Gedichte und Geschichten

Diskutiere Gedichte und Geschichten im Pferderomantik Forum im Bereich Reiterstübchen; Hoffe es kommen viele Gedichte und Geschichten, können auch so ne Art FanFiction sein! Habt viel Spaß! vlg...

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  1. #1
    rocco

    Daumen hoch Gedichte und Geschichten

    Hoffe es kommen viele Gedichte und Geschichten, können auch so ne Art FanFiction sein!
    Habt viel Spaß!
    vlg


  2. #2
    Nina

    Daumen hoch

    Da kann ich nicht mehr als nur "Daumen hoch" sagen. Denn so wird der Off Topic bereich auch mal ordentlicher :-)

    Gruß
    Nina

  3. #3
    rocco

    Reden Hi

    *rotwerd*
    Joa, das hoffe ich auch!
    vlg

  4. #4
    Goldika-4-Ever
    Also soll man jezze hier gedichte oder geschichten oder sowas reinschreiben oder wie??
    soll das dann auch übers thema pferde sein??
    Sorry hab aba grad echt kein plan :o

  5. #5
    rocco

    Blinzeln Hi

    Du kannst hier Gedicht und Geschichte über Pferde reinschreiben!
    Viel Spaß vlg

  6. #6
    Reykjavik

    Zitat Zitat von Goldika-4-Ever
    Also soll man jezze hier gedichte oder geschichten oder sowas reinschreiben oder wie??
    soll das dann auch übers thema pferde sein??
    Sorry hab aba grad echt kein plan :o
    An sich sollten hier schon Gedichte mit dem Thema Pferd veröffentlicht werden, da dieses Forum auch den Namen "Pferderomantik" trägt.
    Ich denke aber, dass sich hier über ein Thema, innerhalb dieses Forums, mit außerpferdischen Gedichten, auch nachdenken lässt.

  7. #7
    rocco

    Rotes Gesicht

    Zitat Zitat von Reykjavik
    An sich sollten hier schon Gedichte mit dem Thema Pferd veröffentlicht werden, da dieses Forum auch den Namen "Pferderomantik" trägt.
    Ich denke aber, dass sich hier über ein Thema, innerhalb dieses Forums, mit außerpferdischen Gedichten, auch nachdenken lässt.
    Also ich meine man kann hier selbst geschriebene Gedichte und Geschichte reinschreiben!
    vlg

  8. #8
    Goldika-4-Ever
    aso ok danke=)) :o

  9. #9
    Reykjavik

    Zitat Zitat von rocco
    Also ich meine man kann hier selbst geschriebene Gedichte und Geschichte reinschreiben!
    vlg
    Das scheint mir schon alles sehr klar rocco! :)

    Sie fragte nur, ob man auch Geschichten/Gedichte verfassen darf, die einen "außerpferdischen" Hintergrund haben.
    Deswegen sagte ich nur, dass dieses Forum eigentlich "Pferderomantik" heißt, aber es bestimmt bald ein Thema geben wird, indem auch andere selbstgeschriebene Dinge veröffentlicht werden können.

  10. #10
    Goldika-4-Ever
    Joa=)) also eigentlich wollt ich überhaupt so wissen, was man reinschreiben soll, und über welches thema und alles:D
    Kann man auch sachen von anderen?? hab nämlich ein total schönes mal gelesen inner zeitschreitf oder so=))

  11. #11
    rocco

    Reden Hi

    Natürlich alles was mit Gedichten zusammen hängt!
    vlg

  12. #12
    einsamewölfin
    Hoffe, man muss nich nur selbstgedichtete Gedichte reinschreiben :o

  13. #13
    rocco

    Blinzeln Hi

    Nein, muss man nicht!
    Ich hoffe jemand fängt ma an!
    vlg

  14. #14
    PonyLady

    Also Behandelt Eure Pferde Immer Gut!

    Der Herr der Pferde


    Für jedes Pferd steht im Paradies ein große Truhe mit tausend goldenen Perlen. Behandeln die Menschen das Pferd auf der Erde gut, wird bei jeder Wohltat eine Perle herausgenommen. Wenn das Pferd gestorben ist und auf die ewige Weide kommt, zählt der Herr der Pferde die übriggebliebenen Perlen. Wer bei den Menschen Schlimmes erlebt hat, wird dann für die schlechte Erdenzeit entschädigt.

    Eine schöne Holsteiner Schimmelstute kam eines Nachmittags am Gatter des Paradieses an. „Deine Truhe ist fast leer”, sagte der Herr der Pferde, „du musst ein gutes Leben gehabt haben.” Die Stute nickte bedächtig. “Meine Besitzer haben alles für mich getan. Als ich Probleme mit den Hufen bekam, haben sie mich auf die Weide gestellt, damit meine Beine geschont wurden. Sie haben dafür gesorgt, dass ich jeden Tag laufen und toben konnte, und so wurde ich mit ihnen zusammen sehr alt. Und als die Stunde des Abschieds gekommen war, sind sie bis zur letzten Minute an meiner Seite geblieben.” Die Stute schwieg einen Moment. „Ja, ich habe es sehr gut gehabt da unten.”

