Kotwasser / Durchfall beim Reiten

Diskutiere Kotwasser / Durchfall beim Reiten im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo ihr Lieben, Ich habe eine Frage bzgl. Durchfall beim Reiten und allgemein zu Kotwasser. Mein Wallach hat im "Ruhezustand" ab und zu (sorry...

  1. Question

    Question Neues Mitglied

    Hallo ihr Lieben,

    Ich habe eine Frage bzgl. Durchfall beim Reiten und allgemein zu Kotwasser.

    Mein Wallach hat im "Ruhezustand" ab und zu (sorry aber ich kann es nicht anders beschreiben) "feuchte Fürze" und es kommen immer mal wieder (5-10 Tropfen Kotwasser). Das hat er aber nicht immer. Ich kann es leider auch nicht an etwas bestimmten festmachen woran es liegt.

    Er hatte keine Fütterungsumstellung oder ähnliches.

    Täglicher Weidegang, keinen Stress mit Einstellerpferden. Rein äußerlich ist er auch total ruhig, was sicher nicht heißen muss, dass er es von innen auch ist.

    Jedenfalls, immer wenn ich ihn reite (seit einem Jahr unter dem Sattel) äppelt er total oft, bis es dann schon Durchfall wird. Auch wenn wir nur 45 Minuten Schritt im Gelände gehen, äppelt er unglaublich oft, bis es irgendwann seine Form verliert.

    Er bekommt Hafer und natürlich (hochwertiges) Heu.

    Da es nichts Akutes bzw. nur ab und an ist, würde ich gerne wissen, was man da zur Darmregulierung mal kurweise füttern könnte, habe mal was von Bierhefe gehört?

    Freue mich über Vorschläge und Tipps!
     
  2. Schau mal hier: (hier klicken!)
  3. Lynne

    Lynne Bekanntes Mitglied

    Die Stute von meinen Ex SBs hatte das auch. Besonders gerne beim Auwärtstraining oder Turnieren.
    Die haben ihr Naturjoghurt gegeben um die Darmflora zu sanieren.
     
  4. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Es gibt auch bei Pferden introvertierte Typen, denen man die Anspannung kaum anmerkt. Auf die Verdauung geht sie trotzdem. Es würde mich nicht wundern, wenn die Arbeit mit dem Menschen für ihn noch nicht wirklich Routine geworden ist. Falls es jeweils nach dem Reiten schnell wieder normal ist, würde ich (noch) nichts unternehmen, sondern nur beobachten.
     
    ShikaChan, Barrie und Semmel gefällt das.
  5. Lene91

    Lene91 Guest

    Ich hab eine alte Stute unter dem Sattel: Wenn die auf einem 1-stündigen Ausritt nicht 3 Mal äppelt, mache ich mir schon Sorgen. :biggrin: Von der kenne ich das nämlich gar nicht anders. Kotwasser hat sie auch ab und an- meist dann, wenn das Raufutter auf Koppel gewechselt hat. :eek:
    Aktuell würde ich da auch bei deinem Wallach nicht groß "rumdoktern". Bierhefe schadet prinzipiell nicht. Sie ist eine gute Ergänzung zur Hafer-Fütterung (Balancer für ungünstiges Ca-P-Verhältnis) und enthält wertvolle Mineralien- wertet das Futter also auf. Müsstest du langsam anfüttern.
    Was heißt denn "ab und zu"?
     
  6. Floribot

    Floribot Neues Mitglied

    Also wenn es nur beim Reiten auftritt, denke ich dass es zuviel Stress fürs Pferd ist. Reitweise viell mal überdenken?
     
