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Araber von western auf englisch umstellen?

Diskutiere Araber von western auf englisch umstellen? im Allgemein Forum; Hallo, Ich überlege seit langem meinen freizeitmäßig westerngerittenen Araber-Mix auf die englische Reitweise umzustellen. Eigentlich aus dem...

  1. mandymarina

    mandymarina Neues Mitglied

    Hallo,
    Ich überlege seit langem meinen freizeitmäßig westerngerittenen Araber-Mix auf die englische Reitweise umzustellen. Eigentlich aus dem einzigen Grund, dass es keine schönen Reitställe für Westernreiter in der Nähe gibt, zumindest keine in denen auch eine Reithalle vorhanden ist. Zudem kosten die Westerntrainer pro Stunde ca 25€, in einigen Englischställen kostet die Stunde mit Privatpferd und Vereinsmitgliegschaft dagegen nur 3€. Ich selbst bin früher 4 Jahre Englisch geritten.
    Ich habe Angst die falsche Entscheidung zu treffen und nachher mit einem völlig verwirrten Pferd dazustehen. Sind Araber überhaupt für diese Reitweise geeignet? Ich möchte ihn áuf keinen Fall zu irgendwas hinbiegen wollen, wozu er anatomisch und vom Wesen her nicht in der Lage wäre.
    Hat vielleicht Jemand Erfahrungen gemacht, die mir bei meiner Entscheidung weiterhelfern würden?
    LG
     
  2. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Wo ist denn da das Problem? Werden bei euch in der Gegend Ställe nach Reitweisen kategorisiert und Westernreiter haben unter Westernreitern zu bleiben? Bist du in diesen Ställen nicht willkommen als Westernreiter? Dann wirst du da auch als Englischreiter nicht lange Spass haben.
    Ich finde es unsinnig die Reitweise umzustellen um irgendwo dazu zu gehören.

    3 Euro??? Was ist das für Unterricht? Im Kreis Abteilung reiten und monotone Ansagen anhören?
    Du musst immer Preis/ Leistung vergleichen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der 3 Euro Unterricht genauso viel Wert ist wie der 25 Euro- Unterricht. Haben beide die gleiche Trainer- Qualifikation? Sind beide Stunden Einzelunterricht oder Gruppe?
    Reitstunden kosten nun mal Geld, ordentliche Ausbildung kostet Geld.
    Die Reitweise aus finanziellen Gründen umstellen ist quatsch, guter englisch- Unterricht kostet genauso viel wie Westerntraining.
    LG
     
  3. mandymarina

    mandymarina Neues Mitglied

    Von Kategorisierung kann man hier schon sprechen, ja. Es ist hier ziemlich getrennt, natürlich nicht überall, in kleinen Privatställen nicht, aber in den größeren Ställen findet man eigentlich nie beide Reitstile.
    In den "Englischstall" in den ich wechseln würde, voltigiere ich auch. Ich habe mit welchen gesprochen, die natürlcih sagten, dass ich auch als Westernreiter da einstallen könnte. Dann wäre mein aktuelles Problem (keinen Reitplatz, keine Reitmöglichkeiten außer das Gelände) schonmal behoben und ich wäre unter Freunden.
    Leider ist das Finanzielle, worauf du schon angesprochen hast, tatsächlich mein Problem, da ich Schülerin bin. Den Unterricht habe ich mir ein paar mal Angesehen und aus meiner Sicht erschien er nicht so schlecht, auch wenn er für ca 4 Reiter gegeben wird. Es gibt dort natürlich auch Unterricht für 15€ und Privatunterricht, den man nehmen könnte.
    Der Westernunterricht für 25€ ist natürlich wirklich klasse Unterricht. Das bringt mir nur leider auch nichts, wenn ich dafür nur 1x im Monat statt 2x wöchentlich Unterricht nehmen kann.

    Ich schätze die Entscheidung liegt jetzt enfach bei mir. Entweder gehe ich in einen Stall, in dem ich mich wohl fühle, der Halle usw. hat und wo meine Freunde sind, der aber teurer ist, wo ich dann günstigeren Unterricht nehmen und den Reitstil wechseln muss. Oder ich gehe in einen günstigeren Stall, der nur Reitplatz hat und nehme dafür teureren Westernunterricht.