    „Such dir eine Weide aus”, schlug der Herr der Pferde vor. „Ich brauche keine große Wiese”, entgegnete die Stute, „gib die großen Weiden meinen Kollegen, die auf der Erde nicht so viele gute Tage gesehen haben.”

    Als nächstes stand ein großer Friesenwallach vor dem Paradies-Gatter. Auch er war sehr, sehr alt. So alt, dass seine schwarze Mähne grau geworden war, was man nur ganz selten sieht. „Auch bei dir finde ich nur noch wenige Perlen in der Truhe”, sagte der Herr der Pferde. „Ich habe es sehr gut gehabt”, sagte der Friese. „All die Jahre bin ich mit Liebe umsorgt worden. Und als die Stunde des Abschieds kam, ist mein Mensch bis zur letzten Minute an meiner Seite geblieben.”

    Dann kamen zwei braune Schulpferde angetrabt. „Wie ist es euch ergangen in der Reitschule?”, fragte der Herr der Pferde. „Ich wundere mich, dass ich in eurer Truhe nur noch wenige Perlen sehe.” „Das muss dich nicht wundern”, sagten die Schulpferde, „unser Stallbesitzer hat uns helle Boxen bauen lassen, statt sich ein neues Auto zu kaufen. Weil wir bessere Trensen brauchten, hat er sogar auf den Urlaub verzichtet.”

    „Gab es denn nie Reitschüler, die hässlich zu euch waren?” - „Manchmal schon”, gaben die Schulpferde zu. „Aber die Liebe der Kinder hat uns immer wieder Mut gemacht.” Die Braunen sahen den Herrn der Pferde an und sagten: „Wir haben es wirklich gut gehabt da unten. Und als die Stunde des Abschieds kam, hat uns der Stallbesitzer auf unserem letzten Weg begleitet.”

    Ein zierlicher, schwarzer Traberwallach kam jetzt auf das Paradies zu, kaum älter als vier Jahre. Sein Fell glänzte wie Seide, aber seine Augen waren müde und ohne Glanz.

    „Warum bist du hier, mein Freund?”, fragte der Herr der Pferde. „Du bist noch zu jung zum Sterben.”
    „Ich war keine gute Geldanlage”, antwortete der Traber. „Auf der Trabrennbahn war ich zu langsam. Sosehr ich mich anstrengte, ich konnte nicht schneller laufen. Mein Besitzer sagte, ich sei zu teuer zum Durchfüttern und hat mich zum Schlachter bringen lassen.”
    Der Herr der Pferde öffnete die Truhe des Trabers und fand sie noch fast gefüllt bis zum Rand. „Das muss ein trauriges Leben gewesen sein”, sagte er, „hast du nicht einmal eine schöne Kindheit gehabt?”
    „Kindheit - was für ein wundervolles Wort”, sagte der Traber versonnen. „Was bedeutet es?”
    „Kindheit”, sagte der Herr der Pferde, „das heißt mit anderen Fohlen über Wiesen galoppieren, im Spiel die Kräfte messen, sich wälzen und in Seen baden, seinen Platz in der Herde suchen und Freunde finden. Man lässt doch die Pferde drei Jahre lang Kind sein, bevor die Arbeit beginnt. Hast du das nicht erlebt?”
    „Nein”, sagte der Traber, “für mich fing das Training mit einem Jahr an. Sie haben mir den Kopf mit Lederriemen zurückgezogen und die Zunge festgebunden, damit ich nicht galoppieren konnte. Als ich zu langsam war, haben sie mich mit Peitschen aus Stacheldraht geschlagen.” „Warum tun sie das?”, fragte der Herr der Pferde zornig. „Man kann viel Geld mit Wetten auf der Trabrennbahn verdienen”, sagte der Traber, „mit einem schellen Traber kann man reich werden. Ich war leider ein schlechtes Geschäft.”

    Da führte der Herr der Pferde den kleinen Traber auf die große Paradiesweide mit Seen, die gefüllt war mit schimmerndem Himmelstaub, mit Plätzen aus goldenem Sand zum Wälzen und endlosen Wiesen zum Galoppieren. Alle Traber und die anderen Pferde, die von ihren Besitzern als Sportgerät missbraucht worden waren, vergnügten sich darauf. Fasziniert blieb der Traber stehen. „Ist das Kindheit?”, fragte er entzückt. „Lauf los und genieße sie”, sagte der Vater der Pferde.

