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Allergischer Husten mit Atemnot

Diskutiere Allergischer Husten mit Atemnot im Atemwegserkrankungen Forum; Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Stute und weiß langsam nicht mehr was ich machen soll. Meine Stute ist jetzt 15 und ich habe sie seit...

  1. xTinax

    xTinax Neues Mitglied

    Hallo,

    ich habe ein Problem mit meiner Stute und weiß langsam nicht mehr was ich machen soll.
    Meine Stute ist jetzt 15 und ich habe sie seit sie 4 ist. Ich wußte von Anfang an daß sie Stauballergiker ist, weswegen sie nasses Heu bekam, auf Spänen stand und eine Paddockox hatte. Ich hatte da dann auch nie größere Probleme, sie hat lediglich beim Wetterumschwung mal 1 oder 2 Tage leicht gehustet, sonst nichts.
    Vor ca. 1 Jahr im Frühjahr ist es dann losgegangen. Der Husten wurde immer schlimmer, sie bekam Schleimlöser, keine Besserung. TA war immer wieder da, begleitende Therapie duch Heilpraktiker. Es wurde immer schlimmer.
    Stute war extrem kurzatmig, es wurde Cortison gespritzt und sie bekam Ventipulmin. Ich hab einen Ultraschallvernebler gekauft und jeden Tag inhaliert. Aber den ganzen Sommer über stand sie dann unter Medikamenten, ohne ging es gar nicht. Es wurde auch ein Allergietest gemacht, bei dem herauskam, daß sie so ziemlich auf alle Pollen und blühenden Bäume allergisch ist.

    Ich hab sie dann im Herbst in einen anderen Stall gestellt, wo sie eine Außenpaddockbox hat, also keine Stallgasse wo sie eventuell Staubbelastung hat, mit anschließender Koppel, also eher wie ein Offenstall, wo sie dann rein und raus kann wie sie will. Paddock an sich ist auch schon sehr groß mit ca. 40 m². Sie steht auf Hanf bzw. Leinstroh, Heu nass eingeweicht.

    Übern Winter war dann alles prima, kein Husten, Atmung gut.

    Jetzt im Frühjahr geht das ganze Galama wieder von vorne los. Ich weiß echt nicht mehr was ich machen soll, ich hab für "Notfälle" Cortison vom TA bekommen, aber irgendwie hilft das alles nicht so richtig. Ventipulmin hilft, aber ich kann das doch nicht dauerhaft geben, da werde ich ja arm.. .Und ob das so gesund ist...

    Das war jetzt die Kurzfassung mit den (hoffentlich) wesentlichen Details.

    Hat jemand noch irgendwelche Tipps oder Ideen für mich, was ich noch tun/verbessern kann? Haltung ist ja schon optimal... Ich hab den TA schonmal auf Desensibilisierung angesprochen, er meinte aber daß das bei 98% der Pferden nichts bringt und nur viel Geld kostet... Wenn ich es will macht er es aber, aber er rät es niemandem weil es seiner Meinung nach das Geld aus der Tasche gezogen ist.
    Aber was soll ich denn sonst noch machen???
     
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Hm wenn du mal in der Suchfunktion "Pollen" oder so eingibst, findest du glaub ich einiges. Hast du mal darüber nachgedacht dein Pferd zur "Kur" an die See zu schicken? "Da oben im Norden" gibt es nämlich fast nur Nadelbäume etc und das hilft oft schon.

    Meine Freundin hat bei ihrem Pferd damals eine Desensibilisierung versucht und es war komplett erfolglos leider!
     
  3. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo Tina,


    wie Schnuffel fiel mir sofort die See ein - auch für menschliche Allergiker das Paradies...
    Ich weiß nicht, ob Du darüber nachdenken möchtest und kannst - ein Altersruhesitz dort oben wäre sicher eine Alternative...

    Und dann: Desensibilisierung ist ja bei weitem nicht alles, was man gegen die Allergie tun kann! Da ists bei Pferden nicht anders als bei Menschen...
    Normalerweise bin ich eher für sanfte Methoden / Homöpathie, aber in einem solchen Fall: Was ist denn mit ganz simplen Antihistaminika?! :eek2:

    Zudem gibt es für Menschen jetzt brandneu die sogenannte "Gräsertablette" - ist pflanzlich. Ich habe sie noch nicht ausprobiert, sie soll aber sensationell im Frühjahr und Sommer gegen alle möglichen Pollenallergien helfen.
    Aus Jux würde ich vielleicht sogar die in mein Pferd kippen, wenn die Situation so aussichtslos scheint... (Nachdem ich nachgelesen habe, was drin ist!)


    Dann: Paddockbox... Steht sie nur in der Paddockbox? Oder habex ich es jetzt richtig gelesen, daß sie im neuen Staall auch auf Wiese / große Fläche kann? *sorry, war mir unklar*
    Denn Bewegung ist das A und O bei schleimenden Hustern - muß sich ja lösen, das Zeug...


    LG, Charly
     
  4. xTinax

    xTinax Neues Mitglied

    Ne, sie kann rein und raus auf Koppel wie sie will, ist immer offen, direkter Zugang vom Paddock aus. Nur wenn es mal richtig richtig matschig ist machen wir zu, aber dann hat sie immer noch den Paddock mit ca. 40 m². Aber daß da zu ist kommt selten vor...

    Gibt es denn spezielle Antihistaminika für Pferde? Oder gebe ich da dann das Menschenzeugs? Und was genau?
    Bzw. von dem Gräserzeugs? Wieviel dann? Und wie heißt das genau?