    Ich würde nur trotzdem gerne wissen, ob Jemand Erfahrungen mit westerngerittenen, oder englischgerittenen Arabern gemacht hat. Eignen sie sich für einen der beiden Stile besser? Hat schonmal einer seinen Araber umgestellt?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Nov. 2011
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.



    Hallo Mandymarina,

    ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was das mit der Rasse zu tun haben soll?!

    Klar, wenn Du "Profi-Turnierreiter-in-hohen-Klassen" wärst, würde das einen Unterschied machen.
    (Wobei der Araber als Rasse sich standardmäßig (Ausnahmen mag es immer geben) weder für die 'englische' S-Dressur noch für die ganz hohen Westernklassen eignet, das mal nebenbei...)

    Viel eher kommt es doch wohl auf andere Faktoren an, wie
    * Alter des Pferdes,
    * Lernwille & Lernfähigkeit,
    * Sensibilität (ist er schnell überfordert?),
    * 'Intelligenz'
    an, und natürlich auf Deine Fähigkeiten und die Möglichkeit, wie Du professionell begleitet werden würdest!

    Und gerade an der professionellen Begleitung würde es ja scheitern, oder?
    Ein Pferd stellst Du nicht komplett von einer Reitweise auf die andere um, indem Du 2x pro Woche mit 4 anderen für 3€ in der Halle juckelst...
    Das kostet schon viele Einzelstunden und einen Lehrer, der Ahnung von beiden Reitweisen und der Umstellung hat!

    Mein Fazit ist dasselbe wie Gromits: Tue es nicht, sondern such Dir einen gescheiten Stall, in dem Du so akzeptiert wirst, wie Du bist!


    LG, Charly


    P.S.: Zum Thema Reitweise umstellen haben wir hier schon Threads, nutze mal die Suchfunktion, vielleicht findest du da noch etwas, das Dir weiterhilft.

    EDIT: Bitteschön:
    1) http://www.reitsportforum.de/westernreiten/17954-englisch-western.html

    2) http://www.reitsportforum.de/allgemein/20639-pferd-englisch-western-ausbilden.html

    3) http://www.reitsportforum.de/westernreiten/16340-umsteiger-western-pferd-reiter.html

    4) http://www.reitsportforum.de/allgemein/10847-englische-reitweise-fuer-pferdetyp-geeignet.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Nov. 2011
     
  5. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Grundsätzlich kannst du einen Araber natürlich auch dressurmäßig reiten!
    Du solltest allerdings nicht erwarten, daß dein Pferd sofort im Unterricht flüssig läuft und dich versteht!
    Eigentlich müßte dein Pferd in den Grundlagen der Dressur erst einmal ausgebildet werden- es geht also erst einmal um das Pferd und nicht um DEINEN Unterricht!
    Bespreche mit dem RL die Vorgehensweise und frag nach seiner Erfahrung mit Pferdeausbildung.
    Araber sind intelligente Pferde, sie lernen schnell, aber sie lernen auch schnell falsches. Daher wäre es schon schön, wenn der RL mit Arabern Erfahrung hat. Das sind keine 08/15 Reitpferde.
     
  6. Honigmaus

    Honigmaus Inserent

    Erstmal: Western und Englisch haben die selben "Grundlagen":
    Das Pferd soll am Zügel/durchs Genick gehen, mit Anlehnung am äußeren Zügel, soll im Laufe der Ausbildung mehr Last mit der Hinterhand aufnehmen usw.

    Also warum sollte ein Westernpferd nicht auf Englisch "umgepolt" werden können?
    Kenne genug Pferde bei denen das anders herum der Fall war, erst Englisch dann Western. Die hatten nie Probleme damit und eins war nichtmals ein typisches Westernpferd, sondern eine Westfalenstute.


    Was ich nicht verstehe ist der Grund des Umstiegs.
    Warum die Reitweise mit dem Stallwechseln?
    Nur weil das eine günstiger zu sein scheint? Ist es definitiv nicht!

    Araber haben keinen einfachen Rücken (meist kurz und breit), da wirst du keinen 200€ Sattel bei einem großen Pferdesportversandhandel kaufen können, der wirklich passt. Da musst du schon mehr investieren, ob das nun durch den Verkauf der Westernausrüstung finanziert werden kann ist ne andere Frage.
    Auch eine gute Trense kostet eine Menge (keine Sorge, ich weiß wovon ich rede, die billigen von L* oder K* kannst du vergessen, die bekommt man kaum weich, bin da seit einem halben Jahr dran).

