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2 Probleme beim Führen

Diskutiere 2 Probleme beim Führen im Pferdeflüsterer Forum; hey, ich habe seit ca. 5 monaten eine rb (stute, 22 jahre). vor einigen wochen hatte sie aber einen sehnenschaden und darf bzw muss zurzeit am...

  1. Peachez*

    Peachez* Inserent

    hey,

    ich habe seit ca. 5 monaten eine rb (stute, 22 jahre). vor einigen wochen hatte sie aber einen sehnenschaden und darf bzw muss zurzeit am tag eine stunde geführt werden. anfangs hat das bei mir super geklappt, aber seitdem es ihr wieder relativ gut geht hab ich 2 problemchen mit ihr.

    1. problem
    wenns nicht regnet führe ich sie auf dem reitplatz. sobald ein stallfremdes (!) pferd sich dem hof nähert bzw sogar am reitplatz vorbei reitet, wird sie total hibbelig und aufgeregt und fängt an rumzuspringen. erst wenn das pferd wieder außer sichtweite ist, lässt sie nich normal weiterführen.

    2. problem
    wenns regnet gehts ab in die halle. die grenzt direkt an die stallgasse und die boxen an, man sieht aber nicht was im stall passiert. bei jedem geräusch (letztens sogar der kehrende besen) "erschreckt" sie sich und fängt an mir am strick rumzuhampeln, obwohl ihr die geräusche ja bestens bekannt sind und sie nicht erst seit gestern in dem stall steht. beim reiten hat sie nie solche aktionen gebracht. ich denke sie will mich da veräppeln :twitcy: letztes mal in der halle hats eigentlich super geklappt, bis aus der stallgasse irgendein geräusch kam und sie mich sogar fast umgeschmissen hat.

    was kann ich da tun?? bitte um tipps :yes:
     
  2. Dakota

    Dakota Inserent

    jo ich würd sagen dein problem ist vollkommen normal...
    ist doch klar, dass das Pferd wenn es ihm wieder gut geht gerne wieder rennen und toben möchte... es tut ihm ja nichts mehr weh...
    natürlich ist das absolut nix wenn die sehne noch im heilungsprozess ist...
    aber sowas versteht ein Pferd nicht..

    Also ICH würd in dem Fall den TA mal fragen ob ( für die Zeit wo sie nur schritt gehen darf) mal ein paar tropfen baldrian ect ok wären...
    denn das ist das geringere übel- als wenn sie sich irgendwann losreißt, oder so rumbockt dass sie sehne wieder demoliert wird.. dann steht sie nämlich das nächtste halbe jahr.
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    jaaaa, keine einfache Zeit... Aus der Sicht des Pferdes ist es, wie Dakota schon sagt, einfach nur verständlich.
    Schmerz ist weg. Es möchte laufen. Ist voller Übermut. Da nimmt es natürlich jede noch so kleine Chance wahr, endlich mal wieder rum zu hüpfen.

    Ist eine nicht ganz ungefährliche Zeit. Weder für`s Pferd, noch für den Menschen. (vor einigen Jahren hat mir beim Führen ein Pferd sogar mit den Hinterbeinen in den Bauch getreten! Ich weiß bis heute nicht, wie das überhaupt möglich war. Denn ich hatte ihn auf Trense und wirklich am kurzen Zügel. So dass das eigentlich rein physikalisch gar nicht möglich war - weh getan hat`s trotzdem)

    Manche sind unterm Sattel besser ruhig zu halten. Also evtl Schritt reiten.

    Oder wirklich mal bißchen was beruhigendes geben lassen. Einfach um dich selbst und auch das Pferd vor Verletzungen zu schützen.
    Ruf doch den TA mal an und schildere ihm das Problem.

    Ich hab sogar schon erlebt, dass die Pferde an der Longe ganz ruhig geblieben sind. Hast halt weniger Kontrolle. Die Gefahr für dich ist verringert, die fürs Pferd natürlich um ein vielfaches höher.
    Da muss man das Pferd gut kennen, um das entscheiden zu können.
     
  4. Peachez*

    Peachez* Inserent

    hey, danke für eure antworten. klar will sie laufen und endlich wieder toben - aber wär sie dann nicht auch im allgemein hibbeliger? wenn ich mit ihr die halle oder den reitplatz betrete ist sie ja ganz ruhig - bis zu den oben aufgeführten situationen. und bei der besi macht sie das nicht, zumindest in der halle, dass sie so rumhampelt und sich als erschreckt.

    schritt reiten würde gehen, aber da will die besi dabei sein und wir schaffen es nicht beide zur gleichen zeit am stall zu sein :wub:

    ich war die letzten male auch selber total angespannt weil ich andauernd gedacht habe oh gott gleich springt/steigt sie wieder und trifft mich evtl. wirklich spaß macht das dann nicht :nah:
     