    Ach so, und schleimig ist der husten nicht, eher trocken. Aber Problem ist auch mehr die Kurzatmigkeit weil sich die Bronchien verkrampfen...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Mai 2009
     
  5. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Hallo,
    einmal ist die Idee mit der See sehr gut, wie die anderen schon vorgeschlagen haben.

    Allerdings verstehe ich nicht, daß Dein Tierarzt einen Allergietest gemacht hat und Dir in dem Fall nicht eine Desensiblisierung Deiner Stute vorgeschlagen hat. Ich habe dies gleich im Zusammenhang, da meine auf Lieschgras, Brennessseln und Löwenzahn war, selber durchgeführt. Der Kostenfaktor war nicht sehr groß, ungefähr 3 Dosen Ventipulmin und hat uns 3 Jahre Ruhe im Sommer beschert. Das Labor in Deutschland, Dr. Böse stellt aus dem Blut-Test Deiner Stute die Stoffe zur Densibilisierung her. Diese werden nach genauer Anleitung und Liste nach Einweisung eines Tierarztes unter die Haut gespritzt. Wie gesagt, meiner Lungen- und Bronchien vorbelasteten Stute hat das sehr geholfen und man kann es wiederholen. Sonst würde ich Deinen Doc mal auf die Varianten Seeluft und Desensibilisierung ansprechen, er kennt doch das Kranheitsbild Deiner Stute und den Werdegang am besten.

    Hoffe ich konnte Dir etwas weiter helfen.
    Liebe Grüße
    Chiara
     
  6. xTinax

    xTinax Neues Mitglied

    Mein TA hat halt gemeint, daß die Desensibilisierung bei 98% der Pferden nichts nützt und das nur den Pferdebesitzern das Geld aus der Tasche gezogen ist.

    Zudem ist meine sehr schwierig beim spritzen, das wäre auch wieder so ein Galama wenn man da öfters spritzen müsste... Nach ein paar TA-Besuchen lässt sie fast niemanden mehr an sich ran...

    Ist irgendwie alles nicht so einfach...

    Und ich hatte ja mittlerweile 3 (!) verschiende TÄe da um mir verschiedene Meinungen einzuholen, und überall hab ich das gleiche gehört...
     
  7. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Hallo Tina,

    vorab erstmal: ich habe auch einen alten wallach, der genau das gleich hat wie dein pferd. er lebt nun schon seit über 10 jahren damit!

    Leider muss ich dir auch gleich sagen, dass tierärzte mir kein bischen weiter helfen konnten.

    ich bin dann umgestiegen auf naturheilkundliche sachen. da hab ich nun aber auch schon einiges durch.

    meiner hat zusätzlich noch seit 3 oder sinds etz schon 4 jahren sommerekzem!

    momentan geht s ihm aber noch prima, atmung ist super soweit, haare haben wir zwar keine mehr!:wink:, aber egal. wichtig ist, dass husten und atmung noch sehr gut sind und dass jetzt, wos schon so heiss ist! derzeit bekommt er so ein präparat für sommerekzemer, tabletten für den darm (zur stärkung von imunsystem), tabletten von so komischen chinesischen pilzen (de findet er zwar net soo arg lecker! weil die stinken wie glmpf) und tröpfchen (frag mich net was da alles drin ist, hat mir mein thp gemischt!).

    ich bin soweit ganz zufrieden heuer.

    hoffe, du findest auch den richtigen weg für euch beide.

    wie gesagt, ich habe auch all das schon durch, wir waren zum schluss auch soweit, dass wir alle 3 tage kortison spritzen mussten, habe mich daher für einen andren weg entschieden. ich bin zufrieden , so wies derzeit ist.

    alles liebe. uli
     
  8. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Meine Stute war auch nicht die Einfachste beim Spritzen, da es aber nur eine Hautfalte im Brustbereich hochgezogen und unter die Haut gespritzt wird, von Dir selbst, merken sie es nicht und meckern eigentlich gar nicht.

    Bei uns wurden mehrere Pferde desensiblisiert mit guten bis sehr guten Erfolgen....denn auch ich war skeptisch. Vor 6 Jahren, als ich meine Stute bekam, riet der Tierarzt mir auch von einem Allergietest ab, da er damals noch so teuer und nicht sehr erfolgsversprechend war. Vor 3 Jahren sah das aber ganz anders aus....

    Ich hatte auch versucht mit einer Tierärztin, die sich ausschließlich auf Akupunktur spezialisiert hat, zu arbeiten. Doch dies brachte leider keinen Erfolg im Gegensatz zu der Fesselträger-Behandlung als Unterstützung.

    Wie gesagt, ich sah es damals als eine der wenigen Möglichkeiten, um ihr eine Besserung zu verschaffen. Ansonsten hätte ich sie auch im Sommer auf einen Sandpaddock stellen müssen, was ich auf gar keinen Fall wollte, denn auch der Staub hätte die Lunge und Bronchien reizen können:no:Und wie gesagt, wir hatten einen sehr guten Erfolg.
     
  9. xTinax

    xTinax Neues Mitglied

    Hallo Uli,

    kannst Du mir mal sagen was genau Dein Pferd da bekommt?
    Sommerekzem hat meine übrigens auch...
    Gerne kannst Du mir auch eine PM schicken, dann kann ich das mal mit meiner THP besprechen...

    Danke!
     
  10. Peaches

    Peaches Inserent

    Hallo zusammen,

    meiner hat auch eine Stauballergie.
    Diese hatten wir eingentlich gut im Griff. Doch seit dem Frühling hustet er beim reiten wieder - besonders wenn die Pollen stark fliegen.
    Möchte nun auch einen Allergietest machen.
    Kommt das häufiger vor das die Allergien "überspringen"?

    VG, Steffi
     
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