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Aggressives Pferd: Beißen und umstürmen

Diskutiere Aggressives Pferd: Beißen und umstürmen im Pferdeflüsterer Forum; Ich danke euch allen herzlich für eure Tipps, Anregungen und Meinungen. Ich persönlich bin der Meinung das er niemanden bewusst töten will,...

  1. Mcmcmc

    Mcmcmc Mitglied

    Ich danke euch allen herzlich für eure Tipps, Anregungen und Meinungen.

    Ich persönlich bin der Meinung das er niemanden bewusst töten will, sondern einfach als Pferd handelt das nicht weiß das Menschen so verletztlich sind.
    Da ich in der besagten Situation auch nicht anwesend war, kann ich diese nur durch Aussagen bewerten und das reicht mir nicht.

    Ich melde mich zurück wenn Untersuchungen durchgeführt wurden und er wieder bei mir ist. Für mich ist es einfach wichtig noch eine Chance zu haben, denn wir zwei sind schon ewig zusammen und haben das einfach verdient.
    Für den Generalanschiss nehme ich einen Bereiter der mich und das Pferd schon ewig kennt, besagten Mann, der ihn auch zurück nehmen würde. Gegenüber diesem benenahm er sich stets respektvoll.

    Gute Nacht und vielen Dank!
     
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  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    auch wenn schon danke gesagt wurde, möchte ich zu beiträgen noch was sagen:
    ich bin in dem fall bin ich nicht eurer meinung. das mag etwas für frech-gnabschende pferde sein, nicht jedoch für ein pferd, was in seinem leben bislang nur 4x gebissen hat, dies jedoch doll. eins sollte dieses pferd garantiert nicht bekommen: angst vor "seiner" frau! denn dann wird er vermutlich wirklich böse werden. somit erzeugt man m.e. verbrecher, da setzt eine gewaltspirale ein, die eventuell nach hinten los geht. und dies aus so allgemeinplatz-phrasen heraus wie "ein pferd hat mich nicht zu beißen"!, die aber nichts ändern, denn es hat ja nu mal gebissen.
    ich habe in meinem leben 3 beißende pferde kennenglernt. also öfter beißend. keins wurde "korrigiert", indem die besitzerin sie schlugen, nachdem er sie bis. allesamt lernten eine partnerschaft zueinander aufzubauen.
    heute leben wir leider in einer zeit, wo hans und franz über die weiden rennen. früher waren die tagweiden der reitställe gesperrt für die besitzer bzw die wollten da auch gar nicht raufrennen. wer sein pferd schon am morgen reiten wollte, ließ es gar nicht oder spät auf die weide. heute rennen da leute rum und füttern oder nehmen futter weg...
    pferde beißen einander. er hat in den letzten monaten angefangen, menschen zu beißen. dies ggf aus frust. vielleicht, weil die jetzt auch auf diese dämliche dominanzschiene gekommen waren: ich meine tatsächlich, dass jemand durchaus mal gebissen werden DARF, wenn er schon so tut als sei er ein pferd und vor einem pferd albern herumhüpft. wie sollte ein pferd denn sonst zum ausdruck bringen, dass 4x "join up" absolut schrecklich ist? immer und immer wieder erleben müssen, dass er vor einem 60 kg frauchen weichen soll? hätt ich auch keinen bock drauf. was soll das auch?

    und seien wir mal ehrlich: wenn diese frau da mit halfter und strick auf dem reitplatz eine runde am oberarm durch die gegend getragen wurde, dann sagt sie nicht als nächstes: ich möchte weiter mit ihm arbeiten, aber bei mir zuhause - denn dann ist was am arm erheblich kaputt gegangen und/oder bänder und sehnen der gelenke sind kaputt. eigentlich müsste die für ein paar wochen arbeitsunfähig sein.
    das klingt so, als wenn höchstens ein blauer fleck entstanden ist. dann wurde sie aber nicht getragen. dieser "blaue fleck" entstand nach einem fehler der frau. nicht aufgrund eines fehlers des pferdes!

