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Ab wann eine RB suchen?

Diskutiere Ab wann eine RB suchen? im Pferde Allgemein Forum; Hey, erstmal vorweg: mir ist klar, dass ich JEZT noch keine RB suchen kann. Es geht mir mehr darum zu wissen, wann ich damit rechnen kann...

  1. Viva Hollandia

    Viva Hollandia Neues Mitglied

    Hey,


    erstmal vorweg: mir ist klar, dass ich JEZT noch keine RB suchen kann. Es geht mir mehr darum zu wissen, wann ich damit rechnen kann (sprich: wie lange ich noch warten muss...).

    In drei Wochen fange ich bei der Reitorganisation bei mir an der Uni mit Reitunterricht an. Weil das von der Uni ist fängt das erst nach den Ferien an und deswegen bin ich schon ein paar Wochen am warten.
    Abgesehen davon, dass ich lieber öfter als einmal die Woche reiten möchte, werde ich dort nicht die Möglichkeit haben neben dem Unterricht auch etwas anderes mit dem Pferd zu machen: putzen, Stallarbeit, usw.
    Dabei finde ich das gerade so toll weil man dabei viel Kontakt zum Pferd hat und nicht "einfach nur oben drauf sitzt".

    Eine sehr gute Freundin von mir, Milou, ist seit 3 Monaten stolze Besitzerin von Zorro, ein (riesen-)großes, sehr liebes und ausgebildetes Pferd. Sie hat mich jetzt auch schon ein paar mal mitgenommen. Dann darf ich ihr mit allem mithelfen (bis jetzt bis auf's Satteln und Halfter anlegen) und am Ende darf ich auch noch ein bisschen an der Longe reiten.
    Sie hat mich sogar auch immer etwas traben lassen, was an sich ganz gut ging. Sie meinte, dass ich eine gute Balance hätte und sicher auf dem Pferd sitzen würde. Bei einer anderen Freundin lässt sie Zorro dann z.B. nicht traben, weil sie Angst hat, dass diese Freundin dann runter fällt.
    (hat Balance vllt auch etwas damit zu tun, wie fit man ist? Ich bin ansonsten nämlich ziemlich sportlich und hatte z.B. auch beim Ski-fahren lernen keine großen Probleme wärend andere Leute die meiste Zeit mit der Nase im Schnee lagen:tongue:)

    Mein Plan war also einmal die Woche Reitunterricht und dann einmal die Woche mit zu Zorro. Milou will mich auch nur mitnehmen, weil sie weiß, dass es mir hauptsächlich um Zorro geht, und nicht pur um's reiten. Zorro ist halt auch ein Turnierpferd (er kann Klasse S, muss jetzt mit Milou aber wieder ganz unten anfangen) und vor Turnieren könnte ich dann sowieso nur helfen und nicht selbst reiten. Dann will Milou die Zeit davor die einzige auf seinem Rücken sein.

    Nur leider will die Besitzerin des Hofes das nicht, dass ich öfter mitkomme. Im Grunde kann Milou ja mit ihrem Pferd machen, was sie will, aber das Familienhaus der Besitzerin liegt auch auf dem Hof und sie will nicht, dass da dann ständig "fremde" Leute sind. (auch wenn ich dann ja nicht mehr fremd wäre...)


    Jetzt sitze ich hier mit einem kleinen Dilemma, ich freu mich total dass es jetzt bald endlich losgeht mit den richtigen Reitstunden. Aber ich hätte halt gerne mehr! Vor allem neben dem Reiten auch mehr Zeit mit dem Pferd.
    Mir ist "nur" eine Stunde pro Woche dann irgendwie zu wenig!

