Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

Diskutiere Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter im Springen Forum im Bereich Reiten; Hallo! Leider gibts ja keine Sparte dafür:confused2: Ich hoffe dieses Problem, was ich jetzt beschreibe kennt noch der ein oder andere . . . Mein ...

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  1. #1
    littlemoi

    Blinzeln Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Hallo!

    Leider gibts ja keine Sparte dafür:confused2:
    Ich hoffe dieses Problem, was ich jetzt beschreibe kennt noch der ein oder andere . . . Mein Problem beim Springen ist nämlich dass ich Höhrnangst habe

    Über E-Sprünge komm ich noch drüber (auch mit Pferd), aber wenn ich einen Sprung mit A-Höhe vor mir habe, dann wirds schon schwierig. Für mich sieht der Sprung dann so hoch aus und ich vergesse das Reiten und bin nicht mehr entschlossen genug.

    Es ist ja nicht so dass meine RB das nicht kann, er hat genug Potenzial auch für weitaus höhere Sprünge. Nur muss man bei ihm wirklich bis zum allerletzten Moment mit Hand und Kreuz dranbleiben sonst steht er. Er kann ein Anziehen wirklich supergut vortäuschen, ich verlass mich drauf und mache die Hand etwas zu früh auf und naja - Ende vom Lied.

    Deshalb würde ich mich sehr über Anregungen freuen, die mir Helfen die Höhenangst zu überwinden, da das E-Niveau auf Dauer langweilig wird.

    Vielen Dank schonmal


  2. #2
    Scully5

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    mal als erstes die Frage, wie lange reitest bzw, springst du schon?

    ÄHm, ja. Also ich kenne da keine Tips oder Hilfen oder sonst was. Das einzigste ist üben üben üben.

    Ist ein parcour vorhanden? Wenn ja, welchen Sprung reitest du gerne an? ich habe immer einen oder zwei Sprünge wo ich "gerne" gegenreiten, warum auch immer. Die baue ich dann meist höher und dann klappt das auch.

    Was die Sache erschwärt ist natürlich, dass deine Rb sofort stehen bleibt, wenn du nicht reitest, da geht auch ein Stück Vertrauen deinerseits verloren.

    Also schaffe erst mal 100 % Vertrauen in der E-Höhe, sprich jeder Sprung sitzt und er/sie geht rüber. Dann kannst du anfangen höher zu bauen.

    Was mir auch ein wenig hilf, sind Kombis. Einfach den zweiten Sprung höher machen, weil dann bist im Fluss und hast auch kaum Zeit nachzudenken.

    LG Daniela

  3. #3
    franzivetmed

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Huhu littlemoi,

    ich würde da jetzt persönlich dann erstmal nur das Springen, wo Du keine Angst hast und dann würde ich was gegen die Höhenangst machen. Beleg mal ein Kurs, dass hilft Dir mit Sicherheit auch im normalen Leben weiter

    Lg Franzi

  4. #4
    littlemoi

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Danke für eure Antworten!

    @ Scully

    Ich reite seit ca 8 Jahren und springe seit 5, aber nicht regelmäßig und eben auf E-Höhe.
    Auf der Reitanlage gibt es immer einen aufgebauten Parcour, genug zum üben habe ich also

    Und am liebsten reite von der rechten Hand auf die Sprünge zu. Das ist eine Macke von mir...
    Achja, ich bekomme auch Unterricht. Über kleine Sprünge komme ich auch immer drüber, außer wenn ich richtig doof hingeritten bin
    Es ist einfach nur dann, wenn es anfängt "hoch" zu werden.

    @franzi

    Die Höhenangst hat sich jetzt wirklich nur aufs Springreiten bezogen. Ansonsten macht mir die Höhe nicht aus :)

    So morgen werde ich nochmal üben (auch paar höhere Sprünge) und ich hoffe ich komme nicht erst nach 100 Anläufen drüber

    lg littlemoi

  5. #5
    Peachez*

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Zitat Zitat von Scully5 Beitrag anzeigen