    Auch der Unterricht hört sich nicht vertrauenserweckend an. Habe 5€ Reitstunden absolviert, aber auch nur, weil es an dem Verein keinen anderen Unterricht gab.
    Die Schulis wurden nach 5 Minuten Schritt ausgebunden (zu tief, dehnen war nicht möglich), die Privatpferde auch oder es kam das Kommando: "Nimm mal die Zügel bis zum Anschlag auf, Hau dem die Sporen in den Bauch und die Gerte auf den A**** damit der mal seine Birne runter nimmt!" (nach 5 bis maximal 10 Minuten Schritt reiten!!!).
    Davon rate ich dir ab. Dann lieber einmal im Monat GUTEN Unterricht und dann eine Mitreiterin bitten, dir die groben Fehler regelmäßig zu nennen und zu korrigieren (so machen wir das immer, wenn der Unterricht nur unregelmäßig stattfindet. Dabei sollte man eine Mitreiterin haben, die auch was kann).
     
  7. mandymarina

    mandymarina Neues Mitglied

    Vielen Dank schonmal für eure Antworten :)

    Zu Charly K.:
    Also er ist 11 Jahre alt und meiner Meinung nach sowohl ziemlich lernfähig und intelligent, als auch sehr sensibel (neues lernen tut er relativ schnell, aber mehr als 10min eine neue Sache üben geht nicht, braucht ja auch nicht)

    "Profi-Turnierreiter-in-hohen-Klassen" habe ich nicht vor mit ihm zu werden. Er ist schon immer sehr nervös und "hibbelig" geworden, sobald viel Trubel um ihn herum ist, oder die Umgebung umgewohnt ist (kommt ja wahrscheinlich durch den Araberanteil) und wie du schon sagst hätte ich mir dann wohl eher einen Rheinländer, Quarter jenachdem kaufen müssen, das weiß ich schon ;) Mehr als mal eine E-Dressur (wenn überhaupt!) auf dem eigenen Hof, hätte ich eh nicht als Ziel. Es geht mir nur darum ihn wieder regelmäßig mit Freude reiten zu können.

    Daran, dass der Trainer etwas von beiden Reitweisen verstehen sollte, hatte ich noch gar nicht gedacht. Eine der Reitlehrer da, würde mir auch für das wenige Geld guten Unterricht geben, da bin ich mir sicher, bestimmt auch als Einzelstunde für 10€, vom Westernreiten haben dort allerdings alle keine Ahnung :/

    Danke für den Hinweis auf die Threads!

    An Honigmaus:
    Danke für deine Antwort!
    Weil es hier in der Gegend keinen schönen Stall (Halle, Wiese) mit Westernreitern und Unterricht gibt und meine Freundinnen auch alle Englisch reiten :/ ... Ich könnte jetzt zu diesem Stall wechseln und Westernunterricht nehmen, dafür müsste ich mir allerdings nur für mich einen kommen lassen, was mindestens 25€ pro Stunde kosten wird, sodass es monatlich, wenn ich pro Woche 1 Std nehmen würde zu teuer werden würde und ich mir im Umkehrschluss den Stall nicht leisten könnte.
    Deswegen entweder billiger Stall (ohne Bekannte, ohne Halle)mit gutem W-Unterricht, oder teurer Stall und Umsteigen auf Englisch, sodass ich Unterricht nehmen kann oder weiter westernreiten ohne Unterricht..

    Das weiß ich, habe schon ca. 1600€ für meinen Westernsattel ausgeben müssen, wegen dem kurzen Rücken, der schmalen Schulter und dem hohen Widerrist...

    Solchen Unterricht würde ich NIE nehmen, das Wohl des Pferdes steht bei mir an erster Stelle.

    Da hast du Recht..!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Nov. 2011
  8. Honigmaus

    Honigmaus Inserent

    Ganz ehrlich: Ich habe auch nicht die große Kohle, es bleibt am Ende des Monats nie viel über...
    Aber dann leiste ich mir lieber alle 2 Wochen eine gute Einzelstunde, als eine Gruppenstunde jede Woche.