    Meine Idee wäre dann eine RB. Am Anfang wäre es für mich wichtig, dass ich so viel wie möglich rund um's Pferd lernen kann, von der Pflege bis zum Verhalten. Ein paar Sachen hab ich zwar schon bei Zorro geübt und Milou hat mir auch schon sehr viel andere Sachen erklärt (meine Fragen haben ja auch kein Ende;)), aber ich hab da ja keine Praxis und kenne bis jetzt nur Zorro, der super lieb ist und wirklich total pflegeleicht ist.

    Ich würde auch gerne mit dem Pferd dann wandern gehen, bzw. jogge ich auch ein paar mal die Woche und ich hab jetzt schon öfter gelesen, dass das gut zu kombinieren ist.

    Ich könnte mir auch gut vorstellen dann auf dem Pflegepferd Reitstunden zu nehmen.
    Und sobald ich gut/sicher genug bin will ich dann natürlich auch auf dem Pflegepferd reiten. Und wenn ich echt sicher bin auch Ausritte machen.

    Auf lange Sicht möchte ich auch gerne lernen, wie man longiert (schreib ich das richtig?). Aber das kommt glaub ich erst, wenn man etwas erfahrener ist?


    Jetzt weiß ich aber nicht, ab wann ich anfangen soll zu suchen? Findet man als Anfänger überhaupt etwas? Für einen Anfänger wie mich müsste es ja auch ein liebes/pflegeleichtes Pferd sein.
    Oder ist das eine dumme Idee von mir?

    Liebe Grüße, Viva


    PS: sorry für den Roman hier;)

    Nachtrag: bin übrigens 22, falls das was ausmacht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Aug. 2010
  2. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    so wie ich das jetzt verstanden habe kannst du eigentlich noch gar nicht reiten und hast erst ein paar mal auf einem Pferd gesessen.
    Wenn deine Freundin nichts dagegen hat würde ich sie öfters begleiten (dass die SB keine "fremden" Leute in Begleitung einer Einstellerin duldet ist ja kompletter quatsch, daran solltet ihr euch nicht stören) und nebenher Reitstunden nehmen. Du musst halt sehen in wie weit dir das Reitangebot deiner Uni reicht. Evtl. schaust du dich jetzt schon nach einer 2. Reitschule um. Am Anfang schadet es nicht so oft wie möglich zu reiten. Du wirst wahrscheinlich sowieso erstmal Sitzlongenstunden machen und davon kann man nie genug haben.

    Du könntestdich als Pflegebeteiligung anbieten. Daraus kann sich später sehr gut eine RB entwickeln und die Pferdebesitzer sehen schon mal dass du zuverlässig und verantwortungsbewusst bist.
    Wenn du regelmässig Reitstunden nimmst kannst du in 1-2 Jahren (kommt natürlich auch auf dich persönlich an, wie gut du reitest, wie sicher im Umgang usw.) eine RB suchen.
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Aug. 2010
  3. Viva Hollandia

    Viva Hollandia Neues Mitglied

    Danke für die Antwort!

    Ja, du hast richtig verstanden!
    Ich würde jetzt auch noch keine RB suchen, gerade wegen deinen genannten Gründen. Ich würde so oder so erst mit den Reitstunden anfangen. Erst muss ich erst die Grundlagen lernen, vorher würde ich mich nicht alleine auf ein anderes Pferd setzen;)
    (auf Milous Pferd übrigens auch nicht, wenn man da den Fuß auch nur ein bißchen anders andrückt kann es sein, dass er zu gallopieren anfängt:err:)

    Nur wie lange dauert das? Milou meint, dass ich erst sicher sein muss in den Grundlagen und dass es bei allen Leuten unterschiedlich lange dauert.
    Mit welchem Zeitraum muss man da rechnen?


    Die Eigentümerin von dem Hof ist sehr eigen. Zufällig mag sie Milou. Andere Leute, die da auch ihre Pferde stehen haben, lässt sie z.B. nicht auf den Platz mit den Springsachen. Milou und zwei andere Mädels schon.
    Dazu kommt, dass Zorro erst ihr eignes Pferd war. Sie hat ihn ausgebildet und so. Sie kann es noch nicht gut haben, dass er jetzt Milou gehört. Sie ist auch total neidisch, dass er immer sofort zu Milou gelaufen kommt, was er bei ihr noch nie gemacht hat.
    Wenn sie jetzt sieht, dass Milou ständig eine Anfängerin auf Zorro lässt wird sie das nicht so toll finden...

