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Ausbildung für die Kleinsten

Diskutiere Ausbildung für die Kleinsten im Allgemein Forum; Hallo zusammen, bin nicht nur neu hier, sondern auch in der "Pferdewelt". Da mein Töchterchen (7) aber mit großer Begeisterung und...

  1. LottasDad

    LottasDad Neues Mitglied

    Hallo zusammen,

    bin nicht nur neu hier, sondern auch in der "Pferdewelt".

    Da mein Töchterchen (7) aber mit großer Begeisterung und Ernsthaftigkeit reitet, lernen meine Frau und ich immer mehr dazu, lesen viel (unter anderem dieses Forum:1: ) und haben natürlich auch viele Fragen.

    Also, wie sollte Eurer Meinung nach eine gescheite Ausbildung für die Kleinsten aussehen?

    Lotta hat mit fünf angefangen und geht zur Zeit zweimal in der Woche in zwei verschiedenen Ställen zur Reitstunde.

    Gruß
    LottasDad
     
  2. Fussel

    Fussel Neues Mitglied

    Hallo und herzlich Willkommen,

    also fundierte Grundausbildung fürs Töchterchen :1: .

    Bei uns läuft es so, dass die Kids an der Longe anfangen um erst einmal ein Gefühl fürs Pferd zu bekommen, keine Angst haben und auch den richtigen Sitz erlernen. Wenn das soweit ok ist, dauert meist 6 Monate, je nach Kind, werden sie nach dem Longieren für ca. 10 Minuten von der Longe abgemacht und gehen im Schritt ganze Bahn, um auch das Gefühl für die Zügelhilfen ohne Longenunterstützung zu bekommen.

    Anschliessend gehts in die Abteilung für Anfänger, dort werden erst im Schritt und später im Trab die Hufschlagfiguren erlernt und auch im Galopp wird mal die ein oder andere Runde gedreht.

    Zum Springunterricht gehts erst dann, wenn die Kids fest im Sattel sitzen und auch keine Angst vor den Hindernissen zeigen. Bis dahin ist es aber ein langer Weg der durch sehr viel Dressurarbeit erarbeitet werden muss.

    Und so gehts dann weiter, allerdings hat jedes Kind sein "festes Schulpony". Einem Kind an zwei verschiedenen Ställen mit verschiedenen Reitlehrern und immer wechselnden Ponys das Reiten erlernen zu lassen find ich persönlich nicht gut, so muss sich das Kind immer wieder auf das neue Pony/Pferd einstellen.

    L.G.
     
  3. Urmel

    Urmel Guest

    hallo,

    auch von mir Herzlich Willkommen!
    Eigentlich hat Fussel schon alles gesagt, so läuft es bei uns auch ab!

    Am anfang fangen die meisten Kidis bei uns an zu Longieren, damit sie das Gefühl und den Rhytmus von Pferd bekommen, dann auch im Sattel werden meist am anfang "Spielerische" übungen gemacht!

    Dann werden sie Longiert um den Sitz zu bekommen, allgemein hat die Reitlehrerein dann die beste Sicht auf den Reiter und kann kontrolieren!
    Und dann läuft es so ab wie es Fussel geschrieben hat, sie kommen in eine abteilung lernen Hufschlagfiguren, Trab, Galopp, Aussitzen..alles was mit der Zeit eben kommt!

    Wenn sie das alles druaf haben und "fest" im Sattel sind, kann man weiter in der Gruppe bleiben, Einzelstunden nehmen, Springunterricht, Dressurunterricht....!

    Wie weit ist deine kleine den?

    Liebe Grüsse, Urmel
     
  4. LottasDad

    LottasDad Neues Mitglied

    Hallo,

    bisher ist es im Wesentlichen auch so abgelaufen, wie von Euch beschrieben.

    Lotta sitzt nach Aussage ihrer (beiden) RL und einiger "unbeteiligter" Zuschauer sehr gut. Leichttraben funktioniert schon automatisch, na ja das mit dem richtigen Fuß klappt nicht immer auf Anhieb und Aussitzen ist auch kein Problem.
    An die Longe kommt sie eigentlich nur im Galopp oder wenn es etwas Neues zu lernen gilt.
    Abteilung ist allerdings nicht, in dem einen Stall waren sie bisher zu dritt im Wechsel, in dem anderen ist es quasi eine Einzelstunde.

    @Fussel: Ja, ist sicherlich eine Schwierigkeit mit zwei Ställen.
    Aber sie hat in jedem Stall immer jeweils dasselbe Pferd und die Umstellung gelingt ihr, soweit ich das beurteilen kann, sehr gut.
    Sie hat auch nicht gesagt, dass sie das durcheinanderbringt o. ä. und kann ganz gut unterscheiden, welches Pferd wie reagiert.

    Gruß
    LottasDad

    P.S. Vielen Dank für den freundlichen Empfang und die schnellen Antworten!
     
     
  5. Fussel

    Fussel Neues Mitglied

    Hallo Lottas DAD,

    ob die Kleine damit Probleme hat kann ich nicht sagen, ich finde es nur nicht angebracht auf zwei verschiedenen Ponys/Pferden und zwei verschiedenen RL´s das Reiten zu erlernen, da jedes Pony/Pferd anders reagiert und jeder RL eine andere Art hat was zu vermitteln. Wenns für euch okay ist, ist es ja auch gut, aber für mich oder meine Kids käme das so nicht in Frage.

