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Arbeitsplan für 3 1/2 jähriges Pferd

Diskutiere Arbeitsplan für 3 1/2 jähriges Pferd im Allgemein Forum; Hallöchen Zusammen, folgene Ausgangssituation: Mein 3 1/2 jähriger Wallach kommt jetzt vom Aufzuchtsstall in den Reitstall. Im Aufzuchsstall...

  1. Little Carino

    Little Carino Neues Mitglied

    Hallöchen Zusammen,
    folgene Ausgangssituation:

    Mein 3 1/2 jähriger Wallach kommt jetzt vom Aufzuchtsstall in den Reitstall. Im Aufzuchsstall habe ich ihn vor kurzem bereits angeritten. Dort habe ich Ihn im letzten Monat 1 mal die Woche 15- 20 Minuten geritten und 2 mal die Woche mit Doppellonge longiert. Ca. 30 Min um Muskelaufbau und Kondition zu fördern damit er beim Reiten nicht körperlich überfordert ist.

    Nun frage ich mich... im Reitstall sind die Auslaufmöglichkeiten ja etwas begrenzter als in der Herde. Er kommt zwar 2 Stunden am Tag aufs Paddock oder Führmaschine und so weit es noch geht natürlich auf die Weide. Nur jetzt zum Winter is es natürlich deutlich eingeschränkter.

    Ist es zu viel den Kleinen 3 mal die Woche 20 Min zu reiten 2 mal Doppellonge und 2 Tage Ruhe bzw. laufen lassen?

    Ich muss dazu sagen, dass er sich von selbst super anbietet und ich...sobald er nachlässt... sofort aufhöre.

    Bin über andere Erfahrungen sehr dankbar.

    LG
     
  2. Piennie

    Piennie Inserent

    Erstmal - was heißt zum Winter hin - hab ich den Sommer gänzlich verpasst?

    2 Stunden Paddock oder gar nur Führanlage find ich bei einem jungen Pferd echt grenzwertig - aber anderes Thema.

    Ob 20 min - 3X Woche zuviel sind hängt vom Pferd und von den Aufgaben ab. Denke aber es ist durchaus angemessen. Reite meine 3jährigen auch meist so 2/3 mal die Woch ne halbe Stunde und bin damit immer gut gefahren.Evt. kannst Du ja außer Reiten und Doppellonge ja ab und an noch etwas Bodenarbeit, Freisspringen, Spazierengehen usw. einbauen. Wenn er nicht auf die Weide kann (und ich find das gemein geüber dem Pferd) würde ich auf "Ruhetage" verzischten und an denen auch noch etwas machen.

    Als Tip:
    Wenn es bei euch über den Winter wirklich knapp wird mit den Weiden, vielleicht wär es ganz sinnvoll ihn jetzt zu arbeiten und über den Winter nochmal in den Aufzuchtsstall zugeben. Hab meinen eigenen auch die ersten beiden Winter nochmal auf die Weide zu den Jungpferden gestellt und kann das nur empfehlen.
     
  3. Little Carino

    Little Carino Neues Mitglied

    Hi Piennie,
    ne er hat bisher nichts verpasst. Stand jetzt 1 1/2 Jahre mit Hengsten in der Herde.
    Spazieren gehen usw. mache ich grundsätzlich. Also er steht jetzt nicht stunden lang in der Box. Habe auch noch ne 13 jährige Schwester die pferdeverrückt ist und mit ihm tüddelt wenn se von der Schule kommt.

    Du hast Recht im Winter ist es etwas ungünstig. Leider ist es bei mir in der Gegend "Neuss" schwierig alle Ansprüche unter einen hut zu bekommen. Gutes Futter, gepflegte Stallungen, gute Reitanlage, zuverlässigkeit usw :-(

    Aber da bin ich ja schon mal etwas sicherer wenn du deinen Kleinen ähnlich bewegst wie ich.

    Danke
     
  4. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Warum kommt er nur 2 Stunden am Tag aufs Paddok? Und wie lange am tag darf er denn auf die weide?
    Wenn es mein Pferd währe würd ich mir definitiv noch vor dem Herbst/Winter einen anderen Stall suchen.
    Paddokbox im Winter ist eine Sache die nicht ideal ist aber noch ok ist im zweifel.
    Aber 22 Stunden Box und 2 Stunden am Tag Führanlage oder Paddok wäre für mich ein absolutes Nogo!!
     
