Richtig reiten reicht...

Diskutiere Richtig reiten reicht... im Allgemein Forum; ich würde jetzt darunter verstehen, dass die pferdenase nicht in einer zwanghaften form gehalten wird sondern das pferd sich mit seinem kopf frei...

  1. aquarell

    aquarell Inserent

    Die von Ziegner beschriebene Ungebundenheit hat hier nichts mit der Kopf- Hals- Haltung oder mit in eine zwanghaften Form zu tun. Es bezieht sich rein auf den Raumgriff. Der Raumgriff wird freier wenn das Pferd taktmäßig und losgelassen geht. Und auch in der zu erarbeitenden Anlehnung muß Takt und Losgelassenheit erhalten werden, und damit auch der Raumgriff.
    Man spricht doch auch von der Ungebundenheit der Gänge.

    Und genau das wird auch bei von Schwabl genannt. Ich aber auch kein Wunder, beide kannten sich.
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    moin - das wird ja auch in dem hier hineinkopierten text offensichtlich, was er meinte. :)
     
    aquarell gefällt das.
  3. aquarell

    aquarell Inserent

    ja, nur paßte das nicht zusammen mit dem was du geschrieben hattest.

    Ist ja nicht schlimm, warst in deinen Gedanken schon weiter:cs16:
     
  4. kaawa

    kaawa Bekanntes Mitglied

    Barrie gefällt das.
  5. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    leider empfinde ich den artikel zwar sehr unterhaltsam, aber eine wirkliche hilfestellung - WIE man sein pferd nun über den rücken bekommt, finde ich nicht.
    ritter schreibt dazu (zitat aus obigem link):

    "Die alten Meister sagten, dass Gleichgewicht und Geschmeidigkeit die Eckpfeiler der Dressur sind. Sie bilden auch die Basis für die richtige Rückenbewegung. Das Gleichgewicht ergibt sich aus dem Reiten präziser Bahnfiguren in einem regelmäßigen Tempo, das weder zu schnell noch zu langsam ist. Dies ist unser Ausgangspunkt.

    Im nächsten Schritt können wir den Pferdekörper auf Steifheiten untersuchen, indem wir Übungen reiten, die die Schultern, die Hüften, die Wirbelsäule und den Brustkorb ansprechen. Finden wir einen Mangel an Geschmeidigkeit in irgendeiner dieser Muskelgruppen, mobilisieren wir sie durch Übungen, welche die Problemzone gezielt behandeln.
    Die Schultern werden durch Volten, Achten, Schlangenlinien, Ecken, Hinterhandwendungen, Passaden und Pirouetten geschmeidig gemacht.
    Die Hüften werden durch Vorhandwendungen in der Bewegung und Seitengänge mobilisiert.
    Die Wirbelsäule wird durch Biegungswechsel und Handwechsel geschmeidiger gemacht.
    Der Brustkorb wird durch Kombinationen von Wendungen, Seitengängen, Biegungswechsel und Handwechsel gelöst.


    In den meisten Fällen werden wir die Hinterbein mehr unter den Körper bringen und mit Hilfe der Körpermasse beugen müssen. Der effektivste Weg ist in der Regel:
    durch eine schulterhereinartige oder konterschulterhereinartige Bewegung ein Hinterbein mehr unter den Körper zu bringen und
    es mit Hilfe der Körpermasse zu beugen durch eine Ecke, eine Hinterhandwendung, Anhalten in dieses Hinterbein, Rückwärtsrichten oder eine Kombination von zwei oder mehreren dieser Lektionen."


    eine anleitung dazu - WIE man das schafft, fehlt komplett.
    denjenigen lesern, dem solche artikel was bringen, der kann das schon reiten (also biegungen). der braucht aber den artikel nicht. ;)
    ich find seine ratscläge folglich auch nicht effektiver als die seiner kritisierten kollegen.
     
  6. Fly99

    Fly99 Bekanntes Mitglied

    Ich habe jetzt nur den von dir zietierten Text gelesen Ulrike twice, aber was fehlt dir denn da? Da steht doch welche "Übungen" bei welchen Problemen helfen :reflect:
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ja - aber steht nicht dabei, wie man sie praktiziert.
    würden die leute dem pferd korrekte hilfengebung geben können, würden ihre pferde ja "über den rücken gehen".
     
