf den wartet ne fette Geldstrafe und seine Genehmigung(wenn er überhaupt eine hat) seine Tiere auf nem Viehmarkt zu verkaufen.
Pongoknuffel
- 09.04.2012, 22:57 #9Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
ganz genau
die polizei fandet mit hochdruck nach im
in zusammenarbeit mit den niederländischen kollegen weil da kommt der kerl her...
- 10.04.2012, 02:20 #10Liv
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Echt tragische Geschichte..:(
wie geht es dem kleinen Kerl jetzt ohne seine schwester ? lg
- 10.04.2012, 13:25 #11Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
ja das ist es
ganz gut
leider ist aber auch sein imunsystem geschwächt
(ta vermutet er habe keine biestmilch erhalten)
sodas er auch heute noch imunpräperrate braucht und bei nasskalten wetter entweder im stall bleiben muss oder eine dicke decke drauf
ansonsten ist er ein ganz normaler junghengst der gerne seine freunde teroresiert und den zaun auf strom testet
- 10.04.2012, 15:31 #12Pongoknuffel
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
Ich wünsch dir und dem kleinen Mann viel kraft und glück und hoffe für euch das er bald ein ganz normales Ponyleben fürhren darf.
Pongoknuffel
- 10.04.2012, 15:33 #13Shini-Girl
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
danke
werde das auch seiner besitzerin ausrichten
campino gehört meiner besten freundin
- 10.04.2012, 19:04 #14Pongoknuffel
AW: Hope, eine wahre Pferdegeschichte
achso, das wusste ich nicht. Dann richte ihr das aus :)
Pongoknuffel
Hope, eine wahre Pferdegeschichte
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