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5jähiges Pferd kaufen als Mutti von 2 (sehr) kleinen Kindern?

Diskutiere 5jähiges Pferd kaufen als Mutti von 2 (sehr) kleinen Kindern? im Pferde Allgemein Forum; Hallo! Wie im Titel erwähnt, ich hab eine 2jährige Tochter und meine Kleine ist jetzt 6 Wochen alt. Hatte jetzt sehr lange einen großrahmigen...

  1. Aurora_1990

    Aurora_1990 Inserent

    Hallo!
    Wie im Titel erwähnt, ich hab eine 2jährige Tochter und meine Kleine ist jetzt 6 Wochen alt. Hatte jetzt sehr lange einen großrahmigen Warmblutwallach, der teilweise seeeeeehr schwierig war, vor allem im Umgang. Als Mama von 2 Kindern wollte ich mir das nicht mehr geben, wir haben auch "reiterlich" sag ich jetzt mal nicht zusammen gepasst, er war eher der Gemütliche mit schlechter Arbeitseinstellung und ich bin ehrgeizig und möchte weiterkommen und nicht nur "bummeln". Er hat jetzt ganz ein tolles zu Hause gefunden und er und seine neue Besi passen perfekt zusammen, viel besser als wir es je taten.

    Für mich war beim Verkauf klar (auch wenn ich damals grad hochschwanger war), dass ich bald wieder ein Pferd haben möchte, da ich direkt am Hof wohne und es deshalb auch mit Kindern gut machbar ist, ein Pferd regelmäßig auszulasten und zu bewegen - zumindest war es das mit meinem alten Pferd. Ich bin jetzt seit Wochen auf der Suche nach einem neuen Pferd. Ursprünglich wollte ich etwas so zwischen 7 und 10 Jahren, also dass das schon ein bisschen was kennt, aus dem Gröbsten Flegelalter sag ich jetzt mal draussn sind und auf gutem A-Niveau vielleicht. Die Suche stellt sich als wahnsinnig schwierig heraus, unter 10.000 EUR finde ich kein geländesicheres, verladesfrommes usw usw Perd, das mir auch zusagt UND halbwegs gut geritten ist.
    Jetzt habe ich seit Wochen schon eine 5jährige Stute im Auge. Direkt vom Züchter, in etwa A-Niveau geritten, sehr gut geritten sogar was auf den Videos zu sehen ist und lt Züchter charakterlich eine Perle und sehr brav. Auf meine Bedenken hin ob das Pferd mit 5 schon das Potenzial zum Familienpferd hätte meinte er nur das er erstens nicht fände das Familienpferd oder nicht eine Frage des Alters wäre und dass sich die Stute sehr gut dafür eignen würde, ich solle sie mir anschauen ich wäre bestimmt nicht enttäuscht. Natürlich sagt er das erst mal aber irgendwie glaube ich ihm das. Ich weiß auch, dass auch ein 5jähriges Pferd ein ausgeglichenes Gemüt haben kann und total unkompliziert sein kann. Aber in der Regel haben die dann schon mal "wilde"Phasen. Was mich etwas schreckt ist dass die Stute noch nicht so viel im Gelände war,ich gehe sehr gerne ausreiten und seit ich Mama bin gehe ich da ungern irgendwelche Risiken ein, weil mir mit meinem Wallach einfach schon Sachen passiert sind, die einer jungen Mutter einfach nicht passieren sollten. Ich hatte mehrfach Glück im Unglück. Der Wallach war sehr stark (er war auch fast 1,80) und extrem schnellkräftig. Die wenigen Buckler oder Durchgehversuche die er gemacht hat in unserer Karriere hatte ich immer gut im Griff und er hat es nur einmal geschafft, mich abzusetzen, das war der erste Ritt nach meiner ersten Schwangerschaft. Also ich hab durch das Pferd viel gelernt und ich traue mir einiges zu. Aber er war nie extrem schreckhaft oder nervös, eher ein cooler Typ. Mir sowas könnte ich glaube ich nicht umgehen. Aber ich weiß eben aus Erfahrung, dass junge Pferde solche Phasen haben. Andererseits haben das auch ältere Pferde und mein Wallach war immerhin auch schon 10 und konnte sich noch nicht zusammenreißen, auch wenn ich ihm unterm Sattel immer ganz gut im Griff hatte. Im Umgang eher nicht, da war er teilweise unberechenbar und gefährlich.
    Ich mach mir auch Gedanken über die Haltung. Die Stute ist in Herdenhaltung aufgewachsen, ich glaube dass sie immer noch in der Herde steht. Bei uns würde sie mit nur einem anderen Pferd zusammen stehen können. Wir haben leider nur 2er Gruppen. Dafür hätte sie 24/7 eine Box mit wirklich großem Paddock.

    wie sind eure Erfahrungen? Gibt es Muttis mir Pferd, die das alles gut unter einen Hut kriegen, auch mit eher jüngerem, unerfahrenem Pferd?