    Milou kann natürlich machen, was sie will, aber die Stallkosten sind da sehr günstig und sie mag die anderen Mädels da total gerne. Ich will auch nicht, dass sie wegen mir STress mit den Eigentümern vom Stall bekommt!


    ...ich bin auch am überlegen, ob ich eine andere Manege suchen soll, wo ich evtl zwei mal pro Woche hingehen kann, und wo ich nicht nur Reiten lerne, sondern auch die Pflege.
    Wird dann aber halt viel teurer.
     
  4. Todeskuss

    Todeskuss Neues Mitglied

    also ich find die stallbesitzerin komisch das sind alle einsteller und für alle sollen die gleichen regeln gelten! und das auf einem reiterhof auch mal ne freundin mitkommt ist normal bzw. wenn sie das nich abhaben kann das zorro von fremden geritten wird hätte sie ihn nicht verkaufen sollen! aber jetzt zu deinen fragen: im grunde kannst du sofort anfangen du willst ja erstmal im umgang mit dem pferd lernen. und wenn du die grundlagen kannst ab in den sattel du kannst auch mal in verschiedenen ställen nach älteren pferden fragen mit denen du mal spazieren reiten oder gehen kannst das sind super lehrer und ich spreche aus erfahrung das pferd muss halt passen:smile:
     
     
  5. Viva Hollandia

    Viva Hollandia Neues Mitglied

    Danke schonmal für die Antworten!

    Ja, ich hab auf der Seite schon gesehen, dass dort auch Pensionspferde stehen (nennt man das auf Deutsch auch so?). Das ist ein guter Tipp!
    Ich werde jetzt erst einmal für ein paar Wochen zu den Reitstunden gehen und gucken wie es dort ist. Wie die Leute sind und so.
    Vllt können die ja tatsächlich Hilfe mit den älteren Pferden gebrauchen.


    Ich find die Stallbesitzerin auch komisch. Als ich das erste mal da war war die schon unfreundlich. Irgend so ein doofer Kommentar weil ich Deutsch bin...(nach drei Jahren in Holland wohnen ist man das aber gewöhnt...)
    Die mag die meisten Leute auch nicht. Und die meisten Leute, die ihr Pferd da unterbringen wollen lehnt sie (zusammen mit ihrem Vater) ab! Der passt immer irgendetwas nicht.
    Die hat aber auch echt die Auswahl, die Stallkosten sind bei ihr um die 150€ wärend das im Umkreis eher an die 300€ geht...
    Ich will auch nicht, dass es für Milou stressig wird da. Das sie jetzt ein eigenes Pferd hat war echt schon so lange ihr großer Traum und sie mag die Leute da und es passt einfach.
     
  6. nanuk

    nanuk Neues Mitglied

    Hallo;)
    Ich würd einfach mal eine Anzeige ins Internet stellen, ob es nicht jemand gibt der ein "Pfleger" sucht, gibt doch bstimmt noch andere Ställe in deiner Umgebung. Manche Leute nehmen solche Angebote gerne an, wenn ihnen etwas unter die Arme gegriffen wird und evtl springt später dann einmal eine RB raus;)
     
