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Anspannung des Reiters

Diskutiere Anspannung des Reiters im Dressur Forum; Finde schwierig dazu was zu sagen ohne mehr Informationen. . Sobald er dann mal testet, weil er eben doch ein Jungpferd ist, ausserdem gibt es...

  1. Fjordi

    Fjordi Bekanntes Mitglied

    Finde schwierig dazu was zu sagen ohne mehr Informationen.
    Was heißt das denn, also was macht er konkret?
    Testen kann sein, mal am Strick zum Gras zu ziehen, das wäre ganz anders zu beurteilen als treten, steigen oder ähnliches. Und was meinst du mit Hengstmanieren?

    Frühlingsgefühle können auch mal sein, aber gefährlich sollte er dadurch nicht werden. Wie lange kommt er denn raus in Gesellschaft? Kann er ausgiebig spielen und Energie los werden?
     
    Charly K. gefällt das.
  2. Barrie

    Barrie Moderator Mitarbeiter

    @Märchen : bitte benutze die Zitierfunktion, du mußt nicht auf jeden post einzeln antworten.
    Danke.Barrie
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Nee nee.
    Mir ging es nicht um das junge Pferd :smile:

    Aber das erklärt deine Verunsicherung bezüglich der Trainerin und wie du dich verhalten sollst.

    Hol dir deine Eltern unterstützend zur Seite wenn das geht.

    Was sagt denn der externe Trainer?
     
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    daran erkennst du, dass du etwas anders macht, sobald sie in eurer nähe ist bzw wenn sie dir unterricht gibt. sobald du sie siehst, möchtest du ihr quasi einen gefallen tun und du macht es so wie sie dir sonst immer sagt.

    eins möchte ich dir dazu sagen: du lernst kein schönes, korrektes reiten bei ihr, denn ein pferd, was "richtig" lernt, am zügel gehen zu können, das drückt nicht den rücken weg, wenn etwas nicht gut geht. du lernst, etwas mit den händen zu tun, damit er den kopf runter nimmt ("durchs genick geht"). würdest du etwas korrekt-klassisches lermen, würde dein pferd ggf zu sehr trotten, bummeln oder sich z.b. vermehrt auf den zügel legen - aber nicht den kopf hochreißen und den rücken wegdrücken!!
    von daher möchte ich dir abraten, lösungsmöglichkeiten mit dieser trainerin zusammen zu suchen, weil über kurz oder lang dein pferd schaden nehmen wird - wenn es nicht schon schaden genommen hat!

    da letztendlich auch allein durch die atmosphäre ungutes entsteht, würde ich dir raten, sogar den stall zu wechseln.
     
    Märchen gefällt das.
  5. Märchen

    Märchen Mitglied

    Wenn ich alleine reite, ist die Atmosphäre generell entspannter, da ich ja dann selbst sozusagen aussuchen darf, wo ich reite, was ich mache. Das ist klar.
    Wenn die Trainerin da ist, habe ich das Gefühl komplett anders reiten zu müssen, da sie mit meiner Reitweise, die ich gelernt habe, unzufrieden ist.

    Mit Testen meine ich, dass er eben, als die Trainerin mit ihm gearbeitet hat, gestiegen ist und versucht hat sich loszureissen. Bei mir zeigt er keine 'Unarten'. Vor 4 Monaten hatte er eine Woche, in der er versucht hat zu schnappen, doch das konnte ich schnell wieder zurechtlegen, sage ich mal.
    Mit Hengstmanieren meine ich, dass er eben versucht die Rangordnung zu klären und dominant zu sein, obwohl er schon immer sehr rangniedrig war, wurde mir von der vorherigen Besitzerin gesagt.

    Er kommt täglich auf die Wiese, bis es eben zu warm wird. Nachts steht er in einer Auslaufbox und hat anfangs versucht seine Nachbarin zu decken, doch dann hat er versucht an ihr wie ein Fohlen zu nuckeln. Die beiden sind mittlerweile ein Liebespärchen geworden.

    Ich reite ihn nicht mehr als 3 Mal die Woche und das auch nicht lange, da er eben noch Kondition braucht. Manchmal ist nach 20 Minuten schon aus, meistens nach einer halben Stunde. An den restlichen Tagen ist es lockerer, an den meisten Tagen lasse ich ihn frei laufen und er darf bocken wenn er möchte, mal longiere ich ihn, mal gehe ich spazieren.

