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Betrug beim Pferdekauf - Erfahrungen?

Diskutiere Betrug beim Pferdekauf - Erfahrungen? im Pferde Allgemein Forum; Hallo ihr lieben! Vielleicht habt ihr meine Geschichte schon verfolgt, dass ich über die Chipnummer meines Ponys versucht habe, mehr Infos...

  1. Tyelima

    Tyelima Mitglied

    Hallo ihr lieben!

    Vielleicht habt ihr meine Geschichte schon verfolgt, dass ich über die Chipnummer meines Ponys versucht habe, mehr Infos herauszufinden, nachdem wir herausgefunden haben, dass diese nicht passte.

    Kurz gefasst ist die Story die, dass ich eigentlich ein Pony mit (wirklich anständigem) Papier gekauft habe und sich nun herausgestellt hat, dass er in wirklichkeit ein "Wald und Wiesen Pony" ohne Papier ist.
    Ich bin also beim Kauf betrogen worden.

    Habt ihr Erfahrungen und/oder Kenntnisse, was ich da für Chancen habe?
    Zumindest die Kosten für die zweitschrift des richtigen Passes und das, was ich vergeblich in die Körung investiert habe (incl. Abstammungsnachweis im Labor) hätte ich an sich schon gerne erstattet...
    Verjährt soetwas?

    Hattet ihr ähnliche Fälle? Wie schützt ihr euch vor soetwas?

    Liebe Grüße
     
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wie ich eben sagte: Die Frage ist wohl was passiert ist.
    Hat da jemand Papiere liegen gehabt und die benutzt, oder wurden die Pferde vertauscht, so das jetzt der "gute" No Name unterwegs ist?
     
  3. Tyelima

    Tyelima Mitglied

    Der Verkäufer war ja gewerblich. Der müsste ja eigentlich verpflichtet sein, dass der Pass zum Pony passt und dafür Sorge tragen?
     
  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das bist du auch bei einem Privatverkauf.
    Aber das bei vielen Pferden auf einem Haufen die dann auch noch sehr gleich aussehen auch mal versehentlich was vertauscht werden kann ist auch nicht auszuschließen.
    Da müsste man dann halt bei übergabe noch mal den Chip auslesen.
     
     
  5. Butterblume :))

    Butterblume :)) Inserent

    Bei mir wars damals ne andere Art von Betrug aber was Kostenerstattung betrifft....
    Nach drei Jahren Rechtsstreit hätten wir die Kosten die durch den Betrug entstanden sind zurück bekommen + Rückgaberecht Pferd... War ein Haufen Ärger und Arbeit (für meine Eltern) und hat viel Geld gekostet (Anwaltskosten im Voraus und so)....
     
  6. Tyelima

    Tyelima Mitglied

    Wir sind Rechtschutzversichert...^^ Weiß ja nicht, inwieweit da soetwas abgedeckt wird.
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    das sind ja zwei verschiedene paar schuhe. zum einen solltest du zivielrechtlich gegen den verkäufer vorgehen, da eer dir ein falsches pferd für zu viel geld verkauft hat.
    es müsste zu erreichen sein, das du geld vom kaufpreis zurück bekommst. und was war mit der körung? hattest du ihn dortund sie haben ihn nicht genommen?
    na ja - die kosten vielleicht nicht, aber was weg vom kaufpreis.
    bzw du könntest den kauf rückabwickeln lassen - wenn du das willst (das arme shetty....)

    betrug ist ja strafrecht. das kostet dich nichts, wenn du ihn anzeigst.
    ist die frage, ob du das willst, weil der mann dann ggf auf stur stellt udn dir kaum was freiwillig vom verkaufspreis erlassen will. wenn er jetzt zum beispiel 2000 euo gekostet hat, müsstest du sowas wie 1600 euro zurückerhalten können.
    wenn du ihn zeitgleich vor den staatsanwalt bringst, sagt er ggf - "wieso, der war doch schon günstig".

    ich bezweifle auch, ob die polizei so richtig einen krminalfall draus machen wird, wer da nun eventuell betrogen hat... dasusst du vermutlich eher selbst recherchieren - geh doch mal zur püolizei und frag sie, wieviel sie für dich machen würden.
     
  8. Lafayette

    Lafayette Inserent

    Habt ihr mit dem Händler mal gesprochen, was sagt der dazu?
     
    GilianCo und terrorschaf gefällt das.
  9. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich könnte mir vorstellen, das der Verkäufer zur Rücknahme verpflichtet ist, wenn du das Pferd noch nicht länger als zwei Jahre hast.
    Denn normalerweise steht im Kaufvertrag Name und Lebensnummer des Pferdes, und dein Pferd ist definitiv nicht das Pferd aus den Vertrag. Auch entstandene Unterhaltskosten muss er dir evtl bezahlen, solange du die nachweisen kannst. Das ging einem Züchter unserer Pferde so, da wurde ein Pferd 22 Monate behalten und geritten und dann wurde ein beim Kauf vorhandener Mangel angeführt und der Züchter musste das Pferd zurücknehmen und die Miete und entstandene Kosten erstatten .

    Aber ich denke nicht, dass er als Köranwärter verkauft wurde, also wirst du die Kosten kaum einfordern können.
     
  10. Tyelima

    Tyelima Mitglied

    Aufgefallen ist das alles am Abend vor der Hengstvorauswahl. Ich wollte den Wisch haben, dass er gesund ist, deswegen war der TA da und hat standartmäßig den Chip ausgelesen, weil sein Chef mega pingelig ist. Hätte der nicht so einen Harras gemacht, wäre das gar nicht bekannt geworden.
    Ich bin dann zur Hengstvorauswahl hin und hab reinen tisch gemacht, hab ehrlich gesagt, dass das aufgefallen ist, dass der Chip nicht passt. Ich habe ihn da ganz normal vorgestellt - er hat einen sehr guten Eindruck gemacht und wäre zur Körung zugelassen worden. HBII wäre er auf jeden Fall eingetragen worden, HBI wäre halt von der Körung abhängig gewesen. Die haben ihn dann dort nochmal ausgelesen und die Nummer notiert, in der Hoffnung, dass der einfach nur nachgechipt wurde. Haare der "Eltern laut Pass" hatte ich bereits besorgt, daher konnte direkt eine Abstammungsüberprüfung durchgeführt werden. Und die fiel dann negativ aus.
    Und so kam das ans Licht.

    Zurückgeben will ich ihn nicht. Da sitzt ja auch enorm viel arbeit drin...

    Ja, Im Kaufvertrag steht Name usw laut Pass.
    Da hab ich mich auch gefragt, wie das mit den Besitzverhältnissen ist - ich kann ja so nicht beweisen, dass er mein Pony ist? Ich hab weder Pass noch Kaufvertrag. Eigentumsurkunde haben die Holländer ja eh nicht.

    Der Händler sagt, er habe ihn mit dem Pass erworben.
     
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