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Alleine ausreiten unmöglich?

Diskutiere Alleine ausreiten unmöglich? im Allgemein Forum; Mit meinem Pflegepferd (11-jährige Freibergerstute) ist es praktisch unmöglich, alleine auszureiten. Sie ist ein richtiger Schisshase. Dauernd...

  1. Fili

    Fili Inserent

    Mit meinem Pflegepferd (11-jährige Freibergerstute) ist es praktisch unmöglich, alleine auszureiten. Sie ist ein richtiger Schisshase. Dauernd sieht sie irgendwo was, wo sie nicht weitergehen will. Sie versucht dann umzudrehen und will am liebsten ab nach Hause. Das ist nicht ungefährlich, weil sie sich dann nur schwer kontrollieren lässt und auf Autos u.ä. wird keine Rücksicht genommen. Auch beim Spazierengehen alleine ist sie unsicher.
    In der Gruppe gehts einigermassen. Nur sind auf dem Hof keine anderen Pferde ausser ihr und ihrer Tochter und wir sind nur zwei Reiter. Es wäre von daher sehr praktisch, wenn wir auch alleine ausreiten könnten. Zu zweit geht nur, wenn wir hintereinander reiten. Die Vierjährige vorne (die ist ganz cool) und die Mutter hinten. Es braucht schon viel Überredungskunst, nebeneinander zu reiten. Kaum ist was, will sie sofort wieder nach hinten.
    Zuhause ist sie mittlerweile sowhol auf dem Reitplatz als auch auf der Wiese sehr angenehm zu reiten. Da können auch Anfänger drauf.

    Kann man mit so einem Pferd irgendwann auch alleine raus und wenn ja, wie erreicht man das?
     
  2. sylvi

    sylvi Inserent

    Konseqent sein und durchhalten!!!!! Irgendwann merkt sie,daß ihre Angst unbegründet ist!
     
  3. Schimmi

    Schimmi Inserent

    indem man über bodenarbeit vertrauen aufbaut. das erreicht man indem man z.b. scheuetraining macht auf eine sicheren, eingezäunten platz oder in der halle.

    vielleicht kennt sich ja bei euch wer aus mit bodenarbeit und kann dir helfen.

    wie sieht es bei der besitzerin aus, geht er da auch ungerne alleine ins gelände?
    und wie sieht es aus, wenn ein anderes pferd mit dabei ist? evtl. erstmal nur zu zweit raus, damit auch du sicherer wirst und nebenbei BA.
     
  4. Fili

    Fili Inserent

    Da stellt sie sich eigentlich gar nicht so doof an.

    Der Besitzer reitet sie nicht. Der macht gar nichts mit ihr. Ich weiss nur, dass vor mir mal eine Zeitlang ein Mädchen mit ihr ausgeritten ist. Die hat immer die gleiche Mini-Runde (ca. 2 km) gedreht. Aber irgendwann ging das wohl nicht mehr. Was genau passiert ist, weiss ich nicht. Sie soll mit dem Pferd zu Fuss zurückgekommen sein und ward seither nicht mehr gesehen. Diese Runde wage ich mich auch noch grad alleine mit dem Pferd, aber nur im Schritt. Ich musste aber auch etliche Male zu Fuss und später im Sattel üben, eine bestimmte Stelle zu passieren, wo sie immer kehrtmachen wollte.

    Eben, wenn ihre Tochter dabei ist, gehts einigermassen, solange sie hintendran bleiben darf.
     
     
  5. Schimmi

    Schimmi Inserent

    also ich hatte und hab noch manchmal so ein am-stall-kelbe-pferd.

    ich hab es geschafft wegzukommen vom stall, in dem ich knallhart blieb. ich bin im wechsel mal mit mitreiterin, mal alleine ausgeritten.
    alleine erst kleinere runde (15-20 minuten), dann ne größere (45 minuten -1,5 stunden). was immer im wechsel und irgenwan wurde es besser. vorallem und das ist wichtig, ging ich auch viel spazieren mit ihm.

    wenn er umdrehen wollte oder nicht da abbiegen, wo ich wollte, trieb ich ihn in die richtung, wo ich hinwollte, benutze auch mal kurz die gerte. sah nach nem kleineren kampf aus und als er dann wieder brav lief, viiiiiiiiiiiieeeel lob.

    hab derzeit weider das problem an abzweigungen oder wenn er weiß, dass es da nach hause geht, aber das liegt am neueren stall. da braucht er erstmal wieder vetrauen.

    hoffe ich konnte dir ein bissel weiter helfen!
     
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Wie lange beschäftigst du dich schon mit dem Pferd? Wie lange kennt es dich?
    Wahrscheinlich ist auf besagten Ausritt etwas geschehen, das dem Pferd große Angst gemacht hat, und die Reiterin war nicht in der Lage, die Situation zu beherrschen.
    Nun ist das Vertrauen in den Reiter weg, egal wer drauf sitzt. Das wird ein langer Weg! Du mußt dir das Vertrauen des Pferdes verdienen, indem du immer und in jeder Situation gelassen bleibst und die Oberhand behältst! Dazu gehört auch, das Rückwärtsgehen zu unterbinden. Wenn sie sich zu entziehen versucht, indem sie rückwärts geht, drehe sie um und richte sie rückwärts. dann muß sie halt rückwärts in deine Richtung gehen. Aber danach, wenn sie ein paar Schritte rückwärts getan hat, auch deutlich loben!
    Es hilft nichts, du mußt es immer wieder versuchen, nicht sauer werden aber hartnäckig bleiben!
    Mache weiterhin Bodenarbeit, Führübungen sind auch ganz wichtig!
     