     
  5. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich fürchte auch sehr, dass das auf Kosten der Ausgeglichenheit gehen wird. Grad wenn das Pferd aus reiner Weidehaltung jetzt auf Arbeit und Box umgestellt wird. Das wirst Du mit mehr Arbeit mE nicht ausgleichen können, weil selbst lange Ausritte für ein junges Pferd viel Kopfarbeit sind und das Toben mit Artgenossen auf der Weide nicht ersetzen können. Irgendwo wirst Du immer Abstriche machen müssen, ich würds nicht auf Kosten der Haltungsbedingungen tuen. Vermutlich würde ich das Pferd zumindest lieber im Sommer noch auf der Weide lassen, es im Winter zum arbeiten holen und ihm dann noch mal einen Weidesommer mit den Kumpels gönnen.
     
  6. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    Ich kann mich da Streunerin nur anschließen.
    Bevor du dir gedanken über das richtige Training machst, solltest du dein Pferd erst mal Pferdegerecht unterbringen und 2 Std. auslauf ist alles andere als gut.
    Damit schneidest du dir außerdem selbst ins Fleisch da dein Pferd unausgelastet sein wird und seine gesamte Energie dann unterm Sattel explodiert. Ich kann mir unter so einer Vorraussetztung keine Vernünftige (zusammen!)-arbeit mit einem Pferd vorstellen.
     
  7. Little Carino

    Little Carino Neues Mitglied

    Er steht ja nicht 22 Stunden in der Box. Er geht Morgens 2 stunden mit seinem Kumpel Paddock. mittags ne halbe Stunde Führmaschine und Dann komm ich ja auch noch und mache was mit Ihm.
    Mir gehts es ja auch meiner Frage nach nicht um die Unterbringung sondern um die Belastung.
     
  8. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ja, aber überleg doch mal. Von 24 Std Weidehaltung in der Herde (so vermute ich jetzt mal) schraubst Du ihn runter auf 2 Std Auslauf mit EINEM Kumpel? DAzu ne halbe Stunde Führmaschine und wenn Du täglich noch ne halbe Stunde mit ihm arbeitest kommen wir bei großzügiger Rechnung immer noch auf 20 Std Box. Ich würde vermuten, dass er darauf nicht unbedingt positiv reagieren wird, erst recht nicht, wenn Du den mangelndem Auslauf durch Mehrarbeit kompensieren willst. Ich würde bei drei bis vier Tagen Arbeit bleiben aber nur, wenn der Auslauf erhöht werden kann.
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Jap - und die Bealstung, psychisch (seelisch), ist unter den Haltungsbedingungen einfach immens, da kannste noch so einen tollen Trainingsplan haben!

    Und die physische (körperliche) kommt hinzu - denn wenn das Pferd so lange auf einer Stelle steht, werden die schönen Aufzuchtmukkis und die gute, gesunde Kondition rapide rückwärts gehen - also müßtest Du ziemlich exessiv trainieren, um das aufrecht zu erhalten. DAS wäre dann aber viel zu viel Training für ein so junges Pferd... - also ein echter Teufelskreis!

    Stall ihn um in einen Stall, in dem er auch im Winter minimum 6 Stunden freie Bewegung hat - denn nach Deiner Rechnung sind es mit 2 Stunden Paddoch, 30 Minuten Anlage und Deine / Schwesters Beschäftigung (hab ich mal mit 1,5 Stunden angesetzt) immer noch 20 Stunden Boxenknast!!!

    Das ist nicht artgerecht...
    Und auch nicht gesund für ein Reitpferd - weder geistig, noch körperlich, und schon gar nicht für ein so junges!


    LG, Charly


    EDIT: Überchnitten mit Leo. ;-)
     
  10. A-n-n-a-

    A-n-n-a- Inserent

    Ein Pferd ist aber nun mal ein Lauftier das eig. 24/7 die möglichkeit haben sollte sich frei zu bewegen. Darauf ist der Körper ausgelegt. Klar ist das nicht immer möglich. Aber man sollte doch wenigstens versuchen dem ansatzweise näher zu kommen.
    Wie schon meine Vorrednerinnen geschrieben haben nützt dir der beste Trainingsplan nichts wenn das Pferd nicht anständing untergebracht ist.
     
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