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Aufzucht Hengstfohlen

Diskutiere Aufzucht Hengstfohlen im Haltung und Pflege Forum; Hey, Ich möchte mit einen traum erfüllen und zwar ein Hengstfohlen. Ich reite schon seit über 10 jahren habe mich, da ich ehr der wallachfan...

  1. HOB

    HOB Neues Mitglied

    Hey,

    Ich möchte mit einen traum erfüllen und zwar ein Hengstfohlen.
    Ich reite schon seit über 10 jahren habe mich, da ich ehr der wallachfan bin, nie so richtig mit dem Thema Hengst auseinandergesetzt.

    Ich würde mit gerne ein Hengstfohlen zu legen und ihn mit 2 1/2 legen lassen wollen, bloß was mach ich bis dahin mit ihm?
    Hier bei uns in der Nähe sind Hengste nicht so verbreitet sprich es gibt so gut wie keine Hengstherden bzw gleich altrige Hengste wo er hin könnte oder sie sind so weit weg das ich nicht jeden tag hin kann, also kein kontakt aufbauen könnte,was ich aber gerne möchte.Kann man das fohlen nicht mit wallachen zusammen stellen die allerdingst schon ausgewachsen sind???Und könnte ihr mir noch weitere Tipps geben????
     
  2. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    hallo erstmal.....

    zu beginn hät ich da erstmal ne frage an dich:

    wenn du das fohlen ja eh legen lassen willst, warum kaufst dann nicht gleich einen älteren schon gelegten wallach (also halt dann so ab 2-3 jahre!), den du in am ganz normalen stall unterbringen kannst???

    versteh ich etz nicht ganz, wieso du dir einen hengst kaufen willst, den aber dann legen lassen willst. da kannst doch gleich was "fertiges" nehmen und ersparst dir damit an hauffen geld , zeit und nerven!?

    find ich nur mal so als gedankliche voranregung. überlegung wäre es sicher wert, da du ihn eh nicht hengst lässt!

    grüsse und viel spass hier noch!. uli
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    junge Pferde gehören in Gruppen mit gleichaltrigen Pferden zusammen. Es gibt bestimmt in deiner Umgebung Gestüte, Züchter etc. die auch Junghengstgruppen haben. Da du eh noch nicht viel mit dem Pferd machen kannst, kann es ja auch weiter weg sein.
    Eine Bekannte von mir hat ihren Junghengst im Fillycamp (www.fillycamp.de)
    LG
     
  4. TerraX

    TerraX Inserent

    Hallo,
    sehe das auch so wie Gromit, dass junge Pferde zu Gleichaltrigen gehören. Habe meinen Jungen auf dem Fohlenhof Gebhard in Ravensburg. Da stehen Hengste (teils auch Wallache) von allen Altersgruppen zusammen.
     
     
  5. Winchester

    Winchester Inserent

    Da ich mein Pferd auf einem Hengstauzuchtsgestüt habe, kann ich mich den vorrednern nur anschließen. Die Hengste werden auch erst spät gelegt und leben bis zum dritten Lebensjahr in einer Herde mit bis zu 60 Tieren.
    Mein 10jähriger Wallach stand zusammen mit drei Hengsten zwischen 1,5 und 2 zusammen auf einer Wiese und das klappte super.
    Doch gleichaltrige Tiere sind wirklich wichtig, auch wenn jemand älteres dazwischen steht.

    Allerdings frage ich mich auch, was du mit einem so jungen Tier willst. Fohlenerziehung ist nicht ohne und ein dreijähriger ist wenigstens schon an die normalsten Dinge wie Hufe machen, putzen, halftern gewöhnt. Es ist nicht leicht ein Fohlen groß zu kriegen. Da hol dir lieber einen dreijährigen
     
  6. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Ein Hengst-Absetzer sollte schon mit gleichaltrigen in einer Herde laufen, sonst bekommt man Baustellen, die nicht sein müßten.

    Allerdings stellt sich mir die Frage, warum willst Du ihn so lang als Hengst lassen? Du läufst eventuell Gefahr, daß er mit 2 1/2 nach der Kastration seine Hengstmanieren behält und in eine normale Herde soziale Probleme bekommt.

    Und jetzt bitte keinen Aufschrei, ich kenne einige, die mit Aufspringen und Hengstspielen probleme in den Reit- oder Offenställen bekamen.

    Einen Stall kannst Du über googeln, die einschlägigen Links für Freie Pferdeställe, Pferdeboxen, Reitanlagen mit freien Boxen, Offenställe | Stall-frei.de etc. finden oder selber eine Anzeige in einer regionalen Zeitung aufgeben, habe ich auch schon gemacht.

    Was ich mir gut überlegen würde....es sind halt 3 Jahre, in denen viel passieren kann...leider habe ich selber erlebt, daß sich immer wieder einige verletzt haben in der Aufzucht oder hinterher Probleme hatten, die man über einen TÜV später hätte ausschließen können.

    Ebenso ist zu bedenken, was an Kosten für das Einreiten auf einen zu kommt, falls man es nicht allein schafft.

