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Allgemeiner Diskussionsthread zum Westernreiten

Diskutiere Allgemeiner Diskussionsthread zum Westernreiten im Westernreiten Forum; Warum müssen die W-Pferde eigentlich so extrem weit nach innen durchgezogen werden? Das ist doch eigentlich nicht wirklich gut.

  1. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Warum müssen die W-Pferde eigentlich so extrem weit nach innen durchgezogen werden? Das ist doch eigentlich nicht wirklich gut.
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Dieses "Flexen" versteh ich auch nicht wirklich... Also schließ ich mich der Frage einfach mal an... *g*
    Ich mein, mal KURZ übertrieben stellen, okay. Kann ja noch ganz nützlich sein. Aber man siehts ja immer wieder, dass das auch über längeren Zeitraum so stark gestellt wird und da fehlt mir irgendwie der Sinn dahinter.... *grübel*
     
  3. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Der Sinn des einseitigen biegens besteht darin, das Pferd zum einen im Halsbereich weich zu machen und zum anderen es zum nachgeben zu animieren. Die Hand bleibt solange stehen, bis das Pferd mir etwas entgegen kommt. Diesen Moment muss ich aber auch gleich mitbekommen und wirklich SOFORT loslassen! Man fängt natürlich nicht gleich mit ner 90° Biegung an - also ein Pferd was noch komplett steif ist, kann ja nicht von heute auf morgen weich sein und nachgeben. Am Anfang stellt man also nur leicht die Nase nach innen und gibt nach, wenn sich das Pferd leicht macht. Je schneller das Pferd nachgibt, desto schneller geb ich nach. Je mehr es gegen den Zügel geht, desto länger bleibt die Hand stehen...

    Inzwischen sieht es bei uns auch schon anders aus. Ich muss die Hand nur ganz kurz stehen lassen und er kommt ganz alleine mit dem Kopf rum, ohne dass ich gegenhalten muss. Ich lass dann direkt wieder los, lass ihn lang und mach ne Runde nichts, dann nochmal oder die andere Seite.
     
  4. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Mmmmhhh, ich kenne das aus der Engischen Reiterei ja auch, aber da ist es eher eine Unart des Reiters. Denn angenehm ist es für das Pferd nicht und durch Überbiegen bekomme ich das Pferd nicht weich sondern hart. Rein anatomisch gesehen macht die Übung auch wenig Sinn. Genaue Erklärung steht in vielen Büchern, die ich jetzt nicht so auf den Punkt wiedergeben kann.
     
  5. Elfenzauber

    Elfenzauber Gesperrt

    Ich schließe mich mal blackbeauty und Lorelei an.

    Es macht für mich dann "Sinn", wenn das Pferd wirklich dagegen tut, oder z.B. mein Bein (jetzt beim Englisch/FN reiten) ignoriert - um einmal KURZ deutlich zu zeigen, was ich will.

    Aber weich machen... ich musste das mal eine zeitlang mit meinem (Dressur)-Pferd machen und das Ergebnis war ein derart verspanntest Pferd, dass es im Schritt nicht mehr im Takt gehen konnte....

    Was genau ist denn mit "weich machen" gemeint?
     
  6. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    Wie OneElven schon erklärt hat,ist der Sinn des nach Innen nehmen dass das Pferd lernt, dem Druck nachzugegeben,gibt das Pferd nach,gibt auch der Reiter nach.
    Das solche Aufgaben nicht in einer FN Lehre zu finden sind macht Sinn,denn man kann das Englisch und Westernreiten nicht vergleichen.Das Ziel des Westernreitens ist das Neck Reining(das weichen des äusseren Zügels um dann Einhändig reiten zu können),egal für welche Richtung des Westernreitens man sich entscheidet,deshalb ist die Basis Ausbildung auch immer ziemlich gleich.
    Um die Sache mal zu vereinfachen,baut sich die Basis wie folgt auf:
    Nachgeben des rechten Zügel(das ganze erst in innen Stellung,später dann auch in Aussenstellung)
    Nachgeben des Linken Zügels(hier das selber erst innen dann aussen)
    Nachgeben beider Zügel
    Nachgeben eines Zügel und weichen eines Beins(das auf beiden Händen).
    Dann beginnt die Arbeit am Side Pass und am Half Pass.
    Ich nutze diese Basis nach dem Aufwärmen auch immer wieder zum Gymnastizieren oder wenn irgend was während des reitens nicht klappt.


