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als Erwachsener Reiten lernen

Diskutiere als Erwachsener Reiten lernen im Allgemein Forum; Hallo zusammen :-) ich hab mir überlegt, dass ich mit dem reiten anfangen möchte (mit 33 Jahren ;-) ) und möchte hier eigentlich erst mal nur...

  1. Caro_lila_Löwenzahn

    Caro_lila_Löwenzahn Neues Mitglied

    Hallo zusammen :)

    ich hab mir überlegt, dass ich mit dem reiten anfangen möchte (mit 33 Jahren ;-) ) und möchte hier eigentlich erst mal nur meiner Freude und Euphorie, in der ich gerade stecke, freien Lauf zu lassen :-D. Ich hatte als Kind mal ein paar Reitstunden,bin also nicht zu 100% unerfahren - muss und möchte aber dennoch quasi von 0 beginnen.
    Jetzt stellt sich mir Frage, wo und wie ich das am besten umsetzen kann. Ich komme aus Osnabrück und es gibt hier natürlich auch Reitvereine. Muss sowas denn immer zwangsläufig über einen Verein laufen? Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten, z.B. über privat? Was davon ist besser? Habt ihr evtl. eigene Erfahrungen, von denen ihr berichten könnt?
    Mir ist dann gundsätzlich noch aufgefallen, dass oft Hilfsmittel wie Gerte und "Hilfszügel" verwendet werden. Ich muss gestehen, dass ich von beiden Dingen (momentan) irgendwie abgeneit bin, denn auf mich macht dies den Eindruck, dass das Pferd gezwungen und in eine nicht natürliche Körperhaltung gedrängt wird. Was haltet ihr davon? Bzw. gibt es Reitschulen, die auf diese Dinge verzichten?
    Nun muss ich aber jetzt nochmal schnell meine Freude loswerden :)))))) am liebsten würde ich sofort loslegen, ich kann nie an einer Pferdekoppel einfach so vorbeigehen ohne wehmütig den Kontakt zu diesen tollen Tieren zu suchen.
    Kommt vielleicht jemand sogar aus dem Osnabrücker Raum und kann mir einen guten Hof empfehlen?

    LG
    Caro
     
  2. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Empfehlen kann ich dir leider keinen, weil das nicht meine Ecke ist.
    Hab aber schon mehrere Späteinsteiger bei mir gehabt, die bei 0 gestartet sind.

    Unter anderem Natty, hier aus dem Forum.
    Die in der Zwischenzeit selbst Pferdebesi geworden ist.

    Der ältesten war ein sehr netter Herr, der schon 54 Jahre alt war.

    Auch der hat es noch gelernt.

    Besser finde ich ruhige Umgebung und Einzelunterricht
    Hab zum Teil bis zu 6 Monate erstmal an der Longe reiten lassen, bis die Hilfen sicher gegeben werden konnten.

    Hilfszügel besitze ich nicht mal
    Finde ich total unnötig
     
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  3. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Die meisten Besitzer werden es übrigens gar nicht toll finden, wenn du ungefragt auf ihrer Koppel den Kontakt zu ihren Pferden suchst
     
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  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Habe ich nicht so gelesen.

    Ich denke, die TE bleibt an Pferdekoppeln gerne stehen, schaut sich die Pferde an und krault sie vielleicht, wenn sie an den Zaun kommen.

    So habe ich es gelesen.


    LG, Charly
     
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  5. Fjordi

    Fjordi Bekanntes Mitglied

    Ich komme leider auch nicht aus deiner Ecke. Ich gehe davon aus du willst klassisch Englisch reiten oder kommt auch bspw. Westernreiten in Frage? In beiden Fällen finde ich folgendes wichtig:
    Ich würde dir raten, dir die Höfe, die in Frage kommen genau anzusehen. Vergiss nicht, dass du die Entfernung hoffentlich oft fahren musst. Unerlässlich wäre für mich, dass auch die Schulpferde täglich viele Stunden raus kommen, leider ist das nicht selbstverständlich. Wie sehen die Pferde und das Zubehör aus, sind sie gepflegt? Wie sieht die Anlage aus? Wie geht der Reitlehrer mit seinen Pferden und Schülern um?
    Sprich am besten persönlich mit dem Reitlehrer, man muss sich ja auch mögen.
    Zu den Hilfszügeln: habe da wenig bis keine Erfahrung mit. Ich würde mich da aber auf mein Bauchgefühl verlassen, ich glaube in einigen, vielleicht wenigen, Fällen kann das sinnvoll sein. Ausgebundene Schulpferde, die den ganzen Tag im Kreis laufen, wirst du erkennen und solltest den Hof meiden.
    Mich würde nicht wirklich interessieren, welche Scheine der Reitlehrer vorweisen kann, gibt überall gute und schlechte mMn.
    Ich kenne keinen Anfängerunterricht von Privat, direkt mit einer Reitbeteiligung anzufangen halte ich auch für schwierig, Ausnahmen gibt es aber.
    Ich hoffe das hilft Dir ein bisschen weiter

    Edit: habe es auch so verstanden, dass du den Kontakt am Zaun suchst. Oder?
     