    da wird immer so schön gesagt: "natürlich ist das pferd (beim reiten) nicht schuld, natürlich mache ich fehler" - dann aber ist doch das pferd schuld, wenn man gebissen wird? ich denke, man hat auf jeden fall zu spät reagiert. es ist egal, ob es hier um eine verweigerung geht oder um einen biss: man hätte etewas direkt davor anders machen müssen.(man kann übrigens auch sterben, wenn das pferd einen sprung verweigert. man kann nicht nur sterben, wenn man gebissen wird. - das mal nebenbei dazu.)

    wenn nun solch einem pferd angst vom besitzer gemacht wird, weil horstis und faros ratschlag befolgt wird, dann wird vermutlich so was beginen wie beim leckerlie zustecken, wenn beide angst haben: die besitzerin lockt, bekommt aber angst, weil das maul auf sie zukommt und im letzten moment zieht sie ruckartig mit der hand das leckerchen weg. als folge dessen wird das pferd noch rasch schnappen wollen, bloß weil es direkt neben der frau ist. am ende wird das pferd nach der hand beißen, weil es unsicher ist, wie der mensch reagiert und er will doch nur ans futter und wenn er beißt weiß er wenigstens, dass das leckerlie runterfällt und er es kriegt.
    durch einen vorab-biss kann also solch ein pferd sicherheit im umgang mit dem menschen bekommen: er wird in ruhe gelassen, er weiß, dass die menschen wegzucken. selbst wenn nachfolgend jeder auf die weide mit gerte auf die weide rennt, damit er auf abstand gehalten wird, dann ist es sicherer für den vom menschen zum beißer gemachten pferd als ein mensch, der auf dem reitplatz an ihm rumdrückt und unbedingt will, dass er einerseits da bleibt, andererstis mit der schulter weichen soll... )eh so was doofes als idee...)
    ich würd den einfach reiten. punkt. wer ein schmusetier haben will, soll sich einen hund anschaffen. hunde sind zum gängeln auch viel geeigneter: wenn man findet, dass sich waui grad schlecht benimmt, kann man ihn ja mit leine am halsband durch die gegend zerren.

    also ich habe schon so viel dumme "horsemen"-frauen erlebt, dass ich verständndis für jeden biss habe.
    ich weiß nicht, ob du deine eigenen pferde "ohne wenn und aber" zum schlachter bringen würdest, weil ein realtiver unbekannter behauptet, das pferd hätte ihn am oberarm herumgetragen, derjebige ist aber nicht im krankenhaus?
    du hast dein pferd ja gerne.

    ist ja schlimm, aber das pferd von hier erkenne ich nicht wieder. das pferd bei dir stand offenbar in isolationshaft und kam auch mit pferden nicht mehr zurecht.
    wir reden hier von einem NOGH normal agierendem pfed, was durch psychische strafe anfing jetzt einmalig aufzufallen (diese NH-frau) und wo hier im forum nach einem biss physische strafen in form von watschen vorgeschlagen werden anstatt die haltung bzw den umgang mit ihm zu ändern, damit das pferd gar nicht erstmal mehr beißt - also vorab zu reagieren.

    ich sehe hier jedoch kein "nachweislich gefährliches pferd". das pferd hier klingt noch nett, es steht aber auf der kippe, ob man es jetzt eventuell schafft es gefährlich zu machen.


    das pferd ist zum geritten werden gezüchtet, dass er mutig gegen sprünge angeht. nun soll er vor einer frau mit seil in der hand wegrennen? der ist ja nicht doof: der weiß A), dass so ein strickhalfter weh tut und B), dass die ihn wieder einfangen wird. sein weg war der richtige, damit die qual aufhörte. sein plan ist gelungen. ggf solte man so was nun vermeiden und nicht noch mal provozieren. denn der hat ja nun gelernt, dass beißen hilft. das ist nun dumm gelaufen, aber nicht mehr änderbar.

    und: also zumindest ich drehe beim abäppeln den pferden nicht den po zu. ich habe die im blick. (ich will ja auch was schönes zu gucken haben.) ich lass dabei auch kein pony zu mir hinkommen. dies auch bei lieben pferden. wenn ich dabei gebissen oder umgerannt werden würde habe ich gepennt, nicht aber das pferd war böse.





