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Autobahn überqueren?

Diskutiere Autobahn überqueren? im Allgemein Forum; Hi Leute, ich bin leider gerade ein bisschen am Verzweifeln. Einige von euch kennen mich ja. Meine Leidenschaft sind lange Ausritte in der Natur....

  1. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hi Leute,
    ich bin leider gerade ein bisschen am Verzweifeln. Einige von euch kennen mich ja. Meine Leidenschaft sind lange Ausritte in der Natur. Nun ist es leider so, dass ich genau das derzeit nicht mehr habe. Der Stall in dem mein Pony steht, liegt leider sehr ungünstig. Wir sind quasi umzingelt.

    Das einzig gute Ausreitgelände liegt nur ca. 600 m entfernt. Großes Problem ist aber, dass man die A8 erst überqueren muss, um hinzugelangen. Es gibt zwei Unterführungen und dahinter sind ca. 25 km, bzw. knapp 40 km Wald und Feld.

    Durch die erste Unterführung bin ich bisher einmal durchgeritten. Das Gelände dahinter war einfach nur herrlich!!! Wald und Feld wohin das Auge blickt. ABER, ich konnte den Ausritt eigentlich nicht wirklich genießen. Ich habe ständig den Gedanken im Hinterkopf gehabt, was passiert, wenn ich runterfalle und mein Pony nicht wie früher nach ein paar Metern stehen bleibt und anstatt die Unterführung zu nehmen über die Autobahn heim laufen will :(
    Davor habe ich einfach echt große Angst. Runterfallen ist eine Sache, passiert jedem. Mir zum letzten Mal vor ca. 6 Jahren. Runterfallen und Pferd läuft heim, gut... Ist blöd, aber kann auch passieren. Runterfallen und zwischen Pferd und Heimat liegt eine Autobahn, ist einfach mehr als großer Mist!!!

    Meine Frage richtet sich also speziell an Reiter, die ein ähnliches Problem mit stark befahrenen Bundesstraßen oder Autobahnen haben. Wie geht ihr damit um?
     
  2. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    hm..Also wir haben ja ein ähnliches Problem... Vielleicht hilft es dir ja wenn du jemanden mitnimmst... wenn du runterfällst wird dein pferd mitsicherheit nicht von dem anderen pferd weglaufen..
     
  3. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Mir ist das Problem nicht fremd.
    In meiner bisherigen reiterlichen Laufbahn habe ich auch einige Ställe kennengelernt.
    Darunter war auch einer, wo zumindest ein Teil des Ausreitgeländes jenseits einer stark befahrene Autobahn gelegen war. Da habe ich mir eigentlich nie allzu große Gedanken gemacht. Allerdings sind wir meist zu zweit oder zu mehreren gewesen, wenn der Ausritt über die Autobahn hinweg geführt hat.
    Ansonsten habe mich auf das diesseitige Gelände beschränkt.
    Aber um dorthin zu kommen, musste man ein Stück durch die Wohnbebauung reiten.

    Ich würde Dir dazu raten, einen Partner zu suchen, mit der/ dem Du zusammen ins Gelände gehst.
     
  4. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Hey, also ich kann dich und deine Bedenken verstehen.
    Der Hof, auf dem meine RB steht, liegt für den Menschen äußerst günstig, für den Viel-Ausreiter leider gar nicht.
    Zur einen Seite haben wir in direkter Nähe die Gleise, zur gegenüberliegenden Seite eine meist dicht befahrene Bundesstraße.
    Auf dem Hof bekommst du davon nichts mit, war vorher ja in einem OS am Waldrand auf einer Anhöhe, da hast du 24/7 das Rauschen der A66 gehört.
    Aber wenn ich jetzt in den Wald will, muss ich über die Straße, anders geht es nicht.
    Und bei uns gab es schon den Fall, dass eine Stute ihre Besitzerin drüben abgesetzt hat und dann nach Hause gebrettert ist, obwohl da noch eine Mitreiterin dabei war.
    Da rutscht dir das Herz mehr als nur in die Hose, ich hab' da immer Kopfkino vom Allerfeinsten.
    Ich gebe ehrlich zu, alleine reite ich da mit Dakota auch deswegen nicht rüber, auch wenn er schon 13 Jahre auf dem Hof steht und das Umfeld gut genug kennt, aber er ist im Gelände manchmal generell nicht so ganz einfach, da brauch' ich es nicht, dass ihm dann an der Straße plötzlich was gegen den Kram geht und er spinnig wird.
    Wage mich da eben nur rüber, wenn ich in Begleitung bin, da ist Dakota dann auch wesentlich ruhiger.
    Ansonsten halte ich mich alleine dann lieber im Feld auf.