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  6. Natty

    Natty Bekanntes Mitglied

    Hallo Caro,

    ich habe auch erst mit Mitte 30 das Reiten angefangen.

    Ein paar Jahre vorher hatte ich zwei Longestunden an einem Reiterhof. Das hatte mir damals aber nicht gefallen. Das Pferd hatte vor meiner zweiten Stunden schon eine Longenstunde hinter sich und ich bin sozusagen direkt aufgestiegen, als die andere runter war.
    Man hat also dort den Umgang nicht gelernt und zudem waren dort viele Kinder/Jugendliche und kaum Erwachsene Reiter. Bin dann dort nicht mehr hin und hab das alles erstmal auf Eis gelegt.

    Ein paar Jahre später hat es mich wieder in den Fingern gejuckt und ich hab im großen grünem Forum mein Leid als Erwachsene Reitanfängerin geklagt.
    Dort hat mich Mel angeschrieben und alles nahm seinen Anfang.
    Ich habe bei Mel mit einer RB angefangen hatte aber erstmal Longenstunden und dann bin ich als Handpferd mit raus.
    Dort hatte ich auch den Umgang und alles von A-Z über Pferde gelernt.
    Ich hatte da wirklich viel Glück und mittlerweile hab ich seit fünf Jahren mein eigenes Pö.

    Ich wünsche Dir auch soviel Glück, wie ich hatte.
    Vielleicht kannst du mal bei Ebay-Kleinanzeigen schauen oder selbst eine Anzeige schalten.
     
    melisse gefällt das.
  7. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich persönlich würde mir verschiedene Reitschulen anschauen.
     
  8. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich würde erst mal mit Reitferien und verlängerten Wochenenden anfangen. Das ist intensiver und man hat oft mehr Kontakt als bei Reitschulen.
    Wenn du das konsequent 1- 2 Jahre durchziehst, startest du von einer ganz anderen Basis aus.
    Pferdepraxis bekommst du auch bei solchen Ausritthöfen, auch wenn du reittechnisch da eher weniger lernst. Aber du lernst die Bewegung des Pferdes und seine Reaktionen.
    Schwierig wird so was halt dann, wenn hohe Ansprüche vorliegen und es aber möglichst kein Geld kosten soll. Wenn ma bereit ist, Geld zu investieren und ggfalls je nach ortsnahem Angebot auch Fahrzeit, findet sich auch meist ein Weg.
    Eine gute Einzelstunde kostet halt - je nach Qualifikation und Reitschwerpunkt - schnell zwischen 30 und 60€.
    Wenn jemand hohe Ansprüche hat, empfehle ich auch gerne die Akademiker oder Legerete Schulen - da wird alles haarklein erklärt. Geht dadurch sehr langsam vorwärts und ist vielleicht auch nicht das Endziel für einen Freizeitreiter, aber es werden viele Zusammenhänge zwischen "Reiter tut dies und es bewirkt das " erklärt. Die mit Schulpferden sind selten aber gibt es. Preise eher Ü50 € pro Einzelstunde.
    Und das dann koppeln mit Ausreithöfen
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
    Charly K. gefällt das.
  9. Hast du vielleicht eine Freundin, Bekannte, Arbeitskollegin mit eigenem Pferd?
    Wenn ja, frage sie, ob du ab und zu mit zu ihrem Pferd darfst. Nicht zum reiten lernen, aber dazu, möglichst viel über Pferde im Umgang zu erfahren. Vielleicht könntest du da schon lernen, helfen, das Pferd von der Koppel zu holen, zu putzen...
    Man lernt übrigens auch sehr viel über Pferde, wenn man sich an eine Koppel stellt oder setzt und sie einfach nur beobachtet.
     
  10. Caro_lila_Löwenzahn

    Caro_lila_Löwenzahn Neues Mitglied

    schon mal vielen Dank für eure Antworten.
    Ja, ich stehe nur (von außen) am Zaun und erst wenn ein Pferd neugierig ankommt, versuche ich Kontakt aufzunehmen indem ich es erst mal schnuppern lasse und dann mal vorsichtig Kopf oder Hals kraule.

    Wie ich gesehen habe, haben wir 2 Höfe in unmitelbarer Nähe. Da werde ich evtl. heute mal diskret nachfragen, vielleicht hab ich ja Glück und erreiche da auf´m Sonntag sogar etwas :-P.
     
    melisse gefällt das.
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