     
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  3. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Der stand erst später alleine, also schon mit Nachbarn ohne Gitter.Dass er Menschen angriff kam vor Pferden.
    Ich hatte ja geschrieben, dass mit ihm nicht gut umgegangen wurde Irgendwann später fing der Rest dann an.Da war alles sofern man es ohne in den Kopf gucken zu können, wieder normal. Also Haltung und Umgang.Die Person gab es nicht mehr die mit ihm so umgegangen war.
    Es war einfach nur ein Beispiel für ähnliches Verhalten das immer gefährlicher wird über die Jahre, nicht Gleiches ;)
    Deswegen hatte ich ja geschrieben ohne Pferd und Mensch zu kennen, kann man zu nichts wirklich raten.

    Solche Pferde sind einfach meiner Meinung nach gefährlich im Pensionsstall in dem Menschen ein und ausgehen die nichts mit ihm zu tun haben.
    Die TE hat ja vor zu versuchen das Risiko zu minimieren und dran zu arbeiten, das ist ein Anfang und vielleicht klappt es auch, vielleicht aber auch nicht (gesundheitliche Probleme mal ausgeschlossen).
     
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  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    da bin ich mit dir einer meinung. :)

    es ist ja auch nicht so, dass ich noch nie gesagt habe, dass ein bestimmtes pferd (mir) zu gefährlich ist. ich denke, man muss aufpassen, dass es bei dem pferd hier nicht immer mehr wird und sich hochschaukelt.
     
  5. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Seufz, ike, ich habe nicht gesagt, ich rate ihr dazu!.lies doch einfach mal richtig...ich sagte, meine Reaktion wäre vermutlich so gewesen....ok?
     
  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Das sind hier keine Allgemeinphrasen, sondern solche Dinge stehen als Umgangsvorschrift ganz oben. Bevor das nicht verstanden wurde, wird nur und einzig daran gearbeitet, bis das weg ist.
    Und damit ist kein Schlagen für Spielzwicken gemeint. Damit ist auch nicht gemeint, man provoziert Knibbeln durch Futter und ärgert dich dann über Schnappen. Wenn ich mit dem 1,80m Hengst rumlaufe, spielt er meinen Arm an, wenn ihm langweilig wird, und ich zwicke ihm mit zwei Fingern in den Hals und spiele mit. Wir haben trotz des massiven Kraftunterschieds alles andere als einen steifen, strengen Umgang. Der darf fast alles.
    Es kommt mehr auf die Intention und den Gesichtsausdruck dabei an. Und wie gesagt, bestraft wird da schon der Gesichtsausdruck selbst. Ich lass mich nicht bedrohen, nicht mal mit einer halben Nüster. Dieser Umgang existiert zwischen uns und unseren Pferden nicht. Wir behandeln sie immer fair und gut, agieren immer mit dem Verständnis, für das Pferd zu trainieren, nicht zur Belustigung des Reiters, und auf jede schlechte Stimmung oder jedes Problem wird die Lösung immer pro Pferd gesucht. Aber unter diesen Umständen ist drohen, beißen oder treten nicht erlaubt und es zu akzeptieren keine Option.

    Das ist übrigens nie ein Problem, dadurch bekommen Pferde keine Angst. Sie sind vielleicht anfänglich mal vorsichtig, aber haben schnell raus, dass sie einzig und allein selbst der Auslöser sind, also jede Maßregelung meinerseits immer nur ein Echo ist.
    Die kommen trotzdem auf der Wiese, wenn sie mich sehen, und sind freundlich und nett, und sie äußern auch, was sie nicht mögen, nur mit geklärten Verhältnissen.
     
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  7. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Meine auch horst! Danke ! Und auch die haben von mir in gewissen Situationen a watschn gefangen!
     
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  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Wenn mich jemand fragt, sage ich immer, lieber beim ersten Mal im richtigen Moment sofort einmal so richtig wütend werden als ein Leben lang den Namen des Pferdes genervt langgezogen sagen und ignoriert werden.
    Und ganz ehrlich, die meisten fasse ich nicht mal an, ich springe einfach auf sie zu, dann schrecken sie schon zurück, dann hau ich wütend in die Luft und mecker rum, dreh mich um und komme wieder mit der Laune von vorher.