    Ich kenne alles von Schulpferdegruppenunterricht, Schulpferdeeinzelunterricht, Privatpferdegruppenstunde, Privatpferdeinzelstunde. Alles bei verschiedenen RL...
    Meine Erfahrung ist, dass die die mehr kosten mehr auf dem Kasten haben, besser erklären können usw.


    Alles was du machst ist in meinen Augen eine Milchmädchenrechnung. Es kommt aufs selbe hinaus.

    Bei der Umstellung auf das Englischreiten wirst du nicht direkt mit deinen Freunden in der Gruppe reiten können. Davon wäre dein Araber überfordert. So viel neues auf einmal, was dann verlangt wird.
    Das heißt, dass du teuren Einzelunterricht nehmen müsstest, damit der Wechsel möglichst schonend fürs Pferd von statten geht. Am besten noch mit Beritt dabei, weil du ja auch umdenken lernen musst (am besten mit Unterricht auf einem Englischpferd).
     
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Generell finde ich, dass es jedem seine entscheidung ist, wie und in welcher Weise er reiten will. Ich kannte eine 16 jährige schmale Holsteiner stute, die umgestellt wurde auf Western und sich dort wesentlich bereitwilliger arbeiten lies. DIe Besitzerin hatte einfach deutlich mehr Spaß am Westernreiten und somit das Pferd auch. Größere Probleme gab es dabei nie, da die Englische Grundausbildung sehr solide war.
    Ich denke auch nicht, dass es Rassebedingt Probleme geben wird. Eher könnte es Probleme geben, wenn die Westergrundausbildung nicht korrekt war/ist oder du zu wenig erfahrung im Englisch reiten mitbringst. Solltest du dir das Gut überlegt haben und für dich entschieden hast, mehr Spaß am Englisch reiten zu haben, dann finde ich es wie schon erwähnt einfach nur extrem wichtig einen guten RL im Nacken zu haben. Und ich persönlich würde sowas ganz klar im Einzelunterricht umsetzen und nicht in 3€ billig Abteilungsstunden. Da tust du weder dir noch dem Pferd einen Gefallen.
    Und nur aus Prestige Gründen das Pferd von Western auf Englisch um zu stellen finde ich persönlich recht unschön um es mal freundlich aus zu drücken. Das ist heute ja eines der Hauptprobleme. Es wird wenig auf das Wohl des Pferdes als viel mehr auf das Ansehen des Reiters geachtet. Und das gehört für mich in keinen Stall. Weder Western noch Englisch. vielleicht magst du dir das ganze noch einmal überdenken und anstelle von 2x Billigen Englisch Unterricht evtl lieber einmal oder alle zwei Wochen einen besseren Westerunterricht nehmen.... ?! Ich bin zwar mit leib und Sele englisch reiter, dennoch mag ich die Westernreiter bei uns in der Gegend sehr sehr gerne leiden, da sie aus meiner Erfahrung Pferdefreundliche und absolut Umgängliche Menschen sind!
     
  10. mandymarina

    mandymarina Neues Mitglied

    Danke für die Antwort Charda!
    und genau darüber muss ich mir glaube ich einfach im Klaren werden..

    das ist es sicher nicht, sonst würde ich nicht dorthin wechseln. Ich weiß sowieso, dass ich auf jeden Fall am Anfang von gewissen Leuten schräg angesehen werde, weil mein Pony eben nicht ihrer Norm entspricht. Aber sicher nicht von allen.. Das ist mir aber auch egal. Ich liebe mein Pferd, auch wenn es eben keine 17000€ gekostet hat.
    Ich weiß nur nicht, ob es mir nicht in der Gruppe mehr Spass machen würde, bspw. auch mal für kleine Wettbewerbe gemeinsam mit ihnen trainieren zu können usw. Als westernreiter wäre ich eben allein, was das betrifft.


    Ich werde es auf jeden Fall nochmal alles überdenken... und vllt erstmal ein paar Englisch-Probestunden auf Schulpferden nehmen, und WesternProbestunden von einem guten Trainer auf meinem eigenen Pferd nehmen. Vllt klärt es sich dann ganz schnell und ich sehe was mir mehr gefällt.
     
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