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15 jährige erleidet Kieferbruch und Zahnverlust nach Pferdetritt Versicherung zahlt nicht

Diskutiere 15 jährige erleidet Kieferbruch und Zahnverlust nach Pferdetritt Versicherung zahlt nicht im Versicherungsfragen Forum; Hallo , ich möchte hier wiedergeben was uns passiert ist . Zahnverlust nach Pferdetritt bei Jugendlicher Generali zahlt nicht Unsere Tochter...

  1. Diabolo1970

    Diabolo1970 Neues Mitglied

    Hallo ,
    ich möchte hier wiedergeben was uns passiert ist .


    Zahnverlust nach Pferdetritt bei Jugendlicher Generali zahlt nicht

    Unsere Tochter (15) wurde letztes Jahr von dem Pferd der Versicherungsnehmerin ins Gesicht getreten und erlitt dabei einen Oberkieferbruch und Verlust von zwei Zähnen und ein Zahn konnte reimplantiert werden aber nur als Stumpf.
    Was war geschehen?

    Unsere Tochter hat ein Pflegepferd welches mit 3 anderen Pferden auf der Weide steht.

    Die Pferdebesitzerin eines Wallaches welcher auch auf der Weide steht, bat unsere Tochter ihr Pferd (sie besaß es selber erst ca. 5 Monate) an dem Tag auch mit auf die Weide zu stellen, da unsere Tochter als erste Zeit dafür hatte.
    Ferner sollten dem Pferd (5 Jährig) an den Vorderbeinen Hufglocken angelegt werden, damit dieses sich nicht auf der Wiese verletzen kann. Unsere Tochter hat die Tiere auf die Wiese gebracht und ist dann ihrer Stallarbeit nachgegangen.
    Nach 5 Min fiel ihr ein, dass sie die Hufglocken vergessen hatte und Sie ging daraufhin erneut zur Wiese um den Wallach einzufangen, ihn anzubinden und ihm die Glocken anzulegen. Er stand noch relativ nah am Tor und unsere Tochter näherte sich in einem Bogen seitlich zum Kopf hin. Sie sprach mit dem Tier und er nahm auch Notiz von ihr. Beim Näherkommen ist er ein paar Meter weiter gegangen hat dann aber dem Kopf gehoben und die Fingerspitzen unserer Tochter berührten das Halfter.
    Plötzlich dreht das Tier sich und schlägt aus. Das ging so schnell das unsere Tochter keine Erinnerung hat wie er sich gedreht hat. Sie war wohl kurz Bewusstlos und als Sie zu sich kam bemerkte Sie, das sie aus dem Mund blutete, ging von der Wiese auf den Reitplatz wo sich 3 Leute befanden die dann Hilfe geholt haben.

    2 Zeugen haben beobachtet wie unsere Tochter die Pferde raus brachte an dem Tag und auch wie Sie erneut ohne Pferd zur Wiese ging. Auch die Hufglocken wurden nahe dem Tor gefunden. Den Unfall selber hat aber niemand gesehen.
    Unserer Tochter besitzt das Reitabzeichen und ist immer umsichtig. Das haben wir schriftlich von einigen Personen. Sie weiß das man sich nicht von hinten den Pferden nähert. Da sie keine eigenes Pferd hat, war es ihr wichtig die ihr aufgetragenen Dinge ( Glocken anlegen ) gewissenhaft zu erledigen.

    Die Generali hat abgewiesen da unsere Tochter nicht beweisen kann was auf der Wiese passiert ist und es hätte ja auch ein anderes Pferd treten können. Unserer Ansicht nach hat sich hier die Tiergefahr bestätigt, da sich das Tier plötzlich und völlig unerwartet drehte und Austrat.

    Die Versicherungsnehmerin wurde gekündigt.

    Das Pferd von der Versicherungsnehmerin ist danach noch zweimal auffällig gewesen.

