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beim Ausreiten / stehenbleiben, rückwärts laufen

Diskutiere beim Ausreiten / stehenbleiben, rückwärts laufen im Allgemein Forum; Ich bin neu hier und freue mich schon hoffentlich ein paar gute Tips und Austausch:-) Ich habe meine Stute seit über einem Jahr und haben seit 3...

  1. Bahira_love

    Bahira_love Neues Mitglied

    Ich bin neu hier und freue mich schon hoffentlich ein paar gute Tips und Austausch:) Ich habe meine Stute seit über einem Jahr und haben seit 3 Wochen angefangen mit dem Ausreiten:) Waren im Winter meistens in der Halle. Klappt eigentlich alles tip top solange ein anderes Pferd mit dabei ist. Aber auch dann hat meine Stute manchmal die grandiose Idee, dass sie plötzlich einen Weg nicht einschlagen möchte, bis jetzt hat es dann doch noch geklappt, da ich instistiert habe und nicht aufgegeben habe. Gestern hatte ich die grandiose Idee, dass ich es einmal alleine mit ihr versuche mit dem Ausreiten, oh je, war das ein Kampf. Wir haben die gleiche Strecke wie schon x-mal genommen aber schon kurz nach dem Verlassen des Stalls blieb sie stehen und legte den Rückwärts Gang ein:-( Ok ich muss dazu sagen, dass da noch ein restliches Feuer am abrennen war, was sonst nicht dort war, habe es zuerst versucht in dem ich sie in kleine Volten vorwärts bekomme jedoch habe ich ihre Angst gespührt. Bin dann abgestiegen und mit ihr bei dem restlichen Feuer vorbeigelaufen, was tip top klappte und kurz danach wieder aufgestiegen. Aber das Spiel ging weiter, den Bach welchen wir ja schon x-mal überquert haben hatte plötzlich riesen grosse Krokodile, haben es mit Mühe und Not dann doch geschafft. Aber dann fing das Fiasko an, kurz danach legte sie den Turbo Rückwärts Gang ein, sie trabte regelrecht rückwärts. Ich versuchte ruhig zu bleiben jedoch auch bestimmt, habe sie immer wieder in eine Volte gebracht und mit meinem Knospen Sporen angegetrieben, was nach einiger Zeit dann doch klappte aber nur in dem ich sie in einen Trab vorwärts bewegen konnte. Wir sind dann nicht allzuweit weg für das 1. Mal und sind dann wieder zurück zu Stall. Meine Frage nun an euch ist, ist das Gezicke oder hat sie wirlich Angst? Ich weiss, dass sie wahrscheinlich das Vertrauen noch nicht zu mir hat und deshalb so reagiert, aber an einem Pnkt hatte ich echt das Gefühl, dass sie echte Angst hatte, wie gehe ich dann vor? Bin echt froh für ein paar Tips, da ich noch einigermassen ein Anfänger bin jedoch wöchentlich meine Unterricht habe:) Das Spazieren klappt super, nie ein Stehenbleiben oder rückwärts laufen. Wir machen auch viel Bodenarbeit und auch das klappt wirklich super, Ich kann sie sogar in der Halle ohne Longe jetzt longieren:) Klar longieren wir auch mit Longe. Wie schon gesagt das Ausreiten ansonsten klappt super, NUR nicht wenn ich alleine mit ihr bin. Wir haben es auch versucht, in dem mein Sohn und Hund mitgekommen sind und da war auch nie ein Problem. Sie sieht mich einfach nicht als Vertrauensperson an?:-(
     
  2. espe

    espe Inserent

    Also ich hab ja auch so ein Pferd, das gerne mal den Rückwärtsgang einlegt (oder im Kreis rennt oder steigt oder oder oder).
    Am wichtigsten finde ich es, erstmal rauszufinden warum sie so reagiert. Wenn sie Angst hat musst du anders reagieren als wenn sie keine Lust hat. Meine zB hat definitiv keine Lust, von Angst ist da keine Spur.
    Wir können dir aber über's Forum nur schwer sagen warum dein Pferd so reagiert, weil wir euch ja nicht sehen. Was sagt ein/e RL?
     
  3. Bahira_love

    Bahira_love Neues Mitglied

    Ich werde meine Reitlehrerin am Freitag mal fragen:) An einem Punkt hatte ich eher das Gefühl dass sie wirkliche Angst hatte, da sie nicht einmal grasen wollte und sie wahrscheinlich die verfressenste Stute im Universum ist. Ich konnte auch ihren Puls fühlen, dann habe ich entschieden dass wir nicht den eigentlichen Weg nehmen werden aber sicher auch nicht zurück zum Stall, nahmen dann einen anderen Weg (welche sie sehr gut kennt) doch auch schon nach 20 Meter stehenbleiben, rückwärts traben :-( Dann habe ich mich aber durchgesetzt sie weitherhin versucht im Kreis zu drehen und dann im vorwärts trab los traben, was dann auch geklappt hat. Ich habe ihr dann gesagt, wir reiten noch 100 Meter und dann geht es wieder zurück. Klappte eigentlich gut obwohl sie halt auch beim Rückweg sehr angespannt war. Es ist nicht einfach zu definieren ob Angst oder ob sie mich am testen ist, denke dass es eine Kombination ist. Da ich halt noch eine Anfängerin bin, möchte ich versuchen, dass Richtige zu tun. Klar werde ich in Zukunft hauptsächlich mit anderen Reitern ausreiten, aber es wäre schön einen kleinen Ausritt mit ihr alleine zu machen. Ich glaube es könnte klappen wenn mein Hund mitkäme, jedoch hat er seit er von einem Pferd mit den Hufen geschlagen wurde richtige Angst. Er kommt zwar mit aber nur wenn er an der Schleppleine ist, lass ich ihn los, rennt er zurück zum Auto:-(
    Und ich getrau mich nicht reiten und ihn gleichzeitig an der Schleppleine zu führen; obwohl es wäre es Wert zu versuchen. Na ja es war es einen Versuch wert und werde es mit Spazieren weiter üben und wenn das Gefühl richtig ist, wieder mal versuchen es mit ihr alleine zu versuchen. Meine Frage ist, sagen wir es ist sie will mich testen, wie setzt man sich durch? Klar der Wille im Kopf muss da sein, aber ich will ihr nicht mit der Peitsche oder Sporen das Gefühl geben sie MUSS, ach ist echt eine komplexe Sache, denke muss da einiges mal ausprobieren.
     
