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Ausreichend abgesichert laut Vertrag?

Diskutiere Ausreichend abgesichert laut Vertrag? im Versicherungsfragen Forum; [ATTACH] Man liest ja immer wieder von Horror Geschichten von Reitbeteiligungen die schwerst verletzt wurden bei einem Reitunfall...

  1. Binapa

    Binapa Inserent

    789112F7-D892-49D4-8053-E74044A54CA6.jpeg Man liest ja immer wieder von Horror Geschichten von Reitbeteiligungen die schwerst verletzt wurden bei einem Reitunfall (Querschnittslähmung usw)
    und die Krankenversicherung des Geschädigten den Pferdebesitzern in „Zahlung“ nahmen und dieser mit seinem ganzen privat Vermögen aufkommen musste...

    Ich habe ab Montag eine neue Reitbeteiligung für mein Pony und hab hierfür schon mal meinen „Standart“ Vertrag ausgedruckt.
    Jetzt beim querlesen frag ich mich, ob das so ausreichend wäre im Falle einer schweren Verletzung der Reitbeteiligung um nicht von der gegnerischen Versicherung zur Kasse gebeten zu werden?

    Ich werd im Internet einfach nicht schlau aus diesen ganzen Haftungsausschluss Erklärungen.
    Die einen sagen ja, andere sagen das es sinnlos ist...

    Könnt ihr mir da weiterhelfen?
     
  2. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Deine Reitbeteiligung kann wohl unterschreiben, dass SIE keine Ansprüche an dich stellt. Schmerzensgeld zB.

    Sie hat aber nicht die Befugnis, Ansprüche Dritter, wie zB einer Krankenkasse, auszuschließen. Sie kann nicht im Namen der Krankenkasse unterschreiben!

    Da hilft nur, bei deiner THV anzurufen und dir schriftlich (!) mitteilen zu lassen, dass sie Ansprüche Dritter, die von deinem Pferd an deiner RB zustande kommen, übernehmen.

    Obsi.
     
    terrorschaf, Rotkäppchen und Binapa gefällt das.
  3. Binapa

    Binapa Inserent

    Das ist echt eine verzwickte Sache...:bahnhof:

    Ich werd da wohl mal bei der Ülzener anrufen und nachfragen...
     
  4. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

     
  5. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Der Vertrag den du da hast, ist absoluter Bullshit:gi66:
    Den kannste nehmen um dir den Poppes abzuwischen, aber mehr leider nicht.
    Man kann vertraglich keine Ansprüche Dritter ausschliessen.
    Dafür hast du deine THV. Die zahlt für dich bei einem Sturz der RB, sofern sie eben mitversichert ist und nicht ausgeschlossen wird in der THV.
    So passiert bei dem Urteil das Charly hier eingestellt hat
    Ebenso dieser Satz mit der UV. Dich gehen die Versicherungen deiner RB nix an.
    Die einzige Versicherung, die dich da zu interessieren hätte, wäre die Haftpflicht. Und zwar eine in der gemietet, geliehene Sachen mit eingeschlossen sind.
    Das ist aber etwas kompliziert, da Versicherer immer bei Pferden rum zicken.
    Wenn du einen RB Vertrag willst, der absolut wasserdicht dann nimm ein paar € in die Hand und lass dir einen vom Anwalt aufsetzen der auf Pferde spezialisiert ist.
    Drin stehen muss bspw auch die Eignung des Pferdes bzw wofür es genutzt werden darf damit du Ansprüche geltend machen kannst wenn deine RB das Pferd kaputt macht

    Bsp
    Ddie RB soll nur Dressur reiten und nimmt an einer Jagd Teil.

    Das ist auch nur ein Beispiel. Da gehört auch rein was bei Krankheit des Pferdes passieren soll mit der monatlichen KB etc....
     
  6. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Entschuldige, Askja, aber man kann es echt auch überteiben. Auch eine Haftpflicht des anderen kann einem egal sein. Wenn derjenige haftet, haftet er, wenn nicht, dann nicht.

    Wichtig ist, dass sich Binapa erstmal mit ihrem Vericherungsmenschen zusammensetzt und klärt, was genau in ihrem Vertrag steht und was das bedeutet. Auch mit ihm klärt, was genau sie will und ob das möglich ist. Ob sie evtl. Zusätze brauchen könnte (falls der andere nicht zahlen kann etc.). Sie muss sich nur selbst entsprechend absichern.

    Dann kann sie sich, falls nötig mit einem Anwalt zusammensetzen, der sich mit Verträgen gut auskennt. Mit Pferden wäre es nicht schlecht, aber grundsätzlich nicht nötig.

    Und dann würde ich es nicht so kompliziert machen. Je mehr drin steht, desto undurchsichtiger wird es und was ist, wenn man was vergisst? Pech gehabt, weil steht ja nicht drin?
     
  7. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Wenn etwas nicht vertraglich geregelt ist, gelten halt die gesetzlichen Regeln.
     
  8. Schogetta

    Schogetta Bekanntes Mitglied

    Ich habe vorletzte Woche mit der Uelzener deshalb telefoniert.
    Die bieten in ihrer Haftpflichtversicherung einen Einschluss einer Reitbeteiligung mit Regressverzicht, heißt: ich kann eine Reitbeteiligung einschließen ohne Ausschluß. Und laut der Dame am Telefon ist die Uelzener die einzige Versicherung, die das so anbietet.
    Ob das so stimmt? :reflect:
    Aber ich kann als Laie ja nur nachfragen und das mit dem Regressverzicht steht so in den Leistungen.
     
  9. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Das ich geschrieben habe "HÄTTE" ist dir aber schon aufgefallen oder?

    Warum?
    Weil es mitunter einfacher ist, wenn die RB den Sattel für 1000€ kaputt macht und die Versicherung zahlt anstatt nem eventuell nacktem in die Tasche zu greifen.
    Das was du meinst ist eine Forderungsausfalldeckung.
    Die hilft die in dem Fall aber nicht wenn der Sattel schrott ist.
    Aber egal, Binapa hat gute Tips bekommen, jetzt noch mehr Sachen rein zu bringen ist nicht hilfreich
     
  10. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Hätte ist trotzdem nicht richtig. Es hat sie nicht zu interessieren. Das hilft ihr auch nicht einen mm weiter. Was macht sie denn, wenn sie sich darauf verlässt, dass die RB einen hat und die RB kündigt den Versicherungsvertrag? Man kann sich nur selbst schützen.

    Entscheidest du, wer hier was und wieviel zu schreiben hat, das Thema beendet ist oder was soll dein letzter Satz heißen? Nett verpackter Maulkorb? Egal, das interessiert mich eh nicht.

    @Binapa: setz dich wirklich am Besten mit deinem Versicherungsmenschen zusammen und klär das. Das ist der erste Schritt und dann überleg dir, ob ein RB-Vertrag und mit welchem Inhalt überhaupt sinnvoll ist und dafür kannst du ja dann zu einem Anwalt gehen, sofern nötig. Dafür wäre aber halt achon mal gut zu wiseen, was überhaupt von der eigenen Versicherung gedeckt ist.
     
    Binapa gefällt das.
Thema: Ausreichend abgesichert laut Vertrag?