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Arznei gegen Blähungen

Diskutiere Arznei gegen Blähungen im Innere / Organische Erkrankungen Forum; Hallo Hat Jemand Erfahrung mit dem Wirkstoff Simeticon (Dimeticon) bei Pferden??Ist eigentlich ein Med. aus der Humanmedizin, wirkt gegen...

  1. Cowgirl-Peggy

    Cowgirl-Peggy Gesperrt

    Hallo
    Hat Jemand Erfahrung mit dem Wirkstoff Simeticon (Dimeticon) bei Pferden??Ist eigentlich ein Med. aus der Humanmedizin, wirkt gegen Blähungen.
    LG
     
  2. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    Huhu,

    hab zwar keine Erfahrung damit, aber mal ne Frage:

    Wieso willst Du deinem Pferd was gegen Blähungen geben????? :eek2:

    Lg Franzi:smile:
     
  3. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Versteh ich auch nicht. Entweder hats ne Kolik, dann hilft auch kein Mittel gegen Blähungen was. Oder es Pupst zu viel. Dann sollte man auf dauer evtl mal die Ernährung des Pferdes überdenken meiner Meinung nach.
    Aber einfach ein Mittel aus der Humanmedizin nehmen....:no: Je nach Wirkstoff kannste ein Tier mit Mitteln aus der Humanmedizin umbringen!!!

    Beispiel: Paracetamol, bei Menschen ein beliebtes und gut verträgliches Schmerzmittel. Hunde und Katzen kannst du schon mit kleinsten Mengen umbringen!!!

    Edit: Wenn du selbst Blähungen hast nimmst du doch auch nicht einfach Medikamente sondern überlegst was du gegessen hast und was es ausgelöst haben könnte
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juni 2010
  4. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Also ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass man ein Mittel gegen Blähungen für Menschen einfach so dem Pferd geben kann. Der Verdauungsapparat/Magen/etc. ist doch beim Pferd ein ganz anderer.
     
     
  5. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Wenn Dein Pferd seit dem Anweiden einen Blähbauch hat, aufgast, viel Pupst oder sogar Kotwasser, solltest Du dem Doc eine Kotprobe mitgeben. Oftmals fehlem den Pferd B-Vitamine.

    Ebenso würde ich eher zu Kräutern greifen, die Pferde sehr gut aufschlüsseln können, bevor ich zu Medikamenten aus der Humanmedizin greift. Dies sollte nur bei einem absoluten Notfall über den Tierarzt geschehen.

    Kräuter helfen sehr gut um mit dem Eiweiß und der Fruktane im Gras klar zu kommen.

    Bei Kotwasser hilft sehr gut Adstringa Gerbstoffkräuter, Amara Bitterkräuter, Terascan, EquiGaron.

    Ferner hilft Anis, Kümmel Fenchel.

    Schau doch mal in dem Thread Kräuter dazu rein...

    http://www.reitsportforum.de/sonstiges/20182-kraeuterfuetterung.html
     
  6. Cowgirl-Peggy

    Cowgirl-Peggy Gesperrt

    Erstmal vielen lieben Dank für eure Antworten. Hätte ja sein können, dass der Wirkstoff in irgendeiner best. Pferdearznei vertreten ist. Es gibt viele Wirkstoffe, die in Veterinär-und Humanmedizin gleich sind. Nur die Dosierung ist natürlich eine andere.

    Ich habe meine Stute seit acht Jahren. Seither ständig mit Koliken zu tun. Alles andere in einwandfrei ok und gesund. Lt. TA erblich bedingt, sonst gibt es keine Ursachen. Im Sommer hat sie mehr Probleme. Wir leben bisher sehr gut damit und die Koliken bzw. auch schon Ansätze nehmen ab.
    Sie ist im Sommer mit Fressbremse auf Weide, nur 2 - 4 Std., bekommt Rauhfutter morgens und abends, 3 x die Woche kl. Portion Irish Mash, ist gut für ihre Verdauung.

    Es gibt Tage, vorrangig vor Vollmond, wenn es sehr heiss wird, drückend ist, oder bei Wetterumschwung, dann bekommt sie vermehrt Probleme. Da hat sie auch schon einen Blähbauch nach einer Stunde Weide, trotz Fressbremse. Und ab und an gibt es mal Tage, wo ich niemanden habe, der sie rechtzeitig von der Weide holen kann, dann ist sie auch mal 2 Std. länger draussen. Was man deutlich am geblähten Bauch sieht.

    Kümmel-Öl und Fenchel, sogar Bokashi hatte ich ausprobiert. Danach leider keine Besserung. Nun wollte ich mich nach dieser Arznei hier schlau machen.