    Der Wallach hat 2 Wochen später einen anderen Wallach lange gescheucht und ihn dann in die Fesselsehnen gebissen, so das das Tier 3 Wochen tierärztlich versorgt werden musste. Leider ist die Zeugin die das gesehen hat und Hilfe geholt hat gegenüber dem Pferdebesitzer (des verletzten Tieres) abgesprungen. Der Stallbetreiber hat den Wallach daraufhin auf eine andere Weide gebracht, aber auch da fing er an die Stuten zu decken und auch zu beißen. Schließlich durfte er nicht mehr auf die Wiese. Die Pferdebesizerin wechselte den Stall,

    allerdings steht der Wallach jetzt in einer Paddockbox und nicht mehr zusammen mit anderen Pferden. Das ist wohl auf Anraten der Züchterin geschen, bei der sich das Pferd von August 2014 bis Januar 2015 noch einmal in Beritt befand. Erzählt hat uns das die Pferdebesitzerin selber.

    Allerdings wollte die Züchterin uns gegenüber keine Angaben dazu machen.

    Uns bleibe jetzt nur der Weg der Klage aber auch die große Dankbarkeit dass unser Kind noch lebt.
     
  2. Raudhetta

    Raudhetta Überlebensanzugtraegerin

    Es ist leider nicht ungewöhnlich, dass Versicherungen Forderungen ablehnen. Aus diesem Grund wendet man sich mit so einer Forderung an einen Anwalt. Übrigens sollte man auch seine Krankenkasse mit an Bord holen.

    Gute Besserung.
     
    Semmel, melisse und Zitrone gefällt das.
  3. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Tut mir sehr leid für euch. Zum Glück hat sie das überlebt.
    Unfassbar. Mal wieder einer mehr auf meiner Liste der geht gar nicht Versicherungen.
    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Klage.
    Würde auch mal an Markt, WDR, schreiben. Die sind immer sehr interessiert an so Sachen. Könes kämpft oder so.
     
  4. Diabolo1970

    Diabolo1970 Neues Mitglied

    Wir waren direkt beim Anwalt und auch die Krankenkasse ist eingeschaltet. Half aber nichts.
     
     
  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Mit welcher Begründung genau wurde abgelehnt?
     
  6. Diabolo1970

    Diabolo1970 Neues Mitglied

    Da hat man uns abgeraten da jetzt ja KLage eingereicht ist. Aber vielen Dank. Werde schreiben wie es ausgegangen ist.
     
  7. Smigel

    Smigel KvD- Klugscheißer vom Dienst

    Hallo Diabolo,


    erst einmal willkommen im Reitsportforum. :astrein:

    Nun zu Deiner Sache: Mir fehlen da irgendwie die Details. Wieso hat die Generali abgelehnt? Wie seid ihr dagegen vorgegangen? Und wieso hat die Einschaltung des RA "nichts gebracht"? Wie ist die Sache ausgegangen? Wart ihr vor Gericht? Wenn ja, wie urteilte es - und weiter: mit welcher Begründung?

    Habt ihr Euren eigenen Versicherungsmenschen zu Rate gezogen? Habt ihr andere Stellen eingeschaltet (auf Schadensfälle spezialisierte Versicherungeberater? BaFin? Ombudsmann?)? Wurde der Vorstand der Generali angeschrieben (Vorstandsbeschwerde)?


    LG


    Dennis
     
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  8. Diabolo1970

    Diabolo1970 Neues Mitglied

    Meine Tochter kann nicht beweisen das der Unfall so und nicht anderst zu Stande gekommen ist und es hätte auch eins der anderen PFerde treten können
     
  9. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Deshalb wäre die Versicherung immer noch Anteilig dabei.
     
    Semmel gefällt das.
  10. Diabolo1970

    Diabolo1970 Neues Mitglied

    Wir reichen nöchste Woche die Klage ein. Unsere Anwältin hat auch mit dem Vorstand telefoniert, aber die blieben dabei das wir beweisen müßten das es so war und nicht anders
     
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