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Almauftrieb der Norikerzuchthengste in Österreich.

Diskutiere Almauftrieb der Norikerzuchthengste in Österreich. im Medien Forum; Meine stand mal 6 Monate bei einer Isi Trainerin auf dem Hof. Das war gar kein Problem, die hat sich da nach vier Stunden selbst integriert,...

  1. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Meine stand mal 6 Monate bei einer Isi Trainerin auf dem Hof.
    Das war gar kein Problem, die hat sich da nach vier Stunden selbst integriert, indem sie über den Zaun gesprungen ist.
    Allerdings kannten diese Isis alle "andere" Pferde.
    Meine konnte zum Beispiel sehr lange keine Shettys leiden.
    Das war so extrem, das ich in den Reiterwettbewerben darum bitten musste mein Kind bitte nicht hinter ein Shetty zu setzen oder direkt davor.
    Weil ich da nicht garantieren konnte, das sie da nicht Aggro wird, wenn ihr ein Shetty hinten aufläuft.
    Die hatte in der Aufzucht sowas kleines einfach nie gesehen.
    Später ging das dann.
    Wir hatte sechs Shettys da, da hat sie die dann irgendwann toleriert.
    Gerade Isis werden oft Rasserein aufgezogen.
    Wenn sie Importpferde sind ja eh, und die Gestütspferde oft auch.
    Das prägt einfach.
    Einige Gestüte hatten zumindest früher die Gruppen auch nach Farbe sortiert.
    Wenn jetzt ein Pferd noch nie einen Schecken gesehen hat, dann ist das ein kleiner Kulturschock, mit dem man erstmal nichts zu tun haben will.

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  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    ich finde auch , dass da unglaublich schnell Ruhe einkehrt - nach spätestens 10 min sind die ersten Köpfe im Gras.
    ich hätte jetzt auch gedacht, dass die Ort und Procedere kennen und sich auf den "Urlaub" freuen - aber der eine ist ja erst drei ...
    Spricht für die Haltung im Gestütsbetrieb in der Routine ….

    Farbrassisten:
    mein neuer Isi Fuchs kam in eine kleine Gruppe, die sich schon länger kannte aber auch keine eingeschworene Gemeinschaft war:
    Fuchs, Fuchs, Fuchs, Rappe, Rappschecke
    Meinen hatte ich zuerst 2 Std unter Aufsicht drin - dort wurde er sofort von einem älteren, immer extrem freundlichen Isi Fuchs adoptiert und begleitet.
    Der Rappe war der alte Ranghöchste und der Adoptivfuchs der "Altersweise", der ab und zu mal eingriff, wenn er es für notwendig hielt aber die tägliche Herdenführung dem Rappen überliess.

    Dann kamen alle wenige Tage später zusammen auf eine neue grosse hochstehende Wiese.

    Den ersten Tag klebte meiner am Adoptiv-Fuchs, mit dem er auch richtige gute Freundschaft schloss. Im Abstand von wenigen Tagen bildeten sich zwei Gruppen, wobei zu Beginn Adoptiv-Isi und meiner zusammenstanden und alle anderen in der zweiten Gruppe.

    Alle 1-2 Tage wanderte ein Fuchs mehr in die Fuchs-Gruppe, bis dann farbsortiert alle Füchse eine Gruppe bildeten und Rappe und Rappschecke, die als Pferdecharaktere wenig gemeinsam hatten, übrigblieben.
    Dann war nur noch der Rappe übrig.
    Nach 2 Wochen gab es nur noch eine Gruppe.
    Nahezu keine Verletzung ausser oberflächliche Schrammen an meinem.
     
  3. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Isis sind da ja irgendwie so ne "Sondersache", viele von denen kommen nicht so gut mit anderen Rassen klar. Hängt aber - denke ich - vor allem mit der Aufzucht und bisherigen Haltung zusammen.

    Bezüglich der Farbe das selbe. Ich kenne einen Friesen, der relativ ranghoch ist und ausschließlich dunkle Pferde in seiner Herde akzeptiert. Der wuchs bis dreijährig in ner reinen Friesenherde auf, kannte also bis dahin ausschließlich schwarze Pferde. Was anderes hatte der nie gesehen. Der akzeptiert auch bis heut nix anderes als dunkel in seiner Nähe. Braun geht noch, aber Schimmel oder Füchse, helle Schecken etc, keine Chance.
     
  4. Habiba

    Habiba Inserent

    Unsere Scheckstute wuchs in einer winzigen Herde auf mit ihrer Mama (Rappe) und zwei Haflingerwallachen, die wusste nicht das sie ein Schecke ist und hatte auch noch nie einen anderen gesehen, als meiner Tante ihr Braunschecke dazu kam war das erstmal ein Drama, unsere hatte wirklich Angst. Sie hat dann mal ihr Spiegelbild in einer Autoscheibe gesehen, das hat sie eine Viertelstunde ganz fasziniert angestarrt, danach hatte sie auch nie wieder Angst vor Schecken :biggrin::bahnhof:

    Und unsere zwei braunen Stuten, die nur mit anderen Braunen aufgewachsen waren haben die Scheckstute als sie neu dazu kam drei Monate lang ignoriert, ich bin nicht sicher ob sie wussten, dass das auch ein Pferd ist :biggrin: Danach war dann direkt Ruhe, Stress gab es da gar keinen. Bin gespannt wie das wird wenn die zwei Füchse einziehen, wie sich dann die Grüppchen bilden werden...
     
  5. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Spencer sind Schecken total suspekt. Ich kann auch nicht mit einem Schecken ausreiten. Da ist Spencer nur damit beschäftigt, das andere Pferd anzuglotzen, weil er scheinbar auch nach 30 Minuten noch nicht glauben kann, dass das ein Pferd ist.

    Obsi.
     
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  6. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Nie vergessen werde ich den Blick, als wir nach dem Tod meiner ersten Stute einen Ardenner-Trakehner-Mix kauften, und zu der Stute meines Mannes (Edles Warmblut) stellten. Das war wirklich so ein "ne, nicht euer Ernst, oder?"
    Wurden dann aber doch beste Freunde.

    Ähnlich Begeisterung löste dann das erste Shetty aus, das unsere näher kennen lernten, das war auch noch gescheckt, und die Esel, die jetzt direkte Nachbarn sind.

    Shire Hengst und unser Vollblut geht gar nicht, Ide will den in einem Anflug von Größenwahn immer angreifen. Zum Glück war der Große beim gemeinsamen Ausritt total gechillt.
     
  7. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Meiner ist in der Beziehung total ungewöhnlich. Pferde die genauso normal braun sind wie er findet er völlig uninteressant. Von denen will er nix wissen. Außergewöhnlich Farben findet er aber total spannend und umso kleiner umso besser.
     
Thema: Almauftrieb der Norikerzuchthengste in Österreich.