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Angst beim Reiten

Diskutiere Angst beim Reiten im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, ich habe seit 2,5 Jahren mein erstes eigenes Pferd, eine 9-jährige Stute. Sie ist eigentlich sehr lieb, ich mache Bodenarbeit u. reite sie...

  1. Fay

    Fay Neues Mitglied

    Hallo, ich habe seit 2,5 Jahren mein erstes eigenes Pferd, eine 9-jährige Stute. Sie ist eigentlich sehr lieb, ich mache Bodenarbeit u. reite sie dressurmässig. Bei der Bodenarbeit ist sie supercool und hat vor fast nichts angst. Doch im Gelände ist sie oft guckig und auch manchmal auf dem Reitplatz. Das liegt viel an mir, ich bin eine eher ängstliche Reiterin und meine Stute merkt auch sofort wenn ich unsicher bin. Ins Gelände traue ich mich fast nicht mehr. Unser erster Versuch auf dem Stoppelfeld endete damit, dass sie buckelte und ich mich nicht mehr getraut habe zu galoppieren. Ich verliere gerade den Spaß beim reiten und überlege manchmal sie wieder zu verkaufen. Sie lebt im Offenstall und wird regelmässig bewegt. Ich setzte mich aber selbst unter Druck ins Gelände zu gehen weil ich ihr Abwechslung bieten will. Ich bin oft angespannt besonders beruflich und das schlägt sich auch beim reiten durch. Was kann ich machen, ich möchte wieder Spaß am Reiten haben. :ride:
     
  2. Kaddiii

    Kaddiii Neues Mitglied

    HeyHo,
    also Angst haben ist ja halt nicht so gut aber was sollst dagegen machen^^
    Hast du vlt schon mal darann gedacht jmd anderen mit mehr Erfahrung mit deinem Pferd ins Gelände zu schicken? vlt ersmal um festzustellen ob es nur an deiner Unsicherheit liegt oder ob dein Pferdchen einfach *Juhu Gelände ab geht's* ist. Weißte? :P
     
  3. Fay

    Fay Neues Mitglied

    Ja das habe ich auch schon überlegt aber es ist nicht so einfach jemanden zu finden, der das macht. Meine Freundin war zuerst mit ihr auf dem Feld, da war sie auch lieb und bei mir hat sie halt gebuckelt (aber nur leicht). Ich habe schon meine Reitlehrerin angesprochen,die bildet auch junge Pferde aus. Ich war mit ihr ja schon aber meist nur im Schritt. Teilweise war sie auch ganz lieb aber manchmal ist sie halt guckig und da bekomme ich Angst und male mir immer das schlimmste aus.
     
  4. Kaddiii

    Kaddiii Neues Mitglied

    mhmhm ... und vorher mal ablongieren kurz vlt?
     
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Gehst du allein ins Gelände mit ihr??

    Vielleicht wär`s ganz gut, wenn du dich mit jemandem verabreden könntest, der mit einem ruhigen Pferd mitkommt.
    Das strahlt Ruhe auf dich und auch auf dein Pferd aus.

    Allein sind Pferde häufig schreckhafter und aufmerksamer auf die Dinge da draussen in der Welt :1:

    Wenn du wirklich glaubst, dass es an dir liegt:
    setz dich nicht so unter Druck :1:
    Wenn dein Pferd im Offenstall steht, hat es ja schon mehr Abwechslung als die meisten anderen Pferde...

    Aber gib auch nicht auf!

    Was ich damit meine:
    wie wär`s, wenn du erst auf dem Reitplatz oder in der Halle ganz normal reitest - und immer zum Abschluss eine Runde ins Gelände gehst.

    Wenn du ganz unsicher bist, dann führ halt erstmal. Ist doch nicht schlimm.

    So werdet Ihr beide immer sicherer. Und dann macht das auch wieder mehr Spass!


    Was mich jetzt aber noch interessieren würde:

    Welche Art der Bodenarbeit machst du denn mit ihr? Gibt da ja viele verschieden Möglichkeiten.
    Wie ist euer Ausbildungsstand in etwa? (oder hab ich das überlesen?!? Muss gleich nochmal schauen gehen...)
    Hast du auch Reitunterricht mit ihr??
     
  6. Dakota

    Dakota Inserent

    genau.. oder geh spatzieren....dann kann dir absolut nichts passieren...ich würd halt auch regelmässig unterricht nehmen...
     
  7. Osaka

    Osaka Inserent

    Eine 9-jährige Stute ist ja nicht mehr sooo jung. Und ihr kommt ja auch ansonsten ganz gut zurecht.
    Setz Dich nicht so unter Druck.Warte lieber noch mit dem Ausreiten und hol Dir Hilfe. Sei aber konsequent, wenn Du bei der Arbeit im Gelände bist und versau es Dir nicht.
    Die Stute darf auf keinen Fall merken, wenn sie rumzickt, dass sie dann ihren Willen oder Pause bekommt.
    Ich würde mich auch nicht scheuen professionelle Hilfe ( z.B.Tierarzt, Ostheopat,Reitlehrer, Sattler, Pferdedentist) anzunehmen. Dann fühlt man sich gleich wieder sicherer.
    Ich hab das Gefühl, ihr seit auf einem guten Weg.
    Aber es wird nicht einfach.
    Viel Glück.:biggrin:

    glg
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Sep. 2010
  8. Smigel

    Smigel KvD- Klugscheißer vom Dienst

    Schließe mich den Vorrednern an. Geht mindestens zu zweit ins Gelände. Und wenn Du Angst bekommst, dann singt zusammen "Alle meine Entchen". Klingt doof - wirkt WUNDER. Glaubs mir! :1:


    LG


    Dennis
     
  9. Loriot

    Loriot Inserent

    "Alle meine Entchen" das ist ein sehr viel verwendbares Lied, ich lasse das immer meine Reitschueler singen wenn sie das Atmen vergessen. Aber es als Angstvertreiber zu singen ist definitiv auch eine Verwendungsmoeglichkeit, warum denn nicht? Und ausprobieren schadet definitiv nicht!
     
  10. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Zu zweit ins Gelände zu gehen, ist schon mal eine gute Idee!
    Aber fahre dabei zwei Gänge runter, also nur Schritt gehen!
    Auch im Gelände kann man dressurmäßig reiten, deshalb sollte man ruhig kleinere Übungen mit einfließen lassen. Hierzu gehören Anhalten auf den Punkt, Schulterherein, Seitenverschiebungen, sauber gerittene Volten etc.
    Das fördert die Aufmerksamkeit und auch den Gehorsam.
    Bockt sie nur im Galopp, sollte erst einmal nicht mehr galoppiert werden, denn nur du bestimmst das Tempo!
    Evtl. kannst du sie kontrolliert traben lassen, aber bei dem geringsten Versuch eines Bucklers durchparieren und eine Volte reiten oder eine andere Übung reiten!
    Es geht hierbei um die "Machtverteilung", also wer darf was wann tun.
    Und dabei mußt du der Boss bleiben.
    Gehe einfach einige Zeit nur Schritt, das hilft bestimmt!

    Ich spreche aus eigener Erfahrung. Mein Wallach im fortgeschrittenen Alter von 19 Jahren fängt jetzt an aufmüpfig zu werden und hat schon zweimal versucht, mich durch Buckeln loszuwerden. Und zwar eindeutig aus Übermut, und weil ich die Zügel eine zeitlang habe schluren lassen.
     
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