    Die Stute ist schon nah dran am Traumpferd. Zumindest optisch. Ob es zwischen uns funkt werden wir morgen sehen. Sie ist eines der wenigen "interessanten" Pferde die wirklich gut geritten sind und die Vorteile eines jungen Pferdes kennen wir ja alle. Die älteren Exemplare, die schon viel kennen und weiter sind in der Ausbildung sind teilweise echt miserabel geritten und es würde auch das Zeit brauchen, das zu korrigieren. Es ist ein für und wieder.
    Freue mich über den Austausch/Diskussionen/Meinungen zum Thema!

    Noch ne Frage: ich habe noch nie eine AKU machen lassen weil meine Pferde nie extrem teuer waren. Ab welchem Preis würdet ihr eine AKU machen lassen und in welchem Ausmaß?
     
  2. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Als meine älteste Tochter ein Jahr war kaufte ich mir ebenfalls einen Fünfjährigen, und er war das perfekte Familienpferd, und ich habe es die zwanzig Jahre bis zu seinem Tod nie bereut. Schlitten fahren, selbst einfahren, Kinder drauf stapeln (5 hintereinander) hat er alles geliebt.

    Einen Tierarzt habe ich bisher bei jedem Pferdekauf drüber schauen lassen, aber ohne Röntgenbilder.
    Nachdem eine Freundin aber beim Pferdkauf Pech hatte, und ein Pferd mit von Geburt an kaputten Gelenken erwischte (lief ohne Belastung vollkommen normal, geritten war er noch nicht) würde ich in Zukunft auch röntgen lassen, egal wie teuer oder billig das Pferd ist. Spart man am Röntgen, zahlt man das evtl später am TA oder hat schlimmstenfalls ein nicht reitbares Pferd da stehen, und da sind die Kosten eben gleich, ob ich jetzt 50000 oder 500 bezahlt habe.
     
  3. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    AKU - ab jedem, ausser ich suche ein Beistellpferd oder bin bereit, ab TA-Kosten über 500€ das Pferd als Schlachtpferd seiner Bestimmung zuzuführen. Kaufkosten und Folgekosten sind beide in der Kostenrechnung zu berücksichtigen.
    Ich weiss nicht, was du bei Kindern in dem Alter mit einem Familienpferd willst.
    Ein Familienpferd ist für mich was, wo mehrere Familienmitglieder drauf reiten können- Ausser Geführe ist das doch noch lange lange lange nicht am Horizont und für mich lässt eigent lich jedes Pferd mit halbwegs anständigem Charakter von Erwachsenen geführt problemlos ein gut erzogenes Kind auf sich sitzen - dafür braucht es kein Familienpferd.
    Und wenn es darum geht, ob das Pferd brav und risikoarm ist, kann es das mit 5 und 15 Jahren sein oder auch nicht. Je nach Charakter und bisheriger Ausbildung.
    Ob ein 2,5 jähriges hoch im Blut stehendes Tier, das gerade 5x einen Reiter gesehen hat, wahrscheinlich dauerhaft brav ist, ist unwahrscheinlicher.
    Für mich passen die Art deiner hier beschriebenen Bedenken und die Kriterien des Pferdes, die dich zweifeln lassen, nicht so wirklich inhaltsmässig kausal zusammen.
    Ich würd mir viel eher Gedanken machen, ob ich so kurz nach einer einschneidenden Veränderung wie zweites kleines Kind, die ja noch nicht völlig im Alltag integriert sein kann in allen Ausmassen, tatsächlich schon wieder eine zweite draufsetzen will oder mal noch ein paar Monate warte, bis ich die zu erwartenden Anforderungen völlig überschaue.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Mai 2019
  4. Rotkäppchen

    Rotkäppchen Bekanntes Mitglied

    also meine Erfahrung in Punkto Charakter: der ist beim 3kjährigen genauso wie beim 23jährigen, der ändert sich nicht. Ich find das immer lustig wenn Leute glauben, dass die irgendwann mal "ruhiger" werden, oder weniger schreckhaft oder oder ;)

    Wenn der 5jährige paßt, dann paßt der:astrein:
     
    PinkPony, PAweide und Farooq gefällt das.
     