    Was die Sache erschwärt ist natürlich, dass deine Rb sofort stehen bleibt, wenn du nicht reitest, da geht auch ein Stück Vertrauen deinerseits verloren.
    das denke ich auch. wenn du deine rb nicht immer übern sprung bekommst weil du nicht bis zum letzten und richtigen moment mit der hand dranwarst und das, ich sag jetzt mal "nur" auf e-höhe, ja dann würd ich mich das erst recht nicht trauen wenn die sprünge höher werden.

    da wäre ein pferd besser, was quasi alleine die sprünge nimmt und du zeit hast dich voll und ganz auf dich zu konzentrieren, ohne panik gleich im hindernis zu landen weil deine RB plötzlich stehen bleibt.

    vielleicht hast du ja am stall die möglichkeit, ein anderes, "zuverlässigeres" pferd zu reiten für den anfang der hohen sprünge?

    ansonsten finde ich die idee mit den kombis gut. wenn da der zweite sprung etwas höher ist, hast du kaum zeit darüber nachzudenken. da musst du dann einfach durch

  6. #6
    franzivetmed

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Ach so, falsch verstanden

    Wie wärs, wenn Dich dann mal einer verarscht

    Also eine Freundin oder so stellt sich in den Parcour. Du nimmst immer drei Sprünge, egal welche. Bist Du gut und sicher also ohne Angst drüber, dann schließt Du Augen und Ohren und sie macht einen Sprung ein Loch höher. Ich hab auch irgendwann Angst bekommen und zwar deswegen, dass es so schnell so hoch wurde das der Unterschied in der Höhe einfach extrem auf fiel.
    Mach es langsam ... Loch für Loch und Du wirst sehen, es wird viel einfacher gehen...

    Oh mein Gott, jetzt reim ich auch noch *crazy*


    Lg Franzi

  7. #7
    Scully5

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Die Idee an sich ist nicht schlecht. Doch spätestens wenn sie soweit ist, dass 2 Löcher höher gemacht werden, sieht man das, man sieht es meist schon bei einem Loch. Und wenn man dann erst mal weiß, welcher Sprung es ist, dann beginnt das Spiel von vorne.

    Ich denke, ich würde mir auch erst mal ein sicheres Pferdchen suche, dass schon an sich "von alleine" springt, wo man auch mal das reiten vergessen darf. Denke das wird dir dann einfacher fallen.

    LG daniela

  8. #8
    littlemoi

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Zur Zeit ist es eher schwierig an ein anderes Pferd fürs Springen zu kommen, weil im Moment alle für das Reitabzeichen trainieren. Da geht's heiß her, schließlich findet am 14.07. schon die Prüfung statt. (Und es ist ja nicht so, dass man schon seit 2 Monaten übt)
    Zudem reite ich in einem Stall ohne Reitbetrieb.

    Vor 3 Jahren habe ich mein großes RA gemacht und da musste ich ja zwangsläufig A-Höhe springen - Das hat auch geklappt. Aber das lag wohl eher daran dass das Pferd normal M springt und sich über die Höhe kaputt gelacht hat. Ich musste ihm einfach nur den Sprung zeigen und wir waren drüber.
    Da musste ich mir auch keine Gedanken machen.

    Meiner RB kann ich zwar 100% vertrauen, wenn ich richtig hingeritten bin. Und bei höheren Sprüngen klappt das eben nicht immer, weil ich mir zu viele/falsche Gedanken mache.

    Ich glaube, ich werde es erstmal so versuchen, dass die Sprünge im Laufe des Parcours höher werden. Also dass Sprung 1 ein Kreuz ist, Sprung 2 dann 80 cm, Sprung 3 ein Loch höher usw.

  9. #9
    Piennie

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Du kannst auch mit einer Reihe arbeiten. Sprich z.B. vorn ne Stange (ca. 2,20m) ein kleiner Steilsprung (ca. 3m ) noch ein kleiner Steilsprung (ca. 6,50m) nen Oxer (Meter Angaben für WB). Den letzten Sprung kannst Du dann wenn es auf kleinem Niveau klappt hoch ziehen. Pferdi und Du habt in der Reihe kaum Zeit zum nachdenken und ihr kommt durch die ersten Sprünge passend.