    @Streunerin
    Nein ich bin rechts Händer aber die Zügel in der rechten Hand waren für mich einfacher zu Händeln.
    LG
    Hatschi
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juli 2009
  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich kenn das mit dem Nachgeben usw schon auch. Im Prinzip hab ich meiner Kleinen das ja anfangs auch beigebracht. Bzw unsere ersten "Schritte" unterm Reiter waren ja auch nur winzigkleine Kringel mit genau der gleichen Kopfstellung wie mans bei Hatschi im Video sieht. Nur eben kleinere Kreise, weil wir noch nicht vorwärts reiten konnten.. *g*
    Soweit komm ich damit auch noch klar und kann das auch verstehen. Und ich sag ja auch, kurzzeitig mal zur Erinnerung und zum "Zügelgehorsam abfragen" find ich das in Ordnung und kenn es auch so.
    Aber über mehrere Runden diese extreme Innenstellung, da fehlt mir irgendwie der Sinn dahinter...
    Ich mach das allerhöchstens mal eine Runde lang und dann ist wieder gut damit, meistens sogar nur ein paar Schritte, einfach um mal abzufragen, obs noch geht. ;)
     
  8. Hatschi

    Hatschi Große Pläne- aber keinen Plan!

    In meinem Video ging es dabei um eine Korrektur,das Pferd wollte nicht dem äusseren Zügel weichen,ja und die Konsequenz war halt,das er unangenehm eng laufen musste.
    LG
    Hatschi
     
  9. OneEleven

    OneEleven Inserent

    Dieses biegen sollte eigentlich immer aus einer Vorwärtsbewegung heraus entstehen, nicht in einer extrem engen Wendung. Ich hab das ganze auf dem Hufschlag ganze Bahn im Schritt angefangen. Lange Seite Kopf etwas nach außen stellen, Pferd zum nachgeben animieren, Zügel loslassen, drei Seiten geradeaus, wieder stellen. Je weicher das Pferd wurde, desto weiter nahm ich den Hals rum. Nachdem es im Schritt gut klappte und er auch anfing im Genick weich zu werden (anfangs nimmt man nur den äußeren Zügel an, später kommt der innere dazu), bin ich übergegangen, das ganze im Trab zu machen. Wenn er es im Trab gut kann, geh ich an den Galopp.

    Ich hatte - bevor ich das gemacht habe - ein Pferd, was nur gegen den Zügel ging, ständig das Maul aufsperrte, sich aufrollte und mir unterm Hintern weglief, das ist nun alles weg.

    Die wenigsten Englischreiter finden dieses Flexen sinnvoll, weil sie es auch nicht brauchen. Kein Englischreiter will irgendwann einhändig reiten und braucht ein Pferd, was auf anlegen des Zügel mit dem Hals nachgibt.

    @Lore
    Klar, wenn mein Pferd sofort nachgibt, dann mach ich das auch nur ein zwei Schritte - halt eben bis er nachgibt. Aber wenn ich jetzt loslassen würde, obwohl er noch nicht nachgegeben hat, dann wäre der Lerneffekt doch gleich null! Mein Pony ist ja nun auch schon etwas älter und hat sich im Laufe der Jahre einige Tricks angewöhnt, um möglichst erstmal nicht das zu machen, was man von ihm will... :tongue: Deshalb kann es durchaus mal sein, dass er eine oder mehrere Runden in dieser Stellung läuft, eben weil er permanent gegen das Gebiss geht, eigentlich aber durchaus in der Lage ist nachzugeben, nur halt gerade keine Lust dazu hat. Würde ich nun nach jeder halben Runde loslassen , obwohl er nicht einen Millimeter nachgegeben hat, würde ich ihn ja im absolut falschen Moment bestätigen
     
  10. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    :laugh: Da kommt die Englisch-Zeit bei Hazi durch :laugh:
     
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