     
  5. Dakota

    Dakota Inserent

    na ja kann sein dass sie sich bei der besi noch ein bisschen benimmt , da sie sie schon länger kennt, bzw dadaurch auch evt. mehr respekt hat..
    aber unnormal ist das verhalten in dieser situation nicht...

    aber nichts desto trotz ist wie Rio Negro steigen, umrennen neben dem Menschen ist alles andere als witzig..
    Ich weiß auch nicht ob ich mich da jetzt an deiner stelle gleich draufsetzten würd.. immerhin kennst du das Pferd noch nicht allzu lange... da wär mir das Risiko zu groß,dass das in ner riesen-bockerei endet

    ganz ehrlich ich würd der besi das problem schildern und sie mal zu Baldiran ect..fragen...ist sie dagegen würd ich sie das Pferd gard selbst führen lassen.
    weil irgendwo geht die eigene gesundheit vor..
     
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    ist halt die Frage, inwiefern Ihr euch und auch dem Pferd momentan einen Gefallen damit tut, dass du das Führen übernimmst.

    Wenn das Pferd bei der Besi halbwegs ruhig ist, würde ich persönlich versuchen, dass sie auch selbst führt.

    Klar, du möchtest das bestimmt gern machen. Aber das Risiko für dich selbst, aber auch für eine Wiederverletzung für`s Pferd ist echt hoch! Und sollte man nicht unterschätzen!

    Noch dazu, wenn du schon recht angespannt an die Sache ran gehst. Das überträgt sich ja auch noch auf`s Pferd!

    Gut, inwiefern das zu organisieren ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber ich würde darüber mal ehrlich mit der Besi reden.
    Wäre ich Besi wäre mir das auf jeden Fall wichtig, dass meine RB da auch entsprechend offen und ehrlich ist.
    Und an einer Lösung interessiert ist.
     
  7. Peachez*

    Peachez* Inserent

    habe dass der besi natürlich schon gesagt, aber mehr als "ach die will sich wohl ein spaß mit dir machen" kam da nicht zurück, und halt dass ich das führen abbrechen soll wenns gar nicht geht. hab ich auch schon gemacht, damit nicht noch mehr passiert. denke halt jedes mal aufs neue "ok heut wirds bestimmt gut klappen", was ja auf dem reitplatz eigentlich auch der fall ist. es kommen ja nicht alle 10 minuten fremde pferde am stall vorbei :wink:

    hatte gehofft man kann da vielleicht was machen (außer der besi wieder das führen überlassen).

    trotzdem danke!
     
  8. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    naja, man kann schon was machen.

    Selbstbewußt und gleichzeit sehr ruhig und kontrolliert auftreten.

    Das überträgt sich auf`s Pferd. Bzw hält das Pferd auch am ehesten unter Kontrolle.

    Nur wenn`s dich bisher noch nicht so ganz 100% als Chef und vertrauenswürdigen "Meister" in allen Lebenslagen akzeptiert, kannst das halt auch nicht von heute auf morgen herbei zaubern :1:

    Ich mein, gut ist`s immer, das Pferd zu beschäftigen. Abzulenken. Damit`s nicht ständig "nach draussen hört".

    Aber ist natürlich in der Rekonvaleszenz nicht ganz so einfach. Denn Stangen treten und Seitengänge sind vielleicht noch nicht so geeignet.

    Du könntest bißchen Halten und wieder antreten und sowas üben. Damit der Geist des Pferdes bißchen mehr gefordert ist.

    Denn wenn`s nur neben dir her marschiert, hat`s halt auch Zeit, auf alles mögliche draussen zu hören. Und entsprechend dann zum Anlass für Hüpereien zu nehmen.
     
  9. Peachez*

    Peachez* Inserent

    damit hab ich auch schon angefangen. mal anhalten, wieder loslaufen, sämtliche bahnfiguren... weil eine stunde führen ist ja nicht nur fürs pferd sondern auch für den führer nicht gerade spannend :wink: und die besi sagte auch, wenn wir auf dem reitplatz sind da und was fremdes ankommt soll ich mit ihr stehen bleiben und sie gucken lassen. das ging bisher erst recht in die hose :nah: da hab ich immer versucht sie abzulenken.
    mit dem selbstbewussten auftreten hatte ich keine probleme bis sie mich fast umgeschmissen hat :swoon:
     
  10. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    ach ja, wenn was "erschreckendes" kommt, immer DRAUF ZU gehen!

    Nicht ablenken durch weg führen oder sowas. Sondern wirklich beherzt drauf zu.

    Grund:
    1. sieht`s das Pferd so besser; von hinten oder gar hinten seitlich erschrickt es sich leichter. Eben wegen der Sicht und weil viele natürliche Feinde von hinten oben kommen würden.

    2. merkt`s, dass du ja beherzt und angstfrei drauf zu stapfst. Das gibt Mut und läßt auch nicht erst auf dumme Gedanken kommen.

    Wennst Glück hast :1:
     
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