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Auge entfernen lassen oder nicht?

Diskutiere Auge entfernen lassen oder nicht? im Äußere Erkrankungen Forum; Hallo liebe Forumsnutzer, ich stehe derzeit vor einem großen Problem. Ich besitze einen 25 Appiwallach, der eine periodische Augenentzündung hat /...

  1. Saskia

    Saskia Mitglied

    Hallo liebe Forumsnutzer,
    ich stehe derzeit vor einem großen Problem. Ich besitze einen 25 Appiwallach, der eine periodische Augenentzündung hat / hatte. Vor einigen Jahren habe ich ihn operieren lassen, bzw. hat er Implantate eingesetzt bekommen, damit die Entzündung abheilt, was auch wunderbar geklappt hat. Fast blind ist er trotzdem geworden. Nun hatte er vor 3 Wochen ein tränendes Auge. Hab extra eine Tierärztin kommen lassen, die auf Augenkrankheiten spezialisiert ist. Nun ist es so, das sich bei dem tränenden Auge die Linse abgelöst hat und sozusagen auf dem "Boden im Glaskörper" liegt. Hab ihn nun über die Zeit mit von der Tierärztin verschriebenen Tropfen behandelt. Wirklich viel besser ist es nicht. Die Ärztin meinte, das einzige, was noch Hilfe bringt, ist das Auge zu entfernen. Folgendes Problem aber. Mein Opi hat es zudem ganz extrem arg auf dem Herzen, sprich Vollnarkose oder Transport in die Klinik kommt eigentlich nicht mehr in Frage. Leider ist er auch noch starker Sommerekzemer. Ansich sieht er gut aus, frisst gut, ist auch munter. Die Ärztin meinte, das Auge könnte man auch im Stall entfernen lassen. Ein paar andere Leute meinten, wenn das soweit sein sollte, soll ich ihn lieber einschläfern lassen. Ich bin wirklich ratlos was ich machen soll.
     
  2. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Hat das Pferd damit schmerzen. Ja/nein.

    Wenn ja, welche Möglichkeiten bestehen sie zu nehmen. Ist es nur die Entfernung des Auges, würde ich es wagen.
    Sollte er die Op nicht überstehen, ist er genauso tot wie wenn man vorab einschläfert ohne es zu versuchen.
    Wenn es dem Pferd sonst gut geht und man eventuell so noch 1,2,5 oder 10 Jahre raus schlagen kann. Wieso nicht.
     
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  3. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Der Wallach einer Verwandten hatte eine Starke Allergie und daher ein immer tränendes und entzundenes Auge.
    Nachdem Sie das Auge entfernen lassen hatte, war er lediglich die ersten Wochen etwas schreckhafter wenn Dinge sich auf dieser Seite bewegten. Aber es war definitiv für ihn besser. Stete Entzündungen greifen auch das Gewebe drum rum an.
    Wenn deine TÄ das im Stall vor Ort machen kann, würde ich das so tun. Warum sollte man ihm nicht noch ein paar schöne Jahre schenken, wenn er die Möglichkeit dazu hat?

    Letzten Endes ist das von Außerhalb nicht entscheidbar. Wir können dir diese Entscheidung nicht abnehmen. Du bist da als Pferdebesitzer selbst verantwortlich. Ich denke, ich würde es versuchen, wenn die Möglichkeit besteht, dass er damit noch ein paar gute Jahre hat.
     
