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Angst vor Ästen und Baumstümpfen!

Diskutiere Angst vor Ästen und Baumstümpfen! im Pferdeflüsterer Forum; Guten Tag, wie ich bereits schon erwähnt hatte, reite ich auf einem Isländer. Als wir gestern ausgeritten sind, scheute er vor einem...

  1. michste

    michste Inserent

    Guten Tag,
    wie ich bereits schon erwähnt hatte, reite ich auf einem Isländer.
    Als wir gestern ausgeritten sind, scheute er vor einem Baumstumpf. Zuerst wurde er unruhig und ist sogar stehen geblieben... Ich wollte natürlich weiter, denn ich wollte ca. in höhe des Baumstumpfes wieder auf einen Feldweg einbiegen. Dann hat er angefangen zu tänzeln und wollte parut nicht vorbei... In einem unachtsamen moment meinerseits, weil ich zuerst nicht direkt wusste, wie das Pferd jetzt reagieren würde (wir hatten eine Scheuszene noch nicht zusammen und ich kenne ihn noch nicht so lange), ist er dann losgeprescht und etwas ins Feld rein.. ich konnte die Situation auch gleich wieder beruhigen und habe ihn auf den geplanten Feldweg lenken können. Das hat er auch wunderbar mit sich machen lassen! Auch konnte ich ihn kurze zeit wieder in den Trab und dann in den Schritt bringen...

    Als wir dann wieder zurück in die Stadt kamen, ist er vor einem liegengebliebenen Aststück (mit Tannennadeln) ebenfalls zurückgeschreckt.. (auf dem Hinweg konnte ich ihn vorbeibewegen) er wollte dann auch nciht wider in diese Richtung und ist dann umgedreht. Jedoch hat er sofort auf meine Befehle gehört und ich konnte ich noch neben meiner Schwester (die immer hinter mir reitet) ihn zum stehen bringen. doch er war sehr nervös... Leider wusste ich mir nicht besser zu helfen, als dann abzusteigen, weil er auch ziemlich nervös war! Außerdem war gleich ums eck das Dorf und wenn er dann da durchgeht und ich ihn evtl. nicht mehr halten kann wäre es gefährlicher als auf dem offenen Feld ich wusste ja nicht, wie er reagieren würde. ich habe ihm gut zugesprochen und wir sind dann zu Fuß vorbei.
    Ich bin danach aber wieder aufgestiegen...

    Normalerweise ist der kleene ganz schön unerschrocken (außer vor dem Baumstumpf. laut besitzerin). Sie hat gemeint, dass ich das nächste mal vor einem Ast nicht absteigen soll, falls er wieder scheut... DA soll dann meine Schwester mit ihrem vor gehen, so dann meiner den Ast nicht im Blickfeld hat. sie meinte, sonst würde er vor allem und jedem scheuen, wenn ich absteigen würde...

    Aber ist das dann nicht auch, wenn der andere dann vor ihm geht der Fall?? Der Isi hat sonst nie so reagiert (es war sehr windig, vielleicht hat ihn das irritiert). Wäre es nicht genauso ein Fehler, den anderen im Falle eines Falles vorzuschicken? Würde das seine Angst nicht genauso schlimm machen, wie wenn ich dann absteigen würde?

    Was würdet ihr tun? Kann ich ihn nicht irgendwie terapieren?? Ist es nicht besser, dass sich das Pferd der Angst stellt und alleine vorbeiläuft (anfangs ohne Reiter zum schluss mit), oder den anderen Vorschicken, damit die Sicht auf das Ungetüm verstellt ist? Was würdet ihr tun?

    Falls ich rigendwas nicht richtig erläutert haben sollte, oder ihr nur Bahnhof versteht, dann fragt einfach nochmal nach... :)
     
  2. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Hallo!

    Ich würde mit dem kleinen vllt mal ein bisschen "Unerschrockenheits-Training" an der Hand machen... Vllt mal ein paar Äste, Raschelplanen usw irgendwo auslegen (Halle/Platz, wenn ihr das habt, wenn nicht halt auf dem Hof oder so) und da dann mit ihm an der Hand arbeiten... Nur ne Trense drauf und dann da mit ihm rumspazieren, die Äste usw begutachten lassen, ihn alles angucken lassen, vllt mal über ne Plane gehen usw... Da fällt dir bestimmt ein bisschen was ein... ;)

