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15-jährigen Galopper einreiten: Meinungen?

Diskutiere 15-jährigen Galopper einreiten: Meinungen? im Allgemein Forum; Hallo! :-) Ich hoffe, ich bin hier mit meiner Frage am richtigen Platz: In naher Zukunft hätte ich die Möglichkeit, mich um einen 15-jährigen...

  1. sommerzeit

    sommerzeit Neues Mitglied

    Hallo! :)
    Ich hoffe, ich bin hier mit meiner Frage am richtigen Platz:
    In naher Zukunft hätte ich die Möglichkeit, mich um einen 15-jährigen Wallach zu kümmern, der in einem Zuchtstall aufgewachsen ist und bis zu seinem 5. Lebensjahr als Rennpferd lief. Er wurde dann abgegeben, die Besitzerin meinte, er hatte keine Erfolge, wisse es aber genau nicht. Er wurde als Gnadenbrotpferd gekauft und steht seit 10 Jahren mit viel älteren Pferden (20 bis 28) auf der Koppel. Wenn ich manchmal vorbeikomme, wirkt er sehr munter, machte gerne mal den ein oder anderen Satz und ab und zu machen die älteren Pferde mit. Von meinen Beobachtungen her würde ich ihn nicht als dominant bezeichnen, kann das natürlich noch nicht so genau beurteilen, da ich ihn bisher nur ein paar Mal besucht und gestreichelt habe. Optisch ist er wirklich ein ganz Hübscher, auch wenn er natürlich durch die fehlenden Muskeln sehr dünn und schwach aussieht. Zu seiner Gesundheit: Er hatte in den letzten 2 Jahren zweimal ein dickes Bein (gleiches), der TA wurde aber nicht hinzugezogen und nach ca 1-2 Wochen war es wieder weg; die Ursache und was es war ist unklar. Abgesehen davon scheint er kerngesund zu sein, jedenfalls gab es keine weiteren Auffälligkeiten. Mein Ziel wäre ein Freizeitpferd, Turniere stehen nicht auf dem Plan.
    Es wäre quasi eine Reitbeteiligung ( wahrscheinlich für wenig bis gar kein Geld, haben darüber noch nicht gesprochen), wobei natürlich bei eintretendem Erfolg ich die Kaufoption in Betracht ziehen würde.. Ein wenig Erfahrung zum Einreiten junger Pferde sowie schon etwas mehr Erfahrung zur Korrektur von Pferden habe ich, mir steht aber professionelle Hilfe nahezu kostenlos zur Verfügung.
    Bis jetzt mag sich das alles ganz schön anhören, aber nun das große "Aber": Wenn bei mir privat alles klappt, werde ich ab Ende September in ein anderes Bundesland ziehen und ich weiß bis jetzt noch nicht, ob ich es dort finanziell mit einem Pferd schaffen werde. Die Besitzer würden die Arbeit nicht fortführen, da sie am Reiten nicht (mehr) interessiert sind. Ringe daher mit meinem Gewissen..

    Was meint ihr, erstmal schauen, ob überhaupt was möglich ist oder lieber gleich lassen?
    Vielen Dank im Voraus für Eure Antworten!
    Eure Sommerzeit :)
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    "geritten" ist er ja. wenn er ein charakterlich nettes pferd ist: warum nicht?
    es gibt pferde, die wurden niemals geritten, dann man fängt spät mit ihnen an. also gehen tut das!


    nur mut! :meld:
     
  3. Ich frage mich allerdings, weshalb er als Gnadenbrotpferd gekauft wurde, wenn er doch kerngesund scheint.
     
    GilianCo gefällt das.
  4. sommerzeit

    sommerzeit Neues Mitglied

    Die Bezeichnung "Gnadenbrotpferd" habe ich einfach so geschrieben, da ja von Anfang an feststand, dass er nur auf der Koppel stehen wird. Als er damals aus dem Rennsport genommen wurde, hatten die Besitzer das über Bekannte mitbekommen und ihn aus Mitleid gekauft, näheres weiß ich (noch) nicht darüber. Werde die Woche nochmal nachfragen. ;)
     
     
  5. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Ich würde den nur anschieben,wenn Du das auch weiterhin machen kannst/möchtest.