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  4. Saskia

    Saskia Mitglied

    Schmerzen hat er, wenn ich die Tropfen nicht ins Auge geben, da der Druck steigt, der ist derzeit aber ok. Die Tierärztin meinte aber, eine Vollnarkose wird aufgrund des Herzfehlers ein Problem, da rät sie mir komplett ab. Ich bin selbst auch der Meinung, das ich es versuchen würde. Hab mit sowas aber keine Erfahrung, wie lange auch eine Genesung dauert und mein Pferd große Schmerzen hat und mit Medikamenten zugestopft werden muss. Ich habe eigentlich nur die Möglichkeit, das ganze bei mir im Stall machen zu lassen. Das mein Pferd mir im Hänger umfällt aufgrund der Herzschwäche, habe ich keine Lust. Vor 6 Jahren, wo er in der Klinik die Implantate eingesetzt bekommen hat, hat er auch eine Vollnarkose erhalten. Da hatte er auch schon den Herzfehler und dort wurde auch das Herz geschallt. Der operierende Tierarzt hat mir da aber schon klar gesagt, dass das bestimmt die letzte Vollnarkose ist, die er überlebt. Das Herz hat sich seitdem noch etwas verschlechtert. Wenn ich diese Operation im Stall machen lassen kann und zwar im Stehen, da wäre es eine Option.
     
     
  5. Saskia

    Saskia Mitglied

    Schreckhafter wird er nicht sein, da er eh schon so gut wie blind ist. Kommt damit aber gut klar, muss halt auf einige Sachen aufpassen, aber er kennt sich aus. Auf der Weide steht er alleine, da er sich mit keinem mehr anlegen will / kann und er sich bei anderen Pferden unsicher fühlt und mir schon zweimal den Zaun zusammengerissen hat, weil er vom anderen Pferd geflüchtet ist und nicht gesehen hat, wohin.
     
  6. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Wie gesagt, wenn er.die Op nicht übersteht ist er genauso tot als wenn man einschläfert ohne es zu versuchen. Man kann dabei nur gewinnen.
     
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  7. aquarell

    aquarell Inserent

    Ich sehe das wie meine Vorschreiber, laß das Auge entfernen. Es ist durchaus möglich dies im Stall machen zu lassen. Und wie schon alle geschrieben haben - dein Pferd kann nur gewinnen!
     
  8. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich sage auch, versuch es.
    Ohne die OP hat er wahrscheinlich keine Lebensqualität mehr, wegen der Schmerzen.

    Ich würde evtl noch abklären, wie groß dein TA die Chance einschätzt, dass er überlebt, und wie hoch die Kosten sind. Weil, bei einer Überlebenschance von 5% 2000€ oder so in eine OP investieren würde ich wahrscheinlich nicht machen. Dann ist Einschläfern einfach vernünftiger.( wobei,mit der Vernunft ist das so eine Sache)

    Liegt die Wahrscheinlichkeit aber bei über 50% , dann würde ich es auf jeden Fall machen lassen.
     
  9. melisse

    melisse Ritterreiterin

    Beim Pferd hatte ich das nicht.
    Aber ich musste leider letztes Jahr bei meiner Hündin das eine Auge entfernen lassen.

    Das war vorher auch fürchterlich entzündet und sie hatte sichtlich Schmerzen.

    Das ist ganz schnell und problemlos abgeheilt.

    Ich würde es auf jeden Fall versuchen.
     
  10. Saskia

    Saskia Mitglied

    kostentechnisch bin ich gut abgedeckt, da ich eine OP-Versicherung habe und diese Operation versichert ist. Am Geld liegt es nicht. Schmerzen soll er in jedem Fall keine haben, soviel steht klar. Mir geht es mehr darum, ob diese OP einfach auch so schwierig und der Heilungsprozess so groß ist, das mein Pferd nach dem Eingriff auch nur leidet, das möchte ich nicht. Wenn das relativ "einfach" geht, kommt eine OP natürlich auch für mich in Frage. Aber das er wochenlang nach der OP Probleme hat und dahin siecht, möchte ich in keinem Fall. Und ich kann diese OP wenn nur im Stehen in Sedation durchführen lassen, eine Vollnarkose geht wirklich nicht mehr, das hat mir auch die Tierärztin gesagt wie der Arzt in der Klinik, wo er vor ein paar Jahren war. Und da war das Herz noch besser wie jetzt. Geht das im Stehen im Stall, werde ich mich auch dazu entscheiden.
     
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