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Beim Abbiegen das Pferd anschauen?!?

Diskutiere Beim Abbiegen das Pferd anschauen?!? im Allgemein Forum; Hallo, ich bin Gwen und werde durch meinen Reitunterricht sehr verwirrt. Ich reite nun schon einge Jahre und für diese Zeit reite ich leider...

  1. GwenChaos

    GwenChaos Neues Mitglied

    Hallo, ich bin Gwen und werde durch meinen Reitunterricht sehr verwirrt.
    Ich reite nun schon einge Jahre und für diese Zeit reite ich leider schlecht.
    Ich habe mir vieles selbst erlesen und habe nunmal keinen richtige Unterricht. Hatte ich nie wirklich, aber ich gebe mein bestes, deswegen bin ich jetzt auch hier angemeldet.
    Habe selbst kein eigenes Pferd, was die Sache schwieriger macht,

    Und zwar ist mein Problem, dass ich ansich zwar den Ablauf vom Abbiegen/Wenden kenne, aber in allen Reiställen wo ich war, nie gehört habe, ich solle beim Abbiegen auf mein Schulpferd schauen!?
    In meinen vorherigen Stall wurde nur darauf geachtet: Absätze tief und was mein Problem war: "Gwen, schau gefälligst nicht das Pferd an, sondern schau hin, wo du hinreiten möchtest!"
    Und so kenne ich es auch aus all meinen Büchern, bzw. habe ich nie gelesen, dass man auf den Pferdehals gucken soll. Denn was meine Reitlehrerin meint, ist nicht zwischen den Ohren durchschauen, sondern wircklich auf den Pferdehals sehen...

    Stets wurde mir beigebracht, dorthin zu gucken, wo ich hin will. "Stolze Reiter! Wir schauen nachoben!", so heißt es. Man will ja eine gerade und aufrechte Haltung+ entsprechender Gewichtsverlagerung haben...

    Liegt mein "Lehrerin" richtig? Pferd oder meine Richtung, in die ich will, schauen?
    Knicke ich denn nicht beim untenschauen in der Hüfte ein?

    Ich würde mich riesig über Antworten freuen.
    LG GwenChaos, der Neuling hier
     
  2. Trin

    Trin Mitglied

    Ohne dich reiten zu sehen schwer zu sagen. Vielleicht nur ans Hilfe für dich gemeint, zu schauen, wie sich das Pferd biegt oder stellt. Oder als Hilfe, deinen Körper dem des Pferdes entsprechend in die Bewegungsrichtung zu drehen. Oder ganz anders gemeint.
    Bekommst nur du die re Anweisung? Dann frag doch die RL nach der Stunde wie genau sie es meint.
     
    Miiiau gefällt das.
  3. GwenChaos

    GwenChaos Neues Mitglied

    Danke dir für deine Antwort erstmal ^^

    Ja ich kann mir vorstellen, dass es schwieriger ist, eine entsprechendes Urteilzu fällen, wenn man einen nicht reiten sieht.
    Das Problem, was mich an der Sache halt so verwirrt ist, dass mir vorher gesagt wurden ist, ich darf nicht nach unten schauen, weil ich sonst einknicke und entsprechend Falsche Hilfen gebe. Meine jetzige RL meint allerdings: "Beim Abbiegen schauen wir IMMER das Pferd an!" Leider fällt mir im Moment nicht ihre Argumentation ein, was sie noch dazu meint.
    Nun, ist es also nicht nur eine Hilfe für mich... an sich könnte ich es, wie du es auslegst, gut verstehen wegen dem biegen usw. allerdings habe ich eher das Gefühl, wenn ich nach untenschaue den Sinn für die Biegung zu verlieren. Ich habe mehr das Gefühl einen Buckel zumachen. Schaue ich alerdings wie gewohnt geradeaus, habe ich mehr das Gefühl, das Pferd mit meiner Gewichtsverteilung besser zu lenken. Kann allerdings auch nur Gewohnheitssache sein.
    Leider ist mir ihr Grundsatz völlig fremd... genauso, dass man beim Galoppieren den äußeren Schenkel nicht verwahrend hinter dem Gurt legt. Eine weitere Unsicherheit die aufgetaucht ist und mich verwirrt.

    Was das Abbiegen angeht bekomme ich leider nur diese Anweiseung.

    Ich versuche mir deinen Ratschlag zu Herzen zu nehmen :) und sie zu fragen, in der Hoffnung, mal eine genauere Antwort als ein paar Fetzen zu bekommen.

    LG Gwen
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Dez. 2018
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Davon, dass man aufs pferd schauen soll, bei egal was, hab ich noch nie gehört. :bahnhof:
    Im Gegenteil, eigtl wird immer propagiert, man solle nach vorne gucken, bzw dahin, wo man hinreiten will.
    Einzige Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte, wäre, dass es wirklich zur Korrektur des Reiters ist. Sprich, um deine Körperhaltung in die richtige Richtung zu lenken. Da solltest du vielleicht wirklich bei der Lehrerin nochmal nachfragen.

    Was ist das denn für eine reitweise?
     
     
  5. searchingforgrey

    searchingforgrey Mitglied

    Mich würde die Begründung tatsächlich auch interessieren. Ich bin leider jemand, der meistens zum Pferd runtergeschaut hat. Das hat jeder Reitlehrer bemängelt und ich hab noch nie gehört, dass man es tatsächlich soll.
    Ich folge hier mal interessiert.
     
  6. Flauschball

    Flauschball Aktives Mitglied

    Ich frag mich, wie das ganze im Gelände aussehen soll :autsch: da muss man doch nach vorne kucken können, um überhaupt zu wissen, wann man um Hindernisse rumreiten muss.

    Kannst sie ja mal fragen, ob sie auch ohne Spiegel Auto fahren kann:bahnhof: ich seh da keinen großen Sinn drinn, aber frag ruig noch mal
     
  7. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Kenne es jetzt auch nur dass man kurzzeitig (!) bei Kurzkehrwendundungen als Hilfestellung auf das innere Hinterbein blickt, bzw in Richtung von diesem.Ansonsten auf der Volte zB mehrere Meter vor (!) sich auf den Boden der Voltenlinie entlang.Aber nur so nahe am Pferd das man aufrecht sitzen bleiben kann und nicht seinen Kopf hängen lassen muss.
    Was höre ich immer wieder: der Pferdekopf fällt nicht ab und wenn dann merkst Du das schon ;)
     
    Natty gefällt das.
  8. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich glaube dieses übertriebene Stolze führt oft zu den "Geierhälsen" und das übertriebene nach unten schauen, lässt das Kinn zu weit zurück flappen. Darum wurde einfach gesagt, durch die Ohren. So hat der Kopf des Menschen, der doch recht schwer ist, eine korrekte Position.

    Dein Blick gehört zischen die Pferdeohren.
    Stell dir vor an deiner Schulter und an deiner Hüfte sind jeweils rechts und links Augen aufgemalt. Ebenso an der Brust deines Pferdes. Egal wie, alle Augen möchten in die Selbe Richtung blicken. Willst du also abwenden nach rechts, schauen deine rechte Augen und die des Pferdes leicht nach rechts. Die linken Augen schauen parallel.

    Du kannst auch hierfür die Zügel einfach mal los lassen, und auf deine Hände sitzen. Die Sitzbeinhöcker unter dir, sollten dabei in deinen Handflächen zu spüren sein. Drehst du nun den ganzen Oberkörper ganze leicht nach links oder rechts, spürst du wie der Druck sich in den Handflächen leicht verändert. Knickst du aber in der Hüfte ab, wird der Druck in deiner Hand unangenehm.
     
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