    Ich weis, Traum ist Traum, hab mir selber zum 3 und letzten Mal so einen erfüllt...aber er kann halt auch mal zum Alptraum werden....und 3 Jahre sparen...so richtig....und man hätte wirklich ein tolles Reitpferd kaufen können:wink:

    @ Winchester: Deiner Aussage lieber ein 3-jähriger als einen Absetzer zu kaufen kann ich nicht zustimmen. Die meisten rohen Dreijährigen kennen diese von Dir angeführten Dinge eben so wenig wie ein Absetzer nicht. Führen, Hufeauskratzen...
     
  7. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Auf welcher Ecke sucht du überhaupt einen Aufzuchtsplatz?

    Ich habe meinen als Jährling gekauft und habe ihn in der Eifel groß werden alssen. Die Herden sind übersichtlich. die Weiden riesig und hügelig, was ich sehr positiv finde. Das haben die da schon echt sehr gut gemacht. Meiner stand bei FRIESENHOF BUNGARTEN In seiner Herde waren auch normale Reitpferde, die dort zur Aufzucht standen. Also nicht nur Friesen :wink:
     
  8. Winchester

    Winchester Inserent

    Also die Pferde/Fohlen, die ich bisher kennen lernen durfte waren in dem Alter schon an Schmiede u.a. gewöhnt. Die von mir genannten Probleme waren in der Zeit von 1-2,5 massiv vorhanden und legten sich dann
     
  9. Catherin

    Catherin Inserent

    Sicherlich ist es eine lange Zeit bis ein Fohlen alt genug ist, um als Reitpferd genutzt zu werden, aber die Beziehung zu einem Tier, welches man als Absetzer (oder sogar schon etwas früher) hat ist eine Andere als die, welche sich bei einem älteren Pferd entwickelt.
    Ich kann es selber auch durch eigene Erfahrung bestätigen.

    Komisch, bei Hunden leuchtet es fast jedem ein, dass man einen Welpen im Idealfalle auf sich prägt für die bestmögliche Begleit-Beziehung.

    Ich selbst sehe das Aufwachsen in Gleichaltrigen-Herden zwiegespalten. Leider hat sich das aus aufzuchttechnischer Sicht als ökonomisch effektiv erwiesen. Dies bedeutet aber nicht, dass es dringend notwendig ist. Aufgrund der nicht gegebenen artgemässen Herdenstruktur fehlt es in Jungtierherden oftmals an weiser Führung oder sanfter Rüge durch einen älteren erfahrenen Artgenossen.
    Wächst ein Fohlen in einem soliden Sozialgefüge einer Misch-Herde auf, so spricht da nichts gegen. Normalerweise übernehmen die rangniedrigsten Tiere der Herde das Babysitting und werten so ihre Stellung auf. Auch zu Jungpferde-Spielchen lassen sich die anderen Artgenossen gern hinreissen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2010
  10. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Das ist korrekt.
    Und hier haben auch alle propagiert, daß eine GEMISCHTE Herde die idealste ist!
    Mit jüngeren, älteren, UND Gleichaltrigen!
    Denn eine Herde, die nur aus erwachsenen Pferden besteht, ist ebenfalls nicht zu empfehlen - mögen sie noch so sehr auch mal "mitspielen".

    Und einen Hengstabsetzer wird nunmal niemand in eine Herde stellen, in der Stuten vorhanden sind...

    Also bliebe eine Junghengst-Herde, oder eine gemischt-altrige Hengst-/Wallach-Herde (was übrigens auch recht natürlich ist - schließlich ziehen die abgesetzten Junggesellen zunächst gleichgeschlechtlich umher, bis sie eine Herde für sich gewinnen können. nd zwar übrigens meist reine Junghengstgruppen, ältere Hengste findet man selten in diesen Gruppen!).


    Was den Hunde-Vergleich betrifft: Ein Hund begleitet mich, für den Hund bin ICH das Rudel - für ein Pferd hoffentlich nicht, es lebt hoffentlich in einer artgerechten Herde!
    Hund = Raubtier, Pferd = Fluchttier.
    Hund = 24 Stunden-Begleiter, Pferd = Freizeit, Vergnügen, 1-5 Stunden am Tag.
    DER Vergleich hinkt meiner Meinung nach gewaltig, nicht nur, weil ICH immer wiedder lieber erwachsene Hunde nehmen würde! (Meine beiden waren jeweils 4 Jahre alt, Angsthunde, mißhandelt, kannten so gut wie nichts - in 2 Tagen abgeleint, nach 2 Wochen volle Begleiter, inklusive Büro & Arbeit.)

    Von mir aus soll sich jeder, der will, ein Fohlen / Absetzer kaufen - aber nur dann, wenn das "ich will mein Pferd seit Geburt kennen"-Bedürfnis NICHT auf Kosten der Pferde ausgetragen wird - indem sie etwa nicht ideal gehalten aufgezogen werden, weil man nicht die Möglichkeit dazu hat, aber unbedingt ein Hengstfohlen will!
    Kann man ihm artgerechte Aufzucht bieten - bitte, gerne.
    Manchmal heißt das eben auch, daß man das Pferd nur alle paar Wochen sieht - weil es weiter weggestellt werden muß.
    Kann oder will man das nicht - kauft man sich gefälligst einen artgerecht aufgewachsenen 3jährigen!


    LG, Charly


    @ HOB: Ging jetzt weniger an Dich. :1:
     
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