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Aussitzen Tipps, sowohl für Trab als auch Galopp

Diskutiere Aussitzen Tipps, sowohl für Trab als auch Galopp im Allgemein Forum; Hallo miteinander. Ich reite ca. erst seid 7 Monaten und bin daher noch ein ziemlicher Anfänger, bin dementsprechend auch nicht so weit bzw. gut...

  1. tokyo

    tokyo Neues Mitglied

    Hallo miteinander.
    Ich reite ca. erst seid 7 Monaten und bin daher noch ein ziemlicher Anfänger, bin dementsprechend auch nicht so weit bzw. gut ausgebildet was meine Fähigkeit im Reiten betrifft. Was ich absolut nicht kann ist Aussitzen. Leichttraben kann ich schon ziemlich gut, aber heisst es mal man solle Aussitzen, tu ich nicht nur meinem Allerwertesten weh sondern auch leider dem Rücken des Pferdes, es ist ein ständiges Rumgehüpfe im Sattel. Die Steigbügel rutschen mir auch ständig im Aussitzen weg, bin fast mit meinem ganzen Fuß drin. Im Galopp ist die Sache mit den Steigbügeln auch nicht grad besser. Als ich auf einem etwas kleineren Pferd geritten bin war das mit dem Aussitzen eigentlich gar nicht so schlimm, ich glaube es liegt auch etwas daran dass das jetzige Pferd ziemlich schwungvoll ist, dennoch will ich es schaffen einigermaßen gut aussitzen zu können trotz dem schwungvollen Pferd, nur brauch ich paar Tipps, hoffe ich kann mich eventuell durch diese auch verbessern. :)
     
  2. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    Es ist schon einfacher, anfangs auf einem nicht so schwungvollen Pferd auszusitzen. Ansonsten immer erstmal nur ein paar Tritte aussitzen, dann wieder leichttraben. Müsste der Rl dir eigentlich auch so sagen.
    Im Galopp sollte das eigentlich nicht ganz so ein Problem sein. Aber bevor du frei auf dem Pferd aussitzt, sollte es schon gut an der Longe klappen. Also vom Rl Unterricht an der Longe geben lassen. ;-)
     
  3. Was ich jetzt schreibe, ist keinesfalls überheblich oder abwertend gemeint, @tokyo. Bitte glaube mir das.
    Aber eine derartig komplexe Sportart wie Reiten kann man nicht durch Tipps aus dem Internet lernen bzw. den Lernweg verkürzen - egal, ob das jetzt ums Aussitzen oder eine andere Schwierigkeit geht.

    Du brauchst zwingend guten Unterricht und zu dir passende Schulpferde.
    Du brauchst gute Reiter (das müssen keine RL) sein, denen du zusehen und Löcher in den Bauch fragen kannst.
    Du brauchst Kritikfähigkeit. Nicht jeder, der erfolgreich Turniere bestreitet, ist ein guter Reiter. Und wiederum nicht jeder, der nur ins Gelände reitet, ein schlechter.
    Du brauchst Liebe zum Pferd und ein zunehmendes Verstehen seiner Bedürfnisse und seiner Psyche.
    Du brauchst Geduld, die Fähigkeit, nicht aufzugeben, zu hinterfragen und den Willen, dich ständig zu verbessern.
    Und - sagte ich es schon? ;) ) guten Unterricht, von jemandem, der deine Fehler sieht und weiß und dir vermittelt, wie du sie nach und nach abstellen kannst.

    Weiterhin viel Spaß beim Reitenlernen! :)
     
    pjoker, Otterchen, Lorelai und 3 anderen gefällt das.
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Üben üben, üben etc. Leider ist das so!
    Das Aussitzen wird erleichert durch ein Pferd, das locker in Selbsthaltung geht, also "am Zügel geht". Das schaffen die meisten Anfänger nicht bzw. die Schulpferde sind nicht gut genug geritten. Manchmal helfen in der Anfangsphase Ausbinder, aber das ist nur eine Krücke auf dem Weg.
    Frau Horst hat es recht gut beschrieben!
     
