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angewohnheit "kopf hoch tragen"

Diskutiere angewohnheit "kopf hoch tragen" im Allgemein Forum; Hallo, ich habe seit einiger Zeit eine RB. er ist früher auf der Trabrennbahn gelaufen wurde aber rausgenommen. Jetzt hat er aber immer noch die...

  1. Lisi

    Lisi Neues Mitglied

    Hallo,

    ich habe seit einiger Zeit eine RB. er ist früher auf der Trabrennbahn gelaufen wurde aber rausgenommen. Jetzt hat er aber immer noch die angewohnheit den Kopf sehr hoch zu tragen, besonders wenn ich antrabe. er reagiert dann auch nicht mehr richtig auf meine hilfen. wie kann ich ihm das abgewöhnen? ich verwende bereits ein martingal und halte die hand immer sehr tief beim reiten aber bisher hab ich noch keine veränderung / besserung bemerkt. habt ihr tipps für mich? (ich habe auch bereits mit der Besitzerin gesprochen, aber auch sie weiß noch nicht wie sie ihm das abgewöhnen kann ... )
     
  2. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    immer wieder üben.
    spielen mit dem äußeren zügel und mit dem inneren schenkel bis der kopf unten ist, antraben, wieder spielen bis der kopf unten ist, wieder durchparrieren, wieder kopf runter spielen und sooo weiter :)
     
  3. Texas

    Texas Inserent

    huhu,

    ja das hört man immer wieder von den trabern.reite doch mal volten bis er mit dem rücken hoch kommt(dan geht er ja automatisch vorn runter).oder spiel mit den inneren zügeln.wie nimmt er den das gebiss und die reiterhand an?

    aber sogenau kann ich dir da auch nicht helfen da ich mich mit trabern noch nicht so beschäftigt habe.aber sollte er mal bei der arbeit den kopf runter kommen(aus was für gründen auch immer)loben,loben,loben damit er weis das es ok war!du wirst ihm wahrscheinlich erstmal die reithilfen beibringen müssen.er weiss wahrscheinlich nicht was die hilfen für kopf runter,rücken hoch ect bedeuten.kennst du keinen trainer in deiner nähe?

    ein traber hat halt eine andere körperhaltung beim traben wie ein reitpferd.und je nachdem wie lang er auf der bahn gelaufen ist wird es auch dauern ihm das richtige laufen unterm sattel beizubringen.

    vielleicht meldet sich ja noch jemand der mehr erfahrungen mit trabern hat.

    lg und viel glück

    @hazira:hast du schon mit trabern gearbeitet?einige bekannte von mir haben welche und die haben auch diese problemchen.aber alles mögliche bringt nichts.da kannste mit zügeln spielen und schenkel drücken das interessiert die meisten traber nicht.man hört dieses problem ja von den meisten leuten die sich einen traber gekauft haben.bei einigen klappt es und manche kapieren das nie.

    lg
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Feb. 2008
  4. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    hab leider noch nie mit einem traber gearbeitet, aber klappt das denn bei denen mit dem longieren??
    lg franzi
     
     
  5. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    nein keinen traber aber araber und die sind ja bekanntlich "trinker der lüfte"
    kann sein dass es nicht interessiert wenn man spielt, kann aber auch sein dass er drauf reagiert, wenn ja dann sofort nachgeben und loben (wie texas schon schrieb).
    Kommt der kopf wieder hoch, spiel von vorne.
    sprich: ich mache dem pferd das unerwünschte verhalten unangenehm (ohne riegeln) und belohne kopf runter mit in ruhe lassen (vorerst ;) )

    sonst würde ich sogar sagen dass man ihn evtl auch mit einem martingal zu seinem glück "zwingen" kann bis er merkt dass es für ihn da unten viel angenehmer ist so zu laufen.

    auch könnte man in langsam schritt für schritt an der longe an ausbinder von unten (z.b. dreiecker) gewöhnen sodass er lernt v/a zu gehen.
     
  6. Katrin

    Katrin Inserent

    Was ich mal versuchen würde, ist , die Zügel ganz einfach mal lang zu lassen, was passiert dann? Ich kenn mich auch nicht mit Trabern aus, aber ist es nicht so, dass sie von der Bahn kennen, dass Druck auf dem Gebiss kommt, wenn sie laufen sollen? Ansonsten immer mit einer leichten Verbindung immer wieder Volten und Übergänge reiten, Stangenarbeit und, wenn es gehen sollte, Longenarbeit mit Dreieckern, eher auch mal weniger Anlehnung versuchen, als zuviel.