    An sonst finde ich das etwas Sinnfrei.

    Denke aber,das es keine großen Probleme geben sollte,wenn er vorher gut vorbereitet wird,vor dem ersten Aufsitzen.

    Die vergessen das nicht,wenn die mal geritten waren.

    Und grad Blüter sind da recht einfach,wenn sie Dir 100% vertrauen.

    Die gehen für Dich durchs Feuer,wenn Du ihm Sicherheit bietest.

    Sind Super tolle Charakterpferde.

    Nur ruhig und gerecht muss man bei Denen IMMER sein.
    Sonst geht das auch ganz schnell in die Hose
     
    sokrates und Barrie gefällt das.
  6. Barrie

    Barrie Inserent

    Ich bin da sehr zwiespältig, für mich halten sich Pro und Contra in etwa die Waage. Blüter sind tatsächlich oft klare, liebe und einfache Pferde , wenn s.melisse - man sie gut und fair behandelt.
    Was ich mich fragen würde: wenn du es schaffst, er die vertraut, sich reiten läßt (nach sorgfätiger Aufbauarbeit), was wird, wenn du wegziehst? Wer nimmt sich dann seiner an? - Ich persönlich würde es nicht fertig bringen, ein Tier, "das ich mir vertraut gemacht habe " (frei nach dem Kleinen Prinzen),
    einfach zurück zu lassen. - Es sei denn, ich hätte die Gewißheit liebevoller Hände....
    Barrie
     
    Elchhexe, NaBravo, Charda und 2 anderen gefällt das.
  7. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich habe auch schon mal mit einer 15jährigen angefangen. Keiner weiß, ob die geritten war, aber die letzten Jahre stand sie nur rum. Die habe ich bis etwa 20 geritten, dann verstarb der Besitzer und sie kam weg, also da wär sie auch lange noch fit genug gewesen. Von nicht lohnen kann man also nicht sprechen.
     
  8. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Horsti,ich meine eher ,ob es sich lohnt,den aus der Rente zu holen und dann nach ein paar Monaten sowieso alles wieder hin zu schmeißen.

    Das bringt niemand mehr was.

    Das Pferdchen würde sich aber auf jeden Fall noch lohnen.

    Meine La Paze war auch fast 15 als ich sie noch mal angeschoben habe.

    Dauert bisschen länger als bei nem Jubgen,ging aber völlig Problemlos

    Der Ritter war 19,auch das ging nach 4Jahren Rente sehr gut und auch recht schnell
     
  9. satine

    satine Inserent

    Klar kann man mit einem älteren Pferd (wieder) ganz von vorne anfangen!
    Das habe ich mit meinem Araber auch gemacht.

    Und nun mein "aber".
    Der stand zwar lange, aber Pferde vergessen nicht. Ein Galopper wird anders geritten, als ein "normales" Pferd. Viele Hilfen kennen die auch einfach nicht.

    Wenn ich mich an so was wagen würde, und dann noch nicht mal an meinem eigenen Pferd, dann würde ich mir jemanden an meiner Seite wünschen, der von der Umschulung Ahnung hat!
     
  10. melisse

    melisse Ritterreiterin

    @satine
    Gebe dir Recht
    Aber ich hab ja auf der Rennbahn gearbeitet.
    Das ist meistens ein Klacks,da noch die Hilfen übers Bein einzubauen.

    Das klappt meist problemlos

    Bei den Trabern schon viel schwieriger.

    Galopper an Arbeiten ist echt kein Hexenwerk

    Und die TA schreibt ja,sie hätte kompetente Hilfe was das angeht
     
    aquarell gefällt das.
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