  7. caralein

    caralein Neues Mitglied

    Auch wenn die Beiträge schon etwas älter sind, möchte ich mich auch mal zu dem Thema äußern, da ich auch so einen "Patienten" habe :rolleyes_2:
    Mein 13-jähriger Westfalen-Wallach äppelt beim Reiten sehr oft (bestimmt 6-8 mal), meist beim Schrittreiten bereits 2 mal. Er verspannt sich deswegen oft schnell im Rücken und in der Hinterhand, hält den Schweif hoch und das ganze kann sich dann im Laufe der Stunde, je nach Tagesform natürlich, bis zum Durchfall hochschaukeln. Im Gelände passiert es auch ab und zu, da ist er aber meist von sich aus entspannter, als in der Dressurarbeit. Beim Longieren äppelt er auch einige Male. Er ist generell ein ausgeglichenes, umgängliches und immer ruhiges Pferd.
    Er steht mittlerweile im Offenstall, hat 24 Stunden Heu und kann nach Belieben auf die Koppel. Generell habe ich seit der Umstellung von Box auf Offenstall das Gefühl, dass ihm das viele rumlaufen gut tut. Er bekommt von mir 1x täglich Pellets. Mash oder anderes Müsli bekommt er gar nicht mehr, ich hatte das Gefühl, je mehr verschiedene Sachen ich ihn in reinschiebe desto schlimmer wird es. Habe auch schon Leinsamen gefüttert, Flohsamen, Joghurt, sämtliche tollen "Derma-was-weiß-ich-Produkte" für teures Geld, hat alles nichts gebracht. Seit einigen Monaten bekommt er zu den Pellets reine Bierhefe. Nicht in Pelletsform o.ä., sondern die vom Agrarhandel im 25kg Sack. Da habe ich tatsächlich das Gefühl, dass sie ihm gut tut. Bekommt er jetzt weiterhin. Aber die Fütterung ist natürlich nur ein Teil des Problems und mit Sicherheit bei jedem Pferd unterschiedlich. Wobei ich bei ihm das Gefühl habe, weniger ist mehr.
    Seine Vorbesitzerin ritt ihn stets mit sehr viel Druck, er musste immer funktionieren, besonders auf Turnieren. Ich denke, dass hat sich in seinem Kopf über die Jahre festgesetzt. Er ist dressurmäßig bis M** ausgebildet und läuft "theoretisch" alle Lektionen, wenn ihm nicht manchmal sein eigener Körper und sein sich selber unter Druck setzen im Weg stehen würden :biggrin: Das ganze ist dann immer ein Kreislauf: er klemmt, ich verspanne mich, er verspannt sich noch mehr, ich übe unbewusst mehr Druck aus usw....das kann dann durchaus mal in Durchfall enden und nach dem Reiten sind sowohl Pferd als auch ich unzufrieden. Deswegen probiere ich gerade ihn, bzw. uns beide, "umzuprogrammieren" :smile:. Wenn ich merke, er hat einen super schlechten Tag, packe ich ihn gar nicht erst richtig an. Zu sagen "er muss jetzt aber" bringt bei ihm rein gar nichts. Zum Teile reite ich dann einfach nur eine Stunde Schritt. Wenn ich ihn normal arbeite reite ich eine Übung oder Lektion nur für ein paar Runden, pariere ihn dann durch, lobe ihn und lasse die Zügel ganz lang. Dass er gleich merkt "ok, passiert nix und sie will ja gar nicht so viel auf einmal"... ich will, dass er lernt sich zu entspannen wenn er etwas richtig gemacht hat und dass er weiß, dass ich ihm nichts tue. Ich kann mittlerweile einschätzen, wann er etwas grade wirklich nicht leisten kann, weil ihm im wahrsten Sinne des Wortes ein Pups querhängt, und wann er etwas vllt grade nicht will. Die Taktik scheint ganz gut zu funktionieren. Er ist eig ganz motiviert bei der Sache momentan und Durchfall hatte er jetzt schon länger nicht mehr. Ganz rausbekommen werde ich es aus ihm mit Sicherheit nicht mehr aber ich glaube wir finden da für uns gaaanz langsam einen Mittelweg. Wenn meine Reitlehrerin ihn alle paar Wochen mal reitet, bekommt er gelegentlich Durchfall, da sie ihn natürlich dann doch eher mal anpackt und er sich dann selbst unter Druck setzt.
    Das ist unser Ansatzpunkt für das Problem. Vielleicht ist es ja ein Anstoß für jemanden von euch :smile: Es ist auf jeden Fall gut zu wissen, dass man nicht alleine ist damit. Manchmal kann einem das vor den anderen Reitern ja schon unangenehm sein.
     
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