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Abmachungen/Regeln

Diskutiere Abmachungen/Regeln im Reitbeteiligung Forum; Mit starkem oder schwachem Reiter hat das nichts zu tun. Auch nichts mit Willen mit Gewalt durchsetzen. Wohl aber mit dem eigenen auftreten und...

  1. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Mit starkem oder schwachem Reiter hat das nichts zu tun.
    Auch nichts mit Willen mit Gewalt durchsetzen.
    Wohl aber mit dem eigenen auftreten und dem was man macht. Oder eben nicht macht.
    Auch ein schwacher Reiter kann stark sein, es kann da schon die Einstellung reichen die sagt wir machen das jetzt, und nicht wir machen das vielleicht.
    Das ist wie mit der Angst. Die hat man oder hat sie nicht, verstecken kann man die aber nicht, das Pferd nimmt die wahr.

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  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ich denke jedoch, dass es dem schwachen reiter nichts bringt, stark gegenüber dem pferd zu sein.
    denn er wird dann immer ein schwacher reiter bleiben.
     
  3. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Es ging doch gar nicht ausschließlich um das Reiten? Natürlich ist eine gewisse Grundfähigkeit des Reiters nötig, aber ansonsten ist es eine eher mentale Aufgabe, jemanden zu überzeugen und zu führen. Dazu gehört zunächst einmal eine klare Vorstellung davon, was man selbst will und dann die Fähigkeit, das auch auszudrücken. Wobei Pferde recht gut unsere Körpersprache lesen können, am Boden und im Sattel. Ein Mensch mit klaren Zielen und ehrlichem, spontanem Ausdruck wird immer überzeugender wirken als ein unentschlossener, unsicherer und krampfhaft bemühter Mensch - nicht nur auf Pferde!

    Meine Stute lief von Anfang an problemlos mit meinem Mann überall hin, obwohl oder weil der sich nicht besonders dafür interessiert, wie ein Pferd funktioniert. Er weiß nur genau, wohin er will und kommt nicht auf den Gedanken, dass das Pferd anderer Meinung sein könnte :)
     
    Lorelai, Ritter Kunkel und Askja gefällt das.
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ja, die geschichte kenne ich auch oft so ähnlich. bs der mann dann "machen" möchte bzw muss.

    ein reitschülervater hatte für seine kinder als die klein waren ein pony im garten. das spannte er einfach so mit halfter vor eine kutsche und die fuhren zu dritt aus.
    bis einer sagte, dass das so nicht ginge. er bräuchte einen fahrzaum und müsse das so und so "machen". das pony ging dann ab wie schmidts katze und vorbei wars.

    so was hält nicht lange an, glaube ich. irgendwann denkt man zu viel. und dann weiß man kaum noch wie mans machen muss
     
     
  5. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Danke Ruffi

    Ich bin kein starker Reiter. Im Sattel gewinne ich sicher keinen "Kampf"
    Aber am Boden bin ich Durchsetzungsstark. Und dazu muss ich in den seltensten Fällen mal "Gewalt" anwenden.
    Mein Auftreten reicht meistens völlig aus.

    Letztes We klingelte mein Handy.
    Pferd einer Freundin sollte in einen benachbarten Stall. Sie schwanger.
    Der Ehemann der keine Ahnung von Pferden hatte war dabei. Miteinsteller nahm das 2 Pferd was in dem Stall stand mit und die fing an zu Wiehern was das Pferd meiner Freundin zum austicken brachte.
    Pferd wurde unruhig, stieg ein wenig und drehte eben hohl.
    Meine Freundin bekam Angst um ihr Baby und gab ihrem Mann das Pferd in die Hand und rief mich an.
    Als ich hin kam guckte der Mann mich mit riesengrossen panischen Augen an und drückte mir das Pony sofort in die Hand. Die stieg immer noch und tänzelte rum.
    Ich also Strick in die Hand genommen. Einmal am Halfter geruckelt damit sie mich überhaupt wahr nimmt und zack los gegangen. War mir egal was die neben mir machte, ich bin einfach strack los gegangen mit ihr. Und nach 30 m war das Pony wieder lieb und artig. Die Anspannung fiel von ihr ab.
    Nach kurzer Zeit meinte Sie sich vor einem Gullideckel aufregen zu müssen, da hab ich mal sie mal kurz angeschnauzt und gut war.
    Joa da hab ich mich wohl "durchgesetzt"
    Als sie geguckt hat wie weit man bei mir gehen kann.
     
  6. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Die hat doch aber nicht gekuckt wie weit sie bei Dir gehen kann, sondern die war aufgeregt und hat eigtl Führung gesucht, da hast Du Dich in meinen Augen nicht "durchgesetzt" Du hast ihr quasi eine Schulter zum sicher hinterherdackeln geboten und sie hat das angenommen.
    Aber das ist bestimmt wieder so ein Definitions-Dings. :bahnhof:
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    so wie tequilla würde ich es auch sehen.

    dies stute war aufgeregt, weil sie auf einmal selbst gucken musste wo sie bleibt. und das hat ihr angst gemacht vor der situation und askja war da und hat gesagt: "hey baby, ich bin jetzt da, ich mach, du kommst hinterher, ich pass für dich auf!"
     
  8. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Ich meinte die 2. Situation mit dem Gullideckel. Davor hat sie laut Besi sonst nie Angst und sie testet wohl sonst auch gerne...
     
  9. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Gullideckel sind oft unheimlich für Pferde kenn da einige die manchmal sagen "Du willst da drüber? Da wohnt aber ein Monster drin!"
    Vlt hören die da ab und an ein gluckern oder so, ich weiß es nicht, das ist für mich kein testen und dann zu sagen,wenn sie eben nicht so einfach dran vorbei laufen können "tschakka komm mit, Du kannst da drüber!" ist für mich auch nicht das was ich unter durchsetzen verstehe, ich glaub da liegts echt an den Begrifflichkeiten. Durchsetzen verbinde ich iwie mit sinnfrei unbedingt seinen Willen zu kriegen.
     
    ulrike twice gefällt das.
  10. NaBravo

    NaBravo Bekanntes Mitglied

    Ich denk es gibt halt "Pferdemenschen", bei denen es einfach klappt. Und eben welche, die lieber Kaninchen halten sollten.

    Ich persönlich seh es nicht so, dass das von den eher schwachen Reitern kommt. Konsequent sollte man auch bei den Kindern, Hunden etc sein. Halt nicht heute so und morgen so. Hat nix mit Schwäche zu tun. Konsequenz gibt dem anderen/dem Pferd ein Stück Sicherheit. Aber das ist dann wohl mal wieder eine andere Diskussion (die wir mein ich auch schon irgendwo hatten...):bahnhof:

    Inkonsequent wäre es wohl eher, wenn das Pony schon ewig am Halfter durchs Tor geführt wurde, dann mal keinen Bock drauf hat, du es losmachst. Morgen will es wieder, übermorgen nicht und es wird wieder losgemacht.
     
Thema: Abmachungen/Regeln