  7. Fili

    Fili Inserent

    Ich kenne sie nun seit 2 Jahren. Danke für die Tipps. Da müssen wir wohl einfach mit viel Konsequenz durch.:mad2:
     
  8. Coco5

    Coco5 Guest

    Hallole,
    großes Problem.Ich hatte damals ein Fjord, sie ist ständig durchgegangen im Gelände.Auf dem Platz war es super okay.Aber das nicht lenken lassen ist furchtbar.
    Geht doch erstmal zusammen mit 2 Pferden spazieren und dann führt einer und der andere sitzt drauf(Leckerki ect.)
    Und die Bodenarbeit ist auch sehr wichtig- schon wie oben erwähnt zum Scheutraining. Zum Beispiel mit etwas, wovor sie Angst hat und du ihr das Vertrauen geben kannst usw. Vielleicht hilft ein Buch dort um die richtigen Übungen zu machen.
    Viel Glück und Erfolg
     
  9. hafifreundin

    hafifreundin Inserent

    Versuche dein pferd gut am schenckel zu haben udn reite im schritt energisch vorwärts. will sie stehen bleiben, sage energisch "weiter" (oder ein anderes wort, was ihr anzeigt, dass sie nciht stehen bleiben darf) und treibe kräftig. du musst immer konsequent sein und sie sollte sich am besten erst gar nciht umdrehen, denn dann wirt es für dich noch schwieriger sein, sie wieder in die richtige richtung zu bekommen. pass aber auf, dass du ihr nciht das gebiss durch den mund ziehst. wenn sie weiter gegangen ist, lobe sie, aber lass nciht mit den wechselseitigen treiben nach. auf keinen fall darfst du unruhig im sattel werden udn sie versuchen mit rückartigen bewegungen vorwärts zu treiben. nehme dann lieber einmal kurz, aber energisch die gerte zum einsatz. wenn sie wirklich nciht weiter gehen will, dann steige ab und führe sie dran vorbei. steige dann einfach wieder auf und reite weiter. aber jeden schritt in dei richtige richtung must du loben. nehme am anfang am besten strecken, die keine befahrende straße kreuzen und nehme auch lieber einen zu fuß mit oder sage wenigstens welche strecke du reitest. nciht das sie doch mal durchdreht und du irgentwo im wald liegst.
    viele freundliche grüße denise
     
  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    @ Fili: Für mich hört sich das erstmal grundlegend nach "zu wenig, bzw kein Vertrauen in den Reiter (also dich) an".

    Ich würde da viel vom Boden aus machen. Und vor allem ganz ganz klein anfangen!
    Geh mit ihr Spazieren, bau einfach jedes Mal einen kleinen Spaziergang in eure Arbeit mit ein. Anstatt sie trocken zu reiten kannst du sie ja mal ne Runde führen. Anfangs nur ein ganz ganz kleines Stückchen vom Hof weg oder einmal um den Hof rum (weiß ja nicht, wie das bei euch möglich ist), und dann halt jeden Tag ein paar Meter weiter.
    Das ganze einfach ganz langsam aber kontinuierlich ausdehnen. Mal an der Hand, mal vom Sattel aus.
    Und nimm dir ZEIT! Geh nur mit ihr raus, wenn du wirklich viel Zeit hast und nimm dir die dann auch!
    Ich hatte mal eine Stute als Pflegepferd, die hat unheimlich geklebt. Damals hab ich das allerdings nach der "Hauruck-Methode" gemacht (was ich heute nicht mehr machen würde). Ich hab das Pferd geschnappt und bin losgeritten. An der ersten Feldwegkreuzung wollte sie nicht mehr weitergehen. Stand einfach da und hat sich keinen Millimeter mehr bewegt. Ich hab sie kurz stehen lassen und dann angetrieben. Sie ist erst rückwärts, dann seitwärts, wollte umdrehen etc pp. Ich hab einfach weitergetrieben, bzw wenn sie rückwärts ist hab ich die Gerte zu Hilfe genommen. Sobald sie auch nur ansatzweise in die richtige Richtung gegangen ist, hab ich sie komplett in Ruhe gelassen, sprich aufgehört zu treiben und Pferd gelobt.
    Anfangs war das so, dass sie für jeden Schritt vorwärts 5 Schritte wieder rückwärts gemacht hat. War mir aber egal. *g* Das rückwärts hab ich bestraft (Gerte, Sporen), wenn sie nur gestanden ist hab ich mit dem Schenkel getrieben, ist sie vorwärts, hab ich sie belohnt indem ich sie in Ruhe gelassen hab.
    Wir haben glaub ich anderthalb Stunden an dieser Kreuzung gestanden. Zwischendurch gabs ein paar Aussetzer mit Steigen und Co, dann haben wir uns Schritt für Schritt vorwärts bewegt - und irgendwann ist sie einfach gelaufen als wär nix. Bin dann nur noch eine Mini-Runde geritten und gleich wieder heim.
    Das Spielchen gabs dann noch ein paar Mal, allerdings ging es schon beim zweiten Mal wesentlich schneller. Letzendlich war das Thema dann irgendwann komplett gegessen.

    Zurück zu deinem Problem: Wie gesagt, ich würde da echt ganz klein anfangen, eure Spaziergänge jedesmal ein winziges Stückchen ausdehnen. Wenn sie "rumspackt" und nicht mitgehen will, dann bleib aber solange dran, bis sie mitgeht! Auf keinen Fall irgendwann umdrehen, weil es dir zu lang dauert oder du keine Lust mehr hast oder sonstwas. Wenn du von ihr forderst, einen Meter zu gehen, dann MUSS sie diesen Meter auch gehen. Vorher gehst du da nicht mehr weg... ;)
    Sei einfach konsequent, aber verlang anfangs nicht zu viel. Lieber kleine Schritte machen und länger brauchen, aber dafür in Ruhe.
     
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