    Die Äppel sind auch ok. Auch von der Menge her. Alles wunderbar. Nur die Gase wird sie nur sehr langsam los, was sie fast den ganzen Tag belastet. Auch bei der Arbeit, sehr selten, dass sie pupst.
    Vll. finde ich noch etwas, dass ihr ein bisl hilft. Wäre schön für sie, wenn sie auch mal komplett von morgens bis abends in der Herde draussen sein könnte.
    24 Std. Weide würde nie in Frage kommen. Sie braucht ihre regelmässigen Heumahlzeiten und einige Stunden Gras-Pause.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2010
  7. franzivetmed

    franzivetmed Inserent

    Huhu,

    also das tut mir wirklich leid, dass dein Pferd so große Probleme hat. Wenn Du Kraftfutter fütterst solltest Du dann natürlich auch darauf achten das es keine blähenden Inhaltsstoffe hat wie zum Beispiel Hülsenfrüchte.
    Ansonsten hab ich jetzt mal schnell Schweizer Farmazieindex geschaut und ja man kann es geben allerdings wird es hier für Labortiere und für Kühe verwendet. Also nicht für Pferde, schau selbst:
    Institut fuer Veterinaerpharmakologie und -toxikologie, Universitaet Zuerich
    Du könntest das natürlich deinem TA zeigen und fragen was er davon hält. Interessant fand ich den Lebertran, der ja Chiaras Aussage unterstützt. Nämlich den Vitamin Mangel, der bei deinem Pferd eventuell auch zu den Beschwerden führen könnte. Falls dein TA dagegen ist ein solches Medikament zu benutzen könntest Du ihn immer noch auf das Lebertran aufmerksam machen. Das kannst Du selber kaufen und müsstest deinen TA dann nur noch nach der Menge fragen. Die Dosis ist sehr wichtig, da auch Vitamine in einer zu hohen Dosis toxisch für den Körper sein können.
    Im Allgemeinen gilt jedoch und das finde ich ganz wichtig zu sagen:
    Niemals einfach ein Medikamt das nicht für Pferde zugelassen ist, bei diesen anwenden. Immer erst den TA fragen, was der davon hält. Es ist einfach viel zu gefährlich.
    Nicht nur das es ein Pferd im Gegensatz zu Uns zum Beispiel einen viel längeren Dickdarm hat, der natürlich auf Grund der anderen Essgewohnheiten ganz andere Bakterien enthält, sonder auch das es sein kann, dass ein Pferd das Medikament ganz anders abbaut, wo es dann auch zu toxischen Nebenprodukten kommen kann. Und sind nur zwei Gründe ich könnte hier jetzt extrem ausschweifend werden. :1:
    Warst Du schon mal bei einem THP??
    Ich selber hatte zwar noch nicht so viel Erfolg damit, aber bei anderen klappt das echt gut.
    Ansonsten sind hier viele auf effektieve Microorganismen gaanz heiß:laugh:. Könnte mir vorstellen das die auch hilfreich sind.
    Auch Leinöl damit es leichter rausflutscht :twitcy: könnte noch eine weitere Möglichkeit sein.

    Lg Franzi
     
  8. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Du schreibst Stute, hast Du mal ihren Zyklus beobachtet? Bei den Koliken hat Dein Doc da ein Folikel gefühlt oder mal drauf geachtet?

    Meine Stute hatte ein Jahr lang immer wieder Koliken, und 2 Mal war die Aussage vom Klinik Doc, "ich fühl auch einen großen Folikel". Ich rechnete mit und immer wenn rechts einer da war gab es Probleme.

    Habe geschallt bei den nächsten Kolikanzeichen. Aber wie gesagt, wir haben ein Jahr lang gesucht, bis wir zu dem Ergebnis kamen, von Kotprobe über Blutuntersuchungen, Futterumstellungen und und und.

    Bei älteren Stuten sind leider oftmals der Zyklus, die Gebärmutter etc. noch mit Ursachen, die man abklären kann.

    Wenn Magengeschwüre, Würmer, zu wenig Wasseraufnahme etc. ausgeschlossen werden können, würde ich auch probieren eine gute THP wie Franzimetvet schon sagte zu bekommen.

    Dauerhaft Medikamente geben würde ich lieber nicht machen, denn dann erscheint über kurz oder lang an anderer Stelle eine neue Bautstelle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2010
  9. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Ergänzend zu dem, was hier ja schon gesagt wurde (TA, HP, Kräuter etc) fällt mir spontan Heilerde ein.
    Vielleicht wäre das eine Option?
     
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Thema: Arznei gegen Blähungen