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anti -Schock-Training

Diskutiere anti -Schock-Training im Bodenarbeit Forum; hallo zusammen hab in der Suche nichts gefunden - ich bitte um entschuldigung, falls es das Thema schonmal gab. - macht ihr bewusst...

  1. minida

    minida Aktives Mitglied

    hallo zusammen

    hab in der Suche nichts gefunden - ich bitte um entschuldigung, falls es das Thema schonmal gab.

    - macht ihr bewusst Anti-Schock-Training mit dem Pferd?
    - wenn ja, welches "Material" verwendet ihr? Fahnen, Flatterdinger, Büchsen, PET-Flaschen....
    - wurde durch das Anti-Schock-Training Euer Pferd ruhiger/mutiger?

    ich kenn da ein Pferd, mit dem wurde immer wieder vom Boden aus über Planen laufen geübt...es dauerte in der jeweiligen Trainingseinheit immer relativ lange, bis sich die Stute dazu überwinden konnte, über die Plane zu laufen, ABER: man musste bei jeder Trainingseinheit wieder von vorne anfangen... jedesmal dachte man "toll, sie hat es geschafft" aber 2 Tage später hatte sie das Ding bereits vergessen... und das auch nach der x-ten Trainingseinheit. Warum? Sie war/ist eine sehr dominante Stute. kann das sein, das sie sich auch einfach jedesmal aufs neue widersetzen wollte und eigentlich gar keine Angst mehr hatte? was macht man in so Fällen?
     
  2. Ich mach das ab und zu, aber einfach als Spiel und Abwechslung für Pferdl und mich.
    Ich verwende, was ich grad da hab, z.B. Plane, Klappersack, Regenschirm, Ball - was mir so einfällt.
    Als Anti-Schreck-Trainig mach ich das nicht.
    Die Situationen, in denen sich ein Pferd im Gelände erschreckt, sind eh immer anders ;)
     
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  3. Butterblume :))

    Butterblume :)) Inserent

    Ich mach das eher selten. Meine machen das beide gut mit und im Gelände erschrecken sie sich trotzdem hin und wieder mal. Sind eben Pferde ;)
     
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  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Jein. 2-3 Mal vielleicht, bzw wenn sich mal Gelegenheit ergibt, aber nicht regelmäßig.


    Was grad so da ist, greifbar ist, dem Pferd Angst verursacht. Ist eigentlich recht egal, was genau man da verwendet, finde ich.


    Nein. Aber ICH. :D
    Für mich hat so Schrecktraining usw eigentlich hauptsächlich einen Sinn und Zweck: Sehen, wie das jeweilige Pferd in der Situation "Angst" reagiert. Und gegebenenfalls üben, was das Pferd tun soll, wenn es Angst hat.
    Sprich, ich lerne das Pferd einzuschätzen und im Besten Fall erarbeiten wir nen Weg, wie es zu reagieren hat, wenn es was gruslig findet.
    Dazu muss man das aber nicht gezielt immer und immer wieder üben.

    So Sachen wie zb Plastikplane in der Halle üben ist eh relativ witzlos. Klar, das ist lustig, das macht vielleicht auch ein paar Mal Spaß, aber es bringt einem - meiner Meinung nach - fürs draußen reiten rein gar nix, zumindest wenn man versucht, das Pferd so "abzuhärten", bzw an Planen zu gewöhnen. Denn irgendwann findet es die Plane in der Halle vielleicht uninteressant. Wenn die einem dann aber draußen im Gelände entgegen geflogen kommt, dann ist das eine andere Situation, eine andere Plane, alles völlig neu und das Pferd hat vermutlich trotzdem erstmal wieder Schiss davor - obwohl es in der Halle 20 Mal über ne ähnliche Plane drüber gelaufen ist.
    Trotzdem bringt so ein Training was, aber eher auf andere Art und Weise. Eben wie gesagt, der Mensch kann in kontrollierter Umgebung lernen, wie sein Pferd in komischen Situationen reagiert. Ich finde das durchaus wichtig und nützlich. Was genau man dabei nun macht, bzw welche "Hindernisse" und Gegenstände man dafür verwendet ist eigentlich ganz egal.
    Es kann auch plötzlich ein als Geist verkleideter Mensch mit Klappersack durch die Halle rennen während man reitet. Der Kern der Sache ist "da kommt was, das dem Pferd unheimlich ist".
    Ich übe also nicht einzelne Gegenstände oder Situationen, sondern ich übe die Situation "Pferd trifft auf etwas, das ihm nicht geheur ist" an sich. Schau, wie mein Pferd reagiert und überleg mir, wie ich mit dem jeweiligen Pferd dann am Besten umgehe, wenns mal Angst bekommt.
     