    Der externe Trainer ist begeistert von dem Pferd und ist ganz zuversichtlich, was uns beide angeht. Er ist aber eben nicht so oft da, weshalb er uns nur bei den Dressurstunden sieht, welche auch gut klappen.

    Meine Trainerin sollte ihn generell 1 Mal die Woche bereiten, doch sie sass nur 1 Mal drauf, da sie dann mit einem anderen Pferd einen Sturz hatte. Sie hatte mir nach dem Reiten mit Märchenprinz ein Bild von ihm geschickt und meinte, es war alles gut. Ich habe sie gefragt, ob sie Gamaschen und Hufglocken drauf hatte, da er zu der Zeit hinten gescheuert hat (Fehler des alten Hufschmieds) und sie meinte ja. Auf dem Bild waren jedoch keine zu sehen. Ich habe ihr also freundlich erklärt, weshalb ich bei ihm Hufglocken und Gamaschen nutze und sie meinte, dass sie es versteht.
    Später als sie mit ihm gearbeitet hat, fiel der Satz 'Ich brauche noch die Gamaschen, da sie mich sonst wieder anmotzt'. Hat also doch gewirkt und mir war klar, dass sie damals wirklich keine genutzt hatte.
    Zurück zum Thema: Als sie ihn geritten ist und er nicht direkt antraben wollte (sie ist ja doch einiges schwerer als ich und das Pferd muss sich dann auch an das Gewicht gewöhnen), hat sie ihn mal 'getreten' und er hat gebockt. 2 Wochen später habe ich erfahren, dass sie viel Galopptraining mit ihm gemacht hatte.
    Als ich dann wieder drauf sass, hat er viel, viel schneller reagiert, was einerseits auch gut ist, nur konnte ich meinen Schenkel nicht mal anlegen, ohne dass er direkt angaloppiert ist. Aus dem Schritt. (Das war nicht der Plan gewesen und es wurde mit ihm noch nicht geübt, früher nicht und bei mir nicht.) Damals war er noch 3 Jahre alt.
    Generell hatte er danach keine Kraft mehr seinen Rücken oben zu halten. Fand ich jetzt nicht so super muss ich sagen, obwohl ich nichts dagegen habe, wenn jemand sich ab und zu auf mein Pferd setzt und mich eben unterstützt, wenn ich mal nicht weiter komme oder so. Bei seiner alten Besi hat er auch total fein reagiert und ich habe eben drauf geachtet, dass er weiter so reagiert und nicht 'abstumpft'. So extrem wie nach meiner Trainerin war jedoch nicht der Plan. Zumindest vorerst nicht, da wir uns beide noch ein wenig an uns gewöhnen müssen und es mir lieber ist, er hört auf mich, statt auf meine Trainerin, dafür käme ich ned mit ihm klar.
     
  6. Corvus

    Corvus Bekanntes Mitglied

    Du bist vielleicht erst 17, aber du bist deswegen nicht dumm und schon (spätestens) nächstes Jahr bist du offiziell erwachsen mit allen Rechten und Pflichten. Lass dich nicht bevormunden, weder von deinen Eltern, noch von deiner Reitlehrerin/Stallbesi. Das heisst nicht, dass du unfreundlich sein musst. Du kannst und musst aber für dich einstehen. Sonst tanzen dir irgendwann alle auf der Nase rum. In der Beziehung, im Job, Freunde... Erster Schritt: werde dir klar, was du möchtest! Ich lese raus, dass du lieber mehr selber und vorallem alleine machen möchtest.
    Ein Vorschlag: Erkläre deinen Eltern auf eine vernünftige Art und Weise, wieso du keinen Babysitter mehr brauchst (du bist zwar überaus dankbar für ihre Unterstützung, aber du möchtest jetzt deine eigenen Erfahrungen sammeln. Du musst glaubhaft erklären, dass du die Lage und dein Pferd einschätzen kannst. Mach auch ein Zugeständnis:
    Natürlich bist du gerne bereit, bei Problemen wieder die Hilfe der Stallbesi zu ersuchen. Ich würde mich gar nicht erst in Beschuldigungen gegen die Stallbesi verstricken. Für Ausritte such dir wen, der anfangs noch mitkommt mit einem braven Pferd und sag deinen Eltern auch, dass du das schon abgemacht hast. Und nachher, ganz ehrlich - einfach machen... Was wollen sie machen? Dir hinterherlaufen mit dem Fangnetz? :biggrin: Ich nehm an, sie bezahlen fürs Pferd, aber lass dich nicht erpressen... Das war auch ihre Entscheidung. Sei dankbar und anständig, aber nicht ergeben. Wenn sie nicht kompromisbereit sind, hast du es wenigstens versucht. Dann bleibt dir nur zu ihren Regeln spielen oder eben selber Geld verdienen und halt später selber ein Pferd unterhalten... Dafür zu deinen Regeln.
     