    Und ansonsten find ich die Idee, ihn hinter dem anderen Pferd gehen zu lassen, gar nicht so schlecht....
    Wenn unser Hafi wieder mal vor irgendwas fürchterliche Angst hat, dann lassen wir den auch hinter meiner her gehen, da sieht er, dass die sich nicht davor fürchtet und wird dann auch sofort ruhiger... Evtl ein paar mal an der "gefährlichen" Stelle vorbeireiten, erstmal mit dem anderen Pferd vorne, dann soll deiner mal vorgehen... Das hilft bei unseren eigentlich immer, wenn die da mal 5 mal hintereinander vorbeigelatscht sind, wird es denen auch langweilig und die gucken gar nicht mehr hin... *g*
     
  3. Kim8471

    Kim8471 Inserent

    Ich würde dem einfach mal ein paar Äste unterschiedlichen Aussehens in die Koppel legen , damit er die tagtäglich vor Augen hat und merkt, dass die nicht zur Gattung gefährlicher Raubtiere gehören.
    wenn er sich dran gewöhnt hat kannst du ja auch noch weiter gehen und die äste so platzieren, dass er drüber gehen muss, wenn er z.b. an Futter will. Natürlich würde ich das nicht überstürzten, wir wollen ja nicht , dass das arme Tier verhungert....

    Vielleicht nimmst Du am besten was, was gut schmeckt. Meine Pferde stehen total auf Tannenzweige. Wenn Du Glück hast kommt er auf den Geschmack....
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Nov. 2006
  4. michste

    michste Inserent

    Das mit dem an den Ästen vorbeiführen habe ich mir auch schon überlegt...
    Aber momentan bin ich nur 1 mal die Woche da, und kann somit nicht intensiv mit ihm "trainieren". Am Dezember/Januar sind wir dann auch 2 mal die Woche da! Da kann ich sowas schon eher in Betracht ziehen, damit das Training aus seine gewisse Wirkung zeigt!

    Also wäre es schon besser nicht abzusteigen, sondern ein anderes Pferfd vorreitten zu lassen. dachte das hätte eher den gleichen Effekt, wie wenn ich absteige... Aber gut zu wissen!

    Thanks michste
     
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich denke, das ist in Etwa der selbe Effekt, nur ich persönlich bevorzuge es, während dem Reiten nicht abzusteigen.. *g* Ich hatte schon so ne Kandidatin, bei der hab ich das gemacht, dass ich immer abgestiegen bin, wenn sie Angst vor was hatte und es ihr halt immer gezeigt hab usw... Die ist dann irgendwann nur noch an solchen Sachen vorbeigegangen, wenn ich unten war und das war schon ziemlich blöde...
    Ausserdem bin ich ganz ehrlich einfach zu bequem, um jedes mal vom Pferd runter und wieder rauf zu gehen, da lass ich dann lieber mal jemanden vor und mach das so... *g*
     
  6. Laurinchen

    Laurinchen Sieger Bildwettbewerb Januar

    Ui, das Problem kenn ich. :rolleyes: Wenn die Bäume net senkrecht stehn, sondern iwo rumliegen, sind se gefährlich. Scheutraining vor andren Sachen ist nicht das Problem, Plane, Regenschirm, Ball etc. meistert sie schon ganz gut, nur vor den liegenden Baumstämmen wird halt nach wie vor geguckt.
    An deiner Stelle würd ich ihm so viel wie möglich Baumsstämme+Baumstümpfe zeigen, wenn er in der Nähe von nem Wald steht, einfach vor oder nach dem Reiten eine kleine Runde zu den gefährlichen Baumstämmen. Am besten noch mit einem zweiten Pferd, das keine Angst hat und vorgeht. Aber die Idee mit Ästen in der Koppel zum dran gewöhnen find ich auch gut, vllt kannst du das iwie einrichten. :)
     
  7. belladonna

    belladonna Guest

    Vielleicht/wahrscheinlich lag es nicht an den Baumstümpfen , sondern eher daran, das dein FPerd irgendwas gestört hat?
    Es gibt Pferde, die können zum Beispiel nicht auf Wildschweine. Wenn irgendwo Wildscheine waren, gehen die da nicht lang. Oder die riechen irgendwelche anderen Tiere. Mein Pferd mußte zum Beispiel immer an einer Straße entlang, da war unter der Straße (die wurde nur landwirtschaftlich genutzt) ein Dachsbau (hab den Dachs da in ein Rohr kriechen sehen, deshalb weiß ich das).
    Der hat einen Riesenterz gemacht, da langzugehen.
    Also manchmal liegt das nicht an dem, was man sieht.
     
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