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  5. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Hihi, vermutlich hast Du nichts gefunden, weil alle es Schrecktraining nennen... Schocktraining klingt etwas fies.

    Ich kenne es aber auch nicht, das ein Pferd, WENN es die Plane akzeptiert, dann jedes mal wieder ein Riesentheater macht.

    Ich mache vor allem mit meinem Jungpferd Schrecktraining, einfach, damit er Dinge schon mal gesehen hat. Natürlich kann er sich trotzdem erschrecken, aber ich stelle fest, das er vieles gar nicht so dramatisch findet draußen, weil er es eben schon kennt. (wir machen das aber auch nicht in der Halle, sondern auf dem Platz - somit draußen, so das auch Faktoren wie "Wind" und so noch mit reinspielen).
     
  6. Ich kenn aber massig Pferde, die nach dem Üben problemlos etwa über eine weiße Plane gehen, aber sich anstellen, "wie das erste Pferd", wenn das nächste Mal z.B. eine blaue Plane verwendet wird ;)
     
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  7. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich mache kein Schrecktraining, weil der Aufbau länger dauert als das Training.

    Heute wieder, Miteinstellerin baut auf, Plane und Flatterband usw, ist damit 10 Minuten beschäftigt - und Spencer latscht in 2 Minuten mit hängenden Ohren durch.

    Ich persönlich denke, dass ein dominantes Pferd eher vertrauensvoll durchmarschiert als ein unsicheres, mit wenig Vertrauen.

    Drum denke ich nicht, dass eure Stute dominant ist, sondern eher misstrauisch.

    Obsi.
     
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  8. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich mach nix. Weil es meiner Ansicht nach nix gibt vor was man Angst haben muss wenn ich davor keine Angst habe. Bis jetzt hats immer funktioniert. Ich komme reitend und führend durch flatterbänder und über Brücken und an allem vorbei... Also... Ich glaube viel Macht der Mensch unbewusst falsch bzw so, dass das pferd merkt es müsste reagieren.

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  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Naja... grundsätzlich stimme ich Dir zu, Charda - aber ich hab beispielsweise bei meinem Großen mit der Plane beim ersten Versuch wirklich lange gebraucht, bis er da überhaupt ranging, geschweige denn rüber. Beim Kleinen ist es eher so, das die Plane eher unter "langweilig bis uninteressant" fällt.

    Ich glaub nicht, das mein Großer mir nicht vertraut, oder das ich vor der Plane Sorge habe. Ich weiß ja, das sie ungefährlich ist.
     
  10. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich musste einmal über eine Plane beim ausreiten. Musate ist aber übertrieben. Die lag da und ich wollte es probieren. Und rate? Kein Problem. Ich hätte aber nicht gemusst darum übe ich das auch eigtl nicht explizit... Ich übe lieber in Pfützen zu gehen oder in Bäche. Oder über Gegenstände oder steile Hänge hinab oder hinauf. An großen lauten Sachen vorbei usw. Weil ich finde, das ist "normaler" als über eine Plane stampfen.

    Achtung. Nur meine Ansicht. Nicht dass sich jetzt jemand auf den fuß getreten fühlt. Jedem das seine!

    Gesendet von meinem MotoG3 mit Tapatalk
     
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