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich finde deine Einstellung sehr gut, sowohl deiner Freundin gegenüber wie auch dem Umgang mit Pferden/ RB.
    Wenn das Pferd deiner Freundin auf einer privaten kleinen Reitanlage mit Wohnhaus steht, kann ich gut verstehen, wenn die Eigentümerin ihr Hausrecht ausübt und nur bestimmte Leute auf der Anlage erwünscht sind! Deshalb ist deine Überlegung schon berechtigt, deiner Freundin keinen Ärger bereiten zu wollen!
    Aber du solltest trotzdem erst einmal mit dem Reiten anfangen. Oft ergeben sich aus den neuen Kontakten dann weitere Möglichkeiten.
    Vielleicht findest du jemanden, bei dem du im Stall mithelfen kannst, Pferde pflegen und mit ihnen umgehen kannst.
    Als junges Mädchen hatte ich in einem Reitstall ein Pflegepferd, das ich regelmäßig putzen und tüdeln durfte. Dort habe ich langsam auch den Umgang mit allen anderen Dingen rund ums Pferd gelernt (die schlechten wie die guten:1:).
    Ganz wichtig dazu: lese so viel wie möglich über Pferde, Verhalten, Haltungsbedingungen, Krankheiten, Fütterung etc.
    Kaufe oder leihe dir Pferdezeitschriften, Bücher usw.
    Es gibt eine große Anzahl an Literatur, und du wirst auch viel Widersprüchliches lesen. Mit der Zeit wirst du aber die Spreu vom Weizen trennen können. Wichtig ist einfach, daß du immer wieder hinterfragst, ob das, was du tust, deinem Pferd gut tut!
    Ich wünsche dir ganz viel Freude und neue Erkenntnisse mit dem "Abenteuer Pferd"!!!
     
  8. Malaika

    Malaika Inserent

    finde es auch ne gute Idee, wie du an die Sache rangehst.

    Aber noch zu deiner Frage, ab wann du mit ner eigenen Reitbeteiligung rechnen kannst: Wenn du davon ausgehst, dass du 1-2x die Woche auf nem Pferd sitzt, wobei die "Schulpferde" oftmals nicht gut ausgebildet sind, würde ich auf jeden Fall mit ca. 3 Jahren rechnen, bis du weit genug bist um an einem lieben, unkomplizerten und einfach zu sitzenden Pferd ne RB haben kannst.
    Das Ganze hat natürlich auch mit Talent zu tun und wie gut dein Reitlehrer ist. Angenommen deine Freundin lässt dich öfter mal auf ihr Pferd (was ja anscheinend gut ausgebildet ist) und du hast dabei wirklich guten Unterricht, kann es vielleicht auch schneller gehen. Am Anfang würde ich Zorro vielleicht nur an der Longe reiten, damit du nicht selber Hilfen gibst, sondern nur an deinem Sitz arbeitest. Wie du schon gesagt hast, wenn man bei Zorro den Schenkel etwas bewegt, macht er schon direkt was. Das macht ihn zu nem Pferd, dass für totale Anfänger ungeeignet ist, weil er einfach zu sensibel geritten ist und du ihn damit vermutlich auch verwirrst. Die Grundlagen der Hilfen lernst du besser auf nem Pferd, was nicht so hochsensibel reagiert. Ist besser für's Pferd und für dich. Wenn du dann deinen Körper und seine Reaktionen unter Kontrolle hast, ist das ne gute Sache um auf Zorro die Feinheiten zu lernen.

    P.S.: Waar in Nederland woon je dan??
     
  9. Viva Hollandia

    Viva Hollandia Neues Mitglied

    Haha, ik woon in Enschede, dicht bij de grens naar Duitsland! waarom kan je Nederlands praten? Woon je daar ook?

    Schade, dass es noch so lange dauert;)
    Aber in zwei Wochen geht es ja endlich los und vllt kann ich auch zweimal die Woche Unterricht bekommen. Naja, das muss ich dann mal sehen. Ich wurde schon gewarnt, dass man am Anfang nach einer Reitstunde die ersten zwei Tage nicht mehr laufen kann...;)
     
  10. Malaika

    Malaika Inserent

    Ik heb mijn opleiding in Nederland gevolgd en dan daar ook een tijd gewerkt. Daarom spreek ik Nederlands. :1:
     
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