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  7. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    Dein Pferd, deine Regeln!..im stall. Daheim..geschenkt ist geschenkt:biggrin:

    Also...deine regeln,
    Dein Pferd!
     
    aquarell und Corvus gefällt das.
  8. Barrie

    Barrie Moderator Mitarbeiter

    Das ist dann nicht so leicht, wenn die Eltern für den Unterhalt des Pferdes aufkommen....also die Brechstange würde ich da erst mal außen vor lassen.
     
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  9. Corvus

    Corvus Bekanntes Mitglied

    Mag sein, aber sie verlangt wirklich nichts Verrücktes und das Pferd darf kein Mittel zur Erpressung sein. Sie muss ihr Anliegen nur gut verkaufen - wenn's schief geht, naja gehört zum Erwachsen werden und generell zum Leben dazu, dass man sich auch mal verspekuliert. Klar sitzt sie am kürzeren Hebel. Muss sie eben kräftiger an diesem drücken, am besten mit Hirn - darum auch die Empfehlung, im Gespräch jegliche negative Bemerkungen zur Stallbesi zu unterlassen und den Hauptfokus auf die persönliche Entwicklung zu legen - die dürfte die Eltern vernünftigerweise ja interessieren. Klingt für mich auch, als wäre genügend Geld da und als hätte das Pferd auch einen gewissen Wert. Da muss sie eben mit dem Businessplan kommen. Und hier soll eben in die Eigenständigkeit der Tochter investiert werden ;-)

    Edit: Verzeihung, habe das Zitat wohl fehlinterpretiert..

    @Märchen Übrigens ein seeeehr schickes Köpfchen, das Pferd im Benutzerbild - ist er das? :)
     
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  10. Kigali

    Kigali Sternchenreiter Mitarbeiter

    Ich würde erstmal das Gespräch mit den Eltern suchen.
    Butter bei de Fische, ihnen deine Bedenken bezüglich der RL erklären. Sie bitten, einfach mal mit in den Stall zu kommen und dir, wenn Du allein mit deinem Pferd arbeitest, zuzuschauen und dann einmal zuschauen, wenn die RL dir Unterricht gibt.
    Erkläre ihnen die Unterschiede!
    Biete ihnen an, weiterhin Unterricht zu nehmen, allerdings bei dem externen RL.
    Erklären ihnen, das dich der Unterricht bei der SB nicht weiter bringt, das ihr nicht zueinander passt, das sie dir vorschreiben will, was Du mit deinem Pferd zu tun und zu lassen hast.

    Mit der SB würde ich ein ähnliches Gespräch führen. vollkommen ohne Vorwürfe aber klar und deutlich.
    Ich würde ihr sagen, das ich mich in ihrem Stall wohl fühle und es deinem Pferd an nichts fehlt.
    Aber das Du gemerkt hast, das ihr Unterricht nicht zu dir und deinem Pferd passt. Das Du das Gefühl hast, das es allein bzw. mit dem externen Trainer besser klappt.
    Auch wenn Du vorerst keinen Unterricht oder Beritt mehr haben möchtest, Du dennoch gern bleiben würdest.
    Kündigt sie dir dennoch, ja - dann ist das so!
    Dann musst Du einen neuen Stall suchen.
    In der Regel hättest Du Zeit bis zum 01.07, bis dahin dürfte ein neuer Stall gefunden sein.
     
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