  5. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Die Frage ist ja eher, arangiert sich ein 5jähriges (oder 6, oder x...) mit der Haltung.
    24/7 grosse Box mit großem Paddock (wie groß ist groß?) wenn das Pferd Weidegang, Herde und auch Freilauf gewohnt ist, kann doch keiner abwägen.
    Zu zweit raus kommen wurde erwähnt, scheint aber eher Ausnahme als Regel zu sein, meinem Textverständnis nach.

    Selbst wenn ein Pferd charakterlich 1a mit Sternchen bei passender Haltung ist, kann das gute Tier bei unpassendem Umfeld zum nicht tragbaren "Monster" werden.
     
    pjoker, Rotkäppchen, Belle und 7 anderen gefällt das.
  6. Fräulein Maja

    Fräulein Maja Bekanntes Mitglied

    Also mein Isi kam aus Robusthaltung, als Fohlen unter freiem Himmel geboren, fühlt sich zwar auch in kleineren Gruppen (jetzt zu zweit mit passender Kaspernase) wohl, allerdings kannst du ihn never ever in eine Box stecken. Die kann noch so gross und toll sein da rennt er nur im Kreis.
    Umzugsbedingt 6 Monate stand er in einer Paddockbox und ich dachte das wird er arrangiert sich aber er war ein völlig anderes Pferd.
    Ich will dir keine Angst machen aber rechne auch damit dass es nicht klappen kann und du einen Plan B im Hinterkopf hast
     
  7. Luki

    Luki Bekanntes Mitglied

    Mein Pferd ist ja echt ein arsch. Im Umgang und beim Reiten.
    Ich denke ein bisschen kommt das auch durch eine unpassende Haltung. Seit wir nicht mehr Zuhause stehen, ist er zumindest beim Reiten deutlich besser drauf.

    Aber er liebt Kinder! Da kannst du lieber ein Kind drauf setzen, welches auf ihm rum hopst, als einen Profi. Auch im Umgang ist der plötzlich ein Lamm, sobald ein Kind ihn putzt oder führt.
    Und das ging auch zu Zeiten in denen er sich mit mir in den Zaun schmeißen wollte beim Reiten.

    Deshalb würde ich das niemals vom Alter abhängig machen. Entweder mag das Pferd Kinder oder nicht.
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    zum reiten für deine kinder wird sie doch eh nichts, da großpferd und kein kleines pony. es würde ja für dich ein pferd werden. und natürlich kann sie unruhig werden, wenn ihr der eingeschränkte auslauf bei dir nicht so genügt wie die herdenhaltung jetzt.
     
  9. Habiba

    Habiba Inserent

    Ich hatte nie ein kleines Pony, ich bin von Kind an "große" Pferde geritten, das kleinste war mein Haflinger. Kann man sich auch streiten was ein großes Pferd ist. Meine Stute ist 1,64m groß und damit die zweitgrößte im Stall.

    Wir haben die Stute meiner Mutter ebenfalls fünfjährig gekauft, die Dame hatte drei ganz kleine Kinder und hat die Stute nur aus Zeitmangel verkauft. So ein liebes und ruhiges Pferd mit Kindern hatte und habe ich noch nie gesehen. Sie wurde erst ein halbes Jahr vorher angeritten, hatte aber damals schon Nerven wie Drahtseile. Die Fünfjährige Tochter der Verkäuferin hat sie in den Hänger verladen.
    Es ist auch heute noch so, sobald Kinder an oder auf ihr sind, bewegt sie keinen unnötigen Muskel und ist super vorsichtig mit allen Bewegungen.
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    tja - siehst du, und die iren fragen einen fassungslos, worauf die deutschen denn reiten lernen, wenn die wenigsten kinder eigene shettys bekommen.... die fragem sich, wie das nur mit großen ponys funktionieren soll - du meinst nun, es geht sogar nur mit großferden! ;)
     
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