  10. #10
    Knitty

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    huhu
    Ich denke du solltest die sache locker angehen und dir keinen druck machen, mit der zeit wird das schon.
    Bau dir die hindernisse nacheinander hoch, bau nicht einen sprung auf einmal von E auf A, bau löcherweise hoch, so wie es dir angenehm ist. Trainiere solange auf deinem lieblingsloch ;) bis du sicher darin bist, dann kannst du dein lieblingsloch auf ein loch höher verschieben :)
    Und nach ein paar Wochen oder monaten bist du dann bei A höhe angekommen.

    Spring auch im Unterricht nicht höher als du willst, denn das bringt unsicherheit in dich und das pferd. mit dieser langsamen methode lernst du auch dein pferd noch besser kennen und die macke mit dem stehen bleiben. deine hilfen werden sicherer und auch dein Auge wird geschult und im laufe der zeit gewöhnst du dich ganz langsam an die höhe.

    Denn in der ruhe liegt die Kraft ;)



    Achso, und grundlegend solltest du dir sowieso überlegen ob springen das richtige für dich ist, vielleicht bist du ja mit Dressur und ein wenig stangenarbeit besser bedient :1:



    lg nina

  11. #11
    Todeskuss

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    alles was gesagt wurde ist absolut richtig stress dich nicht aber versuch mal in einem e pacours gas zu geben und das tempo und adrenalin zu genießen nicht das du angst bekommst aber irgendwann kommst du dann auf den geschmack umso höher die sprünge umso lustiger wirds

  12. #12
    Dian

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    Musst du höher springen als E?
    Ich mein, ist das für irgendeine Prüfung wichtig? Oder reitest du nur hobbymäßig?
    Wenn letzteres der Fall ist verstehe ich nicht, wieso du dich unbedingt zwingen willst? Schließe mich da den Vorgängern an, Stress dich nicht. Lass die A-Höhen doch erstmal fallen. Reite E bis es dir aus den Ohren kommt und du bei dieser Höhe gähnst. Dann kommt dir irgendwann ganz von alleine die Idee, dass das höher springen doch vielleicht Spaß macht. Warte noch ein halbes Jahr und dann springst du die A-Höhe mit Freude und nicht mit Angst.
    Und wenn das nie eintritt: Auch nich tragisch. Besser ein sauber gesprungener E-Parcour als ein versauter A-Sprung. Vor allem bei so einem Schlitzohr wie deiner RB. Sonst könnte es dir blühen, dass er irgendwann auch bei richtigen Hilfen parkt, einfach auf Verdacht weil er damit rechnet, dass du ja eh nicht durchhälst.

  13. #13
    Chilly

    AW: Psyche und Verhaltensänderungen beim Reiter

    HAllo!

    Ich würde auch sagen: Springe nicht höher als Du Dir zutraust. Denn das Pferd lernt schnell, wenn es sich vor der Arbeit drücken kann. Also, wenn DU nicht richtig gegen den Sprung reitest, und dein Pferd parken kann/vorbei gehen kann.

    "Wirf dein Herz zuerst rüber und springe hinterher": Den Satz stellst Du Dir beim Anreiten gegen höhere Sprünge Bildlich vor. Die höherne Sprünge würd ich auch auf erst möglichst auf einem Sicheren Pferd üben. Die "ich will da rüber"-Einstellung ist sehr wichtig.

    "Wenn Du Angst hast, gib Gas": kann auch funktionieren. Bei A-Niveau kommt man mit der Einstellung noch ganz gut über die Sprünge. Zusätzlich kann man (wenns höher wird) im Training mit der Stimme anfeuern (auch sich selber ;-) ). Beine zu und im Notfall mal die Gerte seitlich raushalten (nach dem Motto: Pass auf!)

    Dann kannst Du vorm Abzeichen versuchen mithilfe deines RL etwas höhere Sprünge (höher als im Abzeichen) zu bewältigen, dann kommt Dir der Abzeichenpacours angenehm klein vor. (Wenn die Angst vor großen Sprüngen nicht mehr so arg ist).

    Guck DIr den Pacours gut an und versuche Dich darauf zu konzentrieren (Tempo, Hilfen, Weg, Anzahl der Galoppsprünge,...) was Du gelernt hast, anstatt nur auf die Höhe der Sprünge zu achten.

    Ansonsten wurde ja das wichtigste schon von meinen Vorrednern gesagt.

    LG und viel Erfolg!

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