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Allgemeine Fragen zum Thema Hufe

Diskutiere Allgemeine Fragen zum Thema Hufe im Haltung und Pflege Forum; Danke Kigali! Das stört mich neben dem nicht erfolgten Bescheid sagen am meisten. Wäre mir das passiert, wäre ich abgestiegen, hätte geschaut und...

  1. Holly93

    Holly93 Neues Mitglied

    Danke Kigali! Das stört mich neben dem nicht erfolgten Bescheid sagen am meisten. Wäre mir das passiert, wäre ich abgestiegen, hätte geschaut und wäre so oder so auf schnellstem Weg gen Stall marschiert. Entweder geführt oder geritten, aber im Schritt und nicht noch getrabt und galoppiert. Dann hätte ich zu Hause nachgesehen, höchstwahrscheinlich festgestellt, dass alles gut ist und Ende.

    Und ja, als RB hätte ich umgehend den Besitzer informiert, so dass der dann entscheiden kann, was gemacht wird bzw. sich selbst ein Bild machen kann. Irgendwas muss sie ja gesehen haben und von nur mal blöd auf einen Stein treten lahmt mein beschlagenes Pferd nicht, auch nicht nur wenige Schritte. Ich war ja nun nicht dabei, meine RB meinte auf meine genaue Nachfrage hin, dass er plötzlich stehen blieb, das Bein hochzog und dann eine Schritte deutlich humpelte.

    Hätte sie mich direkt informiert, wäre ich halt schnell gucken gekommen und wüsste genau, was Sache ist und wäre beruhigt. Jetzt ist es ein unergiebiges rumrätseln, sieht man ja hier gerade schon. Jeder definiert "Loch" anders.

    Vielleicht reagiere ich auch überempfindlich, weil ich vor einigen Monaten im Stall erlebt habe, wie ein Pferd aufgrund eines verschleppten Nageltritts eingeschläfert werden musste.

    Wollte jetzt auch keine große Diskussion über meine RB lostreten, sondern eigentlich nur wissen, wie gefährlich sowas ist, da habt ihr mich ja gut beruhigt. Nur mal rein hypothetisch, wenn da doch irgendwelche Keime eingedrungen sein sollten, wann würde man das denn merken?
     
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Macht im Grunde auch keinen Unterschied.
    Das passiert dir ja in der Bewegung, im Stand geht das ja nicht so gut mit dem drauf treten.
    Sprich, du musst erst mal anhalten. Das dauert einen Moment. Oder das Pferd stoppt plötzlich, aber dann kannst du in dem Moment auch keine Lahmheit feststellen. Du fragst dich warum das Pferd plötzlich steht und reitest wieder an. In dem Moment merkst du dann was.
    Das scheint hier ja gereicht zu haben dass das Pferd nicht mehr "gelahmt" hat.
    Sprich, der hat sich kurz weh getan, und dann war es wieder gut.

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  3. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Holly, ich glaube, dass man so pauschal gar nicht sagen kann, wann man was merkt, wenn Keime eingedrungen sein sollten. Ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie der Tiefe des Lochs und der Art der Keime. Würde mir da aber nicht so viel Sorgen machen, sondern einfach beobachten und abwarten (ich weiß, es hört sich leichter an als getan,gerade, wenn man aufgrund der Erfahrung etwas sensibler ist).

    Was ich dir aber raten kann wegen deiner RB: sag ihr genau, was du von ihr erwartest. Sie ist ja noch neu und konnte wahrscheinlich nicht abschätzen, dass du gerne sofort informiert worden wärst. Und gerade bei Hufgeschichten ordnen viele Pferdeleute Sachen als unbedenklich ein, einfach aus Unwissenheit.

    Ich selbst stand ja schon auf beiden Seiten, sowohl als PB als auch als RB. Als RB hatte ich keine genaue Aussage der Besitzerin, was ich ihr mitteilen soll und was nicht. Bei uns lief es zwar andersherum (hätte also nur Bescheid geben müssen, wenn ein Bein ab wäre, und hab jede Kleinigkeit mitgeteilt), aber ich kann das auch verstehen, wenn man sich als RB unsicher ist und gar nicht weiß, was der PB für Infos haben möchte.

    Drücke dir die Daumen, dass am Huf nichts passiert :mx8:
     
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  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Wenn ich ein Pferd vom Züchter habe, sage ich ihm alles, wirklich jeden Kleinkram, und wenn es nur Fell ab ist. Das hat einen einfachen Grund - ich gebe damit die Verantwortung ab. Wir besprechen dann, ob und wie damit umgegangen wird.