    Das finde ich übrigens auch wichtig, nicht nachtragend sein. Einmal das was auch immer verbieten (bei mir ist es in letzter Zeit meist kratzen, wenn ich weggehe, was einerseits nett und süß ist, aber zur Schonung von Hufen und Beschlag trotzdem verboten) und dann muss aber auch wieder gut sein. Das ist sonst nämlich der Punkt, an dem sie ängstlich werden, wenn man für das Pferd grundlos wütend ist. Das bringen die nicht mehr in Verbindung mit Aktionen von vor ein paar Minuten.
     
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  9. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Keiner erwartet das ein Pferd zur gefühllose .Maschine wird, im Gegenteil !
    Pferde sollen Pferde sein und sich auch wie ein Pferd benehmen.
    Sie dürfen zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt, aus welchen Gründen auch immer!
    Die Frage ist, WIE zeigt das Pferd, das ihm etwas nicht passt, ihm etwas weg tut, ihm langweilig ist...
    Starlight hat mal einen riesen Anschiss bekommen, weil er von seinem Nachbarpferd genervt war und vor die Boxenwand getreten hat.
    Ich stand vorn an seinem Kopf, er hätte mich nicht treffen können und der Tritt galt definitiv dem Nachbarpferd und dennoch gab es einen Anpfiff, eben weil, wenn ich / ein Mensch neben ihm steht / in der Nähe ist, hat er nicht zu treten.
    PUNKT - darüber diskutiere ich nicht!
     
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  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Oh ja, das hat meiner letztens leider auch so abbekommen. Er wollte man schnell nach links wiehern, reißt euphorisch den Kopf rum und trifft dabei meinen. Mir war sofort klar, dass er das nicht mit Absicht gemacht hat, gab trotzdem Mecker, denn er kann ja wohl besser aufpassen und soll gar nicht meinen, dass das ok gewesen wär, mich zu vergessen. Seine Reaktion war aber da tatsächlich eher "Ja ja, sorry, ey!", denn er kann scheinbar sogar schon auseinanderhalten, wann ich echt und wann gespielt sauer bin. Hingegen hat er kürzlich mal mehr Schimpfe bekommen für Nase hochhalten und mich mit der Trense dumm aussehen lassen. Danach kam er die ganze Zeit an und legte seine Nase an mein Gesicht, als wollte er sich versöhnen.

    Mein vorheriger hat gerne nach fremdem geschlagen, Menschen, Karren und Hunden zum Beispiel. Um ihm das abzugewöhnen, habe ich mich sogar an seine Hinterbeine gestellt, weil ich wusste, das macht der niemals. Hat er auch nie, irgendwann war es abgewöhnt.

    Und um mal nach den ganzen Anekdoten aufs Thema zurückzukommen - wenn man solche Kleinigkeiten schon ganz klar hat, ist man noch meilenweit davon entfernt, gepackt und weggerissen zu werden. Solche Probleme im Umgang (wenn nicht durch gesundheitliches Problem ausgelöst) beginnen ja schon ganz klein und werden leider oft übersehen. Bei den meisten geht es gut, weil die so ein Aggressionspotenzial gar nicht haben. Aber bei wenigen wird es zum Problem.

    Ist man aber einmal so weit, muss man sich schon sehr sehr deutlich behaupten. Man agiert ja nicht mehr aus einer Nullposition, man ist schon ewig weit im Minus auf der Respektleiste des Pferdes, abgestempelt als "kann ich mit machen, was ich will". Das ist allein ohne Hilfe kaum möglich, denn man kann ja nicht seinen Charakter ändern. Manche Menschen sind einfach lieber, netter und leiser als andere, und das ist auch toll, nur zur Erziehung von unnetteren Lebewesen manchmal mäßig geeignet.

    Aber wie gesagt, alles nur unter der Voraussetzung, er ist gesund.
     
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Thema: Aggressives Pferd: Beißen und umstürmen