    Wir haben immerhin jetzt eine ganz tolle Ausreitpartnerin gefunden, ihr Pferd ist sehr geländesicher und erfahren und kommt auch gut mit Dakota klar.
    Da fühlt man sich dann schon gut aufgehoben und da sie auch absolute Geländereiterin und Waldliebhaberin ist, ergänzen wir uns da auch ganz gut und ich habe endlich die Möglichkeit auch mal lange Touren zu gehen.

    Es ist halt schade, gerade in der Hinsicht abhängig zu sein, aber da der Rest stimmt und ich auch mit der Besitzerin gut klar komme, dachte ich mir, verzichte ich eben mal eine Weile auf diese eine Unabhängigkeit, immerhin habe ich auch den Vorteil "nur RB" zu sein.

    Mit dem eigenen Pferd wäre das eventuell auch problematisch für mich, da ich auch ein Vielausreiter bin.

    Ist immer schwierig, das abzuwiegen.
    Wie schon in dem Stallthread beschrieben: Passt es perfekt für das Pferd, muss der Mensch meist Abstriche ziehen, passt es dem Menschen, ist es für das Pferd meist nicht unbedingt optimal.
     
     
  5. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hi... Also, ich habe leider niemanden, der uns begleiten würde. Ich bin die einzige Einstellerin (bisher) und die SB reitet nicht aus.
    Große Alternativen habe ich leider auch nicht. Im Norden ist Wohngebiet, dahinter Feld mit Schotterwegen und Industrie, im Westen ein Fluss, den ich nur überqueren kann, wenn ich die Bundesstraße nördlich überquere, im Osten ist Wohnsiedlung, dann kommen Gleise und die zweite Autobahnunterführung und im Süden ist eben die Autobahn. Die kleine Feldrunde, die ich ohne Bedenken gehen kann dauert mit Pferdchen ca. 15 Min. Und immer im Kreis ist einfach echt.... Naja, ist eben nichts für uns :(

    Mein Pony ist schon sehr verlässlich. Aber ich kann eben nicht ausschließen, dass er mal nen Satz zur Seite macht und ich runter segel...
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    bist du schon mal vonihm in einem anderen gelände runtergeflogen? was hat er da gemacht? viele pferde rennen ja nur ein stückchen und bleiben dann stehen zum grasen
    wenn da eine unterführung ist, ist da die autobahn drumherum nicht eingezäunt (ist doch oft so)
     
  7. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Wenn ich mir darüber Gedanke machen würde, dürfte ich gar nicht mehr vom Hof...
    Da du ein sehr sicheres Pferd hast, wird es wahrscheinlich nach deinem Abgang eher stehen bleiben und fressen oder doof schauen, als panisch zum Hof zu rennen!
    Geländereiten ist in jeder Hinsicht mit einem höheren Risiko behaftet, das mußt du entweder akzeptieren oder es sein lassen. Mit einem Pferd, das du gut kennst und einschätzen kannst, würde ich den Weg durch die Unterführungen nehmen und das schöne Ausreitgelände wählen!
     
  8. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich sehe das so ähnlich, wie "wanderreiter".
    Die Lage meines jetzigen Stalles ist vergleichbar mit der Situation der TE.
    Nach Osten, Süden und nach Westen bin ich von städtischer Bebauung umgeben. Dazu kommt noch eine stark frequentierte Bahntrasse im Westen. Der Abstand beträgt nur ca. 200m. Nach Osten hinaus befindet sich eine nicht minder stark befahrene Bundesstraße. Und Seit einem Jahr nach Süden eine ebenfalls stark befahrene innerstädtische Verbinungsstraße. Während es bis zu der Bundesstraße ca 1.000m sind, nähert sich die städtische Straße bis auf 50- 60m dem Anwesen.
    Würde ich mir da Gedanken über mögliche Folgen machen, so dürfte ich mich gar nicht mehr in den Sattel schwingen.
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also: mit "meinem" pferd, was in aller regel zuverlässig ist und zu dem ich einen starken bezug habe, würde ich ds machen. hätte ich ein junges, unerfahrenes pferd oder berittpferde, würde ich mir wegen der lage einen anderen stall suchen. erst recht dann, wenn es keine begleitung gibt.
     
  10. Erli

    Erli Mitglied

    Ich glaube je öfter du unter der Unterführung zur anderen Seite reitest, desto besser kennt dein Pferd dann auch den Rückweg, nämlich den durch den Tunnel. Diesen wird es dann auch im Alleingang nehmen.

    Mein Pony ist mir vor x Jahren im Gelände mal "abhanden" gekommen. Die Fußgänger, die sie unterwegs nach Hause angetroffen haben, haben mir berichtet, dass sie an der Landstraße angehalten habe und erst losgegangen ist, als kein Auto mehr kam, dann die Straße überquerte und sich auf dem Fußweg einsortierte und zum Hof stapfte. Genauso, wie sie es jahrelang unterm Sattel mit mir gemacht hat.

    Wie hoch ist denn das Risiko, das dein Pferd dich verliert? Machst du öfter nen Abgang? Dann reite doch in Gesellschaft :)
     
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