    Liebe Grüße
     
    Osaka gefällt das.
  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich würde das ebenso versuchen, wie von Hazira und Texas schon beschrieben.
    Spielen mit den Zügeln, nachtreiben mit dem Bein und ganz wichtig (!!): SOFORT nachgeben, sobald er auch nur ein kleines Stück mit dem Kopf runterkommt.

    Was eventuell helfen könnte (kommt zwar aus dem Westernbereich, ist denke ich aber in dem Fall auch hier hilfreich):
    Bring dem Pferd EINE verständliche Hilfe bei, die fürs "Kopf runter - Rücken hoch" zuständig ist.
    Als Beispiel: Konstanter Druck mit dem oberen Wadenbein. Funktioniert folgendermaßen: Du lässt das Pferd erstmal stehen, lässt die Zügel locker, aber so, dass du sie annehmen kannst, falls das Pferd vorwärts geht. Dann drückst du mit deiner oberen Wade ans Pferd - und zwar konstanten Druck und kein Klopfen usw. Das machst du so lange, bis dein Pferd mit dem Kopf runterkommt. Falls er vorwärts geht, dann Beindruck unbedingt beibehalten, aber gleichzeitig vorne bremsen. Kommt er dabei mit dem Kopf runter, Druck sofort komplett wegnehmen.
    Reagiert er aufs Bein gar nicht, dann ruhig auch mit den Zügeln ein bisschen "zuppeln", bzw spielen.
    Anfangs reicht es, wenn das Pferd kurz "nickt" oder den Kopf nur zwei cm weiter runter nimmt. In dem Fall SOFORT alle Hilfen weg, loben, Pause machen. Ein zwei Minuten in Ruhe stehen lassen oder ne Runde Schritt reiten, dann das selbe Spiel von vorne.
    Irgendwann kann das Pferd den Beindruck dann mit Kopf runter assoziieren und das kannst du dann steigern. Reagiert er im Stand gut und nimmt die Rübe runter - auch dauerhaft - dann probier es im Schritt.
    Wenn das klappt, im Trab.

    Wichtig dabei: Du musst wirklich sehr aufmerksam sein und den Pferdekopf dabei gut beobachten. Es reichen anfangs wie gesagt ein, zwei cm weiter runter, oder ein kurzes Nicken. Das Pferd muss ja irgendwie verstehen lernen, was du von ihm willst. Und dazu musst du, sobald das Pferd die gewünschte Reaktion ausführt (selbst wenn es nur versehentlich ein Nicken ist) auf der Stelle sämtlichen Druck vom Pferd nehmen.
     
  8. Karlchen

    Karlchen Neues Mitglied

    Exterieurbedingt hat der Traber Probleme mit engen Wendungen. Sie traben mit der Hinterhand breitbeinig, im Renntrab schieben sie die Hinterbeine an den Vorderbeinen vorbei. Bei zu engen Wendungen (kleine Volten) kann es sein, dass er dann die Hinterbeine nicht sortiert bekommt. Außerdem wird ihm sicherlich Rückenmuskulatur fehlen, da diese Pferde vorm Sulky nicht gerade über den Rücken gehen. Versucht es vielleicht besser erst mal mit regelmäßigem longieren.
     
  9. Katrin

    Katrin Inserent

    Das was Lorelai sagt, mit EINER Hilfe für Kopf runternehmen, könnte klappen, allerdings könnte man das auch anders trainieren, zumindest erstmal. Ich kenn da eine Übung, die vom Boden aus gemacht wird, man streicht mit der Hand am Mähnenkamm entlang bis zum Genick und drückt solange, bis der Kopf runtergeht, lässt in dem Moment sofort locker. Das könnte man theoretisch am Boden erstmal üben, und wenn das sitzt, dann könnte man das auf dem Pferd sitzend machen, vielleicht in Verbindung mit einer bestimmten anderen Hilfe, bis man irgendwann an den Schenkelhilfen angekommen ist... Weiss nicht, ob das was bringen würde, aber man könnte es wenigstens probieren, oder?

    Liebe Grüße
     
  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ja, das ist auch noch ne Lösung. Allerdings würde ich es hier - um für das Pferd den Wechsel von "Hand am Hals" zu Schenkel dran zu erleichtern - evtl ein Stimmkommando mit einbeziehen. Sprich du übst das vom Boden aus wie von Katrin beschrieben, gibst dazu ein Stimmkommando (meinetwegen "down" oder "runter" oder was auch immer dir beliebt) - am besten solange, bis das Pferd auf Stimme allein den Kopf runter nimmt. Und dann das ganze vom Sattel aus - im Stand - mit Schenkel plus Stimmkommando. Macht es noch ein wenig einfacher fürs Pferd.
     
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