    So weit denken Kinder und Jugendliche aber noch nicht. Deswegen meine ich auch, sag es ihr freundlich, dass sie besser 100 Mal etwas umsonst melden kann, aber du dafür immer Bescheid weißt, als einmal was nicht sagen, das du vielleicht wichtig gefunden hättest.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Jan. 2020
  5. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Nun, es reicht ja auch ein großer spitzer Stein, dass das Pferd das Bein hochzieht (die Frage ist ja auch, wie hoch ist hoch ... nur kurz weggezuckt oder ganz hoch und wirklich fast zusamengebrochen). Bei kurzem Zusammenzucken würde ich nicht absteigen. Ich würde erstmal vorsichtig weiterreiten und gucken. Ist nach ein paar Tritten alles wieder gut, dann Trab und Galopp ausprobieren und dann passt es entweder oder es passt nicht.
    Da müsste ich ja sonst oft absteigen und manchmal liegen halt so fiese einzelne Steine rum. Die sind problematischer, als ein ganzer Weg voller Schotter oder Kies.

    Habe ich den Eindruck, das Pferd bricht gleich zusammen, steig ich ab und guck nach.

    Ich würd halt echt mit der RB ohne Vorwürfe in Ruhe darüber reden, was dir wichtig ist
     
  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Der Große bekommt durchgehend, weil sonst seine Hufe zu Staub zerfallen. Aber das ist absolut nicht die Regel. Meine anderen vorher haben nur selten eins kurweise bekommen, weil sie immer genug Kraftfutter bekamen.
     
    pjoker gefällt das.
  7. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Ja, dein großer hat da echt Probleme.
    Wobei ich finde, das hat sich die letzten Monate deutlich verschlechtert.

    Hast du da irgendeinen Befund zu?

    Ich hätte echt Angst das mir dass das Pferd ruiniert.

    Gesendet von meinem SM-G960F mit Tapatalk
     
  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ja! Die Sorge ist da!

    Die Mutter vererbt das, in seiner Kombination mit dem Gewicht, den Hebeln und der Stellung fällt es schlimm aus.
    Und ja, dass es wesentlich schlechter geworden ist, sgat der Schmied auch. Das ist schon kurz davor, dass hinten keine Eisen mehr draufkönnen. Das wäre dann Zwangspause. Ist schon alles Mist!

    Aktuell bekommt der das Farriers Formula, aber für eine Verbesserung noch nicht lang genug. Wir hoffen, dass das hilft. Davor bekam er Pavo, davor Atcom. Vielleicht fehlt das Atcom.

    Ein weiteres Problem ist, auf den Paddocks ist Schutt, für ihn ist das Gift. Das meiste bricht dabei kaputt. Offene Wände lassen Bakterien rein. Im Stall stehen und dort verstaubt werden ist aber Gift für seine Lunge. Außerdem ist der Stall dann auch zu nass, wenn er nur drinnen ist, also Strahlfäule. Pest oder Cholera. Da ist man wieder beim Stallwechsel, aber keine Alternative vorhanden.

    Ebenso nicht so gut ist, dass ich so viel ausreite oder weit weg auf der Anlage trainiere. Aber bei uns ist nur tiefer, schwerer Wühlsand auf 20x40. Bei einem Pferd mit kaputten Hufen und verheilter Sehnenreizung Pest oder Cholera, Stallwechsel erforderlich, aber keine Alternative.

    Es ist rundum zum kotzen und ich weiß nicht so richtig, was tun...
    Und dass ich jetzt noch ausfalle, ist wie Pest und Cholera zusammen.
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Horsti, ist vielleicht ne blöde Frage, aber würde ne Kastration denn beim Stallproblem helfen?
    Für nen Wallach findet sich doch bestimmt eher was einigermaßen sinnvolles als für nen Hengst, oder?
    Zumindest hier bei uns wär das so, weiß ja nicht, wie das bei dir ausschaut.
    Und mit vernünftigem Auslauf werden die Hufe vielleicht auch wieder besser?
     
  10. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Für einen Wallach ist das der bestmögliche Stall, denn es ist der einzige im Umkreis mit Weiden. Ich hab das für meinen Wallach ja gewählt. Die sind allerdings jetzt geschlossen und nur 3-4 Monate Juli-Oktober/November offen.
    Ganztags auf den Schutt-Schlamm-Paddocks wäre für ihn dort wohl auch nicht möglich.
    Und ich weiß gar nicht, Kastration wirkt sich negativ auf Fell und Langhaar aus, gilt das auch für Hufe?

    Dass ich keinen neuen Stall finde, scheitert nicht am Geschlecht, sondern dass ich im Vorfeld sage, da will ich aus unterschiedlichen Gründen gar nicht hin, egal ob die den nehmen würden oder nicht.

    Ich müsste mich tatsächlich an denen orientieren, die weiter weg sind und die ich gar nicht kenne. Ich denke, wenn ich wieder Auto fahren kann, steht das wohl mal an...

    Also Kastration würde nur dann helfen, wenn ich einen Stall finde, der zu uns passt und der Hengste aber ablehnt.
     
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