    PinkPony gefällt das.
  5. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Bumblebee oder Sokrates meinst du. Ich war's nicht. :)
     
    Wanderreiter gefällt das.
  6. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Ich halte von diesem zwanghaften "aussitzen lernen" ja nicht wirklich viel. Auf einem schwunglosen Schulpferd ja noch ok, da das leichter ist, aber auf einem schwungvollem Schulpferd würde ich nicht aussitzen lassen. Das aussitzen kommt später von ganz alleine, wenn der Rücken daufmacht.
     
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  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    das problem haben schüler, die "sich setzen sollen" zum aussitzen. sie haben einen sitz gefunden, bei denen das nicht ausgebundene pferd sie nach vorne zieht, sie halten dann dagegen und lehnen sich quasi zurück. einige bleiben auch nach vorne gelehnt, was zwar prinzipiell richtig ist, aber so kann man natürlich nicht aussitzen sondern nur leichttraben oder in den leichten sitz gehen, was solche schulen aber dann zumeist gar nicht wollen. dieschüler versuchen dann, ihren po im sattel "festzusazegen" - was falsche idee ist, weil sie im geenteil leichter werden müssten.
    ist das pferd asgebunden, lernt der schüler das noch falschere gefühl: denn er kann weiterhin falsch sitzen, ohne nach vorne gezogen zu werden, kommen die ausbnder später ab, denkt er, es ist falsch, wenn das pferd ihn nach vorne zieht.
    grundsätzlicher lösungsansatz ist es, die gesäßknochen um einiges weiter nach vorne zu nehmen, sodass sie so weit vor kommen, dass die hüftgelenke über die knöchel kommen. (nicht die knöchel zurück!)
     
  8. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Deiner Beschreibung nach fürchte ich, du versuchst zwingend zu "sitzen" und ziehst dabei deine Beine hoch. Das ist eigentlich ganz normal.

    Versuche weniger zu sitzen, mehr dich tragen zu lassen. Dabei lässt man gedanklich im Kopf nach. Es ist nicht schlimm, wenn du das Gefühl hast, du schaukelst. Schlimmer ist es für das Pferd wenn du das Gefühl hast zu hoppeln. Also musst du in der Mitte loslassen um mit deinem Körper die Bewegung des Pferdes zu zu lassen. Sitzen ist so ein doofer Begriff, weil er im Kopf ein falsches bewegungsgefühl veranlasst. Man hält sich in der Körpermitte fest.

    Beginne mit wenigen Tritten (Trab) und Sprüngen ( Galopp). Nach dem Galopp trab lieber leicht, die meisten Pferde sind etwas rascher im Trab nach dem Galopp. Das kannst du nicht aussitzen. Mach es dir persönlich einfacher. Es ist leichter direkt beim Antraben auszusitzen als vom Leichttraben ins Aussitzen zu wechseln. Scheu dich nicht, dich auch mal festzuhalten. Sprich nebenher viel und laut. Das Gespräch hilft dir nicht die Luft anzuhalten, so wirst du dich weniger in der Mittelpostitur festhalten können und besser mitschwingen. Trau dich auch mal eine Hand los zu lassen.

    Wenn du versuchst mehr Gewicht in den Steigbügel zu bringen, wirst du dein Bein nicht so sehr hoch ziehen. Dein Bein sollte immer aus der Hüfte nach unten " fallen", so kommst du auch nicht auf den Oberschenkel. Helfen kann auch immer mal wieder im Schritt aus dem Steigbügel zu gehen, wieder auf die Sitzbeinhöcker zu kommen und mit langem Bein und dem entsprechenden Gefühl dafür den Steigbügel wieder auf zu nehmen.

    Am wichtigsten ist finde ich, sich ZEIT zu lassen. Reiten ist wie schon gesagt wurde schwierig und ein Prozess. Was einfach ausschaut, fordert viel vom Körper.

    Wenn du kannst, mach etwas Sport nebenher. Ausgleichssportarten die das eigene Balance empfinden verbessern oder die eigene Körperwahrnehmung sind sehr gut für Reiter.
     
    ayla-fan gefällt das.
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