  8. Fly99

    Fly99 Bekanntes Mitglied

    Ich verstehe es gerade wirklich nicht :reflect: Wie soll man denn jemanden der es eben nicht kann in einem Artikel das reiten erklären? Wäre das so einfach, gäbe es deutlich mehr Olympioniken :bahnhof:
    Für die Umsetzung hat man zuhause Reitlehrer. Und ganz ehrlich, er merkt dass sein Pferd steif in der Schulter ist, der ist für gewöhnlich auch soweit alleine Achten reiten zu können.
    Was erwartest du denn? Eine Anleitung für die Hilfengebung in einer 8? Die gibt es nicht weil zig Kann-Fälle eintreten können.:bahnhof:
     
    RioNegro gefällt das.
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    das ist ja ein "freiwilliger artikel" des dr. ritter.
    er willl den lesern was vermitteln.

    einleiten tut er das so:
    "Von Zeit zu Zeit berichten mir Teilnehmerinnen in unseren Online Kursen oder Schüler in meinen Lehrgängen von “hilfreichen” Kommentaren ihrer Lehrer oder anderer Experten, wie z.B.: “Du kannst alle möglichen Lektionen und Übungen reiten, aber sie sind nutzlos, wenn Dein Pferd nicht über den Rücken geht,” oder “Wenn der Rücken nicht da ist, dann klappt gar nichts”, oder andere Variationen desselben Themas.

    Diese Kommentare dienen meistens nicht dazu, das theoretische Verständnis oder das praktische Können der Schüler zu verbessern, sondern sie verursachen ihnen nur ein schlechtes Gewissen, weil sie einen (angeblich) schwerwiegenden Fehler aufzeigen, ohne irgendwelche praxisnahen Tipps zu geben, wie man die Situation verbessern kann. Oder sie geben vor, helfen zu wollen, indem sie sagen, man solle das Pferd “tiefer und runder” zu reiten oder es “vorwärts-abwärts dehnen” lassen.

    Solche Vorschläge sind allerdings meistens auch sinnlos, weil sie nur ein Endergebnis erwähnen, ohne den Vorgang zu erklären, wie man dorthin gelangt."

    da sind also andere RL, die sagen, dass die und die lektion nicht angebracht ist, weil das pferd nich über den rücken geht. und er kritisiert an den kollegen, dass sie keine praxisnahen tipps geben, wie man das pferd besser über den rücken kriegt.
    er kritisiert, dass sie nicht erklären, wie man das, was sie verlangen, erreitet.

    und nu denke ich ist es seine absicht, dass er das jetzt zu erklären beginnt. aber nix da. :bahnhof:
    er schreibt jetzt das auf, was der reiter laut ihm machen soll - wobei "achten" da noch das harmlose sind, denn pirouetten gehören auch dazu!...

    ritters tipp also: wenn du dein pferd nicht über den rücken bekommst, dann mach es geschmeidig durch achten und pirouetten!!mit diesen lektionen bekommst du das hin und das ist ein praxisnaher tipp, mit dem du den rücken erreichst" -
    das ist dann zwar genau das, was du laut den kollegen noch nicht reiten sollst, weil dein pferd noch nicht über den rücken geht - und erklären tu ich dir auch nicht, worin der unterschied liegt.... aber was solls ;)
     
  10. Fly99

    Fly99 Bekanntes Mitglied

    Ich verstehe das Problem echt nicht, kann gut sein dass ich auf dem Schlauch stehe :gi66:

    Aber um dein Beispiel mit den Pirouetten aufzugreifen: Wie leitet man eine Pirouette ein? WER leitet die ein und wie bringt man ein Pferd zur Lastaufnahme in der Pirouette? Eine Pirouette erreitet man nicht in drei Tagen, ich denke das weiß jeder. Wie bekommt man es also hin dass ein Pferd in einer Pirouette (Königsklasse der Lastaufnahme) NICHT über den Rücken geht? Gar nicht, sonst ist es keine Pirouette. Ist der Rücken weg schleudert man einen Kreis. Hat mit Pirouette nichts zu tun.
     
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