    Er war voller Empörung über die Menschen, aber es kam noch schlimmer. Ein polnisches Schlachtpferd schleppte sich auf das Paradies zu, ein Bild des Jammers. Ein gebrochenes Bein hing schlaff herab, Blut sickerte aus vielen Wunden im Gesicht und an der Schulter. Das Maul war grausam geschwollen, weil das Pferd sich im Pferdetransporter halb wahnsinnig vor Durst die Zunge an den Wänden wund geleckt hatte.
    Als der Herr die Truhe des Schlachtpferdes öffnete, fehlte nicht eine einzige Perle. „Wer hat es zugelassen, dass man dich so quält?”, fragte er erzürnt.
    „Die Politiker”, antwortete das Schlachtpferd mit matter Stimme. „Sie könnten die Gesetze ändern, aber es interessiert sie nicht. Es geht nur ums Geld. Man verdient viel mehr, wenn man Pferde von Polen zum Schlachten bis nach Südfrankreich oder Italien bringt.”
    Der Herr der Pferde führte das Schlachtpferd auf seine größte und schönste Weide mit klaren, frischen Wasserquellen und Kräutern, die jede Wunde heilen. „Was ist das für ein prächtiger, goldener Ball über der Weide?”, wollte das Schlachtpferd wissen.
    „Das ist die Sonne. Kennst du sie nicht?” „Nein. Aber ich habe die Menschen davon reden hören”, sagte das Schlachtpferd glücklich und ging zu den Quellen, um seinen Durst zu löschen.
    Da versammelten sich die Privat- und Schulpferde, die es gut gehabt hatten auf der Erde, und sagten zum Herrn der Pferde: „Es ist gut, dass unsere armen Freunde es hier so paradiesisch haben. Aber kommen ihre Peiniger ungeschoren davon?”

    “Sie bekommen ihre gerechte Strafe.” „Welche?”, wollten die Pferde wissen. „Sie müssen als Pferd zurück auf die Erde. Dort haben sie das Gleiche zu erdulden wie die Tiere, die sie gepeinigt haben.”
    Der Herr der Pferde winkte ihnen, ihm zu folgen. Sie gingen lange Zeit über einen schmalen Pfad, bis sie an einen großen Platz gelangten, auf dem eine gewaltige Waage aufgebaut war. Jeder Mensch wurde vor diese Waage gerufen, und es wurden zwei Fragen gestellt. Ein Rennstallbesitzer stand gerade vor dem höchsten Gericht.
    „Wer hat etwas Gutes über ihn zu berichten?”, hieß die erste Frage. Es fanden sich einige, die auf der Trabrennbahn gewonnen hatten, die mit ihm gemeinsame Sache gemacht hatten, und sein Kampfhund, der von ihm gut behandelt worden war. Dann kam die zweite Frage: „Wer von den Trabern hat etwas gegen ihn vorzubringen?”
    Da galoppierten alle seine Traber heran. Die, die hohe Preise gewonnen hatten und die, die er zum Schlachter geschickt hatte.
    „Was habt ihr ihm vorzuwerfen?”, fragte der Richter. „Er hat uns die Kindheit gestohlen”, klagten die Traber. Sie stiegen auf die andere Waagschale und drückten sie mit ihrem Gewicht ganz nach unten.

    Danach sahen die Pferde einen Politiker vor dem Gericht. Er fand eine ganze Anzahl von Menschen, die für ihn aussagten.
    „Er wird sich geschickt herausreden - wie auf der Erde”, befürchteten die Pferde, „da sind viele, die er mit Geld bestochen hat und die ihm wichtige Posten zu verdanken haben. Mindestens fünfzig Menschen. Wer wird gegen ihn aussagen?”
    „Fünfzigtausend Schlachtpferde”, sagte der Herr der Pferde, „er wird keine Chance haben...”

  15. #15
    Domingo's Desaster
    WOW!
    Die Geschichte ist wunderschön, musste fast weinen! woher hast du die? Ich liebe solche Texte mit moralischem bzw realem Hintergrund! Daumen hoch, sowas sollte auch mal in der Schule gelesen werden zB.

    Domingo

  16. #16
    rocco

    Reden Hi

    Ja echt eine schöne Geschichte!
    Danke für den Eintrag!
    VLG

  17. #17
    Nina

    Ui das ist echt eine super geniale Geschichte. Und sehr viel Wahrheit dran.

    Gruß
    Nina

  18. #18
    Goldika-4-Ever
    Die ist ja voll schön..
    hab vol die gänsehaut beomm:D

  19. #19
    besthorse

    Ausrufezeichen 3 Sprüche....

    Ich habe hier mal ein paar Sprüche die ihr vllt schon kennt:

    1. Ein Pferd galoppiert mit seiner Lunge,
    hält durch mit seinem Herzen
    und gewinnt mit seinem Charakter!

    2.Das Pferd: Anmut und Stärke gepaart mit Magie.

    und mein Lieblingsspruch:;)
    Frag mich nach der Poesie in der Bewegung, Schönheit, Intelligenz und Kraft, und ich zeige dir ein Pferd.

    Weiß ja nicht wir ihr die findet, aber ich find sie total schön und was Wahres ist ja auch dran...

    naja, liebe Grüße von

  20. #20
    Domingo's Desaster
    ja stimmt..ich hab übrigens ne webstie gefunden auf der viele sprüche unter anderem auch die von eben drauf sind.:

    http://www.nord-com.net/sandra.gerdes/hierkommt2.htm

    Domingo

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