    Soll aber nicht heissen, dass es für euch "schlecht" sein muss.
     
  6. Forty

    Forty Inserent

    Viel kann ich eigentlich gar nicht mehr sagen ...
    Nur eins brennt mir unter den Nägeln.

    Ich finde es bewundernswert, dass man sich als Vater so für die Hobbies der Kinder interessiert und sich selbst so ins Thema reinliest!
    Echt, HUT AB!

    Meine Eltern haben mich zwar natürlich auch immer unterstützt, kommen auf Turnieren und so auch mal gucken und finden es gut aber sie haben keine Ahnung von Pferden oder Reiten.
    Sowas hab ich ehrlich gesgt noch nie erlebt.

    Also nochmal: Großes Lob!! Finde ich echt absolut toll!
     
  7. Chilly

    Chilly Inserent

    Hallo!

    Habe mir die Beiträge grad mit großem Interesse durchgelesen und kann mich Forty nur anschließen!
    Ich finde, es gibt viel zu wenig Reitställe, die Reitstunden für so junge Reiter anbieten. Ist doch eigentlich schön, dass Lotta sogar in 2 Ställen reiten darf. Hut ab!

    Ich glaube, das mit den verschiedenen Pferden und Reitlehrern ist gar nicht schlecht, wenn sie ich ergänzen und man die Möglichkeit hat verschiedene Pferde kennen zu lernen.

    Gruß
     
  8. *Motsi*

    *Motsi* Neues Mitglied

    Hallo,

    also ich denke auch es könnte ein Vorteil sein, das sie auf verschiedenen Pferden reiten lernt und auch HUT AB vor einem angagierten Papa!!!
    Meine Tochter ist fünf, sass bevor sie laufen konnte das erste mal auf dem Pferderücken!
    Ich hab sie allerdings nicht regelmässig reiten lassen, denn zu früh anzufangen ist denk ich nicht gut!
    Aber sie ist schon super sicher im Umgang, reitet mit mir auf nem braven Pony aus,als Handpferd.
    Ich lass sie auch nicht nur auf unserem Pony reiten,sondern setz sie auch auf andere Pferde, damit sie lernt das alle unterschiedlich reagieren!
    Ich unterrichte sie zwar momentan selber, möchte das aber an ne Freundin abgeben und sie zusätzlich noch einmal die Woche in den Reitunterricht schicken!
    Also ich finds echt gut wie ihr das mit eurer Tochter regelt...ich hätte mir auch solche Eltern gewünscht die mich so unterstützen, meine hat halt jetzt das Glück das ihre Mami ein Pferd hat :wink:

    Und ich denke eine richtige Ausbildung läuft bei euch ja schon, hauptsache die Kids haben Spass dabei und die RL unterrichten nicht ZU unterschiedlich!!! Also weiter so...;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Juni 2007
  9. LottasDad

    LottasDad Neues Mitglied

    Danke schön!

    Meine Frau und mich interessiert es eben sehr und wir haben auch unseren Spass daran.

    Na ja, bei meiner Frau hält sich der Spass manchmal in Grenzen, wenn sie im tiefsten Winter eine gute Stunde in der Halle steht!
    Sie macht das ja zweimal die Woche, bei jedem Wetter:notworthy:
    Ich bin leider nur gelegentlich dabei, jemand muss ja die Kohle für die Reitstunden herbeischaffen:wink:

    Gruß
    LottasDad
     
  10. Romano

    Romano Neues Mitglied

    das hört sich doch alles schonmal ganz gut an!

    aber eine andere, meiner meinung nach seeeehr wichtige sache: anfänger, auch kinder, sollten von anfang an lernen, dass reiten nicht nur reiten bedeutet, sondern auch mit viel "drumherum" verbunden ist... sprich: vor der stunde das pony selbst aus der box holen, putzen, satteln etc. natürlich unter aufsicht, anleitung und wenn nötig hilfestellung! weiterhin gehören sachen wie putzplatz fegen, hufschlag machen, vor der reithalle fegen etc. m.e. nach ebenfalls von anfang an dazu.

    wie ist das denn in den beiden ställen, wo die lütte reiten lernt? muss sie da "mit anpacken", oder bekommt sie das pferd fix & fertig hingestellt, und nach der stunde wieder abgenommen?

    ich selbst habe es schon so oft erlebt, dass sowohl kinder als auch erwachsene in den ferien auf den hof kommen und am reitunterricht teilnehmen möchten. kein problem. aber wenn mir dann erzählt wird: ich reite seit 3 jahren, aber das kind kann dem pony nicht den huf hochheben, weiß nicht, auf welcher seite man beim führen geht, kann keinen besen festhalten etc.... DAS finde ich dann immer bedenklich... oft kommt dann noch: " och nee, das muss ich zu hause aber nie, da habe ich keine lust zu". pech gehabt, wer bei uns reiten möchte, macht sein pferd selbst (ist immer jemand dabei!) fertig bzw. lernt eben bei uns, wie es geht... noch schlimmer: wenn eltern die haltung unterstützen! "wie, meine kleine soll jetzt noch da fegen, wo sie ihr pony geputzt hat? die ist doch vom reiten und putzen schon so fertig!"

    LG
    romano
     
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