  4. kaipi22

    kaipi22 Absolut verhaltensoriginell

    Wie lange hast Du denn die Stute?
    Wenn es am Boden, also beim Führen keine Probleme gibt, aber beim Reiten, dann liegt es daran, dass Dein Pferd noch nicht das nötige Vertauen zu dem Menschen im Sattel hat. Das hat nichts mit "Testen" zutun.
     
     
  5. Tequilla

    Tequilla Inserent

    Ich finde ja, alleine rausgehen ist für das Herdentier Pferd schon eine schwierige Aufgabe.
    Gras fressen heißt übrigens nicht, dass da vorher keine Panik war, das ist ne natürliche Reaktion, Angst haben, weglaufen, anschließend wieder Gras fressen.
    Ob der Hund Sicherheit geben kann weiß ich nicht, kannst Du ein Handpferd mitnehmen? Wenn nicht würde ich die Spaziergänge mit Reiten verknüpfen, immer nur ein Stückchen auf dem sie sicher ist und das nach und nach erweitern.
     
  6. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Wenn du selbst noch Anfänger bist, würde ich raten ,erstmal gar nicht alleine raus zu gehen.
     
    ulrike twice gefällt das.
  7. Marli99

    Marli99 Inserent

    Also ich denke wenn du dich "durchsetzen willst", und dass sie dir auch als reiter vertraut, ist es ganz wichtig dass du ruhig bleibst. du musst so tun als wäre es das selbstverständlichste jetzt auszureiten und wenn sie anfängt unruhig zu werden oder Theater zu machen einfach ruhig in der Hand, nicht am zügel ziehen, weil du ja vorwärts reiten willst.
    mit beiden schenkels "einrahmen".
    bist du sicher dass sie angst hat? (augen aufreißen, nüstern gebläht usw. achte auch auf da ohrenspiel) wenn nicht würde ich einmal eine gerte mitnehmen und damit vorwärts reiten...(ggf auch mal EINEN starken klapps). der trick ist ihr das ausreiten angenehm zu machen...dh wenn sie Theater macht ist es stressig, wenn sie normal läuft lobst du sie und zeigst ihr dass sie alles toll macht

    entschuldige die furchtbare Grammatik und rechtschreibung
     
  8. Sarot

    Sarot Mitglied

    Ich weiß nicht ob das immer sinnvoll ist, aber so hat es bei mir bei verschiedenen Pferden schon geklappt sie gut an Dingen vorbeigehen zu lassen. Merkst du denn schon bevor sie stehen bleibt/rückwärts geht dass sie Angst hat?
    Ich habe es häufig so gemacht, dass wenn das Pferd Angst bekommen hat (aber noch gelaufen ist!) habe ich es angehalten und schauen lassen. Nach einer Weile bin ich dann je nachdem wie gruselig es war ganz dran vorbei oder auch erstmal nur etwas weiter. Dabei habe ich aber immer darauf geachtet, dass ich bestimme was gemacht wird. Dadurch habe ich das rückwärtsgehen/umdrehen verhindern können, was nicht so einfach geklappt hätte wenn ich unbedingt sofort hätte weiter reiten wollen.
    Aber das wichtigste ist wohl echt dass du keine Angst hast, sonst überträgt sich das auf dein Pferd und dann geht erstrecht nichts mehr.
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    dein pferd steht noch nicht an deinen hilfen, da du diese hilfen noch nicht geben kannst, da du reiterlich noch nicht weit genug bist. du wirst in deiner hilflosigkeit zu grobe hilfen, zu drückende, quetschende und schiebende verwenden, die von mal zu mal die ausritte mit dir immer negativer besetzen.
    deshalb veweigert sich die stute immer mehr und der von dir falsch ausgeübte druck bereitet ihr angst. da dieser druck von dir in bestimmten momenten auftaucht (beispiel:kreuzung), geschieht ihre verweigerung immer genau dann: sie erwartet nun schon im vorfeld deine "schmerzen" bereitenden hilfen (zu viel druck mit dem gesäß, schieben dessolchen, ein- oder beiseitiger zügelzug).

    abhilfe verschafft dir da eigentlich nur guter reitunterricht, der dir das prinzip der klassischen hilfengebung näherbringt und dich zum besseren reiter werden lässt.
     
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